Aufträge in der Warenwirtschaft

Liebe/-r Experte/-in,

ich hoffe, dass ich zu folgendem Problem Infos bekommen könnte.

Ich arbeite in einem Ingenieurbüro wo wir Brandschutzanlagen planen und erstellen lassen, d.h. wir sind im Anlagenbau tätig und wickeln Projekte ab. Die Projekte werden in unserer WaWi erfaßt. Von dort werden die Positionen in die ReWe übertragen = gebucht.

Nun hat man eine Software gewählt, die nicht speziell für das Baugeschäft geschaffen wurde, aber man kann in der Wawi Projekte anlegen. Hinzu kommt, daß niemand weiß, wie man das Projektgeschäft wirklich in guter Struktur erfaßt. So wird nun von Projekt zu Projekt mit neuen Ideen herumgeübt.

Meine Frage betrifft die Anlage von Aufträgen in der Wawi.

Bsp. Kunde schließt Auftrag über 570.000,00 € ab.
Anlage Auftragsnr. 2009 001
Über diese Summe werden Abschlagsrechnungen(in einzelnen Positionen)gelegt, welche dann die Auftragssumme nach und nach vermindern.

Nun gibt es ja im Bau noch Nachträge, Mehr- und Minderleistungen.

Stellt man zu diesem Auftrag noch Nachträge und Mehrleistungen in den Auftrag 2009 001 mit ein, so erhält man eine Gesamtauftragssumme. Im nachhinein ist dann nicht zu erkennen, dass der Ursprungsauftrag (= Vertrag) 570.000,00 € war. Einzelne Positionen kann man auch nicht einer Auftragssumme zuordnen. Auch in der ReWe ist das nicht auf einen Blick zu erkennen, da der Kunde ja viele Abschläge bezahlt. Außerdem erstreckt sich der Bau auch über ein Jahr hinaus, so daß die Rewe dazu nicht geeignet ist.

Nun werden Nachträge und Mehrkosten jeweils als eigene Aufträge erfaßt, d.h. das System vergibt jeweils die nächste freie Auftragsnummer. Für mich gehört das aber alles zum Ursprungsauftrag. Mehrkosten werden ja in der Regel vom AG gar nicht beauftragt, sondern nur angezeigt. Minderkosten werden derzeit noch gar nicht erfaßt, sondern in der Schlußrechnung kompensiert.

Kann man in der Warenwirtschaft bei einer Minderung eine negative Summe erfassen? Würde man bei einer unbezahlten Rechnung eine Minusposition anlegen und bei einer bezahlten Rechnung eine Gutschrift?

Und wie erfaßt man den Betrag aus der Schlussrechnung? Wieder als eigenen Auftrag?

Das ist alles so zerrissen!

Sollte man zu der Auftragsnummer eine Gliederung anlegen? Bsp. 2009001-00, 2009001-01 usw.? Wie bildet man das richtig ab?

Außerdem würde ich mich gerne mit einem anderen Ingenieurbüro aus dem Bau mal austauschen, konnte aber beim googeln keine Plattform dazu finden. Ich dachte an User helfen User. Mir geht es ja um Grundsatzfragen. Auch konnte ich diesbezüglich keine Literatur entdecken. Bin auch diesbezüglich für jeden Tip dankbar.

Ich bin Quereinsteigerin und gelernte Bankkauffrau. Von daher fehlt mir das know how zur Struktur.

Sage schon mal vorab vielen Dank.

Mit freundlichen Grüßen
Monika

Hallo,

Ihre Frage ist sehr komplex, daher biete ich Ihnen direkte Diskussion ueber [email protected] an.

Sie wissen sicher selbst, dass Sie eigentlich eine andere Software brauchen. Aber das wird wohl so nicht gehen.

Wenn Sie ein Projekt in einer Auftragsstruktur anlegen wollen, die einer Projektstruktur entspricht, muessen Sie Auftragsnummern manuell vergeben koennen. Wenn Ihr System dies nicht zulaesst und zwingend die naechste Auftragsnummer vergibt, kommen Sie in dem System nicht weiter. Sie koennten sich dann behelfen, indem Sie die Struktur in excel abbilden und die Auftraege aus der WaWi dort hinein kopieren und mit Strukturdaten versehen.
Wenn Ihr Auftragssystem die Vergabe von Auftragsnummern zulaesst und auch Positionen zulaesst, die rein Text sind (ohne Preis), dann koennen Sie das Projekt mit Einschraenkungen bzw. etwas Krampf in der WaWi abwickeln.
Um die Struktur abbilden zu koennen, muessen Sie die gesamte Projektstruktur schon am Anfang kennen. Wenn es ein Projektmanagement gibt, sollten Sie deren Projektnummern in die Auftragsnummer integrieren. Damit haben Sie eine Zuordnung der Istkosten zu den Plankosten.
Bei der Struktur sollten Sie externe Lieferanten beruecksichtigen, damit nicht Rechnungen verschiedener Firmen in ein und die selbe Auftragsnummer fliessen.

Die Problematik der Ueberjaehrigkeit sollte eigentlich nur in der Buchhaltung anfallen.
Wenn Sie eine WaWi mit Fertigung haben und Stuecklisten mit Struktur moeglich sind, Sie aber keine Fertigung taetigen und die Stuecklisten nicht genutzt werden, kann
auch ein Stuecklistensystem genutzt werden. Dann muss aber im Auftragswesen der Hauptauftrag trotzdem gefuehrt werden.
Wichtig: am Anfang ein Konzept und eine Struktur festlegen, da spaeter viele Aenderungen nicht mehr moeglich sind. Ein guter Projektleiter waere eine Hilfe.

Am besten, an einem nicht zu komplexen Auftrag mal ueben.

Gruss
Ernst Friesecke
www.aid-plus.de

Kannst Du mich mal informieren, mit welcher WaWi und
ReWe Du arbeitest???

Liebe/-r Experte/-in,

ich hoffe, dass ich zu folgendem Problem Infos bekommen
könnte.

Ich arbeite in einem Ingenieurbüro wo wir

Brandschutzanlagen

planen und erstellen lassen, d.h. wir sind im

Anlagenbau tätig

und wickeln Projekte ab. Die Projekte werden in unserer

WaWi

erfaßt. Von dort werden die Positionen in die ReWe

übertragen

= gebucht.

Nun hat man eine Software gewählt, die nicht speziell

für das

Baugeschäft geschaffen wurde, aber man kann in der Wawi
Projekte anlegen. Hinzu kommt, daß niemand weiß, wie

man das

Projektgeschäft wirklich in guter Struktur erfaßt. So

wird nun

von Projekt zu Projekt mit neuen Ideen herumgeübt.

Meine Frage betrifft die Anlage von Aufträgen in der

Wawi.

Bsp. Kunde schließt Auftrag über 570.000,00 € ab.
Anlage Auftragsnr. 2009 001
Über diese Summe werden Abschlagsrechnungen(in

einzelnen

Positionen)gelegt, welche dann die Auftragssumme nach

und nach

vermindern.

Nun gibt es ja im Bau noch Nachträge, Mehr- und
Minderleistungen.

Stellt man zu diesem Auftrag noch Nachträge und

Mehrleistungen

in den Auftrag 2009 001 mit ein, so erhält man eine
Gesamtauftragssumme. Im nachhinein ist dann nicht zu

erkennen,

dass der Ursprungsauftrag (= Vertrag) 570.000,00 € war.
Einzelne Positionen kann man auch nicht einer

Auftragssumme

zuordnen. Auch in der ReWe ist das nicht auf einen

Blick zu

erkennen, da der Kunde ja viele Abschläge bezahlt.

Außerdem

erstreckt sich der Bau auch über ein Jahr hinaus, so

daß die

Rewe dazu nicht geeignet ist.

Nun werden Nachträge und Mehrkosten jeweils als eigene
Aufträge erfaßt, d.h. das System vergibt jeweils die

nächste

freie Auftragsnummer. Für mich gehört das aber alles

zum

Ursprungsauftrag. Mehrkosten werden ja in der Regel vom

AG gar

nicht beauftragt, sondern nur angezeigt. Minderkosten

werden

derzeit noch gar nicht erfaßt, sondern in der

Schlußrechnung

kompensiert.

Kann man in der Warenwirtschaft bei einer Minderung

eine

negative Summe erfassen? Würde man bei einer

unbezahlten

Rechnung eine Minusposition anlegen und bei einer

bezahlten

Rechnung eine Gutschrift?

Und wie erfaßt man den Betrag aus der Schlussrechnung?

Wieder

als eigenen Auftrag?

Das ist alles so zerrissen!

Sollte man zu der Auftragsnummer eine Gliederung

anlegen? Bsp.

2009001-00, 2009001-01 usw.? Wie bildet man das richtig

ab?

Außerdem würde ich mich gerne mit einem anderen

Ingenieurbüro

aus dem Bau mal austauschen, konnte aber beim googeln

keine

Plattform dazu finden. Ich dachte an User helfen User.

Mir

geht es ja um Grundsatzfragen. Auch konnte ich

diesbezüglich

keine Literatur entdecken. Bin auch diesbezüglich für

jeden

Tip dankbar.

Ich bin Quereinsteigerin und gelernte Bankkauffrau. Von

daher

fehlt mir das know how zur Struktur.

Sage schon mal vorab vielen Dank.

Mit freundlichen Grüßen
Monika

Sorry, irgendwann bin ich an dem Thema abgestorben. Wir arbeiten mit dem Programm Selectline. Nun ja, an dem Programm bleiben wir kleben, wir haben versucht ds zu strukturieren, etwas besser ist es schon, aber auch viel Handarbeit bei.

Danke für die Beiträge.

Mit freundlichen Grüßen
Monika