Wer weiß Rat?
seit gut 1,5 Jahren arbeite ich auf selbständiger Basis in einer total unterbesetzten Firma - noch immer zum sog. „Kennenlernpreis“ (d.h. 10% Rabatt). Angefangen hatte es mit einer 2monatigen Vertretungszeit. Im Anschluß wurde ich gefragt, ob ich fest 2 Tage die Woche dort arbeiten wollte. Das wollte ich.
Sporadisch hatte ich mich immer wieder um neue/andere Kunden bemüht, was jedoch relativ schwierig war/ist. Wenn sich jemand meldete, war dies (natürlich) ein vergleichsweise kleiner Auftrag und überschnitt sich stets mit den zwei festen Tagen. Vor ca. 1/4 Jahr wurde ich gefragt, ob ich an einem zusätzlichen Tag Frau XY unterstützen wollte. Das wollte ich auch. Nun sind es drei freste Tage.
Ein kleiner Disput machte mir jedoch deutlich, in welcher Abhängigkeit ich dort stehe - und, dass wenn es „dumm läuft“, ich ganz schnell dort weg bin… Ich begann mich erneut intensiv um neue Kunden zu bemühen - und war erfolgreich! Erstmal handelt es sich um eine Vertretung von drei Wochen - in den ersten drei Septemberwochen…, jedoch in einem Super-Tollen-Großunternehmen! Da ist bestimmt immer jemand krank, im Urlaub, auf Messe, etc. (übrigens: ich betreibe einen Bü roservice:smile:.
Mein Problem ist: von Anfang September bis Mitte November habe ich bei der „Firma A“ bereits eine Vertretung zugesagt… Zudem kommt, dass die totale Unterbesetzung eine völlige Überarbeitung von allen Mitarbeitern zur Folge hat UND dass im September nahe alle im Urlaub sind und der Chef von einer zweiwöchigen Geschäfts-Auslandsreise zurück kommt…- Es ist also der allerschlechteste Zeitpunkt…
Dennoch habe ich mit der Personaldame und dem Chef ehrlich gesprochen, dass ich mir dieses Angebot nicht entgehen lassen möchte, dass ich mir davon einiges verspreche, dass ich den B-Service betreibe um mein Leben zu finanzieren und mit dem derzeitigen Std.-Satz sehr sparsam haushalten muss… Beide Parteien zeigten Verständnis für mich bzw. für meine Entscheidung (dafür habe ich mich per @ bei beiden bedankt).
Die Personaldame sagte jedoch, dass sie erstmal im Vertrag nachsehen wollte, was denn vereinbart ist… und das ist der Satz, der mich unruhig werden lässt… einen Vertrag (in schrifticher Form) gibt es nicht, jedoch gilt ja auch das gesprochene Wort.
Was, womit kann/muss/sollte ich rechnen??
Was tun?
Bitte: wer-weiss-rat?
1000 Dank und schöne Grüße
Susanna
