Aufwachen vor Ankunft

Hallo Community,

Ich habe mal eine Frage, wobei ich garnicht genau weiß, ob sie überhaupt in dieses Board gehört.

Mir ist es heute erst wieder aufgefallen: Wenn man während der Autofahrt einnickt, wacht man aus irgendeinem unerfindlichen Grund kurz vor der Ankunft am Ziel wieder auf, sofern einem das Ziel bekannt und vertraut ist.

Woran könnte das liegen bzw. kennt ihr das überhaupt ?

Bitte sagt mir doch mal eure Meinung !

MfG, Becker

Mir ist es heute erst wieder aufgefallen: Wenn man während der
Autofahrt einnickt, wacht man aus irgendeinem unerfindlichen
Grund kurz vor der Ankunft am Ziel wieder auf, sofern einem
das Ziel bekannt und vertraut ist.
Woran könnte das liegen bzw. kennt ihr das überhaupt ?

Hallo,
das ist selektive Wahrnehmung. Je nach Dauer, wirst du gut durchgeschüttelt, und sehr oft kurz wach. Du informierst dich, ob etwas Wichtiges anliegt. Falls nicht, schläfst du weiter. Falls doch (nahe beim Ziel), wirst du munter und merkst dir das.
Grüße
Ulf

Danke Ulf,

jetz weiß ich Bescheid.

MfG, Becker

Lieber H. Becker!

Mir ist es heute erst wieder aufgefallen: Wenn man während der
Autofahrt einnickt, wacht man aus irgendeinem unerfindlichen
Grund kurz vor der Ankunft am Ziel wieder auf, sofern einem
das Ziel bekannt und vertraut ist.

Weil man trotz des Schlafzustandes nicht völlig abgeschottet von Reizen der Außenwelt ist.

Man nimmt halt Hinweise wahr, dass man bald zuhause ist, denkt sich, oh, jetzt muss ich ohnehin bald aussteigen, da könnte ich doch gleich aufwachen …

Das Phänomen kenne ich vor allem aus dem Zug.
Ich fahre bis Kiel durch 1000 Dörfer, der Schaffner sagt die jedes Mal auch durch. Bei keinem einzigen wache ich auf, erst bei der Durchsage „Kiel“ …

Ein guter Freund von mir trinkt im Zug oft eine Flasche Bier. Manchmal ist das sein siebstes, achtes, neuntes, weshalb er müde wird und einschläft.
Dabei hat er natürlich weiterhin sein Bier fest im Griff, aber er hält es zunehmend weniger gerade, so dass man warten kann, bis es fast am Überlaufen ist.
Kurz vor, aber noch vor, dem ersten Tropfen reißt er das Bier mit jähem Ruck in die Senkrechte zurück. Manchmal erwacht er für eine halbe Sekunde und sagt: Oh!
Dann schläft er weiter.

_ ℂ Λ ℕ Ð I Ð € _

Hi Becker, alter Kaschperkopp

Mir ist es heute erst wieder aufgefallen: Wenn man während der
Autofahrt einnickt, wacht man aus irgendeinem unerfindlichen
Grund kurz vor der Ankunft am Ziel wieder auf, sofern einem
das Ziel bekannt und vertraut ist.

Ich gehe mal davon aus, dass du als Fahrer schreibst, also als Mann am Steuer. :wink:
Ich würde sagen: Unbewusster Üerlebens-Wille. *g*
Gruß,
Branden

Hallo,

als Beifahrer im Auto empfinde ich es immer so, dass mir die Kurvenkombinationen bekannt vorkommen, die kurz vor meiner Haustüre liegen.
Vermutlich bekomme ich auch sonst etwas von der Fahrt mit, nur es sind keine interessanten Daten, so dass ich es nicht bewußt wahrnehme.
5 Minuten vor der Haustüre sind die Kurven aber so prägnant und bekannt, dass ich immer davon vollständig aufwache.
Das dürfte die hier schon beschriebene selektive Wahrnehmung sein.

Bei der täglichen S-Bahnfahrt verhält es sich so, dass ich ganz genau weiß, wie lange diese Fahrt dauert. Entsprechend muss hier mein Körper eine innere Uhr haben, die mich immer exakt dann weckt, wenn ich am Ziel angekommen bin.

Gruß
Lawrence

Hallo!

Bei mir war das immer so, dass ich wach wurde, wenn das Motorengeräusch sich änderte. Da fuhr man vorher eine Ewigkeit auf der Autobahn mit relativ konstanter Geschwindigkeit ohne deutliche Beschleunigungen und plötzlich kam ein Autobahnkreuz, dann die Abfahrt und der Fahrer reduzierte das Tempo und fuhr plötzlich die enge Kurve bergab.

Diese Geräusch-, Geschwindigkeits- und Richtungsänderungen haben mich dann meist geweckt. Leider! Denn wenn ich es fertigbrachte, sie zu ignorieren, wurde ich schön von Mama oder Papa ins Bett getragen und konnte weiterschlafen. Wachte ich aber auf, musste ich selbst gehen.

Ich war damals zwischen 2 und 5 Jahre alt :wink:.

Gruß

Anne