Augen-OP: muss das sein?

Hallo,

mich hat es vor kurzem mit einem sog. Gerstenkorn erwischt. Also eine Verdickung am Augenlid, die in diesem Fall nach innen gewachsen ist, so dass die Bindehaut tiefrot ist. Die sichtbare Entzündung außen oberhalb der Wange ist inzwischen dank einer Salbe soweit weg, dass man rein visuell nichts mehr erkennt.

Aber das Gerstenkorn (wenn die Infos im Internet stimmen, muss man es inzwischen wohl Hagelkorn nennen) ist natürlich nicht der Hit. Der Arzt empfahl mir eine OP mit der Begründung, es würde sich sicher nicht von selbst öffnen, daher müsse es aufgeschnitten werden. Geöffnet hat es sich aber inzwischen und der Eiter ist abgeflossen, dumm nur, dass wieder welcher nachgekommen und sich das Korn also wieder vergrößert hat.

Frage ist also, ob das mit der Zeit nicht von selbst weggeht, oder ob man da wirklich so ein schweres Geschütz wie eine Op auffahren muss. Was sind eure Erfahrungen?

Schönen Gruß
Jörg

Frage ist also, ob das mit der Zeit nicht von selbst weggeht,
oder ob man da wirklich so ein schweres Geschütz wie eine Op
auffahren muss. Was sind eure Erfahrungen?

Hi
Ich würde sagen, dass „OP“ für diese Art von Eingriff etwas schlimmer klingt, als die Angelegenheit eigentlich ist.

Der Augenarzt kann diese Stelle aber vermutlich so öffnen, dass keine neue Entzündung entsteht. Das ganze erfolgt aller Wahrscheinlichkeit nach mit einer kleinen lokalen Betäubung.

Grüße

Laralinda