die Seekrankheit oder die Bauchschmerzen, während man liest und als Beifahrer im PKW sitzt, entstehen ja so:
Das Ohr nimmt eine Bewegung wahr (auf See die Auf- und Abbewegung; im PKW die Geschwindigkeit). Die Augen hingegen sagen dem Gehirn, dass man sich nicht bewegt (Im Schiffsinneren sitzen oder auf ein Buch starren).
Das Gehirn schlussfolgert nun, dass irgendetwas ja nicht stimmen kann. Als Ursache wird eine Lebensmittelvergiftung vermutet, worauf der Körper mit Übelkeit und dem folgenden Leeren des angeblich giftigen Mageninhalts antwortet.
Nun kam mir aber der Gedanke, dass doch auch kleine Kinder in den Schlaf gewogen werden. Diese reagieren nicht mit Übelkeit darauf.
Könnte nun ein Seekranker sich einfach schlafen legen oder nur die Augen schließen, um die Übelkeit zu unterbinden?
Meine letzte Angelfahrt auf der Nordsee wurde nämlich wegen den leicht anfälligen Menschen recht unangenehm, und ich habe mir überlegt, was helfen könnte.
Ich hoffe doch, dass ich hier im richtigen Board bin. ^^
aus eigener Erfahrung: hilft nicht!
Bei mir wurde es eher schlimmer dadurch.
Was hilft: In die Ferne gucken, im Bus und Auto aus dem Fenster, im Schiff wohl vorzugsweise den Horizont fixieren (da hab ich aber wenig Probleme bei normalen Verhältnissen). Das Schaukeln ist zu ungleichtmäßig verglichen mit Wiegen. Besser: gucken damit sich der Körper drauf einstellen kann was als nächstes für ne Bewegung kommt dann kann er auch damit umgehen.
Gruß
shauri
die schon oft im Bus oder Auto aufgewacht ist und Ihr war trotzdem schlecht.
Was hilft: In die Ferne gucken, im Bus und Auto aus dem
Fenster, im Schiff wohl vorzugsweise den Horizont fixieren (da
hab ich aber wenig Probleme bei normalen Verhältnissen).
Ich stelle mich an den Bug und gucke auf die eintreffenden Brecher, dann stellt sich bei mir der Kopf wohl auf die nächste Bewegung ein und steckt die weg.
Besser:
gucken damit sich der Körper drauf einstellen kann was als
nächstes für ne Bewegung kommt dann kann er auch damit
umgehen.
Eben - aber das passiert ja nicht beim Gucken auf den Horizont.
Eben - aber das passiert ja nicht beim Gucken auf den
Horizont.
Etwas widersprüchlich, Deine Aussage.
Hallo Anja,
ob widersprüchlich oder nicht, genau das hat geholfen, als die meisten anderen bei starkem Seegang über der Rehling hingen…vermutlich kann der Gleichgewichtssin auch die Bewegung Schiff - Horizont einordnen.
Mir halfs jedenfalls und ich habe es schon öfter als Tipp gelesen.
Im Auto hat man weniger Horizont, also Strasse angucken. Ich glaube noch wichtiger als die Bewegungen vorahnen sind die Fixpunkte im Verhältnis zur Bewegung an denen man sich orientieren kann (die Strasse selbst bewegt sich ja auch nicht im eigentlichen Sinne).
Ich stelle mich an den Bug und gucke auf die eintreffenden
Brecher, dann stellt sich bei mir der Kopf wohl auf die
nächste Bewegung ein und steckt die weg.
Wenn ich auf die Wellen gucke, wird mir wiederum Speiübel.
ZU viel Bewegung denke ich.
Fazit: Jeder Jeck ist halt doch anders, aber der/die TE kann jetzt ausprobieren:wink:
Vielen Dank für die Antworten
Vielen Dank für eure Beiträge.
Am Besten fand ich den von shauri
Was hilft: In die Ferne gucken, im Bus und Auto aus dem Fenster, im :Schiff wohl vorzugsweise den Horizont fixieren (da hab ich aber wenig robleme bei normalen Verhältnissen). Besser: gucken damit sich der :Körper drauf einstellen kann was als nächstes für ne Bewegung kommt dann :kann er auch damit umgehen.
bei dem auch die Sache mit dem Wiegen geklärt wurde.
Das Schaukeln ist zu :ungleichtmäßig verglichen mit Wiegen.