Augenfarbe: Genetische Besonderheit?

Liebe Wissende,

kann mir hier vielleicht jemand sagen, welchen wissenschaftlichen Grund es für einen Versuch, die Augenfarbe zu verändern, geben könnte?

Hintergrund: Ich habe in einer Veröffentlichung aus den 1940er Jahren einmal etwas gelesen, dass die Augen sich aus irgendeinem Grund besonders gut zur Erforschung der Vererbungslehre eignen. Den genauen Grund habe ich leider vergessen, ebenso wie die genaue Quelle :frowning:
Ok ok, ich hab noch ne Ahnung in welchen Büchern ich da suchen könnte, aber die Bücher sind noch eingelagert und momentan komme ich da nicht dran. Abgesehen davon habe ich schon einmal erfolglos gesucht.

Jedenfalls war der Grund für einen Versuch, die Augenfarbe zu verändern, nicht, wie oft angegeben, viele „blauäugige Arier“ zu züchten. Das war ein wissenschaftlicher Grund.

Den Wiki-Artikel zur „Augenfarbe“ habe ich mir durchgelesen, werde aber aus dem Geschreibsel über A und B und Melanin nicht wirklich schlau, und es beantwortet auch nicht meine Frage.

Na ja. Mal schauen. Vielleicht weiß ja jemand, wovon ich rede.

Schöne Grüße

Petra

kann mir hier vielleicht jemand sagen, welchen
wissenschaftlichen Grund es für einen Versuch, die Augenfarbe
zu verändern, geben könnte?

Grundlagenforschung:
Ersteinmal die Machbarkeit. Schafft man es überhaupt?
Dann sucht man sich etwas aus was voraussichtliche keine Auswirkungen auf andere Bereiche haben wird(Wechselwirkungen). Die Augenfarbe wäre dafür ideal.
Identifizierung des verantwortlichen Gens.
Manipulation des verantwortlichen Gens.
Die Überprüfung ob das Experiment erfolgreich gewesen ist wäre hier trivial(Guck mir in die Augen kleines).

Dies war der erste Schritt.
Bei Erfolg wagt man sich an etwas komplizierteres heran.

Gilt in allen Wissenschaften: Mit den einfachen Grundlagen beginnen und dann immer komplexere Probleme/Sachverhalte erforschen.

Hallo,

Grundlagenforschung:
Ersteinmal die Machbarkeit. Schafft man es überhaupt?
Dann sucht man sich etwas aus was voraussichtliche keine
Auswirkungen auf andere Bereiche haben wird(Wechselwirkungen).
Die Augenfarbe wäre dafür ideal.
Identifizierung des verantwortlichen Gens.
Manipulation des verantwortlichen Gens.
Die Überprüfung ob das Experiment erfolgreich gewesen ist wäre
hier trivial(Guck mir in die Augen kleines).

Dies war der erste Schritt.
Bei Erfolg wagt man sich an etwas komplizierteres heran.

Danke für die Antwort. Alles sehr einleuchtend und interessant :smile: … aber nicht das, was ich damals gelesen habe.

Es besteht ja ein Zusammenhang zwischen Haut und Gehirn, weil die aus dem gleichen Keimblatt entstanden sind oder so. Und eine ähnliche Erklärung gab es auch für die Augenfarbe, warum diese besonders zur Erforschung genetischer Zusammenhänge geeignet ist. Diese Erklärung würde ich gerne wieder finden - nicht, weil meine Arbeit ohne nicht komplett wäre, sondern weil ich es einfach nicht mehr hören kann, dass man damals nur blonde blauäugige „Arier“ züchten wollte. *rolleyes*

Aber wahrscheinlich werde ich wohl alle meine Orignalquellen aus den 1940er Jahren nochmal lesen müssen, wenn ich diese Erklärung ausfindig machen möchte. Hmm … hab noch nicht mal richtig angefangen und fühle mich schon unter Zeitdruck.

Schöne Grüße

Petra