Ich brauche wiedermal Eure Hilfe. Mein Freund ist arbeitslos und möchte im Internet ein Auktionshaus betreiben. Also ähnlich wie Ebay. Allerdings weiß er nicht wie groß der Zuspruch der Leute sein wird. Es wird sich sicher nur im kleinen Rahmen ausbauen lassen. Er wird also nicht viel mit verdienen. Es wird sich also sicher (zumindest in der ersten Zeit) im Hobbybereich bewegen. Jetzt meine Frage. Wie sieht die rchtliche Seite aus? Muss er ein Gewerbe anmelden? Wie lässt sich das mit Harz IV vereinbaren? Muss er Versicherungen (RV, PV,KV) oder wird das über das arbeitsamt geregelt. Ab welchem Verdienst gibt es kein Geld vom Arbeitsamt mehr? Welche Abgaben hat er? Also Fragen über Fragen. Ich freue micht über Eure Hilfe. DANKE!!
Hi sunny,
http://www.oldenburg.de/text/buergerservice/ergebnis…
Das Versteigerungsgewerbe gehört zu den erlaubnispflichtigen Gewerben. Aber gegen den Platzhirsch anzustinken, das haben schon einige versucht.
Mein Tip: es lohnt nicht. Er wird erstmal gar nichts verdienen, nur Kosten haben. Die einzige Alternative sehe ich in einer Spezialisierung auf ein ganz bestimmtes Marktsegment, was von den Großen eben nicht befriedigend beackert wird.
Mein Fazit: Finger weg.
Muss er ein Gewerbe anmelden?
Klar doch.
Ob und wieweit er das „nebenarbeitslos“ machen kann, weiß ich nicht.
mfg Ulrich
Hi sunny,
http://www.oldenburg.de/text/buergerservice/ergebnis…
Das Versteigerungsgewerbe gehört zu den erlaubnispflichtigen
Gewerben. Aber gegen den Platzhirsch anzustinken, das haben
schon einige versucht.
Mein Tip: es lohnt nicht. Er wird erstmal gar nichts
verdienen, nur Kosten haben. Die einzige Alternative sehe ich
in einer Spezialisierung auf ein ganz bestimmtes Marktsegment,
was von den Großen eben nicht befriedigend beackert wird.Mein Fazit: Finger weg.
Achtung ! Kontraindikator ! Wie sagte man noch zu Ingvar Kamprad, dem Gründer von IKEA ? ,Mit Möbeln lässt sich kein Geld verdienen, der Markt wird bereits von den Grossen beherrscht!"
Heute ist er einer der reichsten Menschen der Welt und zum Unternehmer des 20. Jahrhunderts gewählt worden.
Und das Glas ist doch halb voll!
Markus
Hi Markus,
Achtung ! Kontraindikator ! Wie sagte man noch zu Ingvar
Kamprad, dem Gründer von IKEA ? ,Mit Möbeln lässt sich kein
Geld verdienen, der Markt wird bereits von den Grossen
beherrscht!"
Die Grossen von damals haben IIRC nicht das angeboten, was IKEA angeboten hat: Selbstbaumöbel zu einem erträglichen Preis mit einem Schuß schweidscher Lebensart (sei mal dahingestellt, ob diese auch so ist. Ich kenne mich in Schweden nicht gut aus.)
Auch einem Herrn Fielmann wurden wahrscheinlich ähnliche Prophezeiungen gemacht. Aber auch der hat hartnäckig sein Ziel verfolgt und hat(te) Erfolg. Sein Rezept war es, nicht nur einfachste Kassenbrillen anzubieten, sondern auch etwas besser aussehende zum Nulltarif. Das war neu.
Insofern führt dein Einwand auf eine falsche Spur. Denn das reine Abkupfern bereits vorhandener Ideen (wurde hier me2 genannt) führt nicht zum Erfolg, zumal der Platzhirsch schon längere Zeit etabliert ist.
Nochmals zur Erinnerung:
Die einzige Alternative sehe ich in einer Spezialisierung auf
ein ganz bestimmtes Marktsegment, was von den Großen eben nicht
befriedigend beackert wird.
Genau das hat IKEA gemacht, ebenso Fielmann. Die Gründer von eBay haben dagegen einen ganz neuen Markt aufgetan.
Ich bleibe dabei: nur eBay 1:1 nachahmen bringt keinen großen Erfolg gemäß deinem IKEA Beispiel. Eine spezialisierte Versteigerungsplattform dagegen könnte Chancen haben.
Eine kleine Suche hätte dann auch das gezeigt:
http://www.news4press.net/presse/10985946004666.php3
http://www.bayauktion.de/
Das ist seine Konkurrenz:
http://www.stefanbachem.de/aukt/haeuser.html
Es spricht nichts dagegen, daß keine Geschäft machen kann. Aber den Markt aufräumen? Nein, das versuchen auch andere.
mfg Ulrich
Die Grossen von damals haben IIRC nicht das angeboten, was
IKEA angeboten hat: Selbstbaumöbel zu einem erträglichen Preis
mit einem Schuß schweidscher Lebensart (sei mal dahingestellt,
ob diese auch so ist. Ich kenne mich in Schweden nicht gut
aus.)
Auch einem Herrn Fielmann wurden wahrscheinlich ähnliche
Prophezeiungen gemacht. Aber auch der hat hartnäckig sein Ziel
verfolgt und hat(te) Erfolg. Sein Rezept war es, nicht nur
einfachste Kassenbrillen anzubieten, sondern auch etwas besser
aussehende zum Nulltarif. Das war neu.Insofern führt dein Einwand auf eine falsche Spur. Denn das
reine Abkupfern bereits vorhandener Ideen (wurde hier me2
genannt) führt nicht zum Erfolg, zumal der Platzhirsch schon
längere Zeit etabliert ist.
Es ging dem Fragesteller nicht um ,Abkupfern" sondern um ,ähnlich". Lidl und Rewe ist auch ähnlich. Sie bedienen sogar den gleichen Markt. Und trotzdem läuft Lidl besser. Weil er die Preise unten halten kann, indem er noch weniger Service bietet und keinen Quatsch verkauft.
Nochmals zur Erinnerung:
Die einzige Alternative sehe ich in einer Spezialisierung auf
ein ganz bestimmtes Marktsegment, was von den Großen eben nicht
befriedigend beackert wird.
Oder indem man das System übernimmt und etwas verändert.
Genau das hat IKEA gemacht, ebenso Fielmann. Die Gründer von
eBay haben dagegen einen ganz neuen Markt aufgetan.
Richtig !
Ich bleibe dabei: nur eBay 1:1 nachahmen bringt keinen großen
Erfolg
…davon hat niemand geredet !
gemäß deinem IKEA Beispiel. Eine spezialisierte
Versteigerungsplattform dagegen könnte Chancen haben.Eine kleine Suche hätte dann auch das gezeigt:
http://www.news4press.net/presse/10985946004666.php3
http://www.bayauktion.de/Das ist seine Konkurrenz:
http://www.stefanbachem.de/aukt/haeuser.htmlEs spricht nichts dagegen, daß keine Geschäft machen kann.
Aber den Markt aufräumen? Nein, das versuchen auch andere.mfg Ulrich
Tut mir leid. Ich kann sowas einfach nicht ausstehen. ,Das machen auch andere". ,Das brauchst du gar nicht versuchen" oder ,da gibt es schon jemanden". Das kommt mir hoch wie Galle. Dieses typisch deutsche Denken. Gott wenn jeder so gedacht hätte, dann könnten wir heute nur ein Auto, eine Waschmaschine, einen Computerm usw. kaufen.
Als Reinfried Pohl seine Drückerkolone aufgemacht hat wurde er verspottet. Heute verkauft er die gleichen Produkte im gleichen Markt zum gleichen Preis. Der Unterschied ist, dass nicht der Kunde, sondern der Drücker klingelt und den Freund gleich mitversichert. Das Tolle dabei ist, dass es damals bereits das gleiche System von Versicherungen gab. Trotzdem hat Pohl gewonnen. Warum ? Weil er besser war. Heute ist er Milliardär.
Hätte er damals auf jemanden gehört, der was vom Platzhirsch erzählt . . .
Gruss
Markus
Hi Markus,
typisch Deutsch…
Schau mal hier:
http://www.bruhaha.de/laws.html unter „Gassner’s Law“.
mfg Ulrich
Nun reißt Euch mal nicht die Köpfe ab!!! Das wollte ich nicht bezwecken. Allerdings habe ich noch keine richtige Antwort auf meine Fragen erhalten! Könnt Ihr es noch mal versuchen?? Ich möchte Ebay keineswegs kopieren, ich habe schon etwas anders vor. Das einzige was uns verbindet ist, das das ganze als Auktion im Nezt läuft. Soweit ich weiß benötigt man für auktionem im Netz keine Erlaubnis. (Das heißt natürlich nicht das generell keine GEWERBEGENEHMIGUNG nötig ist). Anders verhält es sich bei einem Auktionshaus wo richtig der Hammer fällt. Das Internet bildet da eine Ausnahme. Oder was meint Ihr? Ich wäre Euch sehr dankbar, wenn Ihr Euch nochmal meine oben genannte Frage durchlesen könntet und hauptsächlich auf die rechtlichen Fragen antworten könntet. vielen lieben Dank ihr Experten. Eure Sunny
typisch Deutsch…
Schau mal hier:
http://www.bruhaha.de/laws.html unter „Gassner’s Law“.
looooooooooool
Die DVAG hat übrigens ein teilweise „anderes“ System.
Aber 1:1 ist das sicherlich nicht.
Wer etwas 1:1 kopiert, wird in manchen Bereichen keinen Erfolg haben.
In anderen Bereichen aber schon 
Es kommt immer darauf an, was man macht und welche Kenntnisse man vom Markt hat und wie gut seine eigenen Fähigkeiten sind.
Mir gefällt das Haug s Law !
Die DVAG hat übrigens ein teilweise „anderes“ System.
Aber 1:1 ist das sicherlich nicht.
Nein, die DVAG ist die Aachen und Münchner mit genau den selben Produkten und führt ein klares Pyramiden-System indem der mehr Geld verdient, der mehr Mitarbeiter anwirbt.
Das machen Versicherungen teilweise auch. Schon länger als Pohl.
Pohl war nur so schlau einen anderen Namen zu verwenden und dem Kunden vorzugauckeln der Berater wäre auf der Seite des Kunden und kämpfe mit ihm gegen die Gesellschaften.
Wer etwas 1:1 kopiert, wird in manchen Bereichen keinen Erfolg
haben.
Davon hat niemand gredet !
In anderen Bereichen aber schon
Es kommt immer darauf an, was man macht und welche Kenntnisse
man vom Markt hat und wie gut seine eigenen Fähigkeiten sind.
Tolle Aussage . . .und wenn man einen Apfel gegessen hat, dann hat man ihn gegessen !
Liebe Grüsse
Markus
Hi,
Soweit ich weiß benötigt man für
auktionem im Netz keine Erlaubnis. (Das heißt natürlich nicht
das generell keine GEWERBEGENEHMIGUNG nötig ist). Anders
verhält es sich bei einem Auktionshaus wo richtig der Hammer
fällt. Das Internet bildet da eine Ausnahme. Oder was meint
Ihr?
das mit Internet oder nicht nichts zu tun sondern damit, daß es sich bei den üblichen Internetauktionen tatsächlich um gewöhnliche Kaufverträge handelt. Daher keine gesonderte Genehmigungspflicht.
Gruß,
Christian
Meiner Ansicht nach:
Wenn Dein Kumpel eine Gewinnerzielungsabsicht mit dem Auktionshaus verfolgt, so muss er es anmelden.
Gruesse
funktioniert das nur bei mir nicht mehr? (also das bay3.de) …