AuPair-wie macht ihr denn das?

Link
Hallo Anja,

Elke hat im www vor nicht so langer Zeit den Link zu einem
Forum Adoptierter gepostet. Ich habe da etwas reingeschaut und
ehrlich gesagt, ich hätte nie gedacht, dass es für diese
Menschen so schlimm ist. Vielleicht solltest du dir dieses
Forum auch mal antun (den Link habe ich leider gerade nicht
zur Hand, aber über Google dürftest du da einiges finden, oder
frag direkt bei Elke nach).

http://adoption.de

Fuer alle, die sich das Forum dort nicht antun moechten,
ein paar erklaerende Gedanken.
Ich hab heute zufaellig nachmittags in eine alte ER-Episode
reingeklickt. Eine Frau ueberlegt sich, ob sie das Kind
ihrer Schwester zur Adoption freigeben soll. Sie trifft die
potentiellen Ado-Eltern und sie sind nett, intelligent und
auch nicht richtig perfekt. Sie haben bereits einen A-Sohn
und es waere die ideale Familie. Die Frau zeigt dem Baby
von ferne das Familienidyll und fragt: Na, wie waer’s?

Wahrscheinlich haette das Baby dort wirklich eine schoene,
behuetete Kindheit. Trotzdem sollte Adoption wirklich immer
nur der letzte Ausweg sein, denn selbst die beste Kindheit
ist kein Garant dafuer, wie die Tatsache der eigenen Adoption
von Erwachsenen empfunden wird. Oft als wirklich schweres
Schicksal.

Gruesse
Elke

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Wahrscheinlich haette das Baby dort wirklich eine schoene,
behuetete Kindheit. Trotzdem sollte Adoption wirklich immer
nur der letzte Ausweg sein, denn selbst die beste Kindheit
ist kein Garant dafuer, wie die Tatsache der eigenen Adoption
von Erwachsenen empfunden wird. Oft als wirklich schweres
Schicksal.

sehe ich auch so. Kinder brauchen ihre Eltern und zwar beide
und immer und regelmässig. Die „modernen“ Gedanken, dass man
Kinder bekommt und unmässig in fremde Obhut gibt taugt nicht.
Die Gene passen sich nicht an gesellschaftliche Normen und
Veränderungen an.

Natürlich ich eine gute und behütete Kindheit kein Garant für irgendwas trotzdem ist die Wahrscheinlichkeit wenn Kinder Liebe
und Wärme und Nähe erfahren exorbitant grösser, dass sie
einen „guten“ Lebensweg haben als andersrum oder hab ich hier
wieder was falsch ?

Brauchen Kinder keine Bezugsperson ? Brauchen Kinder keinen Vater ?
Ist die Erkenntnis der Welt Unsinn weil sich irgendwelche
Weiber mit Kindern alleinerziehend Selbstverwirklichen wollen ?

Hier steht der Begriff „Vater“ nicht für einen Mann, damit das klar
ist.

Gruss von
Roger

Hallo RogerA,

Natürlich ich eine gute und behütete Kindheit kein Garant für
irgendwas trotzdem ist die Wahrscheinlichkeit wenn Kinder
Liebe
und Wärme und Nähe erfahren exorbitant grösser, dass sie
einen „guten“ Lebensweg haben als andersrum oder hab ich hier
wieder was falsch ?

wenn ich wieder auf das Ausgangsthema zurückkomme: Das Kind erfährt durchaus Liebe und Nähe. Oder hat der Autor geschrieben, er möge sein Kind nicht? Insofern stimme ich deiner Aussage zwar zu, aber sehe ihren Sinn in dieser Diskussion nicht.

Falls du hingegen auf die Zeit hinauswillst, welche die Eltern mit den Kindern verbringen, so muss sagen, dass sie bei weitem kein Garant für eine hohe erzieherische Qualität und einen erfolgreichen Lebensweg des Kindes ist. Ich kenne genug Menschen, die völlig verzogen und verhätschelt aufgewachsen sind und später dann gar nichts zustande gekriegt haben. Das auf der einen Seite.
Auf der anderen Seite haben Eltern in sozialen Brennpunkten häufig sehr viel Zeit für ihre Kinder (weil arbeitslos), deshalb sind diese Kids meist „Problemkinder“.

Brauchen Kinder keine Bezugsperson ? Brauchen Kinder keinen
Vater ?

Ja, und was hat das schon wieder mit dem Ausgangspost zu tun?

Ist die Erkenntnis der Welt Unsinn weil sich irgendwelche
Weiber mit Kindern alleinerziehend Selbstverwirklichen wollen
?

Wenn eine Beziehung scheitert, dann scheitert sie. Und das hat nichts mit den bösen „Weibern“ zu tun, sondern ist eine alternativlose Situation. Da bringt es dann auch nicht viel, den manchmal überforderten alleinerziehenden Müttern auch noch völlig unangebrachte Schuldgefühle einzujagen.
Mit dem Ursprungsthema hat es wiederum nicht viel zu tun.

Gruß,
Anja

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Hallo Anja,

eine Antwort spare ich mir. Lesen und verstehen sind
zweierlei.

Gruss

Ich bringe mal ein Beispiel:
Eine sehr junge Mutter ist ungewollt Mutter geworden . Nun
will sie erst ihre Ausbildung abschließen (aus
Verantwortung
, damit sie ihr Kind ernähren kann), damit
sie am Ende eine Teilzeitstelle bekommen kann. Diese Zeit
(nach der Geburt noch 8 Monate) muss sie überbrücken - da
fände ich Deine „Argumentation“ mit Adoption „etwas
überzogen“.

gut, ich denke man sollte den Mainstream der Meinungen mal verlassen und versuchen etwas zu verändern und da passt eine Frage in einem Diskussionforum doch gut oder ?

Wie wird man ungewollt Mutter ? Bis auf Ausnahmen geschieht sowohl die Zeugung als auch die Schwangerschaft und die Entscheidung für das Kind doch ziemlich bewusst.

Im vorliegenden Fall wird von Schule und Ausbildung geredet. Für mich deutet das auf Kindergärtnerin hin (freundlich gedacht), da blieben dann noch ca. 2 Jahre Ausbildung und das Kind hat das Gröbste (ca. 3 Jahre) ohne wesentlichen Einfluss der Eltern erlebt. Das heisst ganz sicher NICHT, dass aus dem Kind nicht was werden kann aber die Vermutung liegt nahe (für mich).

Die Mutter kann gegen 18.00 Uhr zu hause sein. Dann kommt der Haushalt und was weiss ich noch, das Kind kommt ins Bett. Letztlich haben auch die Eltern keinen Bezug zu ihrem Kind. Und der Vater hat sich eh aus der Verantwortung geschlichen „irgendeiner muss ja Geld verdienen“.

Wenn man allerdings der Meinung ist (entgegen wissenschaftlicher Erkenntnis), dass Kinder die Eltern (beide) nicht als Bezugsperson brauchen, dann erübrigt sich jegliche Diskussion oder ?

Die Ellebogengesellschaft hat seine Ursachen und die liegen
ganz klar bei den Eltern. Schulen müssen die Erzieher- und
Elternrolle übernehmen weil diese keine Zeit mehr dafür haben.
Dafür sind sie aber nicht vorbereitet; der Staat übernimmt die
Elternrolle ???

Wenn ich das Ursprungsposting richtig verstanden habe, geht es
hier um einen begrenzten Zeitraum und eben nicht um die
„Abschiebung“.

nicht ? sehe ich schon so. Sie wollen einen Ersatz für die Zeit, die sie nicht geben können; dazu wollen sie (korrigiere mich wenn ich falsch liege) das System „au pair“ verbiegen. Au pair ist eben genau deshalb so wie es ist, damit die Teilnehmer nicht in solche Fallen laufen und zu billigen Arbeitskräften degradiert werden; das kann man auch nicht mit „Murks“ titulieren.

Und das mit den Schulen, die Elternaufgaben übernehmen, ist nun nicht aus der Luft gegriffen. Diese Diskussion ist aktuell und die Bildungsvorderen (Minister usw.) sind gerade dabei Ganztagsschulen und betreute Nachmittage zu installieren weil man der Ansicht ist, dass man vielen „Eltern“ die Erziehung und Betreuung ihrer Kinder eben nicht überlassen darf.

Die Erhaltung oder Schaffung von Wohlstand und Luxus ist
wichtiger.
Oft ist auch die Befreiung von Arbeit durch Sozialhilfe und
Kindergeld der Grund sich Kinder „anzuschaffen“ .
Auf den Schulhöfen werden Gewaltszenen per Handyvideo
aufgezeichnet und vertrieben und alle lachen und freuen sich.
Lehrer sind nicht in der Lage sich gegen diese „Kinder“
durchzusetzen. Eltern sind ratlos oder desinteressiert.

Du schreibst das so, als ob es die Regel wäre!
Ich bin da noch lange nicht so weit!

ok, die Regel ist es nicht da geb ich Dir Recht. Aber es wächst und zwar zu schnell.

Ich war mal einige Zeit ans Bett gefesselt und musste tagsüber TV schauen um Müde zu werden. Auf allen Kanälen Talkshows mit jungen „verblödeten“ Müttern und dann Gerichtsshows mit völlig „verblödeten“ Angeklagen und Zeugen. Sowas wird geschaut und zwar täglich und ohne abwinken. Realität ? Zumindest in Ansätzen.

Dann kommen hier Anfeindungen die mir Fehler vorhalten.

Man konnte Deine Antwort durchaus persönlich verstehen!
Da würde ich micht nicht so sehr aufregen, dass etwas
Persönliches zurück kam!

reg mich nicht auf. Das hier ist Entspannung pur und man muss die
Menschen nehmen wie sie sind, es gibt keine anderen oder ?

(mich auch)

Ich weiss wovon ich rede.

Das spreche ich Dir auch gar nicht ab! Aber auch ich bin
involviert in die schulische Arbeit (mein Zwerg ist zwar erst
in der Grundschule, aber der Kontakt zu den weiterführenden
Schulen besteht durchaus) und sehe dort keine der
Horrorszenarien, die Du hier ansprichst!

Glückwunsch. Meinen Sohn habe sie schon gefesselt und geknebelt auf
den Schulflur gesetzt und selbst Lehrer sind vorbeigegangen und haben
sich nicht getraut. Anderen Kollegen ist regelmässig das Taschengeld abgepresst worden und niemand traute sich zu handeln; bis Eltern eine Initiative aufbauten und da wurden sie dann von den Eltern angegangen „Kinder müssen sich austoben“ oder „Jungs müssen so sein“.

Jungs müssen eben nicht so sein und das müssen Eltern und die Gesellschaft lernen. Warum gibt es über Kampagnen „helfen, nicht wegschau“ usw.
Schön wenn Du noch nicht betroffen bist und wenn Du es bleiben willst, dann verzichte zB. auf Gesamtschule … so als Tipp.

LG Roger

Hallo Roger,

Wahrscheinlich haette das Baby dort wirklich eine schoene,
behuetete Kindheit. Trotzdem sollte Adoption wirklich immer
nur der letzte Ausweg sein, denn selbst die beste Kindheit
ist kein Garant dafuer, wie die Tatsache der eigenen Adoption
von Erwachsenen empfunden wird. Oft als wirklich schweres
Schicksal.

sehe ich auch so. Kinder brauchen ihre Eltern und zwar beide
und immer und regelmässig. Die „modernen“ Gedanken, dass man
Kinder bekommt und unmässig in fremde Obhut gibt taugt nicht.
Die Gene passen sich nicht an gesellschaftliche Normen und
Veränderungen an.

???
Adoption ist beileibe kein moderner Trend. Es werden in
Deutschland (wie in anderne westlichen Laendern) jedes
Jahr weniger Fremdadoptionen durchgefuehrt als im Jahr
zuvor. Nicht umsonst wenden sich immer mehr Paare mit
Adoptionswunsch ans Ausland.
Ansonsten gab es Arten von Adoption bereits vor 2000
Jahren (wahrscheinlich mehr).
Abgebende Eltern sind oft wesentlich verantwortungsvoller
als solche, die sich nicht von ihrem Kind trennen koennen.
Und woran sollen sich Gene bitte anpassen?

Natürlich ich eine gute und behütete Kindheit kein Garant für
irgendwas trotzdem ist die Wahrscheinlichkeit wenn Kinder
Liebe
und Wärme und Nähe erfahren exorbitant grösser, dass sie
einen „guten“ Lebensweg haben als andersrum oder hab ich hier
wieder was falsch ?

Ich bezog mich speziell auf Adoption, weil Anja die Website
adoption.de ins Gespraech brachte. Je mehr ich mich mit
erwachsenen Adoptierten austausche, desto mehr stelle ich
fest, dass die glueckliche Kindheit eben recht wenig darueber
aussagt, wie diese Adoptierten als Erwachsene zu ihrer eigenen
Adoption stehen.

Brauchen Kinder keine Bezugsperson ? Brauchen Kinder keinen
Vater ?

Was hat das bitte mit meinem Posting zu tun?
Auch der Ursprungsposter wird hier mit Sicherheit mit
‚aber ja doch‘ antworten.

Ist die Erkenntnis der Welt Unsinn weil sich irgendwelche
Weiber mit Kindern alleinerziehend Selbstverwirklichen wollen
?

Was soll diese billige Polemik?
Und hat weder mit der Ausgangsfrage noch mit meinem
Posting etwas zu tun.

Entschuldige bitte, aber vielleicht solltest du
dir deine Aussage vom „Lesen“ und
„Verstehen“ selbst mal auf die Fahne schreiben.

Gruesse
Elke

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Kinder bekommt und unmässig in fremde Obhut gibt taugt nicht.
Die Gene passen sich nicht an gesellschaftliche Normen und
Veränderungen an.

Adoption ist beileibe kein moderner Trend.

nicht Adoption sondern Tagesmütter oder Krippenplätze für Babys.
Hier war auch nicht eine gelegentliche Obhut gemeint sonder der
regelmässige über Jahre hinweg durchgezogene Entzug von elterlicherBetreuung.

Ansonsten gab es Arten von Adoption bereits vor 2000
Jahren (wahrscheinlich mehr).

:smile: gut. Wir sind einer Meinung. Die Menschheit hat seit
2000 Jahr nichts dazugelernt. Brot und Spiele sind die wichtigsten
Lebensinhalte.

Abgebende Eltern sind oft wesentlich verantwortungsvoller
als solche, die sich nicht von ihrem Kind trennen koennen.
Und woran sollen sich Gene bitte anpassen?

an veränderte gesellschaftlich Verhaltensweisen. Das Leben und
die Art des Lebens verändert sich aufgrund von Veränderungen im
Lebensumfeld (Reisemöglichkeiten, Luxusartikel).
Die Produktionsbedingungen ändern auch den Menschen an sich aber eben nur den Menschen in seinen Handlungen und nicht in den Notwendigkeiten die die Seele eines Kindes braucht.
Vielleicht gibt es irgendwann man eine anonyme Gesellschaft; erstrebenswert finde ich das nicht.

Auch der Ursprungsposter wird hier mit Sicherheit mit
‚aber ja doch‘ antworten.

und warum dividiert er sich dann raus "irgendeiner muss ja Geld
verdienen " Jeder wird den Vater verstehen und niemand das Kind.

Ist die Erkenntnis der Welt Unsinn weil sich irgendwelche
Weiber mit Kindern alleinerziehend Selbstverwirklichen wollen
?

Was soll diese billige Polemik?

wenn so seltsam geanwortet wird bleibt einem nichts mehr anderes übrig
als zu fragen ob er von diesem Stern ist.

Und hat weder mit der Ausgangsfrage noch mit meinem
Posting etwas zu tun.

alles.

Entschuldige bitte, aber vielleicht solltest du
dir deine Aussage vom „Lesen“ und
„Verstehen“ selbst mal auf die Fahne schreiben.

ok hast aber immer noch nix kapiert wie ich sehe.
Ausserdem will ich hier keinem was sondern stelle die
Antworten einfach mal in Frage.

lieben Gruss von
Roger

Hallo Roger,

Schön wenn Du noch nicht betroffen bist und wenn Du es bleiben
willst, dann verzichte zB. auf Gesamtschule … so als Tipp.

Nur so als Tipp: meine Soehne sind in einer Gesamtschule.
Ich erlebe die Lehrer und die Eltern als engagiert, die
Schueler sind - wie woanders auch - durchwachsen.
Polemik scheint dir zu liegen.

Gruesse
Elke

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kleiner Tipp
– deine Artikel waeren verstaendlicher, wenn
du sie an die richtige Adresse schicken wuerdest.
Da du auf meinen Link (adoption.de) geantwortet
hast, waren etliche deiner Aussagen missverstaendlich.

Ansonsten darf ich darum bitten, dass du deine arroganten
Aussagen darueber, wer hier wieviel versteht bitte
zurueckhaelst.

Elke

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Re^3: OK - Definitionsprobleme :wink:

Nur so als Tipp: meine Soehne sind in einer Gesamtschule.
Ich erlebe die Lehrer und die Eltern als engagiert, die
Schueler sind - wie woanders auch - durchwachsen.
Polemik scheint dir zu liegen.

richtig durchwachsen mit dem Trend in die falsche Richtung.

http://de.wikipedia.org/wiki/Polemik

siehe mal dort. Was ist falsch daran ?

lieben Gruss von
Roger

Alleinerziehend sollte man vielleicht mal beschreiben wie
sowas abläuft. Gibt hier doch genug, die ihren Alltag mal
beschreiben könnten.

Wozu soll das gut sein? Wie ich aus deinen Antworten hier entnehmen kann, hast du dir dein Bild über alleinerziehende Weiber die sich nur selbst verwirklichen wollen schon gemacht. Ich glaube kaum, dass dir unser Tagesablauf zu irgendeiner Einsicht verhelfen könnte.
Aber nur so am Rande: Wenn ich mir deine Komentare hier so durchlese fällen mir zwei Dinge auf:

  1. Deine hochgejubelte Erziehung aus den 68ern hat bei dir wohl nicht gefruchtet. Du bist unsozial und abwertend.
  2. Als Kind hätte ich lieber arbeitende Eltern als dich.

Man hat mir nun oft mangelndes Einfühlungsvermögen vorgeworfen
ist auch richtig;
Man hat mir auf oft provokativen Schreib- und Diskussionsstil
vorgeworfen stimmt (nicht ist in einer Diskussion langweiliger
als gleicher Meinung zu sein);
aber noch niemand hat mir mangelnde Bildung vorgeworfen …
wäre auch doof.

Eigentlich hast du mir zuerst vorgeworfen mir mangele es an Bildung, aber du drehst dir hier ja eh alles so zurecht wie du es haben willst.

Nadia

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JETZT muss ich mich einklinken !
war ein paar Tage nicht im Forum und bin etwas negativ überrascht über die angefachte Diskussion und finde die Antwort von Dir ehrlich gesagt zum Kotzen !

Ihr könnt mir glauben, dass das so nicht geplant war. Bei uns war bis zur Geburt unseres Kleinen nämlich alles in Ordnung und meine Frau wollte auch 3 Jahre zuhause bleiben.
Dummerweise hat mir einen Tag nach der Geburt mein Arbeitgeber gekündigt mit der Begründung, ich wäre jetzt zu unflexibel und würde auch mehr Geld eventuell verlangen.
Und die Kündigung ist von Gerichts wegen auch tatsächlich als gültig anerkannt worden (weniger als 5 Arbeitnehmer, kein Kündigungsschutz).
So, und ich soll mein Kind also jetzt verhungern lassen und aus dem Haus ausziehen, nur weil sich einer ganztätig um das Kind von uns beiden kümmer soll? Ganz ehrlich, meine Frau und ich müssen aufgrund dieser ungeplanten Situation nun mal BEIDE arbeiten gehen, denn meine freiberuflichkeit muss sich erst aufbauen, also nicht viel Geld übrig und meine Frau AUCH, sonst packen wir das nicht, zumal sie sowieso nur ein Ausbildungsgehalt bezieht. Und im Hinblick auf die Ausbildungsordnung bei meiner Frau war das auch sinnvoll, dass sie weitermacht. Und ein AuPair ist billiger als eine Krippe und ist individuell betreut. Glaub mir, ich hab mir das auch anders vorgestellt und ich finde das einen Sauerei, dass solche Kommentare gestellt werden. Kann mir ehrlich nicht vorstellen, wie ihr das mit 3 Kindern so perfekt gelöst habt, oder seit ihr Besserverdiener? Ich kenne KEINE Familie, wo beide Elternteile zuhause sind, weil es schlichtweg finanziell nicht tragbar ist (schon mal in München Miete gezahlt?!?)

Eigentlich habe ich die Voraussetzungen unterstellt und es tut
mir leid, wenn es so rüberkam als dass ich hier persönlich
diffamierend sein wollte. Ehrlich gesagt kann ich nicht
glauben, dass es wirklich so ist, dass der Mann nie Zeit und
die Mutter erst ab 18.00 Uhr Zeit für ihren 8 Monate altes
Kind haben.

Ach ja? Ich erzähl Dir mal was:

Arbeitsstelle Frau 30 KM entfernt, mit S-Bahn erreichbar. S-Bahn fährt um 7.48, Frau muss Haus um 7.15 verlassen, um zu S-Bahn zu kommen. Ist dann um 9:00 in der Arbeit. Rückwärts schlimmer: Feierabend 16:00 Uhr, S-Bahn 16:30, am Hausbahnhof um 17:15, warten auf Bus und noch 2 KM laufen (kein Auto), zuhause um 18:00 Uhr, wenn Verspätung S-Bahn erst um ca. 19 Uhr zuhause.
Und ich hab mein Büro in München und bin am Rudern, dass es vorwärts geht !!!

Mir scheint der Brief eher als Anklage an die Gesetzgeber
gedacht denn als Hilfeersuchen bezüglich Kindererziehung.

WO HAB ICH DENN DAS GESCHRIEBEN !?!??
Ich hab einen Hilfegesuch gestellt, wie andere berufstätige Eltern das denn machen?
Ganz ehrlich, würd dir echt gerne mal…!!!
(Nettiquette kurzfristig vergessen)

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Und ein AuPair ist billiger als eine Krippe
und ist individuell betreut.

AuPair hat Gründe und Ziele und die haben nichts mit
billiger Arbeitskraft zu tun.

Glaub mir, ich hab mir das auch
anders vorgestellt und ich finde das einen Sauerei, dass
solche Kommentare gestellt werden. Kann mir ehrlich nicht
vorstellen, wie ihr das mit 3 Kindern so perfekt gelöst habt,

sagt auch niemand das was Perfekt ist. Nur kommt für mich rüber,
dass eigentlich niemand Zeit für das Kind hat.
Ist das so ? Richtig, es ist so oder hab ich was überlesen ?

Ich sag auch nichts gegen die Gründe, die gibt es immer.

Ich habe einfach mal den Ansatz über das Kind versucht und wie
das sich fühlen muss und da das alles in einem Disk-Forum stattfindet
wird man wohl man laut denken dürfen.

oder seit ihr Besserverdiener? Ich kenne KEINE Familie, wo
beide Elternteile zuhause sind, weil es schlichtweg finanziell
nicht tragbar ist (schon mal in München Miete gezahlt?!?)

ne, wir waren keine Besserverdiener, haben halt bewusst nicht in München gelebt sondern in der Provinz und hatten auch eine kleine Wohnung und haben uns eingerichtet dass es funkt (nicht perfekt, halt auf Verzicht gelebt).

glauben, dass es wirklich so ist, dass der Mann nie Zeit und
die Mutter erst ab 18.00 Uhr Zeit für ihren 8 Monate altes
Kind haben.

Ach ja? Ich erzähl Dir mal was:

gut, Du ruderst dass es vorwärts geht. Prima, Glückwunsch
und nun was ist mit dem Kind ?

Mir scheint der Brief eher als Anklage an die Gesetzgeber
gedacht denn als Hilfeersuchen bezüglich Kindererziehung.

WO HAB ICH DENN DAS GESCHRIEBEN !?!??

da steht am Schluss so ein Wort „Murks“ und da die Überschrift
AuPair ist, liegt es doch nah oder etwa nicht ?

Ich hab einen Hilfegesuch gestellt, wie andere berufstätige
Eltern das denn machen?

waren ja auch genug Antworten da oder ? Diskussion nicht genehm,
Vorschlag mit der Adoption ist doch so schlecht nicht. Freunde
von mir haben 2 kleine Kinder adoptiert und denen geht es prächtig,
eine weitere gute Bekannte hat gerade jetzt ein AdoptivBaby bekommen und gibt soooo viel von ihrem bisherigen Leben für das Kind auf (sie hatte einen sicheren und gut bezahlten Arbeitsplatz im öffentlichen Dienst).

Ganz ehrlich, würd dir echt gerne mal…!!!

mal ganz ehrlich, da musst Du noch kräftig essen und trainieren.

Aber erzähl mal nähers, geht das bei Dir immer so schnell mit Gewaltlösungen ? Haben Frau und Kind auch darunter zu leiden wenn sie
nicht so reden und reagieren wie es dem Herrn genehm ist ??? (ist nur ne Frage bevor ich mir ein Urteil bilde)

(Nettiquette kurzfristig vergessen)

dito.

trotzdem lieben Gruss von
Roger

und komm runter von der Gewalt und die gibts nicht nur durch Schläge
sondern auch durch liebloses Handeln (wobei ich dass bei Dir nicht unterstelle sondern ist nur ein Hinweis).

Re^4: OK - Definitionsprobleme :wink:

http://de.wikipedia.org/wiki/Polemik

siehe mal dort. Was ist falsch daran ?

In meinen Augen eine ganze Menge:
"Polemik sucht nicht den Konsens, sondern will fundamentalistisch niederkämpfen … "
„Kennzeichen von Polemik sind oft scharfe Äußerungen, persönliche Angriffe und der Verzicht auf sachliche Argumente, die dem sachlichen Charakter einer vernünftigen, rationalen Diskussion entgegenstehen, oder Übertreibung, Ironie und Sarkasmus.“

Gruß Stefan

1 „Gefällt mir“

Hallo Simbabwe,

Fehlanzeige: Die Stadt
München sieht es gar nicht gern, wenn das eigene Kind in der
gleichen Einrichtung ist wie die arbeitende Mutter.

Eine Erzieherin in unserem Münchner KiGa hatte sehr oft ihr Kind dabei (ist jetzt in der Schule), und ich kenne noch eine Erzieherin hier, die immer ihre Zwillinge mitnimmt. Wenn du magst, frage ich mal nach, wie die das machen.

Und wir haben leider auch keinen Vorteil
dadurch, dass meine Frau bei der Stadt als Erzieherin
arbeitet, da nur Eltern mit Erstwohnsitz in München einen
Warteplatz bekommen - wir sind leider aus dem Münchner Umland.

Da würde ich mich sofort (bei Freunden oder Verwandten) mit Zweitwohnsitz in München anmelden, dann ist das kein Thema mehr - weiß ich aus eigener Erfahrung (wir wohnen unter der Woche in München und am WE auf dem Land). Erst- oder Zweitwohnsitz ist denen egal.

Ich drücke die Daumen.

LG
Katharina

Hi Roger,

Vorschlag mit der Adoption ist doch so schlecht nicht. Freunde
von mir haben 2 kleine Kinder adoptiert und denen geht es
prächtig,
eine weitere gute Bekannte hat gerade jetzt ein AdoptivBaby
bekommen und gibt soooo viel von ihrem bisherigen Leben für
das Kind auf (sie hatte einen sicheren und gut bezahlten
Arbeitsplatz im öffentlichen Dienst).

Da du mir zuvor Nichtverstehen vorgeworfen hast,
darf ich dir den Vorwurf nun zurueckgeben. Wenn du

  • gerade nachdem Adoption schon vorher thematisiert
    war - hier wirklich schreiben kannst „denen geht es prächtig“,
    dann hast du eben meinen Einwand darauf nicht verstanden.

Grüße
Elke

PS: Nebenbei (zur Diskussion, nicht zu meinem Leben)
bin ich Adoptivmutter.

Da du mir zuvor Nichtverstehen vorgeworfen hast,
darf ich dir den Vorwurf nun zurueckgeben.

oh je, eine Welt mit Vorwürfen :smile:

Ich habe vorgeworfen, dass Du Dich nicht mit dem Inhalt meiner
Schreibe auseinandergesetzt hast sondern mir vorgeworfen hast,
ich würde nicht auf die Urmail antworten.

Ich sehe den Sinn (mag mich ja täuschen) in einem Forum in der Diskussion und den Für und Widern verschiedener Menschen und verschiedener Ansichten. Da ist es nicht wichtig, dass man eine Meinung hat sondern die Vielfalt der Meinungen ist wichtig.

Wenn mir wer erzählen will, dass es für ein 8-monatiges Kind gleichgültig ist, ob es von Mutter und Vater betreut wird oder von einem AuPair, dann soll er sowas gefälligst begründen und nicht einfach „ist doch ok“.

Wenn du

  • gerade nachdem Adoption schon vorher thematisiert
    war - hier wirklich schreiben kannst „denen geht es prächtig“,
    dann hast du eben meinen Einwand darauf nicht verstanden.

kein Widerspruch von mir. Werd mir Deinen Text nochmal vornehmen.

PS: Nebenbei (zur Diskussion, nicht zu meinem Leben)
bin ich Adoptivmutter.

dann weisst Du (hoffe ich jedenfalls), dass mein Ansinnen so
falsch nicht war. Wenn ich auch zugebe es provozieren sollte mal
über bestimmte Dinge nachzudenken (jetzt wird er natürlich wieder meinen, er hätte nachgedacht und nur die anderen sind blöd).

Lieben Gruss von
Roger

Re^5: OK - Definitionsprobleme :wink:

http://de.wikipedia.org/wiki/Polemik

siehe mal dort. Was ist falsch daran ?

In meinen Augen eine ganze Menge:
"Polemik sucht nicht den Konsens, sondern will

Hi,

warum ignorierst Du die anderen Bedeutungen des Begriffs ?

Polemik ist … notwendig, wenn es z.B. um die Menschenrechte geht.

und für mich geht es hier z.B. auch darum.

lg R