Ich bringe mal ein Beispiel:
Eine sehr junge Mutter ist ungewollt Mutter geworden . Nun
will sie erst ihre Ausbildung abschließen (aus
Verantwortung , damit sie ihr Kind ernähren kann), damit
sie am Ende eine Teilzeitstelle bekommen kann. Diese Zeit
(nach der Geburt noch 8 Monate) muss sie überbrücken - da
fände ich Deine „Argumentation“ mit Adoption „etwas
überzogen“.
gut, ich denke man sollte den Mainstream der Meinungen mal verlassen und versuchen etwas zu verändern und da passt eine Frage in einem Diskussionforum doch gut oder ?
Wie wird man ungewollt Mutter ? Bis auf Ausnahmen geschieht sowohl die Zeugung als auch die Schwangerschaft und die Entscheidung für das Kind doch ziemlich bewusst.
Im vorliegenden Fall wird von Schule und Ausbildung geredet. Für mich deutet das auf Kindergärtnerin hin (freundlich gedacht), da blieben dann noch ca. 2 Jahre Ausbildung und das Kind hat das Gröbste (ca. 3 Jahre) ohne wesentlichen Einfluss der Eltern erlebt. Das heisst ganz sicher NICHT, dass aus dem Kind nicht was werden kann aber die Vermutung liegt nahe (für mich).
Die Mutter kann gegen 18.00 Uhr zu hause sein. Dann kommt der Haushalt und was weiss ich noch, das Kind kommt ins Bett. Letztlich haben auch die Eltern keinen Bezug zu ihrem Kind. Und der Vater hat sich eh aus der Verantwortung geschlichen „irgendeiner muss ja Geld verdienen“.
Wenn man allerdings der Meinung ist (entgegen wissenschaftlicher Erkenntnis), dass Kinder die Eltern (beide) nicht als Bezugsperson brauchen, dann erübrigt sich jegliche Diskussion oder ?
Die Ellebogengesellschaft hat seine Ursachen und die liegen
ganz klar bei den Eltern. Schulen müssen die Erzieher- und
Elternrolle übernehmen weil diese keine Zeit mehr dafür haben.
Dafür sind sie aber nicht vorbereitet; der Staat übernimmt die
Elternrolle ???
Wenn ich das Ursprungsposting richtig verstanden habe, geht es
hier um einen begrenzten Zeitraum und eben nicht um die
„Abschiebung“.
nicht ? sehe ich schon so. Sie wollen einen Ersatz für die Zeit, die sie nicht geben können; dazu wollen sie (korrigiere mich wenn ich falsch liege) das System „au pair“ verbiegen. Au pair ist eben genau deshalb so wie es ist, damit die Teilnehmer nicht in solche Fallen laufen und zu billigen Arbeitskräften degradiert werden; das kann man auch nicht mit „Murks“ titulieren.
Und das mit den Schulen, die Elternaufgaben übernehmen, ist nun nicht aus der Luft gegriffen. Diese Diskussion ist aktuell und die Bildungsvorderen (Minister usw.) sind gerade dabei Ganztagsschulen und betreute Nachmittage zu installieren weil man der Ansicht ist, dass man vielen „Eltern“ die Erziehung und Betreuung ihrer Kinder eben nicht überlassen darf.
Die Erhaltung oder Schaffung von Wohlstand und Luxus ist
wichtiger.
Oft ist auch die Befreiung von Arbeit durch Sozialhilfe und
Kindergeld der Grund sich Kinder „anzuschaffen“ .
Auf den Schulhöfen werden Gewaltszenen per Handyvideo
aufgezeichnet und vertrieben und alle lachen und freuen sich.
Lehrer sind nicht in der Lage sich gegen diese „Kinder“
durchzusetzen. Eltern sind ratlos oder desinteressiert.
Du schreibst das so, als ob es die Regel wäre!
Ich bin da noch lange nicht so weit!
ok, die Regel ist es nicht da geb ich Dir Recht. Aber es wächst und zwar zu schnell.
Ich war mal einige Zeit ans Bett gefesselt und musste tagsüber TV schauen um Müde zu werden. Auf allen Kanälen Talkshows mit jungen „verblödeten“ Müttern und dann Gerichtsshows mit völlig „verblödeten“ Angeklagen und Zeugen. Sowas wird geschaut und zwar täglich und ohne abwinken. Realität ? Zumindest in Ansätzen.
Dann kommen hier Anfeindungen die mir Fehler vorhalten.
Man konnte Deine Antwort durchaus persönlich verstehen!
Da würde ich micht nicht so sehr aufregen, dass etwas
Persönliches zurück kam!
reg mich nicht auf. Das hier ist Entspannung pur und man muss die
Menschen nehmen wie sie sind, es gibt keine anderen oder ?
(mich auch)
Ich weiss wovon ich rede.
Das spreche ich Dir auch gar nicht ab! Aber auch ich bin
involviert in die schulische Arbeit (mein Zwerg ist zwar erst
in der Grundschule, aber der Kontakt zu den weiterführenden
Schulen besteht durchaus) und sehe dort keine der
Horrorszenarien, die Du hier ansprichst!
Glückwunsch. Meinen Sohn habe sie schon gefesselt und geknebelt auf
den Schulflur gesetzt und selbst Lehrer sind vorbeigegangen und haben
sich nicht getraut. Anderen Kollegen ist regelmässig das Taschengeld abgepresst worden und niemand traute sich zu handeln; bis Eltern eine Initiative aufbauten und da wurden sie dann von den Eltern angegangen „Kinder müssen sich austoben“ oder „Jungs müssen so sein“.
Jungs müssen eben nicht so sein und das müssen Eltern und die Gesellschaft lernen. Warum gibt es über Kampagnen „helfen, nicht wegschau“ usw.
Schön wenn Du noch nicht betroffen bist und wenn Du es bleiben willst, dann verzichte zB. auf Gesamtschule … so als Tipp.
LG Roger