AuPair-wie macht ihr denn das?

Hallo.
Ich bin etwas verzweifelt.
Wir hatten für unseren 8 Monaten alten Sohn bisher unsere Cousine meiner Frau als „AuPair“ bei uns, da meine Frau ihre Schule/Ausbildung beenden muss und ich als Freiberufler zeitlich und örtlich privat sehr unzuverlässig bin, also nicht auf meinen Sohn tagsüber aufpassen kann und viel unterwegs bin. Meine Frau muss das Haus um 8:00 Uhr verlassen und kann frühestens um 18:00 Uhr zuhause sein.

Nun kann aber meine Cousine unvermittelt nicht mehr bei uns bleiben und ich hab mich bei AuPair-Agenturseiten schlau gemacht. Dort steht aber, dass maximal 5 Stunden pro Tag ein AuPair arbeiten darf.

Ich frage mich: Wie soll das gehen? Es gibt doch so viele Eltern, die länger als 5 Stunden von zuhause weg sind.

Wir hatten natürlich schon lange vor der Geburt nach einem Krippenplatz gesucht,aber das ist im Grossraum München nicht einfach - alleine für unseren Landkreis Fürstenfeldbruck gibt es eine einzige Krippe mit 45 Plätzen und 2 Jahre Anmeldefrist. D.h. ich muss mein Kind anmelden, bevor ich weiss, dass ich überhaupt schwanger bin?!? In München selber waren auch keine Plätze frei, erst Ende nächsten Jahres vielleicht und auch das ist nicht einfach, weil nur Eltern mit Erstwohnsitz München (sind wir nicht) in der Warteliste oben stehen.

Mich würde hier interessieren, wie andere Eltern diese Problem der Kinderbetreuung gelöst haben. Mir wärs persönlich auch lieber, wenn meine Frau zuhause bleiben könnte, aber aus schulischer Sicht verliert sie ihre bisherigen zwei Jahre Ausbildung, wenn Sie zuhause bleibt, und darf nachher von vorne anfangen, und einer muss ja schliesslich Geld verdienen.

Murks.

Gruss,

Simbabwe

Hallo Simbabwerin! ;o))

Ich rede jetzt als damalige Au-Pair-Mädchen (in München, bei Brussels und in Masachussetts, jeweils ca. 1 Jahr)

Dort steht aber, dass maximal 5 Stunden pro Tag ein AuPair arbeiten
darf.

In der Tat macht das für mich wenig Sinn. Aber ich denke, ihr sollt Euch davon nicht unnötig den Kopf zerbrechen. Mein Tipp also:

Nehmt Euch eine Au-Pair-Mädchen nach euren Wünschen. Vermutlich wird sie Euch einen Brief selber schreiben (sogar aus ihren Heimat noch). Und schon könnt Ihr sie fragen, ob sie zu 3 Std mehr Arbeit am Tag einverstanden wäre. Natürlich solltet Ihr mMn. etwas mehr „Lohn“ anbieten, als was die Agentur vorschreibt. Hauptsache ist, daß ihr sie fragt. Es dürfte dann eigentlich kein Problem geben.

Doch damals für mich war die ABSOLUTE Priorität, eine Schule zu besuchen, um die Sprache zu lernen. Das mußt Ihr auf jeden Fall berücksichtigen und denken, daß dies idR. der Hauptgrund für eine junge Frau ist, als Au-Pair-Mädchen zu arbeiten. D.h. wenn sie damit einverstanden ist, 8 Std tgl. zu arbeiten, soll so gestalten sein, daß sie auch eine Sprachschule besuchen kann. Ganz zu schweigen von den anderen Bestimmungen, die Pflicht sind.

In München selber
waren auch keine Plätze frei, erst Ende nächsten Jahres
vielleicht und auch das ist nicht einfach, weil nur Eltern mit
Erstwohnsitz München (sind wir nicht) in der Warteliste oben
stehen.

Ich weiß, daß in München die Lage sehr arg ist…

Mich würde hier interessieren, wie andere Eltern diese Problem
der Kinderbetreuung gelöst haben.

Frag mal doch anderen Eltern, wie sie das machen (in den vielen münchner Spielplätze findet ihr bestimmt mehrere, die darüber Auskunft erteilen) Vielleicht bleibt einer der Elternteile doch daheim? (Es muß nciht die Mutter sein und wenn sie fertig ist mit der Ausbildung, könnt Ihr Euch tauschen: du gehst zur Arbeit und sie bleibt mit dem Kind daheim. Und ab drei, ab ins KiGa. (Schließlich nciht alle Familie sind finanziell in der Lage, sich ein Au-Pair-Mädchen zu leisten und schaffen es so trotzdem!)

Alles Gute und Kopf hoch!

Schöne Grüße aus Nürnberg!
Helena

Hi!

Zu dem Thema Au-Pair kann ich nichts beitragen. Es gibt jedoch noch andere Möglichkeiten:

  1. Wendet Euch an das für Euch zuständige Jugendamt und bittet um Adressen von Tagesmüttern.

  2. Schließt Euch mit anderen Eltern zusammen und gründet - auch hier wider in Zusammenarbeit mit dem Jugendamt - eine Elterninitiative zur Betreuung mehrerer Kinder. Das kann soweit gehen, dass Ihr letztendlich eine eigene Krippe/Kindergarten betreibt.

Gruß

Hi,
die Option Tagesmutter wurde ja schon genannt.
Wobei es da solche gibt, die im Haus des Kindes betreuen, und solche, die mehrere Kinder tagsüber zu sich nehmen.

Was au pair anbetrifft, gibt es das ‚normale‘ au pair, und das sogenannte ‚au pair plus‘, was die Arbeitszeiten anbetrifft. Als ‚au pair plus‘ arbeitet man fast 40 Std in der Woche.

Braucht ihr auch manchmal abends einen Babysitter?

Ihr könntet eine Kombination aus Tagesmutter & Babysitter, au pair plus & Babysitter, oder Tagesmutter & au pair überlegen.

gruss, isabel

hallo,

nun, eine blöde sitution, aber mir etwas mühe und glück auch für euch regelbar.
leider hast du nicht geschrieben, welche ausbildung deine frau macht und wie lange noch.
eine freundin von mir bekam auch in der ausbildung ihr kind und wollte nicht unterbrechen, da sie auch nochmal von vorne anfangen hätte müssen.
sie ging allerdings zum jugendamt und arbeitsamt und ließ sich beraten, welche möglichkeiten es für sie gäbe. auch hat sie mit ihrem arbeitgeber gesprochen, der sie dann zur teilzeit-azubi einstufte. sie machte ihre ausbildung dann eben etwas länger als vorgesehen, hatte aber dann dennoch genügend zeit für ihr kind und konnte eine gute beziehung zu ihm aufbauen.
mal angenommen, das würde klappen, dann wäre in der regel vormittags das au pair da und nachmittags dann die mama. im falle von ganztags- unterricht würde das au pair gegen etwas höhere bezahlung bestimmt nicht nein sagen, und schule wäre ja dann auch nicht jeden tag im jahr. aber wie gesagt das kommt auf die ausbildung an von der du hier nichts genaueres geschrieben hast.
ich persönlich finde es sehr schade, dass euer kleiner schon sehr lange nicht die eltern sieht. ihm fehlen ja i.d.r. 10 std mit seinen eltern.
ich drück euch ganz feste die daumen, dass ihr eine akzeptable lösung findet, mit der ihr und ganz besonders euer kleiner mit klarkommt.

lg tanya

Hallo Tanya,

meine Frau macht lustigerweise ihre Anerkennungspfrüfung als staatlich geprüfte Erzieherin bei der Stadt München. Sie ist Slowakin und hat das dort schon 15 Jahre gemacht, aber in Deutschland war die Ausbildung nur teilweise anerkannt, deswegen nochmal Schule.
Jetzt könnte man ja auf die tolle Idee kommen, dass man das Kind entweder in die eigene Einrichtung mitnimmt oder einen Vorteil davon hat, einen Platz zu bekommen, wenn man als Erzieherin bei der Stadt tätig ist. Fehlanzeige: Die Stadt München sieht es gar nicht gern, wenn das eigene Kind in der gleichen Einrichtung ist wie die arbeitende Mutter.
Und während der Ausbildungszeit ist keine Teilzeit o.ä. möglich, da wir hier von einer verkürzten Ausbildungszeit sprechen, und für das nächste Schuljahr (in das sie dann auch käme, wenn es möglich wäre), neue Ausbildungsordnungen mit neuen Ausbildungsinhalten existieren, die im jetzigen Lernstoff noch nicht enthalten sind (z.Bsp. Englisch und erweitertes Recht). Und wir haben leider auch keinen Vorteil dadurch, dass meine Frau bei der Stadt als Erzieherin arbeitet, da nur Eltern mit Erstwohnsitz in München einen Warteplatz bekommen - wir sind leider aus dem Münchner Umland.
Weiter oben wurde schon erwähnt, dass man dies mit Elterninitiative regeln könnte. Haben wir auch schon überlegt, aber meine Frau plant für die Zeit nach der Ausbildung sowieso eine eigene Initiative zu starten, zumal sie dafür ja ausreichend qualifiziert ist. Aber uns geht es um die Zeit bis dahin. Die Ausbildung ist echt anstrengend für Sie, zumal Deutsch nicht ihre Muttersprache ist, und die „Hausaufgaben“ und Prüfungen bis Mai fordern ihre ganze Zeit, auch abends.

Aber die obigen Anregungen werden wir aufgreifen.

Gruss,

Simbabwe

8 Monate altes Kind … ich als Freiberufler
zeitlich und örtlich privat sehr unzuverlässig bin, also nicht
auf meinen Sohn tagsüber aufpassen kann und viel unterwegs
bin. Meine Frau muss das Haus um 8:00 Uhr verlassen und kann
frühestens um 18:00 Uhr zuhause sein.

es gibt so viele Paare die Kinder in dem Alter suchen und Zeit
für ihr Kinde haben.
Wäre die Freigabe zur Adoption doch eine gute Alternative.

Ihr könnt das Kind doch eh nicht gebrauchen.

Nichts für ungut und
LG R

eine sinnvolle und hilfreiche Antwort. DEN Kommentar hättest du dir wirklich sparen können.

Nichts für ungut

dito

2 „Gefällt mir“

eine sinnvolle und hilfreiche Antwort. DEN Kommentar hättest
du dir wirklich sparen können.

wohl kaum.
Für alles und jedes gibt es auf der Welt Regeln, Scheine oder
notwendige Erlaubnisse; aber jeder Blödmann darf Kinder in die Welt
setzen und erst wenn sie zu Grunde gegangen sind kümmert sich wer.
Und zwar nicht darum, dass es nicht nochmal geschieht sondern darum, dass diejenigen welche Kinder misshandeln möglichst niedrig bestraft werden.
Für eine Kindestötung oder Misshandlung geht man 2 Jahre in der Knast und womöglich noch auf Bewährung. Für eine Veruntreuung von schnödem Mamon geht man 5 Jahr tatsächlich hinter Gitter.

Ein Paar was Kinder in die Welt setzt und keine Zeit dafür hat und sich dann noch aufregt, das die Welt ach so schlecht ist, tut nichts anderes. Es misshandelt das Kind und letztlich die Gesellschaft.

Kinder sind keine Spielzeuge und es ist nicht schick ein Kind zu haben und schon garnicht als Nebenjob. Es ist Verantwortung und wer die nicht übernehmen kann oder will vor denen muss man die Kinder in Schutz nehmen. Die können nichts dafür.

Nicht für ungut

Ein Paar was Kinder in die Welt setzt und keine Zeit dafür hat
und sich dann noch aufregt, das die Welt ach so schlecht ist,
tut nichts anderes. Es misshandelt das Kind und letztlich die
Gesellschaft.

du kennst doch diese Leute gar nicht. Wie kommst du darauf sie der Misshandlung zu beschuldigen? Wenn du dich schon beklagst, dass Kindsmisshandlung falsch bestraft wird, solltest du nicht so leichtfertig mit diesem Begriff um dich werfen.

Kinder sind keine Spielzeuge und es ist nicht schick ein Kind
zu haben und schon garnicht als Nebenjob. Es ist Verantwortung
und wer die nicht übernehmen kann oder will vor denen muss man
die Kinder in Schutz nehmen. Die können nichts dafür.

Mich interessiert jetzt wirklich:
-ob du selber Kinder hast
-ob du arbeiten gehst
-wer für die Kindererziehung verantworlich ist
-und ob deine Kinder schon einmal fremdbetreut wurden

du scheinst nämlich keine Ahung zu haben worüber du sprichst

Nicht für ungut

solche Anschuldigungen und dann ein „nichts für ungut“?

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Hallo RogerA,

Für alles und jedes gibt es auf der Welt Regeln, Scheine oder
notwendige Erlaubnisse; aber jeder Blödmann darf Kinder in die
Welt
setzen und erst wenn sie zu Grunde gegangen sind kümmert sich
wer.
Und zwar nicht darum, dass es nicht nochmal geschieht sondern
darum, dass diejenigen welche Kinder misshandeln möglichst
niedrig bestraft werden.

wie kommst du denn darauf, dass der Autor sein Kind misshandelt? Ich habe den Eindruck, du lässt deine Fantasie etwas zu sehr schweifen.

Für eine Kindestötung oder Misshandlung geht man 2 Jahre in
der Knast und womöglich noch auf Bewährung. Für eine
Veruntreuung von schnödem Mamon geht man 5 Jahr tatsächlich
hinter Gitter.

Ja, und was hat das mit diesem Thread zu tun? Wer hat hier ein Kind getötet oder misshandelt?

Ein Paar was Kinder in die Welt setzt und keine Zeit dafür hat
und sich dann noch aufregt, das die Welt ach so schlecht ist,
tut nichts anderes. Es misshandelt das Kind und letztlich die
Gesellschaft.

siehe oben

Kinder sind keine Spielzeuge und es ist nicht schick ein Kind
zu haben und schon garnicht als Nebenjob. Es ist Verantwortung
und wer die nicht übernehmen kann oder will vor denen muss man
die Kinder in Schutz nehmen. Die können nichts dafür.

Wer sagt, dass der Autor die Verantwortung nicht übernimmt?

Ich finde, mit solch schwerwiegenden Anschuldigungen solltest du wahrlich vorsichtiger sein. Nur, weil du eine Fremdbetreuung für verkehrt hältst, muss es das nicht sein. Aus der schwierigen Situation des Autors auf seine erzieherischen Qualitäten zu schließen, halte ich für unmöglich.

Was die Ausgewogenheit des Schreibstils sowie die Argumentation angeht, macht der Autor auf mich jedoch einen sympathischeren Eindruck als du. Er hat ausführlich und begründet dargestellt, in welcher Situation sich seine Familie befindet. Mehrere Möglichkeiten ist er im Kopf auch schon durchgegangen und fragt nun nach Erfahrungen in diesem Forum. Du hingegen schmeißt in blinder Wut mit völlig unbegründeten Anschuldigungen um sich und beleidgst imho die jungen Eltern. Wenn du die Erziehung deines/deiner Kind(er) (soweit vorhanden) ebenso aufbrausend und argumentenlos durchziehst, scheint mir das Kind des Autors auf jeden Fall besser dran zu sein.

Anja

2 „Gefällt mir“

Manches zu bedenken
Hallo Simbabwe,

das ist eine schwierige Situation. Grundsätzlich ist Aupair möglich, denn es gibt viele Mädchen, die bereit sind mehr zu arbeiten, wenn sie entsprechend dafür bezahlt werden, auch wenn es nicht so ganz den Richtlinien entspricht.
Allerdings wäre ich vorsichtig, wenn ihr noch keine Erfahrung habt, denn es kann schwierig sein, die Richtige zu finden, man sollte eine seriöse Agentur nehmen usw., bedenke, dass der Kleine dem Mädchen den ganzen Tag „ausgeliefert“ ist. Man kann da sehr böse Erfahrungen machen, insofern würde ich es euch in der jetzigen Situation nicht empfehlen.
Vor allem aber finde ich wichtig zu bedenken, dass ein Aupair jedes Jahr zwangsläufig wechselt. Wenn ihr so wenig daheim seid, wird das Kind sehr an dem Mädchen hängen und sehr leiden, wenn sie wieder weg muss. Meiner Ansicht nach ist euer Kind dafür noch zu klein.
Darum ist, denke ich, eine Tagesmutter doch das Beste, weil sie euer Kind über mehrere Jahre begleiten kann. Natürlich muss man auch da aufpassen, dass die Tagesmutter eine liebevolle und umsichtige Person ist, die das Kind nicht nur vor dem Fernseher absetzt; sowas soll es leider auch geben.
Ansonsten würde ich an eurer Stelle nochmal genau drüber nachdenken, ob es nicht doch möglich wäre, dass eine/r zu Hause bleibt. Wie es bei dir gehen würde weiss ich nicht. Bei deiner Frau würde ich sagen, man sollte erstmal wirklich genau nachfragen, ob dann wirklich 2 Jahre Ausbildung verloren sind, wenn man Kinderpause macht. Das kann ich mir nämlich nicht so recht vorstellen. Übrigens kenne ich mehrere Erzieherinnen, die ihr eigenes Kind mitgebracht haben. Das ist sicher nicht immer ganz einfach, aber machbar.
Alles Gute,
Matilda

Ich bin etwas verzweifelt.
Wir hatten für unseren 8 Monaten alten Sohn bisher unsere
Cousine meiner Frau als „AuPair“ bei uns, da meine Frau ihre
Schule/Ausbildung beenden muss und ich als Freiberufler
zeitlich und örtlich privat sehr unzuverlässig bin, also nicht
auf meinen Sohn tagsüber aufpassen kann und viel unterwegs
bin. Meine Frau muss das Haus um 8:00 Uhr verlassen und kann
frühestens um 18:00 Uhr zuhause sein.

Nun kann aber meine Cousine unvermittelt nicht mehr bei uns
bleiben und ich hab mich bei AuPair-Agenturseiten schlau
gemacht. Dort steht aber, dass maximal 5 Stunden pro Tag ein
AuPair arbeiten darf.

Ich frage mich: Wie soll das gehen? Es gibt doch so viele
Eltern, die länger als 5 Stunden von zuhause weg sind.

Wir hatten natürlich schon lange vor der Geburt nach einem
Krippenplatz gesucht,aber das ist im Grossraum München nicht
einfach - alleine für unseren Landkreis Fürstenfeldbruck gibt
es eine einzige Krippe mit 45 Plätzen und 2 Jahre
Anmeldefrist. D.h. ich muss mein Kind anmelden, bevor ich
weiss, dass ich überhaupt schwanger bin?!? In München selber
waren auch keine Plätze frei, erst Ende nächsten Jahres
vielleicht und auch das ist nicht einfach, weil nur Eltern mit
Erstwohnsitz München (sind wir nicht) in der Warteliste oben
stehen.

Mich würde hier interessieren, wie andere Eltern diese Problem
der Kinderbetreuung gelöst haben. Mir wärs persönlich auch
lieber, wenn meine Frau zuhause bleiben könnte, aber aus
schulischer Sicht verliert sie ihre bisherigen zwei Jahre
Ausbildung, wenn Sie zuhause bleibt, und darf nachher von
vorne anfangen, und einer muss ja schliesslich Geld verdienen.

Murks.

Gruss,

Simbabwe

du kennst doch diese Leute gar nicht. Wie kommst du darauf sie
der Misshandlung zu beschuldigen? Wenn du dich schon beklagst,
dass Kindsmisshandlung falsch bestraft wird, solltest du nicht
so leichtfertig mit diesem Begriff um dich werfen.

gut erkannt, ich kenne die Leute nicht. Also ? Was tut dann eine Antwort, sie reagiert auf das was dort geschrieben steht und NUR dieser Inhalt steht zur Debatte. Nicht die tatsächlichen Personen.
Einverstanden ?

Mich interessiert jetzt wirklich:
-ob du selber Kinder hast
-ob du arbeiten gehst
-wer für die Kindererziehung verantworlich ist
-und ob deine Kinder schon einmal fremdbetreut wurden

wir haben Kinder und mehrere und wir haben Wege gesucht und gefunden, wie man Kinder behütet gross bekommt. Dabei ist viel von Freiheit und Luxus auf der Strecke geblieben und es war eine harte Zeit einen Job zu finden und zu halten, der das ermöglicht.
Ausserdem haben wir mit dem Kinderkriegen solange gewartet, bis wir sicher waren, dass wir unserer Verantwortung nachkommen können.

beide waren arbeiten und trotzdem waren die Kinder von den Eltern betreut und nicht in fremde Obhut vergeben. Klar ist, dass unsere Kinder natürlich auch mal fremdbetreut wurden und auch mal alleine waren. Aber nie so umfassend wie es hier rüberkommt.

Verantwortlich für die Kindererziehung sind die Eltern und zwar beide und mit zweien kann man sich ergänzen und schafft das auch.

du scheinst nämlich keine Ahung zu haben worüber du sprichst

sorry aber 3 Kinder mit Erfolg mögen „keine Ahnung“ haben sein. Ich sehe das anderes. Solchen Leuten (so es denn so ist) sollte man auf die Finger klopfen. Ich halte von der Freiheit Kinder zu haben überhaupt nichts und von alleinerziehenden schon garnicht.

solche Anschuldigungen und dann ein „nichts für ungut“?

lesen und verstehen ist eine Grundbildung. Wohl dem der sie hat.

Gruss und nicht für ungut
Roger

du kennst doch diese Leute gar nicht. Wie kommst du darauf sie
der Misshandlung zu beschuldigen? Wenn du dich schon beklagst,
dass Kindsmisshandlung falsch bestraft wird, solltest du nicht
so leichtfertig mit diesem Begriff um dich werfen.

gut erkannt, ich kenne die Leute nicht. Also ? Was tut dann
eine Antwort, sie reagiert auf das was dort geschrieben steht
und NUR dieser Inhalt steht zur Debatte.

Sorry, aber ich verstehe manchmal deine Satzbildung nicht. Ich weis nicht was du mit obigen Satz aussagen willst. Da fehlen irgendwie ein paar Satzzeichen oder Satzteile um das ganze verständlich zu machen.

Nicht die
tatsächlichen Personen.
Einverstanden ?

Meinst damit etwa, dass du hier eine allgemeine Antwort gibst, ohne Bezug auf die persönlichen Umstände? In meine Augen wirkten
deine Anschuldigungen sehr tirekt auf den Fragensteller bezogen.

Mich interessiert jetzt wirklich:
-ob du selber Kinder hast
-ob du arbeiten gehst
-wer für die Kindererziehung verantworlich ist
-und ob deine Kinder schon einmal fremdbetreut wurden

wir haben Kinder und mehrere und wir haben Wege gesucht und
gefunden, wie man Kinder behütet gross bekommt. Dabei ist viel
von Freiheit und Luxus auf der Strecke geblieben und es war
eine harte Zeit einen Job zu finden und zu halten, der das
ermöglicht.
Ausserdem haben wir mit dem Kinderkriegen solange gewartet,
bis wir sicher waren, dass wir unserer Verantwortung
nachkommen können.

beide waren arbeiten und trotzdem waren die Kinder von den
Eltern betreut und nicht in fremde Obhut vergeben. Klar ist,
dass unsere Kinder natürlich auch mal fremdbetreut wurden und
auch mal alleine waren. Aber nie so umfassend wie es hier
rüberkommt.

Schön das ihr das so PERFEKT hingekriegt habt. Du verstehst aber auch, dass es verschieden Ansichten und Wege gibt Kinder zu erziehen?
Die Qualität der Eltern-Kind Beziehung, kannst du eben nicht nur daran messen, wie viel Zeit sie miteinander verbringen.
Ich wurde auch noch „klassisch“ erzogen: Mama zu Hause und hat sich immer um uns gekümmert. Und ich würde das im Nachhinein überhaupt nicht als Vorteil sehen! Ganz im Gegenteil fühlte ich mich als Kind in meiner Freiheit eingeschränkt.
Ausserdem fehlen solchen Kinder oft Einblicke in andere Wertesysteme, sowie die Möglichkeit Gesellschaftliche Strukturen aus verschiedenen Winkeln zu betrachten.

Verantwortlich für die Kindererziehung sind die Eltern und
zwar beide und mit zweien kann man sich ergänzen und schafft
das auch.

du scheinst nämlich keine Ahung zu haben worüber du sprichst

sorry aber 3 Kinder mit Erfolg mögen „keine Ahnung“ haben
sein.

Mit Erfolg? Wie hat man Kinder mit Erfolg?
Wenn du Erfolg daran misst, dass deine Kinder glücklich sind und sich später in der Gesellschft zurechtfinden und sich in sie einbinden können: Muss sich das wohl erst noch zeigen! Oder sind sie schon erwachsen?

Ich sehe das anderes. Solchen Leuten (so es denn so ist)
sollte man auf die Finger klopfen. Ich halte von der Freiheit
Kinder zu haben überhaupt nichts und von alleinerziehenden
schon garnicht.

Und ich halte von deiner Intoleranz nichts!
Wer soll denn darüber bestimmen, wer Kinder bekommen darf und wer nicht? Ich würde dir warscheinlich keine Erlaubniss erteilen. Du bist mir zu konservativ und wie gesagt intolerant.
Aber wenn jeder jedem das Kinderkriegen verbieten könnte, hätte wohl keiner mehr Kinder.
Übrigens: warum hälst du nichts von Alleinerziehenden? Kann eine alleinstehende Frau ihrem Kind nicht auch alles geben was es braucht?
Und was empfielst du einem Paar das Kinder hat und sich plötzlich nicht mehr versteht? Sollen die ihr Kind dann auch gleich zur Adoption freigeben so wie du oben vorgeschlagen hast?
So wie ich dich einschätz hälst du natürlich nichts von Trennung und ein Paar das Kinder hat muss zwangsläufig die nächsten 18 Jahre zusammenbleiben.(?)

solche Anschuldigungen und dann ein „nichts für ungut“?

lesen und verstehen ist eine Grundbildung. Wohl dem der sie
hat.

Da ich dir bei deinem Schreibstyl diese Grundbildung nicht attestiert hätte, habe ich eben auch nicht angenommen, dass du hier ein altbewährtes Sprichwort umfunktionierst, sonder habe lediglich auf einen Tip- und Stylfehler getippt.

Gruss und nicht für ungut
Roger

wie kommst du denn darauf, dass der Autor sein Kind
misshandelt? Ich habe den Eindruck, du lässt deine Fantasie
etwas zu sehr schweifen.

****Ein Paar was Kinder in die Welt setzt und keine Zeit dafür hat und ****sich dann noch aufregt, das die Welt ach so schlecht ist, tut ****nichts anderes. Es misshandelt das Kind und letztlich die ****Gesellschaft

DAS habe ich geschrieben und dann noch EIN Paar. Es nervt wenn immer wieder Dinge in eine Schreib reininterpretiert werden, die nicht da stehen.

Auch ist Misshandlung ein weiter Begriff der beginnt bei ganz kleinen Dingen wie Stubenarrest oder mangelnder Aufmerksamkeit der Elter aus Zeitgründen und hört bei verhungern lassen auf; wie man in letzter Zeit vielfach beobachten konnte.

Man kann Eltern nicht durch andere Personen ersetzen. Ein 8 Monate altes Kind bei dem der Vater den ganzen Tag nicht zu hause ist und die Mutter er nach hause kommt, wenn das Kind schon schlafen sollte bekommt einfach zu wenig Zuwendung von den Elter oder siehst Du das auch anders ?

Kinder als Hobby oder was ?

Ja, und was hat das mit diesem Thread zu tun? Wer hat hier ein
Kind getötet oder misshandelt?

es hat damit zu tun was ich schreibe und damit welche Gefahren ich in bestimmten Verhaltensweisen sehe. Wehret den Anfängen heisst es so schön.

Kinder sind keine Spielzeuge und es ist nicht schick ein Kind
zu haben und schon garnicht als Nebenjob. Es ist Verantwortung
und wer die nicht übernehmen kann oder will vor denen muss man
die Kinder in Schutz nehmen. Die können nichts dafür.

Wer sagt, dass der Autor die Verantwortung nicht übernimmt?

der Autor sagt das!

Ich finde, mit solch schwerwiegenden Anschuldigungen solltest
du wahrlich vorsichtiger sein. Nur, weil du eine
Fremdbetreuung für verkehrt hältst, muss es das nicht sein.
Aus der schwierigen Situation des Autors auf seine
erzieherischen Qualitäten zu schließen, halte ich für
unmöglich.

ist doch so nicht richtig.

Ich reagiere auf geschriebenes und nicht auf die persönliche Qualifikation des Schreibenden.

Den kenne ich nicht und ich werde mich hüten ihn zu verurteilen.
Wenn es so zutreffen sollte wie es sich darstellt ist das für mich Kontaktentzug von elterlicher Liebe und Zuwendung und jeder weiss das zu bewerten.

Ich halte auch Fremdbetreuung nicht für verkehrt. Ich halte sie in dem hier beschriebenen Ausmass für verkehrt und ich schliesse auch nicht auf die erzieherischen Qualitäten des Autors… wie auch, er kann sie mangels Zeit ja nicht unter Beweis stellen. Er kann garnicht erziehen… wann denn ?

Was die Ausgewogenheit des Schreibstils sowie die
Argumentation angeht, macht der Autor auf mich jedoch einen
sympathischeren Eindruck als du.

Es ist auch nicht mein Ziel sympathisch zu sein; wozu soll das gut sein ?

Er hat ausführlich und
begründet dargestellt, in welcher Situation sich seine Familie
befindet.

ich sehe in welcher Situation sich das Kind befindet und ICH halte das für sehr schlimm. Die Erwachsenen können reden, können sich ausdrücken und beschweren. Was würde das Kind sagen ?

Mehrere Möglichkeiten ist er im Kopf auch schon
durchgegangen und fragt nun nach Erfahrungen in diesem Forum.

ich habe angeregt das Kind in fachkundige Hände zu geben, die sich
die Zeit nehmen die es braucht. Ob das nun über Adoption oder Tagesmütter ist nicht soo wichtig (ne Nachmutter brauchts ja nicht, da schläft das Kind ja. Was macht die gestresste Mutter und der gestresste Vater, wenn sie am nächsten Tag leistungsfähig zu Schule und Beruf müssen und das Kind nachts durchschreit ? … das Kind muss funktionieren sonst scheitert der ganze Konstrukt oder ?).

Du hingegen schmeißt in blinder Wut mit völlig unbegründeten
Anschuldigungen um sich und beleidgst imho die jungen Eltern.

??? wo denn

Wenn du die Erziehung deines/deiner Kind(er) (soweit
vorhanden) ebenso aufbrausend und argumentenlos durchziehst,
scheint mir das Kind des Autors auf jeden Fall besser dran zu
sein.

sorry aber du hast keinen Plan vom Leben. Arbeite mal in der Kinderbetreuung und schau Dir die Ergebnisse von Eltern ohne Zeit an.
Die erscheinen weder bei Kindergartentreffen noch auf Elternabenden noch haben sie sonst Zeit sich ihren Kindern zu widmen.

Bei einem 8-monatigen Kind ist das vielleicht nur Wärme und Näheentzug bei älteren Kindern rächt sich sowas und wird zum Teufelskreis. Diese Kinder bekommen nie eine echte Beziehung zu ihren Eltern (das ist ein Mutmassung und kein Urteil).

Gruss

1 „Gefällt mir“

Nicht die
tatsächlichen Personen.
Einverstanden ?

Meinst damit etwa, dass du hier eine allgemeine Antwort gibst,
ohne Bezug auf die persönlichen Umstände? In meine Augen
wirkten
deine Anschuldigungen sehr tirekt auf den Fragensteller
bezogen.

Der Autor schreibt einen Brief und man regiert auf den Inhalt.

Wie sich die Situation wirklich darstellt weiss man doch erst wenn man Augenschein genommen hat (in welcher Umgebung wird das Kind wirklich gross, wie sieht das das soziale Umfeld, wie sieht das die Mutter usw usw) erst dann kann ich wirklich ein Urteil fällen.

Eigentlich habe ich die Voraussetzungen unterstellt und es tut mir leid, wenn es so rüberkam als dass ich hier persönlich diffamierend sein wollte. Ehrlich gesagt kann ich nicht glauben, dass es wirklich so ist, dass der Mann nie Zeit und die Mutter erst ab 18.00 Uhr Zeit für ihren 8 Monate altes Kind haben.

Mir scheint der Brief eher als Anklage an die Gesetzgeber gedacht denn als Hilfeersuchen bezüglich Kindererziehung.

Schön das ihr das so PERFEKT hingekriegt habt. Du verstehst
aber auch, dass es verschieden Ansichten und Wege gibt Kinder
zu erziehen?

wieder Interpretationen. Steht da was von Perfekt ?

Die Qualität der Eltern-Kind Beziehung, kannst du eben nicht
nur daran messen, wie viel Zeit sie miteinander verbringen.

natürlich kann man das. Jemand (wie hier geschrieben) keine Zeit hat, hat keine Beziehung zum Kind.

Ich wurde auch noch „klassisch“ erzogen: Mama zu Hause und hat
sich immer um uns gekümmert. Und ich würde das im Nachhinein
überhaupt nicht als Vorteil sehen! Ganz im Gegenteil fühlte
ich mich als Kind in meiner Freiheit eingeschränkt.

sehe ich nicht anders und ich habe überhaupt nichts gegen Fremdhilfe.

Ich gehöre zur 68er Generation, die in Kommunen und freier Liebe gross geworden ist; aber auch hier war Zuwendung, Wärme und Liebe zu den Kindern das primäre Verhalten; die Kinder hatten viele Eltern und jede dieser Personen fühlte das Kind als sein eigenes Kind und sich selbst nicht als Tagesmutter oder FREMDbetreuer.

Ausserdem fehlen solchen Kinder oft Einblicke in andere
Wertesysteme, sowie die Möglichkeit Gesellschaftliche
Strukturen aus verschiedenen Winkeln zu betrachten.

richtig. Aber das hier hat eine völlig andere Qualität und es tut mir leid, dass Du das nicht erkennst.

sorry aber 3 Kinder mit Erfolg mögen „keine Ahnung“ haben
sein.

Mit Erfolg? Wie hat man Kinder mit Erfolg?
Wenn du Erfolg daran misst, dass deine Kinder glücklich sind
und sich später in der Gesellschft zurechtfinden und sich in
sie einbinden können:

genau das meine ich.

Muss sich das wohl erst noch zeigen!
Oder sind sie schon erwachsen?

richtig. 37 , 31, 23 Jahre

Ich sehe das anderes. Solchen Leuten (so es denn so ist)
sollte man auf die Finger klopfen. Ich halte von der Freiheit
Kinder zu haben überhaupt nichts und von alleinerziehenden
schon garnicht.

Und ich halte von deiner Intoleranz nichts!

gut. Kann und will ich nicht ändern. Ich halte Kinder für eins unserer höchsten Güter; es gibt so viele Kinder auf der Welt die verhungern und in Elend leben. Wir müssen davon wegkommen, dass jeder sein eigenes Kind in die Welt setzen muss (nicht per Gesetz sondern durch Einsicht das Kinder gesellschaftliche Wesen sind)

Wer soll denn darüber bestimmen, wer Kinder bekommen darf und
wer nicht? Ich würde dir warscheinlich keine Erlaubniss
erteilen. Du bist mir zu konservativ und wie gesagt
intolerant.

so ein Unsinn. Das ihr immer alles per Gesetz regeln wollt. Vernunft und Einsicht sollten doch möglich sein oder.

Vielleicht versucht man mal dem Begriff „menschlich“ die Bedeutung zu geben, die man immer denkt dass sie die hätte. (mir kommt bei menschlich immer der Gedanke an Mord, Vergewaltigung und Totschlag)

Aber wenn jeder jedem das Kinderkriegen verbieten könnte,
hätte wohl keiner mehr Kinder.

??? hast Du eine Ahnung wieviel Kinder auf der Welter verhungern und verelenden ?

Übrigens: warum hälst du nichts von Alleinerziehenden? Kann
eine alleinstehende Frau ihrem Kind nicht auch alles geben was
es braucht?

richtig, kann es nicht. Allein heisst doch, dass das Kind diesem einen Menschen ausgeliefert ist oder ? Und wenn ich das was Du oben geschrieben hast richtig verstehe, dann bist Du meiner Meinung. Oder jetzt doch wieder nicht ?

Alleinerziehend sollte man vielleicht mal beschreiben wie sowas abläuft. Gibt hier doch genug, die ihren Alltag mal beschreiben könnten.

Und was empfielst du einem Paar das Kinder hat und sich
plötzlich nicht mehr versteht? Sollen die ihr Kind dann auch
gleich zur Adoption freigeben so wie du oben vorgeschlagen
hast?

ne, mit den Konsequenzen leben lernen. Man muss nicht zusammen wohnen um ein Kind erziehen zu können; man muss nur die alten Ziele weiter gemeinsam verfolgen lernen. Ehen gehen nunmal auseinander aber nicht die Beziehung und die Pflichten gegenüber den Kindern; die kann man nicht zurückgeben oder sich von ihnen trennen.

So wie ich dich einschätz hälst du natürlich nichts von
Trennung und ein Paar das Kinder hat muss zwangsläufig die
nächsten 18 Jahre zusammenbleiben.(?)

richtig, ich halte nichts von Trennung. Ich halte was davon dass man Kompromisse macht und vernünftig miteinander umgeht und wenn man sich etwas Mühe gibt und versucht seinen Partner zu verstehen und auch seine Launen (seine Menschlichkeit) zu akzeptieren, dann sollte es möglich sein…

Zwangsläufig zusammenbleiben ist unsinn. Richtig ! Aber was heute abläuft ist zwangsläufiges Trennen; kaum einer ist bereit die schlechten Zeiten zu überwinden.

Da ich dir bei deinem Schreibstyl diese Grundbildung nicht
attestiert hätte, habe ich eben auch nicht angenommen, dass du
hier ein altbewährtes Sprichwort umfunktionierst, sonder habe
lediglich auf einen Tip- und Stylfehler getippt.

Man hat mir nun oft mangelndes Einfühlungsvermögen vorgeworfen ist auch richtig;
Man hat mir auf oft provokativen Schreib- und Diskussionsstil vorgeworfen stimmt (nicht ist in einer Diskussion langweiliger als gleicher Meinung zu sein);
aber noch niemand hat mir mangelnde Bildung vorgeworfen … wäre auch doof.

Gruss

Bevor ich hier lospolter…
Hi!

Ich frage lieber nach, bevor ich Dich „anbrülle“!

Auch ist Misshandlung ein weiter Begriff der beginnt bei ganz
kleinen Dingen wie Stubenarrest oder mangelnder Aufmerksamkeit
der Elter aus Zeitgründen und hört bei verhungern lassen auf;
wie man in letzter Zeit vielfach beobachten konnte.

Wie definierst Du Stubenarrest?

Bevor ich nämlich ein Streitgespräch anfange, will ich mich lieber absichern :wink:

LG
Guido, der Deine Art zwar nicht so besonders toll findet, aber durchaus Deine „Anschuldigungen“ nachvollziehen kann (in einem geminderten Maß)

Ich frage lieber nach, bevor ich Dich „anbrülle“!
Wie definierst Du Stubenarrest?

einsperren in einen Raum. Knast halt. Wer zu solchen Mitteln greift hat lange vorher gravierende Fehler gemacht. Vielleicht muss man gelegentlich darauf zurückgreifen, trotzdem halte ich nicht viel davon. Strafe ist immer die Erkenntnis das was falsch war und nicht nur beim Täter.

Bevor ich nämlich ein Streitgespräch anfange, will ich mich
lieber absichern :wink:

Streit ist immer gut gegen Langeweile und langweilige Foren.

Guido, der Deine Art zwar nicht so besonders toll findet,

na ja, Provokation hilft vielleicht beim Nachdenken wenn der erste Schmerz verzogen ist.

durchaus Deine „Anschuldigungen“ nachvollziehen kann (in einem
geminderten Maß)

Die Schulen sind voll von Gewalt und Kindern die sich weder konzentrieren können noch irgendeinen Gedanken an ihren Mitschüler verschwenden. Gleichgültigkeit gegenüber einem Schaden der den Mitmenschen zugefügt wird breitet sich immer mehr unter den Kindern und Jugendlichen aus und dann finden es Leute normal, dass Eltern ihre Kinder in Dauerfremdobhut geben ? Verkehrte Welt.

Die Ellebogengesellschaft hat seine Ursachen und die liegen ganz klar bei den Eltern. Schulen müssen die Erzieher- und Elternrolle übernehmen weil diese keine Zeit mehr dafür haben. Dafür sind sie aber nicht vorbereitet; der Staat übernimmt die Elternrolle ???

Die Erhaltung oder Schaffung von Wohlstand und Luxus ist wichtiger.
Oft ist auch die Befreiung von Arbeit durch Sozialhilfe und Kindergeld der Grund sich Kinder „anzuschaffen“ .
Auf den Schulhöfen werden Gewaltszenen per Handyvideo aufgezeichnet und vertrieben und alle lachen und freuen sich. Lehrer sind nicht in der Lage sich gegen diese „Kinder“ durchzusetzen. Eltern sind ratlos oder desinteressiert.

Dann kommen hier Anfeindungen die mir Fehler vorhalten. Ich verstehe nicht wie man mit offenen Augen durch die Welt gehen kann und dann vor solchen ersten Merkmalen eines Fehlverhaltens seitens Menschen mit Kindern die Augen verschliessen. (ich vermeide hier den Begriff Eltern bewusst denn Eltern sollten Menschen sein, die Kinder erziehen ihnen Wärme, Nähe und Geborgenheit aber auch Regeln und Erziehung geben und vor allem Zeit für sie haben)

Mein Ausführungen haben auch was mit Freiheit zu tun. Nämlich der Freiheit der Menschen, die vor der neuen Gewaltgesellschaft in Schutz genommen werden wollen.
Ich habe selbst Kinder und habe sie in einer kinderreichen Umgebung grossgezogen. Ich habe Elterninitiativen Kinderladen/Kindergarten mitbetrieben. Ich wohne an einer Schule und habe viel mit Kindern zu tun. Ich weiss wovon ich rede.

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OK - Definitionsprobleme :wink:
Hi!

einsperren in einen Raum. Knast halt. Wer zu solchen Mitteln
greift hat lange vorher gravierende Fehler gemacht. Vielleicht
muss man gelegentlich darauf zurückgreifen, trotzdem halte ich
nicht viel davon. Strafe ist immer die Erkenntnis das was
falsch war und nicht nur beim Täter.

OK - ich definiere es so, dass mein Zwerg nicht raus (aus der Wohnung) darf :wink:
Wenn er bspw. wegen des Spiels mit seinen Freunden Hausaufgaben vernachlässigt, oder so…

Streit ist immer gut gegen Langeweile und langweilige Foren.

Hier aber überflüssig.

na ja, Provokation hilft vielleicht beim Nachdenken wenn der
erste Schmerz verzogen ist.

Da ist sogar etwas Wahres dran.

Die Schulen sind voll von Gewalt und Kindern die sich weder
konzentrieren können noch irgendeinen Gedanken an ihren
Mitschüler verschwenden. Gleichgültigkeit gegenüber einem
Schaden der den Mitmenschen zugefügt wird breitet sich immer
mehr unter den Kindern und Jugendlichen aus und dann finden es
Leute normal, dass Eltern ihre Kinder in Dauerfremdobhut geben
? Verkehrte Welt.

Ich bringe mal ein Beispiel:
Eine sehr junge Mutter ist ungewollt Mutter geworden . Nun will sie erst ihre Ausbildung abschließen ( aus Verantwortung , damit sie ihr Kind ernähren kann), damit sie am Ende eine Teilzeitstelle bekommen kann. Diese Zeit (nach der Geburt noch 8 Monate) muss sie überbrücken - da fände ich Deine „Argumentation“ mit Adoption „etwas überzogen“.

Die Ellebogengesellschaft hat seine Ursachen und die liegen
ganz klar bei den Eltern. Schulen müssen die Erzieher- und
Elternrolle übernehmen weil diese keine Zeit mehr dafür haben.
Dafür sind sie aber nicht vorbereitet; der Staat übernimmt die
Elternrolle ???

Wenn ich das Ursprungsposting richtig verstanden habe, geht es hier um einen begrenzten Zeitraum und eben nicht um die „Abschiebung“.

Die Erhaltung oder Schaffung von Wohlstand und Luxus ist
wichtiger.
Oft ist auch die Befreiung von Arbeit durch Sozialhilfe und
Kindergeld der Grund sich Kinder „anzuschaffen“ .
Auf den Schulhöfen werden Gewaltszenen per Handyvideo
aufgezeichnet und vertrieben und alle lachen und freuen sich.
Lehrer sind nicht in der Lage sich gegen diese „Kinder“
durchzusetzen. Eltern sind ratlos oder desinteressiert.

Du schreibst das so, als ob es die Regel wäre!
Ich bin da noch lange nicht so weit!

Dann kommen hier Anfeindungen die mir Fehler vorhalten.

Man konnte Deine Antwort durchaus persönlich verstehen! Da würde ich micht nicht so sehr aufregen, dass etwas Persönliches zurück kam!

Ich weiss wovon ich
rede.

Das spreche ich Dir auch gar nicht ab! Aber auch ich bin involviert in die schulische Arbeit (mein Zwerg ist zwar erst in der Grundschule, aber der Kontakt zu den weiterführenden Schulen besteht durchaus) und sehe dort keine der Horrorszenarien, die Du hier ansprichst!

LG
Guido

Hallo RogerA,

****Ein Paar was Kinder in die Welt setzt und keine Zeit dafür
hat und ****sich dann noch aufregt, das die Welt ach so
schlecht ist, tut ****nichts anderes. Es misshandelt das Kind
und letztlich die ****Gesellschaft

  1. Falls frau in einer beruflich sehr ungünstigen Position schwanger wird, soll sie sich also lieber für eine Abtreibung entscheiden?

  2. Ich habe den Ausgangspost weniger als Aufregung, sondern mehr als ein Hilfegesuch verstanden. Und Eltern, die ihre Kinder nicht lieben, suchen höchst selten Eltern-Kind-Foren auf.

  3. Den vorliegenden Fall als Misshandlung zu bezeichnen, halte ich für Hohn gegenüber all den Kindern, die tatsächlich misshandelt werde.

Auch ist Misshandlung ein weiter Begriff der beginnt bei ganz
kleinen Dingen wie Stubenarrest oder mangelnder Aufmerksamkeit
der Elter aus Zeitgründen und hört bei verhungern lassen auf;
wie man in letzter Zeit vielfach beobachten konnte.

Für mich ist Elternliebe DER entscheidende Faktor. Du hast in der Erziehung mit Sicherheit auch Fehler gemacht, über die andere nur den Kopf schütteln würden. Heißt das jetzt, dass du auch hättest keine Kinder haben dürfen?

Man kann Eltern nicht durch andere Personen ersetzen.

Weiter unten hast du an Nadia geschrieben, dass es in deiner Generation üblich gewesen sei, dass man sich als „Großfamilie“ gefühlt hätte und Kinder auch von anderen Eltern betreut wurden und bei diesen durchaus Geborgenheit erfahren haben. Warum kann dann ein Kind nicht auch zu einer Tagesmutter eine vertrauensvolle Beziehung aufbauen? Wo ist der Unterschied?

Ein 8
Monate altes Kind bei dem der Vater den ganzen Tag nicht zu
hause ist und die Mutter er nach hause kommt, wenn das Kind
schon schlafen sollte bekommt einfach zu wenig Zuwendung von
den Elter oder siehst Du das auch anders ?

Das Leben verläuft nun mal nicht immer so, wie wir es uns wünschen. Genau genommen gibt es nie einen optimalen Zeitpunkt zum Kinderkriegen, Kompromisse sind immer notwendig. Das Elternpaar würde sich - so habe ich es verstanden - auch mehr Zeit mit dem Baby wünschen. Nur geht das im Moment nicht. Es soll ja kein Dauerzustand bleiben. Imho ist aber die Qualität der Erziehung immer noch wichtiger als die Quantität. Eltern, die die wenige Zeit mit dem Kind sehr intensiv und liebevoll verbringen, sind mir lieber als Eltern, die zwar den ganzen Tag zu Hause mit dem Kind dasitzen, dem Kind aber keine Liebe schenken.

Kinder als Hobby oder was ?

Wieso?

Ja, und was hat das mit diesem Thread zu tun? Wer hat hier ein
Kind getötet oder misshandelt?

es hat damit zu tun was ich schreibe und damit welche Gefahren
ich in bestimmten Verhaltensweisen sehe. Wehret den Anfängen
heisst es so schön.

Ein Kind, dessen Eltern Vollzeit arbeiten, wird nicht zwangsläufig misshandelt und getötet. Im Gegenteil, arbeitende Eltern sind sozial gut eingebunden.
Jessicas Mutter war übrigens arbeitslos…

Wer sagt, dass der Autor die Verantwortung nicht übernimmt?

der Autor sagt das!

Wo?

Ich reagiere auf geschriebenes und nicht auf die persönliche
Qualifikation des Schreibenden.

Du unterstellst ihm aber Kindesmisshandlung.

Den kenne ich nicht und ich werde mich hüten ihn zu
verurteilen.

Ach so, das Wort „Misshandlung“ hast du also völlig neutral gemeint…

Wenn es so zutreffen sollte wie es sich darstellt ist das für
mich Kontaktentzug von elterlicher Liebe und Zuwendung und
jeder weiss das zu bewerten.

Dazu habe ich oben schon etwas geschrieben.

Ich halte auch Fremdbetreuung nicht für verkehrt. Ich halte
sie in dem hier beschriebenen Ausmass für verkehrt und ich
schliesse auch nicht auf die erzieherischen Qualitäten des
Autors… wie auch, er kann sie mangels Zeit ja nicht unter
Beweis stellen. Er kann garnicht erziehen… wann denn ?

Ach ja, die Abende, Wochenende, Krankheitstage und den Urlaub verbringt er natürlich nicht mit dem Kind bzw. lässt das Kind machen, was es will.

ich sehe in welcher Situation sich das Kind befindet und ICH
halte das für sehr schlimm. Die Erwachsenen können reden,
können sich ausdrücken und beschweren. Was würde das Kind
sagen ?

ICH weiß es nicht. Nimmst du dir das Recht heraus, es zu wissen?
Im Übrigen, vielleicht wäre es ja etwas wie „Die Tante, die da tagsüber bei mir ist, kann so schöne Lieder singen und lustige Spiele spielen.“

ich habe angeregt das Kind in fachkundige Hände zu geben, die
sich
die Zeit nehmen die es braucht. Ob das nun über Adoption oder
Tagesmütter ist nicht soo wichtig

Elke hat im www vor nicht so langer Zeit den Link zu einem Forum Adoptierter gepostet. Ich habe da etwas reingeschaut und ehrlich gesagt, ich hätte nie gedacht, dass es für diese Menschen so schlimm ist. Vielleicht solltest du dir dieses Forum auch mal antun (den Link habe ich leider gerade nicht zur Hand, aber über Google dürftest du da einiges finden, oder frag direkt bei Elke nach).

Was macht die gestresste Mutter
und der gestresste Vater, wenn sie am nächsten Tag
leistungsfähig zu Schule und Beruf müssen und das Kind nachts
durchschreit ? … das Kind muss funktionieren sonst scheitert
der ganze Konstrukt oder ?).

Weißt du, was sie machen? Nein? Dann war es also keine Suggestivfrage?

Du hingegen schmeißt in blinder Wut mit völlig unbegründeten
Anschuldigungen um sich und beleidgst imho die jungen Eltern.

??? wo denn

siehe Misshandlung

sorry aber du hast keinen Plan vom Leben. Arbeite mal in der
Kinderbetreuung und schau Dir die Ergebnisse von Eltern ohne
Zeit an.

Ich sehe ja mich und meinen Bruder (Eltern pausenlos Vollzeit gearbeitet) und sehe, dass das Ergebnis gar nicht so schlecht ist. :smile: Noch mal: die Qualität macht’s, nicht die Quantität. Ich sehe auch genug „asoziale“ Jugendliche, die aus Familien stammen, in denen beide Eltern nur zu Hause sitzen. Was nun?

Die erscheinen weder bei Kindergartentreffen noch auf
Elternabenden noch haben sie sonst Zeit sich ihren Kindern zu
widmen.

Auf solchen Treffen sind meine Eltern auch nie erschienen. :smile:

Bei einem 8-monatigen Kind ist das vielleicht nur Wärme und
Näheentzug bei älteren Kindern rächt sich sowas und wird zum
Teufelskreis. Diese Kinder bekommen nie eine echte Beziehung
zu ihren Eltern (das ist ein Mutmassung und kein Urteil).

Es war davon die Rede, dass jetzt eine Übergangslösung gesucht wird, es also kein Dauerzustand bleiben soll. Davon abgesehen, ich spreche aus Erfahrung, es wird sehr wohl eine echte Beziehung ausgebildet. Manchmal sogar eine festere, als wenn die Eltern einem den ganzen Tag über „auf den Keks gehen“.

Gruß,
Anja

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