Hi,
mal angenommen es wohnen 3 Personen in einer Wohnung und 2
davon ziehen aus. Der dritte bleibt bis zum Ende der
Kündigungsfrist drin. Aber Müll etc wird doch nach
Personenanzahl gerechnet.
ist das bei dem Mieter so? Müll nach Anzahl Personen?
Ich kenne nur Mehrfamilienhäuser, bei denen die Müllgebühren
auf die qm Wfl. umgelegt werden.
Hmm, von der gesetz. Regelung im BGB nach WF kann abgewichen
werden (Vertragsfreiheit).
natürlich herrscht Vertragsfreiheit. Eben deshalb meine
Nachfrage, ob es beim Mieter bezüglich der Müllgebühren so
ist.
Das kleine Wörtchen „doch“ in der Ausgangsfrage läßt mich
zweifeln, ob der Mieter seine Abrechnung/seinen Mietvertrag
genau gelesen hat.
Der Frager hält sich noch bedeckt…
Die Berechnung nach Personenmonaten ist auch üblich
Bei Müllgebühren?
Gerade da sind die Unterschiede besonders.
und zudem gerechter was die Kostenverteilung
angeht. Besonders wird dieser Verteilerschlüssel bei
Verbräuchen angewendet.
Bei Heizung spielt die Personenanzahl keine Rolle.
Sofern nach der Heizkostenverordnung abgerechnet wird. Bei Pauschalen kann dies auch anders sein.
Höchstens
bei Wasser ist die Verteilung nach Personenanzahl gerechter,
wenn im Gebäude keine Einzelwasseruhren vorhanden sind.
Ja genau, bei Müll ebenso. Mehrere Personen verursachen eben mehr Müll als nur Wohnquadratmeter…
Es wird inho zZ an nutzerabhängigen Mülleinwurf gearbeitet.
Nochmal: ich habe mich explizit auf die Müllgebühren bezogen.
Gut, na und?
Wurde wohl ein wenig überlesen, ist hoffentlich nicht so schlimm.
[…]
Gegenfrage an den Mieter:
Wenn Müll tatsächlich nach Anz. Personen berechnet würde, hat
der Mieter einen Hauch von Ahnung, was das für eine Rechnerei
wäre (auch mit PC!) und daß es evtl. nur um Euro 5,- ginge?
Hmm, vielleicht kann man auch mal als Nichtmieter darauf
eingehehn.
Klar kann man. Selbst ein Mieter, der z.B. die Abrechnungen
für einen Vermieter erstellt, stöhnt ob dieser Rechnerei.
Ja, es gibt schon komplizierte Fälle, aber selten beim Müll.
Da muß man dann übers ganze Jahr hinweg eine Strichliste
führen, wieviele Personen in welcher Zeit da gewohnt haben.
Das wäre ein Möglichkeit.
Ein graphische Überwsicht, oder eine Gliederung kann auch helfen.
Auch dann, wenn der Hauptmieter nicht wechselt, gibt’s immer
wieder Veränderungen. Die ganzen Trennungen und
Neubeziehungen, Kinder werden geboren, große Kinder verlassen
das „Hotel Mama“, „Umzug“ auf den Friedhof.
Wie das Leben eben so ist… 
Jawohl kann man, ist auch keine höhere Mathmatik
notwenig (Dreisatz), zB der Axel 
kommt damit bestens klar.
Von Dreisatz habe ich schonmal gehört. Dochdoch. 
Es bleibt dennoch auch bei niederer Mathematik eine Rechnerei.
Gut, wenn zu Fuß gerechnet wird kann es schon mal etwas Zeit kosten…
Eine Matrixdarstellung als Übersicht kann auch helfen.
Und es gibt kein Hausverwalterprogramm, das ohne
gleichzeitigen Hauptmieterwechsel eine nach Monaten
differenzierte Personenanzahl automatisch berechnet.
Das habe ich auch schon vermutet und desahlb lieber mein eigenens geschrieben, Spizname Axel (eigentlichExcelaber Schleichwerbung ist buh
)
ist leider auch nur halbautomatisch.
Die Abweichungen gegenüber unberücksichtigten Personenzahl ist meist überschaubar gering. Für eine Quersummenberechnung zur Überprüfung aber doch störend.
Rundungen in der Personenanzahl in einem Mehrfamilienhaus ist wohl auch eine gängige einfache Methode, besonders, wenn von „Hand“ gerechnet wird.
Dann kommen aber Einwände wie vom Frager…
Besser wäre eine Frage gewesen, die nach einer Pflicht auf Berücksichtigung der Personenanzahl hinausläuft.
Es kann statt um 5 € Unterschiede im dreistelligen Bereich
geben, echt schon so erlebt!
Bei den Müllgebühren? So wie im vorliegenden fiktiven Fall
geschildert? Das ist jetzt nicht Dein Ernst.
Na ja, eher in der Gesamtkostenberechnung und auch länger als zwei Monate.
Es gibt aber auch M, die sich an Mülltrennung nicht halten und eben extrem viel Restmüllvolumen benötigen,
das müssen die Restmüllvermeider auch leider mittragen.
Im übrigen sind Müllgebühren von der Anzahl und/oder Größe der
Tonnen und des Turnus der Leerungen abhängig.
Ob eine Tonne halb oder ganz voll geleert wird, spielt für die
Kosten keine Rolle.
Ja, jede Kommune hat da so Ihre Eigenheiten.
Im vorliegenden fiktiven Fall wird der Auszug von 2 Personen
über
2 Monate hinweg kaum dazu führen, daß weniger Tonnen gebraucht
werden.
Das wird von mir genauso gesehen. Aber darum geht es nicht. Die Verteilung der Müllkosten verlagert sich mehr auf andere Wohneinheiten bei einer Personenmonate-Berechnung.
welche Verteilerschlüssel vereinbart wurden an.
Dies genau war meine Frage an den Mieter bezüglich
Müllgebühren.
Ja, die hier wohl nicht kommt, schade.
Gruß Gudrun
vlg MC