Aus dem Orient

guten Tag.
ich würde gerne eine Runde zum Thema „denken des ostens“ eröffnen.

…dann tu das!

:wink:
Jochen

guten Tag.
ich würde gerne eine Runde zum Thema „denken des ostens“
eröffnen.

Hallo Horizon,

…wäre sehr interessant, doch was heisst hier Osten und Orient? Ich unterscheide zwischen den beiden Begriffen. Nur schon was den „Orient“ angeht: da gibt es den schiitischen und den sunnitischen Islam, das liberale und das orthodoxe Judentum, das orientalisch geprägte Christentum und und und…
Oder geht es dir gar nicht um religiöses Denken, sondern um kulturelles, politisches?
Bitte grenze das Thema genauer ein.Danke.

Mit Gruss: Lini

hallo erstmal und danke für deine interesse, doch
ich glaube man kann nie anfangen bevor man vor das anfangen das teilen und katalogisieren setzt, i
ich grenze mal ein die:
das denken im orient und okzident

das oberste prinzip des bösen ist es:
Teile und herrsche.

Bitte verstehe mich recht:
Ich beabsichtigte nicht zu teilen und zu katalogisieren sondern lediglich zu DIFFERENZIEREN, denn ich denke dass viele Missverständnise nur dadurch entstehen, weil man nicht vom selben spricht, d.h. nicht dasselbe meint.

Nun aber zum Denken im Orient:
Ich bin schon oft im Orient gereist. Gerade dort ist das Denken sehr stark kulturell, religiös geprägt. Das Denken des Einzelnen ist also generell gesagt nie religiös-kulturell neutral. Zu eng ist ein Individuum im Orient eben auch Teil eines Kollektivs, wie wir es bei uns nicht mehr so kennen. Ich meine das nicht wertend oder gar abwertend, dazu achte und respektiere ich jene Kultur und ihre Menschen zu sehr. Doch scheint mir damit ein sehr chrakteristisches Merkmal (wenn ich das so nennen darf) genannt: Der Einzelne definiert sich stark durch die Zugehörigkeit zu einer Gruppe/Religion/Stamm. Das kommt beispielsweise bei der Namensgebung „Mohammad ben Ali“ zum Ausdruck. Mohammed ist (wie der Name ausdrückt) nicht alleinstehendes Individuum, sondern eben auch Sohn Alis, steht somit stets in familiärer Beziehung und Verpflichtung. Dies nur als ein einfaches Beispiel.
(Vielleicht habe ich mich verständlich genug ausgedrückt.)
Mit orientalischem „massalama“ :Lini

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

entschuldige, doch ich reagiere sehr allergisch auf (versuchte) katelogisierungen.
ich kann dieses thema nicht so gut eingrenzen, dso dass wir dann
ein bestimmtes sschlagwort haben. es geht mir vielmehr um
das denken, und da der geist nicht einzugrenzen ist findet man sogar im denken vieler „westlichen“ Denker etwas „orientalisches“. du merkst, wie schwer es für mich ist überhauüt den osten als soches zu begrenzen. rein geographisch waäre es absolut kein problem. doch der geist ist meiner meinung nach einheitlich und allumfassend, um es mit den worten Al ghasalies zu beschreiben „es ist die einheit der vielfältigkeit“
ansonsten bin ich für alles offen.

das oberste prinzip des bösen ist es:
Teile und herrsche.

Die Struktur deines Zentralnervensystems ist also schonmal prinzipiell böse ?

Oder meinst du das allgemeiner: Jeder analytische Blick auf die Welt, jede Begrifflichkeit und mithin alle Sprache (und alles Denken) sind prinzipiell böse (weil kategorisierend) ?

Jochen

Häää? :smile:) (o.T.)
.

der mensch
Mein erster Vorschlag ist der Mensch.
Wie man sicherlich beobachten kann, gibt es in
unserer Welt eine Zunehmende Verarmung des Geistes und der Tugenden. Man kann einen regelrechten Werteverfall beobachten,
was mich zum Nachdenken bringt.
Fallen diese jahrtausendalten Ideale wie Liebe, Tugend
(Klugheit, Mäßigung, Tapferkeit und Gerechtigkeit) oder sogar Gott, weil wir menschen nicht mehr im Stande sind sie zu begreifen
oder weil die sie nichts taugen.
meine antwort.
Um „hohe Ideale“ zu leben und zu erleben bedarf es an sehr großer Kraft und Anstrengung, da sich immer wieder situationen ergeben
die dieses Ideal testen und es heutzutage immer mehr
möglichkeiten gibt konflikten einfach den rücken zu kehren um
einfach sein eigenes egoistisch- hedonistischen ich zu befriedigen. Vielmehr fehlt mir die suche nach dem inneren Sinn eines
Problems (Hab ich nicht diesen Konflikt durch mein
eigenes Handeln verursacht) oder die ansicht das Konflikte eine Lektion des universellen Lernprozesses sind.
alter macht keineswegs reif! das ganze leben ist ein lernprozess.
um einen persischen Dichter zu zitieren:
"der mensch(der schlafwandler) setzt sich in sein eigenes Käfig, obwohl ihm die ganze Welt „gehören“ könnte.