Aus gegebenem Anlass!

Guten Tag zusammen,

jetzt, gerade zur Urlaubszeit - nur mal so als kleiner Denkanstoss:

Tierheime und Tierschutzvereine suchen händeringend Flugpaten für (überwiegend) Hunde, die hier in Deutschland ein neues Zuhause gefunden haben. (www.tierwaisen.de - www.tierheimvermittlung.de - www.couch-gesucht.de …u.v.v.m.)

Kurze Erklärung: In vielen ausländischen Tierheimen herrscht tagtäglich Ausnahmezustand - die Bedingungen sind katastrophal, die Tiere (überwiegend Hunde) in erbärmlichen Zustand und das bißchen Geld reicht hinten und vorne nicht aus (besonders schlimm: Türkei, Spanien und eigentlich alle östlichen Länder…).
Die wenigen engagierten Tierschützer dort vor Ort versuchen, zu retten, was zu retten ist und die Hunde vor den Tötungsstationen zu bewahren. Da bei uns Tierschutz doch schon etwas größer geschrieben wird, wird versucht, soviele, wie möglich hierher zu vermitteln. Da aber die ausreisefertigen Hunde (geimpft und mit den notwendigen Papieren ausgestattet) ohne Begleitung keinen Platz im Laderaum des Flugzeuges bekommen, sind dringend Flugpaten nötig.
Flugpate zu sein ist weder mit Kosten, noch mit Arbeit für denjenigen verbunden. Es genügt, dem Tierschutzverein den Namen und die Abflugdaten zu nennen und dann wird das entsprechende Tier zum gegebenen Zeitpunkt zum Flughafen gebracht und hier auch wieder in Empfang genommen. Null Kosten und fast kein Aufwand also!

"Wenn ich EIN Herz am Brechen hindern kann,
dann hab`ich nicht umsonst gelebt…

Wenn ich in EINEM Leben nur EIN Leid lindern kann,
nur EINEN Schmerz verringern kann -
dann hab ich nicht umsonst gelebt…

Habich EIN einzig Vögelein zurück ins Nest gelegt - dann habich nicht umsonst gelebt."

(Emily Dickenson)

Sollte sich der eine oder andere Urlauber von Euch „erbarmen“, EINER geschundenen Kreatur zum Schritt in ein neues, hoffentlich besseres, Leben zu verhelfen, dann war das hier schon nicht umsonst!

Schöne Grüße
Esther

alles schön und gut…aber
hi esther,

deine absicht ist sicherlich schoen und gut… aber hast du mal ein deutsches tierheim gesehen? trotz "sach"schutz (tierschutz) sind die hier nicht unbedingt die luxushotelkette…

geld fehlt ueberall… tierheime laufen ueber… viele hunde und katzen im ueberschuss…

ich plaediere dafuer, wenn ueberhaupt lieber einen hund aus deutschen tierheimen zu nehmen… zum einen sind die in der regel geimpft und wenn man probleme mit dem hund/katze hat kann man die sogar zurueckbringen…

waehrend wenn man ein tier aus spanien und ae.laendern mitnimmt, das tier in der regel in deutschen tierheimen oder autobahnen landet.

ich selbst habe einen solchen hund aufgenommen. er wurde aus spanien importiert und das herrchen kam nicht mit ihm zurrecht…kein wunder… er hatte soviele parasiten im koerper , dass mein tierarzt sagt, dass er nicht versteht, dass dieser hund noch lebt. wuermer, floehe, herzwuermer und herzhusten…

also.-… ich denke wir haben hier in deutschland sicherlich genug arme urlaubstiere die auf eine warme couch warten… und vielleicht ist da auch ein ex-spanier dabei…wer weiss

lieben grusz

PixelKoenig

…auch schön und gut…denn…

…generell stimme ich Dir zu, dass unsere Tierheime ebenfalls viel zu voll sind - und bin dabei auch noch der Meinung, dass sich leider, leider noch immer viel zu viele Leute lieber beim Züchter einen neuen Hund „bestellen“…aber das ist ein anderes Thema.

Nur - hat sich denn nun jemand hier innerlands gefunden, der sich zur Aufnahme eines ausländischen Hundes entschieden hat - sollte man das dann unbedingt boykottieren oder anzweifeln?? Also dann doch besser DAS, als garkeinen Tierschutz, oder?!

Und: Einerseits werden doll viele Grenzen abgeschafft und andererseits wird weiter feste vor der eigenen Haustüre gekehrt…

Und ich denke einfach nur daran, dass ein ohnehin stattfindender Flug dann mit etwas Nützlichem und Hilfreichem verbunden werden kann.

Naja, ein Versuch war’s wert…

Schönen Gruß
Esther

Hallo, Esther

Du hast Recht, mit Deiner Initiative.
Die Hunde, die aus „Zweitländern“ nach Deutschland gebracht werden stehen meist unter der Obhut von deutschen Tierschutzorganisationen, die mittlerweile einem Tierheim in Deutschland nicht nachstehen - gesponsert von vielen Mitgliedern und ehrenamtlichen Helfern. Bei den meisten Organisationen werden die Tiere ärztlich untersucht, behandelt, geimpft und gechippt. Die Tiere werden bei Privatpersonen bis zur Vermittlung untergebracht. Deswegen bekommt man meist eine bessere Beratung („welcher Hund passt zu mir“) und mehr Unterstützung als von einem leider überlasteten Tierheim.
Die Krankheitsproblematik sehe ich mehr in den „geschmuggelten“ Tieren, die von Touristen nach Deutschlang gebracht werden.

Wenn ich mir eine Flugreise leisten könnte, würde ich auf jeden Fall einen mitnehmen.

Liebe Grüße

Carina

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Auch wenn ich mir den Unmut aller einheimse(was macht man nicht alles um seinen „guten“ Ruf zu erhalten)

Eine Frage: Was ist Tierschutz?

In Freiheit geborene Wesen die gelernt haben in den örtlichen Bedingungen zu überleben=Schläge, Tritte, Gift, Beschossen werden, in einen Käfig zu sperren, ihnen dann den Transport nach Deutschland aufzuzwingen wo sie dann in einem weiteren Käfig solange warten bis ein „ei bis du ein Süßer, duzi duzi duzi“ Mensch vorbei kommt und den Hund dann mit nimmt damit er, und das ist leider inzwischen fast überall die Realität, ein Leben lang an der Leine mit kurzen Auslaufphasen ohne Rudel leben muss?
Ohne den Anschluss an ein echtes Rudel? Mit dem Zwang nicht Jagen zu dürfen wie er genetisch geprägt wurde? Mit für ihn meist total falschem Futter welches sein inzwischen halbwild gewordener Magen kaum mehr verträgt?

Auch wenn ihr mich dafür jetzt steinigt. DAS IST KEIN TIERSCHUTZ das ist aktive QUÄLEREI.
Na und dann hat der Hund ne Krankheit, na und dann hat er einen Tritt bekommen. Na und? Aber er lebte im Rudel sowie es von Natur aus vorgesehen war. Fachleute kritisieren schon lange den Import solcher Tiere. Schon mal die Berichte über die Strassenhunde von Rio oder Palma oder auch Indien gesehen? Das sind noch echte Hunde! Denen gehts weit besser als unseren hier. Inzwischen darf der Hund ja nicht mal mehr im Früjhahr über die Felder toben da Bauern was dagegen haben.(Zwar nicht zu unrecht aber es schränkt ein) Und das in einem Land wo man mit Gebrauchshunden bei der Arbeit als Tierquäler hingestellt wird, wo Jogger einen Anfeinden weil der Hund leider mal kurz nach Links zum Schnüffeln latscht statt „PC gerecht“ gerade aus zu laufen damit es dem Herrn Jogger besser in den Kram passt.

Bei aller Tierliebe, das hat nichts mit Tierschutz zu tun.
Besser wäre es alle Tierheimhunde hier zu vermitteln statt neue zu holen. Schaut mal in die täglichen Zeitungen wie Flohmarkt Sperrmüll etc. rein. In solchen Zeitungen werden Hunde verschenkt! Welch Begriff: Sperrmüll und dann Rubrik: Hunde. Logisch gesehen sind Hunde dort Sperrmüll. Holt alle Hunde dort raus. Dann habt ihr ein echtes gutes Werk getan.
Aber das tut keiner oder nur Einzelne.
Gruß Steffen

hi

und wenn die deutschen Touris endlich mal lernen würden nicht jeden frei lebenden Strassenhund und jede Strassenkatze auch noch mit Gewalt auf der Hotelterasse mit den Resten vom „all-inclusive-Buffet“ anzufüttern (quietsch: Egon schau mal ist die nicht süüüüüüüüüüüüüüüüss) und damit vom Futter von Touris abhängig zu machen… gäbs auch deutlich weniger streunende Tiere und damit weniger anzusehendes „Elend“ in Touristenländern … und damit noch weniger „Notwendigkeit“ die Tiere in unser angeblich „tierfreundliches“ Land zu entführen … mitunter ist ein schneller Tod dort viel gnädiger als so manches "bis ans Lebensende an der Leine durch die Gegend gezerrt werden (der kann nicht frei laufen - der hat das nicht gelernt - den hab ich gerettet) " …

Gruß Hexerl

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Hallo,

im Prinzip ist es schon richtig, dass hierzulande die Tierheime
auch überfüllt sind, aber was in den südlichen und östlichen
Ländern in den Tierheimen stattfindet, ist schlicht zum Heulen.
Ich bin Mitglied bei der Tierhilfe Mallorca und bekomme 2mal
jährlich einen Infobrief. Manchmal kann ich ihn fast nicht lesen,
ohne vor Wut zu platzen, wie dort mit der Kreatur umgegangen wird.
Ich habe vor 4 Jahren eine Hündin aus Mallorca adoptiert - aus
dem einfachen Grund, weil in unserem örtlichen Tierheim damals
fast nur sogenannte Kampfhunde zu haben waren und ich mir den
Umgang mit diesen Hunden etwas zu strapaziös für eine Anfängerin
vorgestellt habe. Auch macht dieses Tierheim Auflagen für die
neuen Besitzer, die echt der Hammer sind. Z. B. darf sich ein
Hund nie alleine im Garten aufhalten, da er sonst wieder vom
Tierheim abgeholt wird. (So geschehen im Bekanntenkreis).
Ausserdem muss ich sagen, dass ich mit meinem Hund absolut glück-
lich bin, da diese Hunde in der Regel sehr gut sozialisiert sind
und auch ein sonst ein sehr freundliches Wesen haben.
Allerdings ist meine Luisa sehr verfressen, denn sie klaut alles
was irgendwie essbar ist. Aber ich denke, nur so können diese Tiere
auf der Straße überleben. Diese kleine Macke nehme ich aber gerne
in Kauf, da sie ein echter Kumpel ist und mir jeden Tag nur Freude
bereitet.
Ich unterstütze daher in jedem Fall, solch ein Tier zu adoptieren.

Glückliche Spanickel-Hunde-Besitzerin

und wenn die deutschen Touris endlich mal lernen würden nicht
jeden frei lebenden Strassenhund und jede Strassenkatze auch
noch mit Gewalt auf der Hotelterasse mit den Resten vom
„all-inclusive-Buffet“ anzufüttern

DAS ist sicher nicht der richtige Weg, aber: informier dich z. B. mal über die streunenden Hunde mancher griechischer Inseln, die von den Einwohnern! dort - im Rudel frei lebend - akzeptiert und toleriert und - siehe da! - durchaus auch mal gefüttert werden. Und DAS ist dann sicher auch ein tolles Hundeleben - und die sollten weiter frei leben, weil sie frei geboren wurden. Doch es gibt auch Hunde anderer Länder, die ausgesetzt, angeschossen, angefahren und halbtotgequält im Straßengraben gefunden werden - und an denen würdest du als guter Touri dann sicherlich auch geschmeidig vorbeischlendern…(?!)
Manche neigen doch immer wieder gerne dazu, alles in einen Topf zu hauen und mal kräftig umzurühren…und manche begreifen es nie. Schade eigentlich!

Gruß
Esther