Aus Sicht der Elementarteilchen

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich möchte Sie bitten, aus rein naturwissenschaftlicher Sicht und definitiv nicht(!) philosophischer Sicht, geschweige denn religiöser, mir eine Frage zu beantworten. Zuerst eine angelesene kurze Feststellung von mir (Schule ist schon lange her), welche hoffentlich richtig ist, danke für jede Korrektur im Voraus.

Es gibt einen wissenschaftlichen Konsens, dass alle Materie aus den gleichen Elementarteilchen besteht. Erst deren Anordnung zueinander sorgt dafür, ob es für u.a. „unsere Augen“ Wasser, Gold oder auch ein Mensch ist.

Nun dazu meine Frage:

Ab wann ist eine erwachsener individueller(!) Mensch – aus Sicht seiner Elementarteilchen - als nicht mehr existent anzusehen?
Ich rede hier explizit nicht von der Anordnung(!), sondern von den einzelnen Teilchen selbst.

Beachten Sie dabei bitte folgendes Experiment:
Zitat: „Unser Körper ist kein festes Ding, das sich wie ein Auto oder anderer Gebrauchsgegenstand langsam abnützt. Nein, unser Körper ist ein sich ständig verändernder dynamischer Prozess … Wussten Sie, dass bereits nach einem Jahr 98% der Atome in Ihrem Körper völlig ausgetauscht sind? Früher hieß, dass der Körper sich alle 7 Jahre erneuert. Jetzt haben radioisotopische Untersuchungen[i] ergeben, dass dies noch wesentlich schneller geht …

[i] diese Untersuchungs-Ergebnisse des Oak Ridge Laboratory in Kalifornien sind zitiert in: Margulis l, Sagan D, What is 

Life, 1995 und Chopra D, Perfect Health, 1991“ Zitat Ende.

Quelle: http://somatics.de/Aufrecht/Wunder.htm

Ich möchte Sie nicht in Ihren Anworten beeinflussen, daher deute ich nur kurz an, ob man vielleicht über Prozente „verhandeln“ muß, wenn so und so viel „alte“ Elementarteilchen weg sind und gegen neue ausgetauscht wurden.
Spontan stellt sich für mich die zusätzliche Frage, wie und von was wird dieser Austausch überhaupt gesteuert? Also die Gene können das wohl nicht sein, denn der atomare Austausch geht ja wohl wesentlich schneller ab, als die Zellteilung d.h. -erneuerung!?

Mit bildungshungrigen Grüßen
Jens Rabis

Hallo!

Wäre die Frage nicht im Philosophiebrett besser aufgehoben? Dieselbe Fragestellung kenne ich mit „der Axt meines Ur-ur-großvaters“ (oder so). In jeder Generation wird irgendwas an dieser Axt erneuert und verbessert, mal die Schneide, mal der Stiel, mal der Griff. Aber die Axt bleibt dieselbe? Deine Frage ist bloß eine weniger abstrahierte Version desselben Problems, und damit bereits sehr alt, oder täusche ich mich da?

Grüße, Stephan

Ab wann ist eine erwachsener individueller(!) Mensch – aus
Sicht seiner Elementarteilchen - als nicht mehr existent
anzusehen?

Wenn seine Bestandteile soweit korrodiert sind, dass die nächste „Replik“ einer Zelle(bzw. aller lebensnotwendigen Zellen) nicht mehr lebensfähig ist.
Das kann durch den normalen Alterungsprozess passieren - also genetisch bedingt - oder aber durch Einwirkung von außen, z.B. Strahlung.
Man könnte es vielelicht so sehen, dass bei jeder Zellteilung eine Information verschwindet oder aber nach einem bestimmten Programm gelöscht wird. Soweit ist die Forschung noch nicht. Es dürfte aber niemanden geben, der sich nicht das letztere wünscht, denn dann ist es nur eine Frage der Umprogrammierung. Bei Ersterem müsste man den Schwund stoppen.

Ich rede hier explizit nicht von der Anordnung(!), sondern von
den einzelnen Teilchen selbst.

Beachten Sie dabei bitte folgendes Experiment:
Zitat: „Unser Körper ist kein festes Ding, das sich wie ein
Auto oder anderer Gebrauchsgegenstand langsam abnützt. Nein,
unser Körper ist ein sich ständig verändernder dynamischer
Prozess … Wussten Sie, dass bereits nach einem Jahr 98% der
Atome in Ihrem Körper völlig ausgetauscht sind? Früher hieß,
dass der Körper sich alle 7 Jahre erneuert. Jetzt haben
radioisotopische Untersuchungen[i] ergeben, dass dies noch
wesentlich schneller geht …

[i] diese Untersuchungs-Ergebnisse des Oak Ridge Laboratory in
Kalifornien sind zitiert in: Margulis l, Sagan D, What is 

Life, 1995 und Chopra D, Perfect Health, 1991“ Zitat Ende.

Quelle: http://somatics.de/Aufrecht/Wunder.htm

Ich möchte Sie nicht in Ihren Anworten beeinflussen, daher
deute ich nur kurz an, ob man vielleicht über Prozente
„verhandeln“ muß, wenn so und so viel „alte“ Elementarteilchen
weg sind und gegen neue ausgetauscht wurden.
Spontan stellt sich für mich die zusätzliche Frage, wie und
von was wird dieser Austausch überhaupt gesteuert? Also die
Gene können das wohl nicht sein, denn der atomare Austausch
geht ja wohl wesentlich schneller ab, als die Zellteilung d.h.
-erneuerung!?

Eine Zelle könnte man als Atompaket(oder Molekülpaket) bezeichnen. Nur die genaue Zusammenstellung der Atome ermöglicht es ihnen, als Zelle zu arbeiten, wie ein Auto und seine Einzelteile, eine Firma und seine Mitarbeiter oder ein Staat und sein System.
Doch was wäre ein Auto ohne Konstruktionsplan, eine Firma ohne Sekretärin oder ein Staat ohne Gesetze. Es wäre wie ein Zelle ohne Gene. Nichts würde wirklich funktionieren bzw. das Zusammenspiel wäre regellos und es gäbe durcheinander.

Die Atome sind jedoch nur das, woraus all das, was Gene sind und was sie regeln können, besteht. Die Atome/Moleküle altern nicht im Sinne von „sterben“ oder „verschwinden“, sondern sie gehen neue Verbindungen ein.
Ein italienisches Auto existiert 10 Jahre - ein russischen 100. Das ist keine Frage besserer Atome. Die sind die gleichen. Es ist nur eine Frage besserer Zusammenstellung der Atome. Die Atome eines italienischen Autos gehen schon nach wenigen Jahren neue Verbindungen ein. Die Kunst liegt also darin, Atome davon abzuhalten. Man braucht einen Plan. Ein Russe geht nicht mal ohne Plan aufs Klo. Deshalb funktionieren auch die Autos noch, die er vor 40 Jahren baute.
Aber auch ein russischen Auto unterliegt Korrosion und das heißt auf molekularer Ebene, seine Verbindungen erneuern sich ständig. Doch sagt einem Moskwitsch kein Gen, welche Atome erneuert werden müssen. Dazu braucht er den Menschen. Er lackert und wechselt und Schmiergeld den Rost weg.
Beim Menschen macht das das Programm, was in den Genen „geschrieben“ ist.Der Mensch hat in diesem Sinne aber den Nachteil, dass es keine Ersatzgehirne gibt. Auch ist die Anzahl der Herzen, Lebern und Nieren begrenzt.
Und zusätzlich zu allem Übel ist dem Menschen gesetzlich verordnet durch Gene vorgeschrieben, irgendwann zu sterben(Ich bin da allerdings eine Ausnahme). Könnte man das Regelwerk „Gene“ so umprogrammieren, wie man möchte, könnte man zumindest schonmal länger leben.

Aber aus einer Zelle als Teil eines Menschen wird irgendwann dann Erde/Staub oder aber Asche, wenn man die restliche Energie der Zellen entkoppelt und in Wärme umwandelt. Dier Atome jedoch sind nur andere Verbindungen eingegangen. Sie existieren weiter.

Hallo Stephan,

die Axt hat keinen Selbsterhaltungstrieb und ich habe einen gewaltigen. Mein Verstand ist zwar nicht so gewaltig, dafür habe ich ja dann wer-weiss-was.de :smile:
Philosophen haben meist nicht vor die Welt zu verändern, sondern nur zu erkennen.

Mit besten Grüßen
Jens Rabis

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Ab wann ist eine erwachsener individueller(!) Mensch – aus
Sicht seiner Elementarteilchen - als nicht mehr existent
anzusehen?

Wenn seine Bestandteile soweit korrodiert sind, dass die
nächste „Replik“ einer Zelle(bzw. aller lebensnotwendigen
Zellen) nicht mehr lebensfähig ist.
Das kann durch den normalen Alterungsprozess passieren - also
genetisch bedingt - oder aber durch Einwirkung von außen, z.B.
Strahlung.
Man könnte es vielelicht so sehen, dass bei jeder Zellteilung
eine Information verschwindet oder aber nach einem bestimmten
Programm gelöscht wird. Soweit ist die Forschung noch nicht.
Es dürfte aber niemanden geben, der sich nicht das letztere
wünscht, denn dann ist es nur eine Frage der Umprogrammierung.
Bei Ersterem müsste man den Schwund stoppen.

Wie wärs erst mal mit einer „brachialen Lösung“ so lange die Forschung noch nicht so weit ist. D.h den Schwund im Notfall(!) verzögern. Ich kann folgendes zwar nicht mehr rechnen, müßte ich mir zeigen lassen, hab es mir aber inhaltich erklären lassen.
http://de.wikipedia.org/wiki/Arrhenius-Gleichung

Eine Zelle könnte man als Atompaket(oder Molekülpaket)
bezeichnen. Nur die genaue Zusammenstellung der Atome
ermöglicht es ihnen, als Zelle zu arbeiten, wie ein Auto und
seine Einzelteile, eine Firma und seine Mitarbeiter oder ein
Staat und sein System.
Doch was wäre ein Auto ohne Konstruktionsplan, eine Firma ohne
Sekretärin oder ein Staat ohne Gesetze. Es wäre wie ein Zelle
ohne Gene. Nichts würde wirklich funktionieren bzw. das
Zusammenspiel wäre regellos und es gäbe durcheinander.

Sehr gut erklärt, beantwortet aber nicht die Frage, warum sich Atome plötzlich Genen unterwerfen, wenn die Gene selbst aus Atomen bestehen und die waren zuerst da!?
Wer steuert den Atomaustausch, so dass immer wieder welche brav Gene werden, am richtigen Platz?

Die Atome sind jedoch nur das, woraus all das, was Gene sind
und was sie regeln können, besteht. Die Atome/Moleküle altern
nicht im Sinne von „sterben“ oder „verschwinden“, sondern sie
gehen neue Verbindungen ein.

Das tröstet mich, dass ich im tiefsten Innern eigentlich nicht altere, das sollte sich jeder mal auf der Zunge zergehen lassen :smile:
Naja Atome zerfallen irgendwann auch, aber bis dahin bin ich bestimmt lebenssatt. Wie lange braucht Kohlenstoff - größter Bestandteil des Lebens - um atomar zu zerfallen (in der Annahme wir würden unsere Elementarteilchen nicht aller paar Jahre sowieso tauschen)?

Der Mensch hat in diesem Sinne aber den
Nachteil, dass es keine Ersatzgehirne gibt. Auch ist die
Anzahl der Herzen, Lebern und Nieren begrenzt.
Und zusätzlich zu allem Übel ist dem Menschen gesetzlich
verordnet durch Gene vorgeschrieben, irgendwann zu sterben(Ich
bin da allerdings eine Ausnahme).

Na die Ausnahme erklär mir mal, sofern sie nicht geheim ist …
genetisch oder hast Du ´nen Körperspender :smiley:

Könnte man das Regelwerk
„Gene“ so umprogrammieren, wie man möchte, könnte man
zumindest schonmal länger leben.

Ich will auch lieber leben und z.Bsp. mein Gehirn unendlich erneuern lassen können. Am besten „fließend“ über ein paar Jahre, so dass ich es nicht merke. Von mir aus auch fließend (nicht schlagartig) ins Anorganische, ich kann jetzt ja auch nicht rein gucken, mir egal, Hauptsache das Bewußtsein bleibt erhalten.
Derzeit kann man keine Menschen vital einfrieren, sondern nur Leben in „Stecknadelkopfgröße“.
Spricht etwas naturwissenschaftlich dagegen, dass zukünftige Generationen, meine verlangsamten (durch Kryonik) Elementarteilchen wieder verwenden und neu anorden können?
Also wenn ich z.Bsp. 80 Jahre alt und sterbenskrank eingefroren bin, wieder auf um die 30 Jahre alt?
An Reanimation glaube ich nämlich nicht wirklich, derzeit wird man sich wohl eher in ein paar hundert Jahren atomar recyceln lassen müssen, weil die gegenwärtigen Konservierungstechnologien sind suboptimal.
Wie viel % der Elementarteilchen eines eingefrorenen 80-jährigen, könnte man für sein technologische Wiederauferstehung als 30-jähriger, wiederverwenden? Genau das ist die Kernfrage, was ich eigentlich fragen wollte. Wenn der %-Satz weit über 50% ist, ist der Eingefrorene für mich nicht tot … also nix Totenschein. Ärzte und Biologen sind „tiefenblind“ !?

Aber aus einer Zelle als Teil eines Menschen wird irgendwann
dann Erde/Staub oder aber Asche, wenn man die restliche
Energie der Zellen entkoppelt und in Wärme umwandelt. Dier
Atome jedoch sind nur andere Verbindungen eingegangen. Sie
existieren weiter.

Hehe, nix verbrennen und verbuddeln. Elementarteilchen verlangsamen und dann recyceln (so wie es unsere Mütter machen oder die Natur, wir sind Kinder der Sterne). Nur haben deren „Produkte“ erst mal keinen Namen …

Mit besten Grüßen
Jens Rabis

Hallo Jens,

ich möchte Sie bitten, aus rein naturwissenschaftlicher Sicht
und definitiv nicht(!) philosophischer Sicht, geschweige denn
religiöser, mir eine Frage zu beantworten.

Du bist lange genug im Forum unterwegs um zu wissen, daß hier das ‚Du‘ üblich ist.

Es gibt einen wissenschaftlichen Konsens, dass alle Materie
aus den gleichen Elementarteilchen besteht. Erst deren
Anordnung zueinander sorgt dafür, ob es für u.a. „unsere
Augen“ Wasser, Gold oder auch ein Mensch ist.

das ist der gegenwärtig Konsens in der Chemie und der Physik.

Ab wann ist eine erwachsener individueller(!) Mensch – aus
Sicht seiner Elementarteilchen - als nicht mehr existent
anzusehen?
Ich rede hier explizit nicht von der Anordnung(!), sondern von
den einzelnen Teilchen selbst.

Das ist mir jetzt nicht ganz klar.
Atome sind unter den üblichen Umweltbedingungen stabil, die wenigen natürlichen radioaktiven Atome (wie 14C oder 40K) mal ausgenommen. Ein Leib zerfällt chemisch, die Atome bleiben erhalten. Den Elementarteilchen ist es wurscht, ob ‚ihre‘ Atome in Molekeln oder atomar vorliegen.

Also die
Gene können das wohl nicht sein, denn der atomare Austausch
geht ja wohl wesentlich schneller ab, als die Zellteilung d.h.
-erneuerung!?

Hm wie soll das nun gehen?
Die Gene bestehen aus Atome. Zellen und der Körper allgemein ist kein statisches Gebilde - soweit klar.
Aber wenn ein C-Atom gegen ein C-Atom ausgetauscht wird, ändert sich nach außen nichts. Oder habe ich Deine Frage missverstanden?

Gandalf

Hallo,

beantwortet nicht die Frage, warum sich
Atome plötzlich Genen unterwerfen, wenn die Gene selbst aus
Atomen bestehen und die waren zuerst da!?
Wer steuert den Atomaustausch, so dass immer wieder welche
brav Gene werden, am richtigen Platz?

Zelle->Haus
Atome->Steine
Gene->Konstruktionsplan
Peptide, Mitochondrien, Vakuolen usw.->Arbeiter

Atome „unterwerfen“ sich den Genen deshalb, weil sie keinen Plan haben. Sie folgen nur den physikalischen Naturgesetzen allein, nicht aber irgendeinem anderen.
Sie gehen Verbindungen ein und bilden Türen, Fenster, Steine, Öfen, Heizkörper usw. Das machen die Subunternehmer-Naturgesetze. Die entscheiden, aus Zellulose ein Türmolekül zu machen und aus Siliziumatomen Fenstermoleküle.
Dann kommen die Architekt-Gene und entscheiden, dass das Fenster brauchbar ist, aber nicht in den Ofen kommt, sondern in die Wand und dass die Tür nützlich sein könnte, aber nicht in die Decke verbaut wird, sondern in die Außenwand des Hauses.
Gäbe es die Architekten-Gene nicht, lägen Fenster und Tür rum.

Sehr gute Erklärung, danke. Da aber die einzelnen Gene selbst aus Atomen bestehen - welche noch während die Gene bestehen (?) ausgetauscht werden, wer steuert das? Verstehst du was ich meine?

Schade finde ich, dass du nicht verraten hast, warum du eine Ausnahme bist, gibt es einen Grund dafür, warum du meine Anfrage ignorierst?
Weiterhin wird der Mensch sicherlich zukünftig nicht Elementarteilchen manipulieren und Atome herstellen können, aber sicherlich einen 80 Jährigen molkekular wieder verjüngt zusammen
bauen, ala Legobausteine. Wie viel Prozent könnte man von dem recyceln, wenn man den zum 30-jährigen machen will?

Mit besten Grüßen
Jens Rabis

Es gibt einen wissenschaftlichen Konsens, dass alle Materie
aus den gleichen Elementarteilchen besteht. Erst deren
Anordnung zueinander sorgt dafür, ob es für u.a. „unsere
Augen“ Wasser, Gold oder auch ein Mensch ist.

das ist der gegenwärtig Konsens in der Chemie und der Physik.

Danke, kann ich somit verinnerlichen :smile:

Ab wann ist eine erwachsener individueller(!) Mensch – aus
Sicht seiner Elementarteilchen - als nicht mehr existent
anzusehen?
Ich rede hier explizit nicht von der Anordnung(!), sondern von
den einzelnen Teilchen selbst.

Das ist mir jetzt nicht ganz klar.
Atome sind unter den üblichen Umweltbedingungen stabil, die
wenigen natürlichen radioaktiven Atome (wie
14C oder 40K)
mal ausgenommen. Ein Leib zerfällt chemisch, die Atome bleiben
erhalten. Den Elementarteilchen ist es wurscht, ob ‚ihre‘
Atome in Molekeln oder atomar vorliegen.

Sorry da sind die „Pferde mit mir durchgegangen“, ich hab den Menschen zukünftig schon Elementarteilchen zu Atomen zusammen setzen gesehen, das wird sicherlich nie möglich sein!?

Also die
Gene können das wohl nicht sein, denn der atomare Austausch
geht ja wohl wesentlich schneller ab, als die Zellteilung d.h.
-erneuerung!?

Hm wie soll das nun gehen?
Die Gene bestehen aus Atome. Zellen und der Körper allgemein
ist kein statisches Gebilde - soweit klar.
Aber wenn ein C-Atom gegen ein C-Atom ausgetauscht wird,
ändert sich nach außen nichts. Oder habe ich Deine Frage
missverstanden?

Die einzelnen Gene bestehen selbst aus Atomen welche - noch während die Gene bestehen (?) - ausgetauscht werden, wer steuert das? Verstehst du was ich meine?

Beste Grüße
Jens Rabis

Hallo,

ich muss zugeben, dass ich nicht weiß, ob sich das gen selbst ständig atomar erneuert. das würde mich wundern, aber wissen tu ichs nicht. woher weißt du das?
ich weiß nur, dass es sowas wie ein prototyp ist. ein dna-strang kopiert ständig ein teil der gene, aus denen er besteht, um sie zum neubau anderer zellbestandteile zu nutzen.
die kopiersoftware ist dabei im dna-strang programmiert.

Schade finde ich, dass du nicht verraten hast, warum du eine
Ausnahme bist, gibt es einen Grund dafür, warum du meine
Anfrage ignorierst?

was meinst du?

Weiterhin wird der Mensch sicherlich zukünftig nicht
Elementarteilchen manipulieren und Atome herstellen können,
aber sicherlich einen 80 Jährigen molkekular wieder verjüngt
zusammen
bauen, ala Legobausteine. Wie viel Prozent könnte man von dem
recyceln, wenn man den zum 30-jährigen machen will?

physikalisch dürften keine grenzen gesetzt sein. technisch zurzeit aber schon.

selbst unsere erinnerungen sind „nur“ eine kombination aus bestimmten elementenverbindungen und elektromagnetischen impulsen bestimmter eigenschaft.

vorher wird man aber möglichkeiten finden, gene so zu modifizieren, dass sie uns älter werden lassen.

und noch vorherer wird man uns künstliche organe einbauen. bis auf das gehirn düfte da alles gehn. nur das gehirn kann man nicht ohne erinnerungsverlust austauschen. es sei denn, man findet eine möglichkeit, die elemente und die impulse zu kopieren. ab diesem zeitpunkt wäre man quasi unsterblich.

also theoretisch könnte man dann sogar einem menschen erinnerungen einpflanzen von erlebnissen, die er nie hatte - von seiner kindheit bis ins hohe alter.

allerdings ist das noch weit entfernt.

ich muss zugeben, dass ich nicht weiß, ob sich das gen selbst
ständig atomar erneuert. das würde mich wundern, aber wissen
tu ichs nicht. woher weißt du das?
ich weiß nur, dass es sowas wie ein prototyp ist. ein
dna-strang kopiert ständig ein teil der gene, aus denen er
besteht, um sie zum neubau anderer zellbestandteile zu nutzen.
die kopiersoftware ist dabei im dna-strang programmiert.

Hier 2 Zitate.
Es geht mir dabei nicht um das Ziel der Internetseiten, was damit verfolgt wird, sondern um den Wert der wissenschaftlichen Aussage,
Zitat 1): „Wer regiert den Körper?
Ein Biologe würde uns eine schnelle Antwort liefern. Es ist die DNA, die alles regelt, würde er sagen, die Desoxyribonukleinsäure, das Erbgut mit seinen sechs Milliarden Bausteinen und etwa 100.000 Genen. Unser genetisches Selbst ist die Kommandozentrale unserer Zellen und verbirgt sich tief in deren innersten Kern. Nun ist die DNA aber auch ein Stück Materie, ein hochkomplexes Molekül, aufgerollt in einer sogenannten Superhelix, einer gewundenen Leiter, und zusammengesetzt aus einer Unzahl von Atomen. Aus Forschungsstudien weiss man, dass auch die Atome der DNA ununterbrochen ausgetauscht werden. Unsere Erbsubstanz erneuert sich also im Hinblick auf ihre atomare Zusammensetzung alle paar Wochen.
Welcher Schluss ergibt sich daraus? Wenn sich die Materie der DNA dauernd ändert, kann sie nicht der Dirigent aller Wandlung in unserem Körper sein, denn was als oberste Instanz Veränderung kontrolliert, sollte selbst gleich bleiben. Wenn unsere innerste Schaltzentrale nicht die materielle Substanz unseres genetischen Selbst ist, dann könnte es trotzdem die Intelligenz oder das Wissen sein, das die Materie verkörpert. Dieses Wissen ändert sich nämlich nicht. Hier entgleitet uns das Konkrete, Fassbare oder Wägbare. Wissen ist abstrakt, das Produkt von Geist oder von Bewusstsein. Wir haben es hier mit der Intelligenz der Natur zu tun. Obgleich unser Körper aus Materie gemacht ist, so durchwirkt ihn trotzdem Intelligenz. Und sie ist das, woraus wir letztlich gemacht sind - die Intelligenz der Natur ist unser unwandelbares Selbst. „ Zitat Ende, Quelle: http://www.hnf.de/Veranstaltungen/Paderborner_Podium…

  1. Zitat: „Unser Körper ist kein festes Ding, das sich wie ein Auto oder anderer Gebrauchsgegenstand langsam abnützt. Nein, unser Körper ist ein sich ständig verändernder dynamischer Prozess … Wussten Sie, dass bereits nach einem Jahr 98% der Atome in Ihrem Körper völlig ausgetauscht sind? Früher hieß, dass der Körper sich alle 7 Jahre erneuert. Jetzt haben radioisotopische Untersuchungen[i] ergeben, dass dies noch wesentlich schneller geht …

[i] diese Untersuchungs-Ergebnisse des Oak Ridge Laboratory in Kalifornien sind zitiert in: Margulis l, Sagan D, What is

Life, 1995 und Chopra D, Perfect Health, 1991“ Zitat Ende.

Quelle: http://somatics.de/Aufrecht/Wunder.htm

Wenn diese Feststellung für alles in unserem Körper stimmt, dass die Atome schneller und systematisch von „äußeren Kräften/Kreisläufen“ ausgetauscht werden, wäre das heftig!
Ich hoffe du kannst dahingehend was in Erfahrung bringen.
Ich habe leider keinerlei Kontakte zu Wissenschaftskreisen und muß überhaupt erst einmal - mit meinen 40 Jahren - mich auf den „neuesten Stand bringen“.

Schade finde ich, dass du nicht verraten hast, warum du eine
Ausnahme bist, gibt es einen Grund dafür, warum du meine
Anfrage ignorierst?

was meinst du?

Ich zitiere Dich: „Und zusätzlich zu allem Übel ist dem Menschen gesetzlich verordnet durch Gene vorgeschrieben, irgendwann zu sterben(Ich bin da allerdings eine Ausnahme).“ Zitat Ende, Was meinst du damit, Du bist eine Ausnahme?

Weiterhin wird der Mensch sicherlich zukünftig nicht
Elementarteilchen manipulieren und Atome herstellen können,
aber sicherlich einen 80 Jährigen molkekular wieder verjüngt
zusammen
bauen, ala Legobausteine. Wie viel Prozent könnte man von dem
recyceln, wenn man den zum 30-jährigen machen will?

physikalisch dürften keine grenzen gesetzt sein. technisch
zurzeit aber schon.

D.h. nicht nur Atome sondern auch Elementarteilchen manipulieren???
Wir könnten z.Bsp. alle Elemente - wie z.Bsp. Gold - selbst herstellen, indem wir Elementarteilchen anders anorden?
Oder reicht dafür schon nur Atome anzuordnen? Sorry dass ich dich zum Nachhilfe-Lehrer mache :smile:

selbst unsere erinnerungen sind „nur“ eine kombination aus
bestimmten elementenverbindungen und elektromagnetischen
impulsen bestimmter eigenschaft.

Was passiert mit denen, wenn ich diese (das Gehirn) in flüssigen Stickstoff lege? Mit Erinnerungen meinst du nicht nur Erlebnisse, sondern auch motorische Fähigkeiten!?
Also bis jetzt sagten Physiker zu mir, wenn ich erklären kann, wie das mit den Erinnerungen funktioniert, bekomme ich mehrere Nobelpreise. Du schreibst es eben mal so locker hin, ich meine vielleicht ist man ja schon weiter …

vorher wird man aber möglichkeiten finden, gene so zu
modifizieren, dass sie uns älter werden lassen.

Geht das auch bei erwachsenen Menschen?
Was machst Du mit den Hirnkrankheiten und den verstopften Blutbahnen
durch Ablagerungen bei älteren Menschen?

und noch vorherer wird man uns künstliche organe einbauen. bis
auf das gehirn düfte da alles gehn. nur das gehirn kann man
nicht ohne erinnerungsverlust austauschen. es sei denn, man
findet eine möglichkeit, die elemente und die impulse zu
kopieren. ab diesem zeitpunkt wäre man quasi unsterblich.

Dann könnten wir uns auch Klonen und über Videos, Bilder, Bücher etc. unsere alte Identität - analog über unsere Augen und Ohren - „downloaden“. Das wäre sehr, sehr billig … schlecht fürs wirtschaftliche Wachstum, gut für das genetische Individuum
schon jetzt und heute :wink:
Vorher klare Anweisungen geben, wie wir in der zukünftigen Kindheit optimal geschult werden etc.

Moooment - was ist mit dem Problem, dass der Klon genetisch so alt ist, wie sein Original, also nix für sehr alte Menschen? Kann man das „Alter der Gene“ schon rückprogrammieren?

Digitales Kopieren ist nicht meine Ding, ich will derzeit atomares/molekulares „Recycling und Optimierung meiner selbst“ zu nahe 100%. Also weder biologisches Klonen noch digitales (Kopieren).
D.h. zerlegen in einer Flüssigkeit und wieder verjüngt zusammen bauen
durch Nanovorrichtungen oder- bots.
Eine mentale Ausnahme (meinem Bauchgefühl entsprechend)wäre für mich … man sollte mich - so wie es ja derzeit die Natur macht - fließend (lebend nacheinander über einen längeren Zeitraum) erneuern. Das Gehirn eventuell ins teilanorganische, ja nachdem was besser wäre, für bestimmte Bereiche des Gehirns.

also theoretisch könnte man dann sogar einem menschen
erinnerungen einpflanzen von erlebnissen, die er nie hatte -
von seiner kindheit bis ins hohe alter.

allerdings ist das noch weit entfernt.

Das bringt Einheitssoße, nicht erstrebenswert … macht das einzelne Individuum unwichtig. Gleichdenken, Gleichschritt, Gleiche Erwartungen, Gleiche Ideen, Keine Überraschungen mehr = Gäääähn, wieso sollte ich dann 1000 Jahre alt werden wollen?
Kennst Du „Second Life“ da sehen auch nicht alle blond und blauäugig aus, das ist auch gut so!? Manche sind hier oder dort nur schlau und das ist ebenfalls auch gut so. Zwingt zu Kommunikation, das bereichert das Leben.
Klar gibt es auch dort in SL Modeerscheinungen, aber digital kann man die schnell rückgängig machen, biologisch sage ich nur: „Arschgeweihe“ :wink:
Hirnerlebnisse anders erklärt: „Wer wacht schon gern von feuchten Träumen auf und merkt, dass hatte keine „bettpartnerschaftlichen“ Ursachen?!“
Nun gut, dass trifft zumindest für mich zu. Andere Menschen und/oder vor allem zukünftige Generationen empfinden das vielleicht für normal (Orgasmus/Reiseerlebnisse künstlich im Gehirn erzeugt) oder lassen sich gleich bestimmte Hormone entschärfen. Hier rede ich aber von mir und meinen Zielen :smile:

Wenn wir zukünftig Elementarteilchen manipulieren können oder Atome, werden sowieso „alle irdischen Karten neu gemischt“ …
Ich hoffe du spürst langsam und hast Interesse an dem Thema „Einfrieren von sterbenskranken Menschen“ dran zu bleiben, denn die Folgen sind hochkomplex und zwingen zu einem „Neuen Denken!“ Einem nachhaltigen Denken, wogegen alles was man damit heute meint, nichts ist. Aber der Nachhaltigkeis-Sache einen tieferen Sinn (Motivation) gibt :smile:

Daher (Gleichmacherei) mag ich auch „humanoide Roboter - ohne humane Wurzeln“ nicht. Als auch das Klonen von Menschen nicht, wenn es nicht dem Ziel dient, ein(!!!) bereits geborenes Wesen das Leben zu verlängern, Stichwort „Körperspendeklon fürs Gehirn“.
Nun gut, wenn es das Gehirn verträgt, könnte man auch 2 männliche, gut verträgliche und vorteilhafte Gene miteinander mischen für den Körperspendeklon. Wenn es zu wenig Eizellen gibt, nimmt man tierische. Ich denke das 1% Tierische in der Eizelle, wird keine große
Rolle spielen nach ein paar Jahren, weil atomar und zellular sowieso alles ausgetauscht wird!? Was meinst du?

Die Organspende-Vorstellung:„Mein junges Spenderherz lebt jetzt weiter in einem anderen Körper für Jahrzehnte!“ ist schön gedacht, aber es ist fix atomar/zellular ausgetauscht, noch schneller dürfte es bei einer Leber gehen.

Mit besten Grüßen
Jens Rabis

Aus
Forschungsstudien weiss man, dass auch die Atome der DNA
ununterbrochen ausgetauscht werden. Unsere Erbsubstanz
erneuert sich also im Hinblick auf ihre atomare
Zusammensetzung alle paar Wochen.
Welcher Schluss ergibt sich daraus? Wenn sich die Materie der
DNA dauernd ändert, kann sie nicht der Dirigent aller Wandlung
in unserem Körper sein,

diese schlussfolgerung kann ich nicht nachvollziehn. ein dna-strang kopiert ein gen und bildet aus molekülen, die noch nicht in der geforderten zusammensetzung vorhanden sind(aber einzeln schon), sondern unter zuhilfenahme der kopierten information erst zusammengesetzt werden, z.b. eine neue rna, ein komplexes molekül, was der zelle mit einer aufgabe dient. aus welchen atomen dies zusammengesetzt werden muss, ist im gen-plan definiert werden, ansonsten würden wir aussehen wie wasser oder öl.
wenn die gene einzig und allein physikalischen gesetzen folgen würden, wären wir nichts weiter als eine schwabbelnde masse oder aber planlos geformt wie stein. diese formen basieren auf physikalische gesetzmäßigkeiten. also die gene auch, aber sie haben zusätzliche infomationen. wenn wasser gene hätte, könnte es auch formen annehmen, je nachdem, wie das gen programmiert wäre. unsere körper ist im grunde nichts anderes. wasser mit verschienen elementen und einem bauplan.

… Wussten Sie, dass bereits nach einem Jahr 98% der
Atome in Ihrem Körper völlig ausgetauscht sind?

auch das übernehmen die gene. die form, die dein körper hat, die alle deine körperteile haben, sind im gen gespeichert…also die zeichnung dazu und die aufgaben.
geht ein atom verloren bzw. eine hand voll oder auch 100 hände voll, gibt es einen alarm, der das gen zur produktion eines ersatzes bringt. im gen ist dabei gespeichert, aus welchen molekülen die hautzellen bestehen muss. wird diese information beschädigt(durch z.b. strahlung), entsteht hautkrebs…also es werden schlichtweg falsche moleküle zusammengesetzt und ergeben eine schädigende zelle.

bsp. hautschuppe. man verliert hautschuppen. irgendwo in der nachbarzelle tritt jetzt der hautzellenregenerationsmodus in kraft. haut muss her. die informationen wie und woher stecken im gen. die haut kann man aber nicht im laden kaufen, sondern die muss erst produziert werden. also muss man wissen, aus welcher molekularen zusammensetzung haut besteht. diese info ist im gen gespeichert.
da wir ununterbrochen haut verlieren, findet diese reproduktion andauernd statt - allerdings von innen nach außen.

Was meinst du damit, Du bist eine Ausnahme?

ich bin unsterblich.

Weiterhin wird der Mensch sicherlich zukünftig nicht
Elementarteilchen manipulieren und Atome herstellen können,
aber sicherlich einen 80 Jährigen molkekular wieder verjüngt
zusammen
bauen, ala Legobausteine. Wie viel Prozent könnte man von dem
recyceln, wenn man den zum 30-jährigen machen will?

physikalisch dürften keine grenzen gesetzt sein. technisch
zurzeit aber schon.

D.h. nicht nur Atome sondern auch Elementarteilchen
manipulieren???
Wir könnten z.Bsp. alle Elemente - wie z.Bsp. Gold - selbst
herstellen, indem wir Elementarteilchen anders anorden?
Oder reicht dafür schon nur Atome anzuordnen?

ich weiß ja nicht, was du für teuflische pläne hast:smile: die atome reichen fürs erste. da sich die zellen ständig erneuern, braucht man quasi für uns keine neuen elemente, sondern es reicht, das duplizieren einfach zu verlängern.

sicher kann man durch veränderung der zusammensetzung der atome neue elemente herstellen. aber was das betrifft, befinden wir uns ja am anfang vom anfang. bisher hat man ja erstmal damit zu tun, die subatomaren teilchen zu definieren.

selbst unsere erinnerungen sind „nur“ eine kombination aus
bestimmten elementenverbindungen und elektromagnetischen
impulsen bestimmter eigenschaft.

Was passiert mit denen, wenn ich diese (das Gehirn) in
flüssigen Stickstoff lege?

nehmen wir an, du(doktor Ubiistwo aus russischem gulag) reißt es einem probanten mit lichtgeschwindigkeit heraus und wirfst es sofort in stickstoff. dann ist der patient tot und das gehirn wird konserviert. ob es danach wieder benutzt werden kann, bezweifele ich, aber ich bin kein chirurg:smile: vielleicht ja.
aber mit dem heutigen möglichkeiten denke ich eher, nicht.

Mit Erinnerungen meinst du nicht
nur Erlebnisse, sondern auch motorische Fähigkeiten!?

ja, alles…

Also bis jetzt sagten Physiker zu mir, wenn ich erklären kann,
wie das mit den Erinnerungen funktioniert, bekomme ich mehrere
Nobelpreise. Du schreibst es eben mal so locker hin, ich meine
vielleicht ist man ja schon weiter …

ich schreibe ja nicht, wie genau das funktioniert. das weiß man noch nicht und ich noch nichter. aber grundsätzlich sind es nur elektrische impulse, transortiert in bahnen mit hilfe von botenstoffen. warum die aber bei welcher erinnerung welche eigenschaften haben, davon ist man noch weit weg.

vorher wird man aber möglichkeiten finden, gene so zu
modifizieren, dass sie uns älter werden lassen.

Geht das auch bei erwachsenen Menschen?
Was machst Du mit den Hirnkrankheiten und den verstopften
Blutbahnen
durch Ablagerungen bei älteren Menschen?

jeden tag ein glas weißen…das hält körper und geist fit:smile:
gehen tut das noch nicht…wir reden ja nicht von sachen, die es schon gibt, sondern davon, wogegen keine gesetz verstößt…was also noch kommen kann und worüer die wissenschaft zurzeit rätselt, weil es noch nicht geht. forschung muss man gewissenhaft betreiben und das dauert. die menschen existieren seit über 100.000 jahren und erst seit kurzem betreiben wir die genetik im großen stil.

Moooment - was ist mit dem Problem, dass der Klon genetisch so
alt ist, wie sein Original, also nix für sehr alte Menschen?
Kann man das „Alter der Gene“ schon rückprogrammieren?

ja, also man sollte nicht bis zum 100sten warten, bevor man diese all-in-one-kassen-klonung der aok in anspruch nimmt. es sei denn, man ist privatversichert. die klonen das hirn, mit anti-alzheimer-additiven zugesetzt, und den körper eines 30-jährigen dänen. die sollen besondern hübsch sein.

Digitales Kopieren ist nicht meine Ding, ich will derzeit
atomares/molekulares „Recycling und Optimierung meiner selbst“
zu nahe 100%. Also weder biologisches Klonen noch digitales
(Kopieren).
D.h. zerlegen in einer Flüssigkeit und wieder verjüngt
zusammen bauen
durch Nanovorrichtungen oder- bots.
Eine mentale Ausnahme (meinem Bauchgefühl entsprechend)wäre
für mich … man sollte mich - so wie es ja derzeit die Natur
macht - fließend (lebend nacheinander über einen längeren
Zeitraum) erneuern. Das Gehirn eventuell ins teilanorganische,
ja nachdem was besser wäre, für bestimmte Bereiche des
Gehirns.

ich denke, das ist die beste lösung.

also theoretisch könnte man dann sogar einem menschen
erinnerungen einpflanzen von erlebnissen, die er nie hatte -
von seiner kindheit bis ins hohe alter.

allerdings ist das noch weit entfernt.

Das bringt Einheitssoße, nicht erstrebenswert … macht das
einzelne Individuum unwichtig. Gleichdenken, Gleichschritt,
Gleiche Erwartungen, Gleiche Ideen, Keine Überraschungen mehr

klingt wie moderatoren bei rtl-shop…wahrscheinlich ist die forschung doch schon so weit

mfg
rene