Ausbau Dachboden

Hallo Ihr Experten.

Ich fühl mich in dem Brett nicht wirklich richtig, hab aber auch keine bessere Alternative gefunden.

Eine Fam. hat sich darüber Gedanken gemacht den über der Wohnung befindlichen Dachboden teilweise als Wohnraum auszubauen, da sie bis zum Winter ein weiteres Zimmer benötigen aber nicht ausziehen möchten. Hierfür müßte zusätzlich eine Treppe (Raumspartreppe in das Wohnzimmer auslaufend) und ein Fenster eingesetzt werden.
Nun geht es darum das diese Familie ein Gespräch mit dem Vermieter darüber führen möchte und für ein paar Tipps die zum Erfolg führen könnten dankbar wäre.

Worauf sollte man achten um dem Vermieter den eigenen Nutzen (z. B. Aufwertung des Wohnraumes für spätere Weitervermietung) darzulegen, um die Zustimmung zu bekommen?
Wie sollte man die Kosten aufteilen? Kosten übernehmen die Mieter, und zahlen dafür bis auf weiteres die gleiche Miethöhe, oder der Vermieter übernimmt die Kosten und die Miete wird erhöht? Den Ausbau selbst bis auf Treppe und Fenster würden in Eigenregie übernommen werden.
Was sollte Vertraglich abgesichert werden?

Für ein paar gute Ideen wären die 3,5 Familienmitglieder dankbar um so unkompliziert wie möglich ans gewünschte Ziel zu kommen.

-)

Claudia

Hallo Claudia,

die Ansätze sind doch schon alle ganz richtig.

Die Mieter sollten erst einmal den Vermieter überhaupt darauf ansprechen. Wie dann die Kosten aufgeteilt werden, kommt wohl auf dieses Gespräch und die Vorstellungen beider an.

Möglicherweise muss ja auch noch eine Genehmigung für die Umbauten her.

Erstmal drüber reden und sehen, was möglich ist.

Grüße!

Horst

Hallo Claudia,

neben der Erlaubnis vom Vermieter nicht vergessen eine Baugenehmigung einzuholen! Da eine Nutzungsänderung geplant ist muss dies vom Amt genehmigt werden. Ebenso kann das einzubauende Fenster eine Genehmigung brauchen. Schwarzbauten können teuer werden (da ggf. Rückbau verlangt werden kann).

Grüße von
Tinchen

Hallo,

Du solltest hier nicht den zweiten Schritt vor dem ersten tun. Die Reihenfolge sollte sein:

  1. Vermieter grundsätzlich darauf einstimmen, dass ihr mehr Platz braucht, und es die Alternativen gibt auszuziehen (was ihr eigentlich gar nicht wollt, weil man sich so gut versteht, die Wohnung ideal ist, …) oder Schaffung von zusätzlichem Wohnraum im Haus, wozu ihr euch vorstellten könntet, den Dachboden auszubauen und zur Wohnung zuzuschlagen. Gibt es hierzu kein klares und unwiderlegbares Nein, folgt Schritt 2.

  2. Klärung der rechtlichen Rahmenbedingungen für einen Dachausbau. Ggf. scheitert die Sache schon hieran. Also mit dem Bauamt sprechen und klären unter welchen Bedingungen ein Ausbau möglich ist.

  3. Wenn die rechtlichen Rahmenbedingungen klar sind, haben diese üblicherweise auch schon Auswirkungen auf die tatsächliche Gestaltung und die damit verbundenen Kosten. Jetzt also eine „Feinplanung“ machen und untereinander abstimmen.

  4. Aus der abgestimmten Feinplanung ergeben sich dann die endgültigen Kosten. Erst jetzt macht es also Sinn, deren Verteilung und Modelle zum Interessenausgleich zu definieren.

Gruß vom Wiz

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Danke
Euch allen :smile:))