Hallo !
Stellt euch vor, das ein Mensch, der nach längerer Arbeitslosigkeit nun endlich einen Job gefunden hat plötzlich vom Chef „ausgebeutet“ wird, weil dieser den schlechten Arbeitsmarkt ausnutzt.
Das würde dann so aussehen, das dem Arbeitnehmer zusätzliche Jobs aufgehalst wird, die nichts mit der eigentlichen Arbeit zu tun haben. Sich z.B. (in der Freizeit) um die Hunde des Chefs zu kümmern. Dieses wird dann so „ausgelegt“, das diese Arbeit „freiwillig“ zu tun sind, ansonsten würde man darüber nachdenken, den Arbeitsvertrag nicht zu verlängern.
Weiterhin wird aufgrund „Mehrarbeit“ die Mitarbeiter darauf hingewiesen, das das tägliche Arbeitspensum das nicht geschafft wird in „freiwilligen Überstunden“ zu machen sind. Im Klartext sieht das nun so aus, der die Person von 8 Uhr bis 22 Uhr arbeitet und ganz normal 8 Stunden bezahlt bekommt. Auch Samstags Sonntags soll nun gearbeitet werden. Über Bezahlungen (geschweige „Sonntagszuschlag“) wurde aber noch nicht verhandelt.
Das alles mit dem gewissen „Terror“, das man sich ja durchaus einen anderen Job suchen könne, wenn man denn einen findet.
Gibt es da wohl irgendwelche Möglichkeiten, wie sich die Arbeitnehmer schützen können. Die Verhandlungen zum Betriebsrat wurden damit „bestraft“, das die betreffenden Personen umgehend entlassen wurden - sozusagen im „Keim erstickt“.
Bleibt dem Arbeitern nur die Kündigung ? Oder gibt es auch Gesetze, die ihn schützen und auch gegen Anschließender Kündigung ?
Gruß
Andreas
