Hallo Branden, hallo Scarface,
erstmal vielen Dank für Eure Antworten.
Vielleicht hätte ich etwas genauer erzählen sollen, in welche Richtung ich möchte bzw. was es so als „Hindernisse“ (wenn auch zum Teil positive) drum herum gibt.
Ich arbeite seit 4 Jahren als freiberufliche Übersetzerin von zu Hause aus, habe also quasi mein eigenes „Geschäft“. Dieses Geschäft werde ich auch in Zukunft als finanzielles Standbein benötigen. Ich werde im September heiraten, nächstes Jahr wollen wir ein Haus bauen (lassen) und irgendwann wird auch das Thema Kinder aufkommen. Daher kommt eine Ausbildung oder ein Studium mit Präsenzunterricht nicht in Frage. Mein Geschäft muss weiterlaufen, da auch mein Partner selbstständig ist, jedoch noch recht „frisch“ im Geschäft.
Es liegt nicht am NC, dass ich nicht studieren will, sondern ist eher ein Zeitfaktor - ich möchte möglichst schnell einsteigen.
Da ich aber schon immer in Richtung Psychologie arbeiten wollte (und selber nicht mehr weiß, warum ich das nicht früher angegangen bin), erscheint mir eine Ausbildung in Form eines Fernstudiums (mit ein paar Präsenzseminaren am Wochenende) perfekt geeignet. Ich könnte lernen und trotzdem arbeiten.
Dass der Zulauf geringer sein wird als bei Psychotherapeuten, die von der Krankenkasse bezahlt werden, ist mir klar. Meine Frage ist, ob es denn ABSOLUT aussichtslos ist oder ob ich nur mit (etwas?) weniger Kundschaft zu rechnen habe. Die Praxis würde ich zunächst als einzelnen Raum im neuen Haus einrichten, so dass schonmal keine Mietkosten anfallen. Je nachdem was besser läuft (Übersetzen, das ja bereits gut läuft, oder Praxis, falls sie sehr erfolgreich würde) würde ich das eine oder andere zum Hauptberuf machen.
Was mich aber verunsichert hat ist die Aussage im Bekanntenkreis, dass ich als Heilpraktiker für Psychotherapie nur über ganz bestimmte Dinge sprechen dürfe, nach genauen Schemata vorzugehen habe und „nur“ Gespräche führen dürfe. Stimmt das denn so und wenn ja, wie sehen diese Einschränkungen genau aus?
Viele Grüße
anna