Ich bin zwar noch Psychologiestudent in einem recht frühen Semester, aber natürlich mache ich mir auch jetzt schon Gedanken, was sich mit so einem Abschluss beruflich denn mal anfangen lässt.
Eine Möglichkeit, die mich interessiert, ist die Ausbildung zum Psychologischen Psychotherapeuten.
Allerdings habe ich gelesen, dass die Psychotherapie-Ausbildung bis zu 30000 Euro kosten kann … abgesehen davon frage ich mich, ob es sich heutzutage wirklich lohnt, diese Ausbildung zu machen (vom finanziellen Aspekt einmal abgesehen), da Psychotherapeuten in ihren Kompetenzen doch recht beschränkt sind … so fehlt ihnen etwa:
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die Kompetenz zur Krankschreibung
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die Kompetenz zur Verordnung von Heilmitteln
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die Kompetenz zur Verordnung von Psychopharmaka
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die Kompetenz zur Einweisung in stationäre psychotherapeutische und psychiatrische Behandlung und Überweisung zum Facharzt
Wozu also viel Geld und Zeit investieren, um so eine Ausbildung zu absolvieren? Diese Frage scheint mir durchaus berechtigt.
Mich würden mal verschiedene Meinungen dazu interessieren. Vielleicht auch von Leuten, die so eine Ausbildung machen / gemacht haben - würdet ihr Anderen dazu raten oder eher nicht, und aus welchen Gründen.
Auch interessant: Weiß irgendjemand vielleicht etwas darüber, wie diese Ausbildung in anderen europäischen Ländern oder in den USA geregelt ist? Wie sieht’s da mit der Finanzierung der Ausbildung und den späteren Kompetenzen im Beruf aus? Etwas „rosiger“, oder ist die Situation vergleichbar mit der hier in Deutschland?
Danke bereits im Voraus für eure Antworten!