Ausbildungsversicherung?

Hallo,

ich möchte meinem Neffen zur Taufe gern eine Ausbildungsversicherung schenken, nun hab ich aber beim rumgoogeln mehrere Artikel entdeckt in denen es heisst, dass das nicht so toll ist wie es sich anhört. Hat jemand Erfahrungen damit oder kann mir eine Alternative dazu nennen?

Vielen Dank!

LG Nicci

Hallo Nicci,

eine Ausbildungsversicherung ist nichts anderes als eine Kapitallebensversicherung. Natürlich hat diese Vor- und Nachteile.

Die Renditen waren in letzter Zeit nicht so toll, Ursache waren auch viele Fehlinvestments der deutschen KLV.

Ich persönlich bevorzuge eine britische KLV, in meinem Fall die Clerical Medical (langfristige Erfahrungen und Renditen der Vergangenheit, besonnnener Umgang mit Aktien - im Vgl. zu dt. KLV usw.).

http://www.deutschland.clericalmedical.com/gcon/

Was Du machst, kannst allerdings nur Du selbst entscheiden.

Grüsse

Sven

Hallo Nicci,

eine Ausbildungsversicherung ist nichts anderes als eine
Kapitallebensversicherung. Natürlich hat diese Vor- und
Nachteile.

Nicht unbedingt. Es gibt auch Modelle, die eine Beitragszahlung im Todesfall vorsehen - sprich: die Versicherung zahlt die Beiträge für den Vertrag des Kindes weiter!

Guckst du hier: http://www.karstadtquelle-versicherungen.de/content/…

Ich persönlich bevorzuge eine britische KLV, in meinem Fall
die Clerical Medical

Gibte es bei den englischen LV nicht des öfteren Totalverluste, ohne Auffanggesellschaft???

Gruß
Falke

Hallo Falke,

Ich persönlich bevorzuge eine britische KLV, in meinem Fall
die Clerical Medical

Gibte es bei den englischen LV nicht des öfteren
Totalverluste, ohne Auffanggesellschaft???

Das britische Versicherungsrecht ist wesentlich härter als das Deutsche ! Das betrifft sowohl das Vorrechnen von Renditen (sowas würde bei BLV als Garantie gewertet) als auch die Regeln bzgl. Bonität.

Das dt. Auffangsystem exisitert übrigens auch noch nicht so lange…

Grüsse

Sven

Hallo,

eine Ausbildungsversicherung ist nichts anderes als eine
Kapitallebensversicherung. Natürlich hat diese Vor- und
Nachteile.

Nicht unbedingt. Es gibt auch Modelle, die eine
Beitragszahlung im Todesfall vorsehen - sprich: die
Versicherung zahlt die Beiträge für den Vertrag des Kindes
weiter!

Guckst du hier:
http://www.karstadtquelle-versicherungen.de/content/…

Überlegenswert ist der Todesfallschutz, wenn der Versicherungsnehmer nicht mehr bei bester Gesundheit ist. Ansonsten würde ich Geldanlage und Versicherungsschutz trennen, und für den Tod eine günstige Risikolebensversicherung abschließen. Vorteil: Keine 3 Jahre Wartezeit, und einen Schutz, der für einen geringen Beitrag die oben genannte Leistung der Beitragsweiterzahlung im Todesfall locker übertrifft.

Weitere Einschlußmöglichkeiten in einer Ausbildungsversicherung wie BU ohne Gesundheitsfragen für das Kind, Unfallrente oder sonstige Erweiterungen können sicher sinnvoll sein, es empfiehlt sich aber ebenfalls diese getrennt von einer Kapitalanlage abzuschließen, denn ob der Versicherungsschutz in der Ausbildungsversicherung ausreichend ist, sollte erst einmal ermittelt werden, und ist meiner Ansicht nach Sache der Eltern.

Ich persönlich bevorzuge eine britische KLV, in meinem Fall
die Clerical Medical

Sicherlich eine nette Möglichkeit, kommt aber auch ein bißchen darauf an wieviel Nicci anlegen will. Die CMI erfordert einen monatlichen Beitrag von 100,-- € oder eine Einmalanlage von 9.000,-- €. Andere britische Lebensversicherer mit niedrigeren Beiträgen sind die Canada Life und die Standard Life ab 50,- € monatlich.

Gibte es bei den englischen LV nicht des öfteren
Totalverluste, ohne Auffanggesellschaft???

Von öfteren Totalverlusten ist mir nichts bekannt. Clerical Medical wurde, was die finanzielle Stärke betrifft, von Standard & Poors îm Jahr 2003 wiederum mit AA (ausgezeichnet) und von Moody’s mit Aa2 (excellent) gerated, und dürfte somit derzeit höher eingestuft sein als die Allianz (AA-). Auch die Deutsche Auffanggesellschaft namens Protector ist nicht in der Lage, eine Gesellschaft von der Größe der Allianz aufzufangen. Dieses Argument zieht also in diesem Fall nicht.

Wenn Nicci etwas Risikofreudiger ist, und auch die Rendite eine Rolle spielt, könnte auch ein Fondssparplan in Betracht kommen. Der Cost-Average Effekt auf einer Laufzeit von 18 Jahren ist nicht zu verachten. Zur Sicherheit kann man ja von Zeit zu Zeit einen Teil des Guthabens in Anlagen mit weniger Schwankungen umschichten.

Vorteil gegenüber einer Ausbildungsversicherung: Das Kapital ist verfügbar, wenn es benötigt wird, und es muß auch nicht gleich alles aufgelöst werden. Es bietet die Chance, höhere Rendite zu erwirtschaften, als in der Ausbildungsversicherung, und es läßt sich leichter nachvollziehen wieviel Geld tatsächlich da ist.

Der ganze Artikel ist leider schon wieder länger geworden, als ursprünglich geplant. Deshalb endet er hier.

Schöne Grüße,

Michael

Hallo Nicci,
überlege erst mal, ob eine Versicherung notwendig ist, es also wichtig ist, ein wirkliches Risiko abzusichern. Wenn ja, dann rate ich Dir, Du wirst Versicherungsnehmer, die versicherte Person ist dann Mutter oder Vater oder beide, und begünstigt wird der Neffe.

Wenn Versicherungsschutz nicht notwendig, sondern nur Kapitalbildung das Ziel ist, dann spare in einem Investmentfonds. Am Besten ein guter und langjährig bewährter Alternativer Fonds, denn dieser bringt stabilere und höhere Renditen.

Gruß
Boris

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo

Gibte es bei den englischen LV nicht des öfteren
Totalverluste, ohne Auffanggesellschaft???

Die Briten haben den Vorteil, das gesammelte Guthaben nicht wie bei den deutschen in den Besitz der Gesellschaft kommt, sondern ein Sondervermögen darstellt. D.h., wenn die Canada Life, CMI etc pleite gehen sollten, fällt das Vermögen der Anleger nicht in die Insolvenzmasse.

Weiterer Pluspunkt: Die Angelsachsen bestehen schon wesentlich länger und sind auch wesentlich größer.

Gruß