Ausbildungszeugnis

Also ich poste hier mal mein Ausbildungszeugnis und möchte wissen was ihr dazu meint!
Ich weise darauf hin das dieses Zeugnis genau so wie ich es hier poste bekommen habe, auch mit diesen Rechtschreibfehlern!
Mich würde besonders interessieren was mit „Sie war imnmer pünktlich, ehrlich und fleißig“ gemeint ist.
Dann möchte ich noch gerne wissen was es mit „Umstrukturierungsmaßnahmen“ auf sich hat!
Ich danke schon mal im vorraus!

Hier nun das Zeugnis (Orginal):

Ausbildungszeugnis

Frau … geboren am 26. Mai 1986, trat am 1. August 2004 als Auszubildende zur Verkäuferin ins unserer Filiale in … ein.
Ihre Ausbildung erstreckte sich auf die Bereiche Gardinen und Sonnenschutz.

Frau … wurde mit den gesamten Verkaufsablauf, hier insbesondere Auszeichnung, Kassenwesen, Warenannahme, Sortimentspflege und Verkaufsgespräche mit Kunden, vertraut gemacht. Frau … konnte sich umfangreiche Fach- und Warenkenntnisse aneignen, die es ihr ermöglichten ein Verkaufsgespräch zu führen und unsrer Kunden zu beraten.
Frau … nahm an internen und ausserbetrieblichen Schulungsmaßnahmen teil.

Die ihr übertragenen Aufgaben erledigte Frau … zu unseren vollen Zufriedenheit.
Er war immer pünktlich, ehrlich und fleißig.

Vorgesetzten und Mitarbeitern gegenüber war ihr Verhalten stets einwandfrei.
Gegenüber der Kundschaft verhielt sich Frau … immer zuvorkommend und hilfsbereit.

Da wir sie wegen betrieblicher Umstrukturierungsmaßnahmen nicht in ein Arbeitsverhältnis übernehmen können verlässt uns Frau … mit Abschluß der Ausbildung am heutigen Tag.

Wir bedauern das Ausscheiden von Frau … und wünschen ihr für ihren weiteren Berufs- und Lebensweg alles Gute und viel Erfolg.


So das war nun das Zeugnis!
Also wie gesagt über eine Beurteilung wäre ich sehr dankbar!

Danke Mfg

Hallo erstmal.

Also ich poste hier mal mein Ausbildungszeugnis und möchte
wissen was ihr dazu meint!

Prinzipiell sollte man immer vom Schlimmsten ausgehen

Ich weise darauf hin das dieses Zeugnis genau so wie ich es
hier poste bekommen habe, auch mit diesen Rechtschreibfehlern!

Was schon mal ein ungutes Zeichen sein kann, dass die Bewerberin doch nicht so gut war wie beschrieben.

Mich würde besonders interessieren was mit „Sie war imnmer
pünktlich, ehrlich und fleißig“ gemeint ist.

Als Verkäuferin ist es eine Selbstverständlichkeit. Für jemand anders vermutlich ‚nur‘ unterdurchschnittliche Leistung.

Dann möchte ich noch gerne wissen was es mit
„Umstrukturierungsmaßnahmen“ auf sich hat!

Damit könnte man einen Rauswurf schöner umschreiben :frowning:

Ich danke schon mal im vorraus!

Hier nun das Zeugnis (Orginal):

Ausbildungszeugnis

Frau … geboren am 26. Mai 1986, trat am 1. August 2004 als
Auszubildende zur Verkäuferin ins unserer Filiale in … ein.
Ihre Ausbildung erstreckte sich auf die Bereiche Gardinen und
Sonnenschutz.

Frau … wurde mit den gesamten Verkaufsablauf, hier
insbesondere Auszeichnung, Kassenwesen, Warenannahme,
Sortimentspflege und Verkaufsgespräche mit Kunden, vertraut
gemacht. Frau … konnte sich umfangreiche Fach- und
Warenkenntnisse aneignen, die es ihr ermöglichten ein
Verkaufsgespräch zu führen und unsrer Kunden zu beraten.
Frau … nahm an internen und ausserbetrieblichen
Schulungsmaßnahmen teil.

…und welche messbaren Erfolge bei der Arbeit wurden dabei erzielt ?
Auch wenn das jetzt die Massstäbe an ein normalen Arbeitszeugnisses sind :wink: FAQ:2027

Die ihr übertragenen Aufgaben erledigte Frau … zu unseren
vollen Zufriedenheit.

Kein „…stets…“?

Er war immer pünktlich, ehrlich und fleißig.

‚Sie‘…

Vorgesetzten und Mitarbeitern gegenüber war ihr Verhalten
stets einwandfrei.
Gegenüber der Kundschaft verhielt sich Frau … immer
zuvorkommend und hilfsbereit.

Da wir sie wegen betrieblicher Umstrukturierungsmaßnahmen
nicht in ein Arbeitsverhältnis übernehmen können verlässt uns
Frau … mit Abschluß der Ausbildung am heutigen Tag.

Wir bedauern das Ausscheiden von Frau … und wünschen ihr für
ihren weiteren Berufs- und Lebensweg alles Gute und viel
Erfolg.

„…Lebensweg auch weiterhin alles…“ fehlt… Prinzipiell sollte man bei fehlenden Wörtern/Ausdrücken/etc. immer vorsichtig sein.

Wie oben schon angedeutet: man gehe immer vom Schlimmsten aus.
Frau… wurde zwar geschult, hat davon aber kaum etwas in die Praxis umsetzen können. Der Umstand, dass sie nicht intern versetzt wurde, zeigt, dass sie keine ausbildungswillige und gute Arbeitskraft war. Die äussere und innere Zeugnisform untermauert diesen Eindruck. Macht unter dem Strich die Note 4-5

Vorausgesetzt, die Person, die das Zeugnis geschrieben hat, versteht etwas von dem Handwerk :wink:

HTH
mfg M.L.

Meiner Meinung nach hat die Person die das geschrieben hat noch nicht mal Ansatzweise eine Ahnung wie man ein Zeugnis schreibt. Alle Formen die enthalten sein sollten fehlen oder sind unvollständig.

Regina

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Auch mal ne andere Meinung…
Moinsen,

erstmal grundsätzlich vorab: Ich denke nicht, dass man Dir hier was Böses will, ich tippe eher auf etwas Nachlässigkeit (Rechtschreibfehler, manchmal nicht ganz saubere Floskeln…) von Seiten des Schreibers, gepaart mit etwas Faulheit (vermutlich das Zeugnis vom Vorgänger als Vorlage genommen…) und einer Prise Gleichgültigkeit.
Trotzdem lese ich aus dem Zeugnis eher positive Ansätze heraus, viele geben sich gar nicht so viel Mühe mit Zeugnissen für Azubis!

Vielleicht sagst Du uns aber auch ganz ehrlich, wie Du Dich selber in der Firma gesehen hast. Kamst Du mit allen gut klar, bist Du oft gelobt worden, etc.

Auf die Korrektur der Rechtschreibfehler würde ich natürlich bestehen, wenn Du gut mit dem Schreiber kannst, lässt sich natürlich auch einiges mit jeweils ein, zwei Worten wesentlich positiver formulieren (Schlüsselörter wie: stets, immer, ausserordentlich, etc…).

Die ihr übertragenen Aufgaben erledigte Frau … zu unseren
vollen Zufriedenheit.

Entspricht wohl ner 3, wär schön, wenn hier noch ein „stets“ und vielleicht sogar „vollsten“

Er war immer pünktlich, ehrlich und fleißig.

Kenne einen Perso-Chef vom „alten Schlag“, der das immer mit reinschreibt, wenn es war ist. Weil es eben so ist, und es wichtige Tugenden für einen Azubi sind.

Vorgesetzten und Mitarbeitern gegenüber war ihr Verhalten
stets einwandfrei.
Gegenüber der Kundschaft verhielt sich Frau … immer
zuvorkommend und hilfsbereit.

Klingt doch gut.

Da wir sie wegen betrieblicher Umstrukturierungsmaßnahmen
nicht in ein Arbeitsverhältnis übernehmen können verlässt uns
Frau … mit Abschluß der Ausbildung am heutigen Tag.

Besser ein Grund als Keiner.

Wir bedauern das Ausscheiden von Frau … und wünschen ihr für
ihren weiteren Berufs- und Lebensweg alles Gute und viel
Erfolg.

Klingt auch gut, das „bedauern“ ist zudem wichtig.

Grüße,

Markus

Ich kann mir gut vorstellen weshalb die mir so ein schelchtes Zeugnis reinwürgen… ich war leider sehr oft krank, aber wurde bei dieser arbeitsstelle krank. Habe dort nämlich einen Bandscheibenvorfall erlitten!

Hallo Chilli!

Die Bewertung 4-5 ist mir auch zu heftig.

Der Teil „Er war…“ spricht dafür, dass hier jemand zu faul war, ein individuelles Zeugnis auszustellen, sondern einfach in eine alte Version Deinen Namen eingesetzt hat.

„immer pünktlich, ehrlich und fleißig“ ist eigentlich eine überholte Formulierung, wird aber immer noch gerne genommen, ohne das man da etwas reininterpretieren sollte.

Die große Anzahl der Rechtschreibfehler würde ich eher auf die Unfähigkeit des Erstellers zurückführen. Absichtliche Schreibfehler geistern zwar immer wieder als Möglichkeit durch den Raum, sind in der Realität aber eher selten und werden dann auch dezenter eingesetzt als hier.

Kannst Du wenigstens diese Rechtschreibfehler noch ändern lassen? Die sind in der Form auch peinlich für den Betrieb.

Insgesamt für mich eine schwache drei.

Gruß
Adaaka

Hallo nochmal.

Ich kann mir gut vorstellen weshalb die mir so ein :schlechtes
Zeugnis reinwürgen…

Sicher: die 4-5 ist u.U. etwas hart. Aber man muss auch mal die Position eines neutralen Zeugnislesers einnehmen, der von der fachlichen Materie vielleicht sogar Ahnung hat. Und da können Schreibfehler und andere (formale) Auslassungen als ein Signal fehlenden Engagements (oder Können) ausgelegt werden. So, dass sich für den Ex-AN etwas Besseres nicht gelohnt hat.

ich war leider sehr oft krank, aber
wurde bei dieser arbeitsstelle krank. Habe dort :nämlich einen
Bandscheibenvorfall erlitten!

Dann bleibt nur zu wünschen, dass es beim nächsten Mal besser läuft. Und nicht vergessen: als AN muss man Beurteilungen zu Leistungen unterhalb der Note
3 hart widerlegen können (wenn man denn eine bessere Note bekommen will).

mfg M.L.

Also ich stehe dazu so. Ich war seh häufig krank, da ich nach ca. ein halbes Jahr nach Beginn der Ausbildung einen Bandscheibenvorfall erlitten habe, dann hieß es für mich Reha uvm. und die Ärzte wussten nicht wirklich was sie mit mir anfangen sollen. Operieren wollen sie mich bis heute nicht, sie meinen nur ich sollte warten bis alles voll rauskracht, was ich natürlich nicht gut finde, weil dies kann in einem Monat, 4 monaten oder in nem Jahr sein, dass kann mir keiner sagen.

Naja und der Aussteller dieses Zeugnis den hab ich vielleicht während meiner Ausbildung 5 mal gesehen, das ist nur der Personalleiter und ist vielleicht gerade mal alle 4 monate für 2 Stunden in unserer Filliale gewesen.

Dann schreiben sie ja noch was von internen und außerbetrieblichen Schulungen… sowas hatte ich nie *fg* also daran könnte ich mich wirklich erinnern wenn ich an sowas teilgenommen habe.

Darf das der AG dann eigentlich ins Zeugnis einbringen?

Gruß

Ich war sehr häufig krank…

Verständlich, aber vermutlich auch der Grund der Nichtübernahme. Warum jemand Krankes übernehmen, wenn es genug Gesunde auf dem Markt gibt… Hart aber war.

Naja und der Aussteller …ist vielleicht gerade mal alle 4 monate für
2 Stunden in unserer Filliale gewesen.

Spricht dafür, dass er immer das gleiche Zeugnis nimmt und den Namen ändert (…und manchmal auch das Geschlecht)
Umso mehr aber vielleicht auch die Chance, die eine oder andere bessere Formulierung rauszuschnorren.

Dann schreiben sie ja noch was von internen und
außerbetrieblichen Schulungen…
Darf das der AG dann eigentlich ins Zeugnis einbringen?

Lass das bloß drin, macht nen positiven Eindruck, und genau recherchieren wird’s eh keiner, wenn’s sogar Dein AG bestätigt. Aber überleg Dir vor einem Vorstellungsgespräch, was das gewesen sein könnte, nicht dass Du dann ins Straucheln kommst (Produktschulungen, Buchhaltungskurs, Rhetorik…)

Grüße,

Markus

Ja das sie mich nicht übernehmen würden, wüsste ich seit dem Tag als ich des häufigeren mal Krank war… und wie könnte ich das Zeugnis denn dann umformulieren?

Habe auch gelesen, das der AG das eigentlich machen muss wenn ich das möchte, ansonsten könnte ich sogar zum Anwalt gehen.

Also ich hoffe mal das ich diese noch ändern lassen kann, wollte aber erst mal das Zeugnis in einigen Foren posten und sehen was dort so gemeint wird, bevor ich es meinem AG wieder zukommen lasse!