Ausbildungszeugnis

Hallo, was haltet ihr von diesem Ausbildungszeugnis.
Danke im voraus!

Ausbildungszeugnis

Herr …, geboren am … in …, trat am … in unser Unternehmen ein, um eine Ausbildung zur Fachkraft für Lagerlogistik zu absolvieren.

Herr … arbeitete während der Ausbildung in unserer Niederlassung in … Die Ausbildung erfolgte nach dem Ausbildungsrahmenplan. Während dieser Zeit hat er in den folgenden Bereichen Kenntnisse und Fertigkeiten erworben:

Prüfung, Verbuchung und Einlagerung der eingehenden Waren
Einsatz von Arbeitsmitteln
Kommissionierung
Warenversand
Erstellung von Tourenplänen
Reservierungen
Lagerpflege

Herr … war sehr interessiert und eignete sich während der Ausbildung solide Fachkenntnisse an, die er sicher in der Praxis einsetzte. Durch sein hohes Engagement und beruflichen Erfahrungen konnte er sich schnell in die unterschiedlichen Aufgabengebiete der Logistik einarbeiten.

Dank seiner ausgeprägten analytischen Denkfähigkeit und seiner Auffassungsgabe überblickte er komplexe Zusammenhänge, erkannte dabei das Wesentliche und fand geeignete Lösungsvorschläge. Die ihm übertragenen Aufgaben erledigte er stets zu unserer vollen Zufriedenheit.

Sein Verhalten gegenüber Kunden, Vorgesetzten und Kollegen war stets einwandfrei. Durch seine besonders freundliche, ruhige und hilfsbereite Art wurde er sehr geschätzt.

Herr … beendete seine Ausbildung am 3Jahre von 3 vorgesehenen mit der erfolgreich abgelegten Abschlussprüfung vor der Industrie- und Handelskammer … Nach Beendigung der Ausbildung konnten wir ihn betriebsbedingt nicht in ein Angestelltenverhältnis übernehmen.

Wir danken Herrn … für seine Mitarbeit und wünschen ihm für seine Zukunft alles Gute.

Ort, Datum

Name der Firma

2 Unterschriften

NR 2…
Da bist Du ja wieder :smiley:

Aaalso…

Herr …, geboren am … in …, trat am … in unser Unternehmen ein, um eine Ausbildung zur Fachkraft für Lagerlogistik zu absolvieren.

Gut.

Herr … arbeitete während der Ausbildung in unserer Niederlassung in … Die Ausbildung erfolgte nach dem Ausbildungsrahmenplan.

Eigentlich kein Problem, nur würde ich allein von der Denklogik her Satz 3 nach Satz 1 erwarten.

Während dieser Zeit hat er in den folgenden Bereichen Kenntnisse und Fertigkeiten erworben:

Die Formulierung ist keine „Note 1“, aber sehr schön, denn aktiv und definitiv.
Die nachfolgende Auflistung der Tätigkeiten läßt nur zu wünschen übrig, dass ich „Einsatz von Arbeitsmitteln“ niedriger priorisieren (tiefer schreiben) würde, aber das kann ja tatsächlich sein, dass dies Dein 2. Schwerpunkt war.

Herr … war sehr interessiert und eignete sich während der Ausbildung solide Fachkenntnisse an, die er sicher in der Praxis einsetzte.

Dieser Satz klingt zwar toll, bedeutet aber gewissermaßen Murks:
„interessiert“ ist das logische Gegenteil von „lernfähig“, denn wer schnell lernt, muss nicht ständig die selben dummen Fragen stellen.
Der sichere Einsatz der Fachkenntnisse ist auch ganz schön, nur wäre jetzt mal interessanter, ob dabei auch gute Ergebnisse rausgekommen sind, oder ob er einfach stur war, sich von niemandem etwas sagen ließ („Ich weiß ja, wie das geht…“) und dann dabei nichts heraus kam.

Durch sein hohes Engagement und beruflichen Erfahrungen konnte er sich schnell in die unterschiedlichen Aufgabengebiete der Logistik einarbeiten.

Also der Satz deutet irgendwie darauf hin, dass bei ihm die Ausbildung nichts gebracht hat - da er ja vorher schon berufliche Erfahrungen mitgebracht hat und der Rest sein Engagement war.

Dank seiner ausgeprägten analytischen Denkfähigkeit und seiner Auffassungsgabe überblickte er komplexe Zusammenhänge, erkannte dabei das Wesentliche und fand geeignete Lösungsvorschläge.

„Manchmal“?

Die ihm übertragenen Aufgaben erledigte er stets zu unserer vollen Zufriedenheit.

Gut.

Sein Verhalten gegenüber Kunden, Vorgesetzten und Kollegen war stets einwandfrei. Durch seine besonders freundliche, ruhige und hilfsbereite Art wurde er sehr geschätzt.

Rundum gut.

Herr … beendete seine Ausbildung am [3 Jahre von 3]

vorgesehenen mit der erfolgreich abgelegten Abschlussprüfung vor der Industrie- und Handelskammer …

Nach Beendigung der Ausbildung konnten wir ihn betriebsbedingt nicht in ein Angestelltenverhältnis übernehmen.

Da würde jetzt noch ein kleines Wörtchen des Bedauerns fehlen, dann wäre das gut.

Wir danken Herrn … für seine Mitarbeit und wünschen ihm für seine Zukunft alles Gute.

Aber keinen Erfolg, und auch nicht weiterhin. Glatt durchgefallen.

Als Ausbildungszeugnis ist auch ein krummes Datum am Schluß OK, allerdings wäre es halt formschöner, wenn es ein glattes Monatsende wäre.

—> Im Gesamteindruck immer noch etwas fad.

Gruß,
Michael

Da bist Du ja wieder :smiley:

jo, hi again und danke für die vielen Ratschläge!

Herr …, geboren am … in …, trat am … in unser Unternehmen ein, um eine Ausbildung zur Fachkraft für Lagerlogistik zu absolvieren.

Gut.

formuliere ich glaube ich doch noch um, da ich schon vorher in dem Unternehmen gearbeitet habe:
absolvierte ab dem 1. September 2005 eine Ausbildung zur Fachkraft für Lagerlogistik in unserem Unternehmen.

Herr … arbeitete während der Ausbildung in unserer Niederlassung in … Die Ausbildung erfolgte nach dem Ausbildungsrahmenplan.

Eigentlich kein Problem, nur würde ich allein von der
Denklogik her Satz 3 nach Satz 1 erwarten.

Satz 3 ist das mit demAusbildungsrahmenplan und Satz 1 arbeitete in unserer Niederlassung?

Die nachfolgende Auflistung der Tätigkeiten läßt nur zu
wünschen übrig

Einsatz von Arbeitsmitteln ist hier nicht nur der einzige Kritikpunkt?

Herr … war sehr interessiert und eignete sich während der Ausbildung solide Fachkenntnisse an, die er sicher in der Praxis einsetzte.

Dieser Satz klingt zwar toll, bedeutet aber gewissermaßen
Murks:
„interessiert“ ist das logische Gegenteil von „lernfähig“,
denn wer schnell lernt, muss nicht ständig die selben dummen
Fragen stellen.

sicher, nur eine Note 3 passt glaube ich schon.

Durch sein hohes Engagement und beruflichen Erfahrungen konnte er sich schnell in die unterschiedlichen Aufgabengebiete der Logistik einarbeiten.

Also der Satz deutet irgendwie darauf hin, dass bei ihm die
Ausbildung nichts gebracht hat - da er ja vorher schon
berufliche Erfahrungen mitgebracht hat und der Rest sein
Engagement war.

erkannte dabei das Wesentliche und fand geeignete Lösungsvorschläge.
„Manchmal“?

erkannte dabei das Wesentliche und paßte sich den jeweiligen Situationen an. Hört sich also besser an?

Sein Verhalten gegenüber Kunden, Vorgesetzten und Kollegen war stets einwandfrei. Durch seine besonders freundliche, ruhige und hilfsbereite Art wurde er sehr geschätzt.

Rundum gut.

Durch seine besonders freundliche, ruhige und hilfsbereite Art wurde er geschätzt.

eine 3?

Nach Beendigung der Ausbildung konnten wir ihn betriebsbedingt nicht in ein Angestelltenverhältnis übernehmen.

Da würde jetzt noch ein kleines Wörtchen des Bedauerns fehlen,
dann wäre das gut.

Wir danken Herrn … für seine Mitarbeit und wünschen ihm für seine Zukunft alles Gute.

Aber keinen Erfolg, und auch nicht weiterhin. Glatt
durchgefallen.

versuche ich reinzubringen.

—> Im Gesamteindruck immer noch etwas fad.

mal schauen, was mir noch einfällt.

Tip am Rande…
Hallöchen,

es ist generell nicht so eine gute Idee, sich sein Arbeitszeugnis selbst zu schreiben wenn man sich nicht soo sehr auskennt, sogar dann nicht, wenn Du von den Leuten hier im Forum Unterstützung bekommst.

Eine Tendenz, in die es notenmäßig und vom Aufbau gehen sollte, kannst Du Dir mit dem Zeugnisgenerator (Tante Google weiß mehr) herstellen, dann mußt Du nur noch die Tätigkeitsbeschreibung ergänzen, und wir schaun noch einmal kurz drüber. Es kann aber schnell passieren, dass man im Forum „so nebenbei“ etwas übersieht.

Deshalb solltest mit dem Entwurf am Schluß Du zu einem verbrieften (natürlich nicht unentgeltlich arbeitenden) Experten, z.B. einem Fachanwalt für Arbeitsrecht, und Dir von dem ein explizites OK geben lassen. Am Schluß sollte nämlich irgend jemand haftbar sein, wenn das Zeugnis sich als unbrauchbar erweist - und hier wird sich diesen Schuh definitiv niemand anziehen :confused:

Und jetzt im Nachsatz: Meine Ansprüche an zukünftige Mitarbeiter sind höher als „3er Bereich“ so dass ich es einfach nicht berauschend finde - aber technisch gesehen ist das Zeugnis relativ in Ordnung wie es ist, bis auf die angemerkten Details.

Gruß,
Michael

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Ganz ehrlich
Hi!

Wen bei Deiner Vorgeschichte der Chef dieses Zeugnis so unterschreibt, dann nimm es!!!

Es ist ein durchschnittliches Zeugnis, mit dem Du leben kannst.

VG
Guido

alles klar, danke für die vielen Antworten und schöne Weihnachten!