hallo mahed,
also, ganz allgemein handelt es sich ja um materiewellen. zu allererst solltest du bedenken, dass die wellenform entscheidend ist; die übliche wasserwelle ist im ggs. zur landläufigen auffassung gar keine ‚normale‘ welle, sie ist vielmehr eine sog oberflächenwelle, bei der sich die teilchen an der wasser-ofl., die an der wellenbewegung teilnehmen, eine kreisbahn beschreiben. kann der kreis nicht mehr geschlossen werden, weil die welle an die küste kommt, dann bricht sie…
tsunamis kommen den normalen wellen schon sehr viel näher, hier nehmen ALLE teilchen (bis zum meeerseboden oder zumindest sehr weit) an der (rauf-runter wellenbewegung teil. daher auch die grosse energie.
bei der berechnung der div. eigenschaften, nach denen du hier fragst ist diese wellenform entscheidend dafür ‚welche formel‘ zu benutzen ist.
Hallo
Die Ausbreitungsgeschwindigkeit von Schallwellen in Wasser
jetzt wirds noch komplexer, schallwellen im wasser sind dann transversalwellen (wellenbewegung der teilchen IN ausbreitungsrichtung), im ggs. zum fall der tsunamis, dort stehen diese beiden (vektor-)grössen senkrecht aufeinander. das nennt man generell die polarisation (transversal vs. longitudinal) einer wellen.
beträgt rund 1400 m/s (Stichwort Thailand). In Luft beträgt
sie rund 300 m/s.
In welchem Medium breitet sich also die gleiche Welle weiter
aus, in Wasser oder in Luft?
jetzt wird es auch im mathemat. sinne komplex, die sog. dämpfung einer welle lässt sich durch eine komplexe wellengeschwindigkeit ausdrücken…wie immer bei som zeuch ist der imaginärteil mit der dämpfung (1/e-tel länge zb.) verknüpft.
das erzähle ich nicht um als klugscheisser zu enden, sondern um anhand dieser math. tatsache zu verdeutlichen, dass beide grössen erst mal, a priori GAR NIX miteinander zu tun haben…aber, es ist ‚natürlich‘ so, dass man oft eine hohe schallgeschwindigkeit und eine niedrige dämpfung bzw. v.v. hat. das hängt aber sehr stark von den genannten einflussfaktoren ab.
zuguterletzt währen die mathematiker in diesem zushg. fast arbeitslos wenn man nicht DEN wesentlichen einflussfaktor für ‚reale‘ wellen nennt: die randbedingung(en) = RB! und die RB macht eine welle erst zu einer welle und kann auch die dämpfung beeinflussen, bisweilen sogar so sehr, dass sich unter best. RB’s gar keine welle ausbreitet,
…ok, dann würde ich es aber nicht mehr dämpfung nennen…
PS: Wir sind keine Physiker, aber wir mögen auch Formeln!
ich bin physiker (was sonst) und ich hasse formeln! 
aber wenn dich dazu mehr interessiert, dann suche mal im netz nach ‚komplexem e-modul‘, das ist das stichwort für die math. allgem. beschreibung des problems auf das man erst mal nicht kommt…
hth,
stefan…