Ausdehnung von Gas

Hallo, ich habe mal eine Frage aus dem Gebiet der Thermodynamik, bei der ich nicht weiterkomme. Ich habe festgestellt, dass bei Folgendem zwei verschiedene Ergebnisse errechnet werden können:

Gegeben: V=144m³; T1=10°C; T2=20°C; p=konst
Gesucht: Volumendifferenz

Lösungsansätze mit
(Gl1) (p1*V1)/T1=(p2*V2)/T2
(Gl2) deltaV = V0 * Gamma * deltaT

Ergebnis Volumendifferenz mit (Gl1) beträgt V=5,085m³, mit (Gl2) jedoch V=5,2718m³.

Wie ist das zu erklären? Liegt das Problem bei Gamma=(1/273,15K)?

Ich weiß nicht wie diese Abweichung zu Stande kommt und leider sind auch alle meine „Ansprechpartner“ zu keiner Antwort gekommen, ich hoffe mir kann das Jemand erklären.

Mit freundlichem Gruß,

LeFred

Hallo.

Lösungsansätze mit
(Gl1) (p1*V1)/T1=(p2*V2)/T2
(Gl2) deltaV = V0 * Gamma * deltaT

Ergebnis Volumendifferenz mit (Gl1) beträgt V=5,085m³, mit
(Gl2) jedoch V=5,2718m³.

Wie ist das zu erklären?

Es liegt an dem V0, denn damit ist V(T=0°C) gemeint und nicht V(T=10°C), was hier gegeben ist. Und weil letzters größer ist, ist auch dein Ergebnis zu groß.

Gruß
Oliver

Es sollte doch aber das Ausgangsvolumen sein.

Es sollte doch aber das Ausgangsvolumen sein.

Nein, V0 ist das Volumen bei T=0°C… ohne Scheiß!

ich kenne die 2. gleichung zwar nicht aus dem ff, aber oliver scheint recht zu haben.

wenn V0 der 0-grad-temp. entspreche, wuerde sich das volumen geringfuegig erhoehen.

v2=v1/(v0*gamma*deltaT)

wieso benutzt du nicht: v1/v2=t1/t2? geht doch schneller…und ganz ohne nachdenken…oder?

mfg
rene

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Hallo, ich habe mal eine Frage aus dem Gebiet der
Thermodynamik, bei der ich nicht weiterkomme. Ich habe
festgestellt, dass bei Folgendem zwei verschiedene Ergebnisse
errechnet werden können:

Gegeben: V=144m³; T1=10°C; T2=20°C; p=konst
Gesucht: Volumendifferenz

Lösungsansätze mit
(Gl1) (p1*V1)/T1=(p2*V2)/T2
(Gl2) deltaV = V0 * Gamma * deltaT

Ergebnis Volumendifferenz mit (Gl1) beträgt V=5,085m³, mit
(Gl2) jedoch V=5,2718m³.

Wie ist das zu erklären? Liegt das Problem bei
Gamma=(1/273,15K)?

Das Problem liegt offensichtlich darin, dass für 10°C und 20°C nicht 283°K bzw 293°K gesetzt wurden.
Aus der Fragestellung geht auch nicht hervor, ob die 144m³ T1 oder T2 zuzuordnen sind.
Ansonsten ist die Rechnung nach (Gl11) korrekt und hilft weiter, bei Rechnung mit 283 und 293. Die Differenz V1 - V2 ist dann trivial.
Gruß
Karl

Ich weiß nicht wie diese Abweichung zu Stande kommt und leider
sind auch alle meine „Ansprechpartner“ zu keiner Antwort
gekommen, ich hoffe mir kann das Jemand erklären.

Mit freundlichem Gruß,

LeFred

Hallo, ich habe mal eine Frage aus dem Gebiet der
Thermodynamik, bei der ich nicht weiterkomme. Ich habe
festgestellt, dass bei Folgendem zwei verschiedene Ergebnisse
errechnet werden können:

Gegeben: V=144m³; T1=10°C; T2=20°C; p=konst
Gesucht: Volumendifferenz

Lösungsansätze mit
(Gl1) (p1*V1)/T1=(p2*V2)/T2
(Gl2) deltaV = V0 * Gamma * deltaT

Ergebnis Volumendifferenz mit (Gl1) beträgt V=5,085m³, mit
(Gl2) jedoch V=5,2718m³.

Wie ist das zu erklären? Liegt das Problem bei
Gamma=(1/273,15K)?

Das Problem liegt offensichtlich darin, dass für 10°C und 20°C
nicht 283°K bzw 293°K gesetzt wurden.
Aus der Fragestellung geht auch nicht hervor, ob die 144m³ T1
oder T2 zuzuordnen sind.
Ansonsten ist die Rechnung nach (Gl11) korrekt und hilft
weiter, bei Rechnung mit 283 und 293. Die Differenz V1 - V2
ist dann trivial.
Gruß
Karl

Tut mir leid, das habe ich vergessen anzugeben: V ist V1.
Wenn man nachrechnet bemerkt man das ich das beachtet habe, in Kelvin umzurechnen. Daran liegt es nicht. Die Lösung nach (Gl1) war auch richtig, aber (Gl2) stellt auch eine Formel zur Berechnung der Volumenausdehnung dar, deswegen sollte ich da auch auf das selbe Ergebnis kommen.

Trotzdem dankeschön.

ich kenne die 2. gleichung zwar nicht aus dem ff, aber oliver
scheint recht zu haben.

wenn V0 der 0-grad-temp. entspreche, wuerde sich das volumen
geringfuegig erhoehen.

v2=v1/(v0*gamma*deltaT)

wieso benutzt du nicht: v1/v2=t1/t2? geht doch schneller…und
ganz ohne nachdenken…oder?

mfg
rene

Dadurch das der Druck konstant ist nimmt sich (Gl1) und deine ja nicht viel.

Es sollte doch aber das Ausgangsvolumen sein.

Nein, V0 ist das Volumen bei T=0°C… ohne Scheiß!

Hm. Vielleicht liegt es wirklich daran. Aber warum steht dann in jeder Definition die ich finden konnte, dass V0 das Ausgangsvolumen beschreibt?
Ohne Scheiss!

Gruß, LeFred

Servus Alda!

Hm. Vielleicht liegt es wirklich daran. Aber warum steht dann
in jeder Definition die ich finden konnte, dass V0 das
Ausgangsvolumen beschreibt?

Ja, aber was genau heißt denn das „Ausgangsvolumen“?

Also wenn Gamma = 1/273K ist, muss V0 das Volumen bei 0°C sein und so wird es in der Literatur auch überlicherweise angegeben.
Wenn du allerdings darauf bestehst für V0 das Volumen bei 10°C einzusetzen, musst du für Gamma auch entsprechend 1/283K einsetzen, schließlich hängen V0 und Gamma ja zusammen. (Herleitung nach Anfrage)

krasse Krüße
Dragan

Moin Alda!
Dann wird das so sein!

Krasses Danke!