Ausdehnungsgefäß erneuert, beim alten war Manschette undicht nach ca. 20Jahren, das neue hat nur 10 Monate gehalten dann hat oben Wasser verloren und Heizungsraum überschwemmt mit der braunen Soße.
Habe den Verkäufer auf Gewährleistung und Schadenersatz angesprochen, musste Ausdehnungsgefäß schnell erneuern wegen Heizungsbetrieb, möchte Ausdehnungsgefäß und Rep. u. Reinigungsarbeiten erstattet haben, ca. 200,-€, Verkäufer lehnt ab und sagt es sind Salze im Heizungswasser die das Ausgleichsgefäß innen zur Durchrostung gebracht haben. Habe Ausgleichsgefäß innen Ausgeleuchtet und Fotografiert, war starke Korrosion zu sehen.
Frage kann das sein das nach zehn Monaten schon Korrosion auftritt. Das Heizungswasser ist schon Jahre in den Stahlrohren und den Blechradiatoren und nichts durchgerostet.
Hallo,
hattest Du Dir zum unerwarteten Totalausfall des neuen Druckausgleichers wenigstens sofort auch eine Wasserprobe aus dem Heizwasserkreislauf gesichert und die Schäden per Foto auch sorgfältig dokumentiert?
Von welchem Hersteller mit welcher Modellnummer stammte das nur kurzlebige Ersatzbehältnis?
Ich frage hier nur schon mal vorab nach möglicht vielen Details für die branchenspezifischen Profis hier im Forum.
LG
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10 Monate ist schon arg früh.
Aber braune Soße aus der Heizung ist nicht gut.
Da scheint dann was grundsätzlich nicht in Ordnung zu sein.
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Hallo - Wasser gesichert nicht, ist ja zum Teil noch drinnen, aber jetzt im Ernst- kann das tote Heizungswasser einen vermutlich innen lackiertes Druckauskleichsgefäß angreifen, der Verkäufer lehnt Schadensersatz ab weil Wasser vielleicht salzhaltig! Firma VMS Flamco Trimberg
Hallo - braune Soße bezieht sich auf den Rost beim abmontieren des D.Ausgleichsgefäßes.
ansonsten ist das Wasser in den Rohren und im Kessel weit gehend klar.
Aber zurück zur meiner Frage- ist es normal wenn neues Gefäß nach zehn Monaten durchrostet?
Brauche klare Aussage denn ich werde streiten müssen mit Verkäufer!
An dieser Stelle müßte das Schadbild am Ausgleichsgefäß vor Ort erst mal genau überprüft und dokumentiert werden.
Besonders ungünstig ist eine Kombination aus im Wasser gelösten Sauerstoff mit erhöhten Anteilen ionisierter Mineralien oder Oxiden und Salzen und ggf. ein kleiner Defekt durch einen Montagefehler entweder in der Schutzbeschichtung, oder durch eine kleine Leckage an der Übergangsverschraubung.
Eventuell könnte es in Deinem Heizwasserkreislauf auch mal eine Opferanode zur Minderung elektrochemischer Korrosion gegeben haben, die nach nun über 20 Jahren Betriebes Deiner Heizungsanlage inzwischen verbraucht sein könnte.
Wie bereits beschrieben, bin ich aber auch kein direkter Fachspezi für Heizungsanlagen (GaWaSi). Eine Fernbeurteilung der möglichen Problemursachen ist aber ohne Wasseranalyse und optimalen Bildern von der Schadstelle nicht möglich.
Laut Web soll “Flamco” an sich aber durchaus gute Qualität bei seinen Ausgleichsbehältern anbieten in den Aussagen entsprechender Monteure solcher Anlagen.
VG
Beschichtung in Ausdehnungsgefäßen für Heizung mag es geben, ich habe allerdings noch nie eins gesehen.
Flamco beschichtet sie aber definitiv nicht von innen.
Im Neuzustand sind sie innen metallisch blank.
Ich tippe auf einen Herstellungsfehler an dem Gefäß.
Üblicherweise halten derartige Gefäße um die 10 Jahre.
Tja, wo kann Der Fehler liegen?
Konnte sich eventuell Luft im Gefäß ansammeln?
Starke Korrosion kommt aber meistens von schlecht aufbereitetem Heizungswasser.
Leit und Ph wert?