Ausdehnungsgefäße an Heizungen

Habe Ärger mit meinem Ausdehnungsgefäß. Schon nach fünf Jahren angeblich wieder kaputt, sagt die Wartungsfirma. Hab allerdings mal in den Unterlagen meiner Weishaupt-Gasheizung nachgelesen. Da wird ein Ausdehnungsgefäß mit 13 Liter Inhalt als Zubehör angegeben. Bei mir wurde eine mit 10 Litern eingebaut. Könnte das der Grund sein?

Hallo,
denke nicht das es der Grund dafür ist.
Aber, die Größe eines ADG!s wird nach Leistung, bzw. Nach Inhalt der Heizungsanlage berechnet
Faustregel; pro 10 KW ca. 10Liter ADG Also 30KW 30Liter. (Kann bei Thermen abweichen und mit anderen Druckverhältnissen ausgeglichen werden)
Was aber viel wichtiger ist; Der Vordruck muss stimmen.
In der Regel sind die ADG"s mit einem Vordruck von 1,5bar gefüllt, teilweise auch mit 2bar.
Jetzt kann es vorkommen das die Membrane(wie die Blase bei nem Fussball) an der Wandung des Gefäßes klebt.
Deshalb ist es wichtig das bei Neumontage des ADG überprüft wird das es auch Wasser reinläßt. Macht keine Sau, sorry das ist so.
Test; die Anlage und den Vordruck hinaus füllen, vorzugsweise auf 2 bis 2,5 bar. Die Mebrane löst sich hörbar von der Innenwand.
Vorsicht!!! Das Sicherheitsventil macht bei 2,5 auf und das gibt eine tierische Sauerei:smile:

Wichtig!!! Der Vordruck muss 1m über dem letzten Heizkörper liegen. 10m höhe vom Kessel 1,1 bar Vordruck am ADG
Also muss 0,4bar abgelassen werden. Das ganze macht man am besten bei kalter druckloser Anlage. Später muss dann am Monometer vom Kessel 1,1 bar stehen.

Das ADG hat ein Ventil, wie bei Autoreifen. Was kommt beim Reindrücken?? Wasser oder Sickstoff

Ich weiß, sehr komplex, aber wichtig für eine richtig funktionierende Anlage.
Gruß, Peter

Hallo,

bin jetzt doch nicht mehr der Crack auf dem Gebiet wie vor Jahren …
die Gröe des Gef. ist immer in ABhängigkeit der HZ-Anlagengröße zu sehen, aber deswegen geht es nicht kaputt, wäre anders wenn nur ein kleines 5 Liter gefäß eingebracht wäre.
aber das ist wie mit anderen Dingen auch, manches hält länger, das andere eben nicht.

Sorry
lg Bernd

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Hallo eckentaler.

Die Größe des AG wird durch den gesamten Wasserinhalt der Anlage bestimmt (also Heizkörper, Rohrleitungen und
Gerät).
Der Vordruck im AG (1bar Stickstoff bei 0bar Anlagendruck) sollte alle 2 Jahre beim Kundendienst mit überprüft und ggf. nachgefüllt werden.

Ein 10l AG ist meiner Meinung nach immer zu klein (ausser Sie haben 2 oder 3 Heizkörper an der Anlage)
Besser ist es, das eingebaute AG unberührt zu lassen und ein ca. 35 l AG (mit Wandhalterung) an die Anlage
anzuschließen.

Gruß
Eberhard Pfeifer

Ich glaube das Volumen ist (in gewissen Grenzen) nicht so entscheidend. Offenbar sind diese Gefässe aber ein Schwachpunkt, in meiner Solaranlage war dieses auch nach weniger als 5 Jahren undicht! Hatte auch mit dem Hersteller gestritten, aber erfolglos. Der reine Materialpreis ist auch nicht erheblich, nur die Arbeit und das drum und dran.
Gruss
W.H.

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Ich sehe gerade, aus irgend einem Grund ist meine Antwort nicht angekommen. Sorry

Die Antworten die du bekommen hast, decken sich jedoch mit meiner Auffassung.

MfG
uwe