Hallo,
hätte mal ne Frage für die Rennsporterfahrenen unter euch
Mich würde es interessieren wann es Sinn macht die Gänge voll auszufahren, also net nur bis zur Drehzahl an der die maximale Leistung erreicht ist, sondern bis in die Nähe des Begrenzers… Im Rennsport nennt man das „Stretching“, hab ich gelesen…
Für mich als Laie ergibt das recht wenig Sinn, da im nächst höheren Gang die Beschleunigung doch besser sein sollte, wegen dem höheren Motordrehmoment?! Oder seh ich das falsch? Im Straßenverkehr hab ich schließlich auch nix davon, die bestmögliche Beschleunigung erziele ich wenn ich punktgenau schalte wenn die max. Leistung erreicht ist?! Oder hat das Ausdrehen doch vorteile, die ich übersehe?
Hab mit nem Kumpel darüber diskutiert, deswegen die Frage…
Danke schön
- JENS
Hallo Jens!
Oder hat das Ausdrehen doch :vorteile, die ich übersehe?
Du überhörst die Vorteile! Ist doch ein affengeiler Sound, wenn die Karre so richtigen Radau macht! Und schließlich braucht der Mensch auch Freunde. Werkstätten und Tankwarte sind die besten Freunde solcher Deppen, die „punktgenau“ schalten, „maximale Leistung“ heraus holen und den Motor „ausdrehen“.
Sach ma, wie teuer muß der Sprit noch werden, bis auch beim Letzten der Groschen fällt?
Gruß
Wolfgang
Hallo,
wenn du genau bei maximaler Leistung in den nächst höheren Gang schaltest, liegt im darauffolgenden Gang die Drehzahl deutlich unter der Maximalleistung. Gehst du also mit der Drehzahl über die optimale Leistung hinaus, komst du dafür beim Hochschalten gleich näher an die Maximalleistung heran.
Gruß, Niels
Was is das denn für ne Antwort? Steht in meiner Frage zum Spaß „RENNSPORT“??? Hat nix mit meinem Fahrstil zu tun, war pures Interesse…
mfg - JENS
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Hallo Jens,
Sinn machen tut das nie.
Manchmal ist es sinnvoll, geleentlich ergibt sich ein Sinn daraus, aber machen tut nie etwas Sinn. Only in english it could make sense.
Ich grusel immer, aber die Macht schlechter Übersetzer ist stärker.
So, nun zu Frage:
Grundsätzlich sollte man immer dann hochschalten, wenn der Dremomentgewinn im nächsthöheren Gang höher ist als der Verlust durch die längere Übersetzung.
Beispiel (einfache Zahlen):
3er Gang 1:3
4er Gang 1:4
Schalten sollte man also dann, wenn das Drehmoment bei 33% geringerer Drehzahl um 33% höher ist.
Da der Schaltvorgang aber Zeit kostet, ist es unter Umständen sinnvoll, ihn hinauszuzögern. Z.B. wenn auf eine Kurve zufährt, und unmittelbar nach dem Schalten bremsen müsste. Oder um einen Konkurrenten zu überholen. Eben immer dann, wenn der Nachteil des ungünstigeren Verhältnisses Übersetzung/Dremoment kurzfristig geringer ist, als der Zeitverlust durch den Schaltvorgang.
Liebe Grüße,
Max
Moin!
Frag mal die Amis! Denen isses nämlich völlig wurscht.
Daß der Sprit bei uns so teuer ist, liegt an der Regierung. So kann man am einfachsten Kassieren.
Von wegen Umwelt. Das bisschen Sprit, was bei uns in die Luft geblasen wird, ist ein Tropfen auf den heißen Stein.
Du glaubst doch wohl nicht ernsthaft, das der Sprit der Umwelt zuliebe so verdammt teuer geworden ist?!
Gruß Gerrit
Ach ja, ich hab nen 2,5 Liter Turbo Benziner. Und ich dreh gern mal den Motor aus. Ist einfach nur zu geil. 
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Hallo,
Du solltest am Ende des Drehomentgipfels schalten um mit dem nächsten Gang am Anfang des Drehmomentberges wieder zu „landen“, so hast Du die bestmögliche Beschleunigung.
Bei Common-Rail-Diesel muß man sich dazu die Kreuzung aus „schon“ hoher Leistung und „noch“ hohem Drehmoment suchen, bei meinem 90PS Toyota D4D wären das ca. 3400-3800 U/Min. Alles drüber ist dann nix mehr.
gruß
dennis