Hallo,
ich hab mal ne Frage.
Wie kann es sein das die Beugung von auserkoren zu auserkiesen geht?
aus|er|ko|ren [2. Part. von ↑ →auserkiesen] (geh.): auserwählt: er war a., dieses Amt … (Quelle: Duden).
Ich verstehe nicht wie aus dem „r“ ein „s“ werden kann?
Interessiert mich nur einfach so.
Grüße
meta-ebene
Hallo,
Wie kann es sein das die Beugung von auserkoren zu auserkiesen
geht?
aus|er|ko|ren [2. Part. von ↑ →auserkiesen] (geh.):
auserwählt: er war a., dieses Amt … (Quelle: Duden).
Ich verstehe nicht wie aus dem „r“ ein „s“ werden kann?
dieser Wandel eines (stimmhaften) s-Lautes zu [r] (auch zu beobachten z. B. bei frieren - Frost, verlieren - Verlust) wird als Rhotazismus bezeichnet, siehe http://de.wikipedia.org/wiki/Rhotazismus , ausführlich auf http://books.google.de/books?id=NCfsJh2hDigC&lpg=PA4… .
Gruß
Kreszenz
Herzlichen Dank. Das ist sehr interessant, da les ich grad in dem Ebook mal weiter 
Hallo Kreszentia, es könnte aber auch von „küren“ (die Kür, der Kurfürst die Walküre) kommen oder „kören“ (Hengst- allgemein Mannviehkörung) aber „erkosen“ von „kiesen“ (?) Gruß, eck.
Hallo, eck,
es könnte aber auch von „küren“ (die Kür,
der Kurfürst die Walküre) kommen oder „kören“ (Hengst-
allgemein Mannviehkörung) aber „erkosen“ von „kiesen“ (?)
Gruß, eck.
auch „küren“ und „kören“ gehen auf die gleiche Wurzel zurück:
indoeuropäisch *geus- --> german. *keusan --> ahd. kiosan/korōn --> mhd. kiesen/küren.
Der Wechsel s/r in den flektierten Formen ist nicht von der Infinitvform des jeweiligen Worts abhängig.
.
Siehe auch
http://germazope.uni-trier.de/Projects/WBB/woerterbu…
http://germazope.uni-trier.de/Projects/WBB/woerterbu…
Gruß
Kreszenz
Hallo Kreszenz, ich hatte Freude am Jonglieren und jetzt an den Links. Gruß, eck.