Wir sollten zu einer Seebestattung an die Nordsee fahren.
3 Tage bevor wir anreisten, habe ich Zimmer über die Zimmervermittlung der Kurverwaltung fest gebucht. Einen Tag vorher war es nun fraglich, ob die Fahrt tatsächlich stattfindet. Ich rief sofort dem Zimmervermieter (Hotel garni) an, dass wir vermutlich nicht kommen, weil die Fahrt evtl. nicht stattfinden würde. Er meinte gleich, dann müssen Sie aber 80 % des Preises bezahlen.
Die Absage kam dann am Morgen des Anreisetages, ich rief den Vermieter nochmal an, sagte ihm Bescheid und stellte in Aussicht, dass wir die Zimmer zu dem nächsten Termin nehmen würden (dieser stand allerdings noch nicht fest). Ich versuchte mit ihm zu verhandeln, aber er stellte sich stur und beharrte auf 80 % des Zimmerpreises.
Zwei Tage später kam die Stornierung über die Zimmervermittlung, darin stand, dass der Vermieter auf mich wegen evtl. Ausfall zurückgreifen könnte. Soweit so gut.
Inzwischen haben wir einen neuen Termin. Aber ich möchte bei diesem Vermieter einfach nicht buchen, weil er sich so unkooperativ verhalten hat. Auf der anderen Seite denke ich, wenn ich dort buche sieht er von den 80 % ab, aber was ist, wenn er diese trotzdem berechnet? Eigentlich will ich ihm keinen weiteren Umsatz zukommen lassen, zumal der Termin bei schlechtem Wetter u. U. auch wieder abgesagt wird.
Ich bin jetzt etwas ratlos. Wir reisen aus Süddeutschland an, da kannst ja nicht einfach mal so 800 km hin und her fahren.
Die Absage kam dann am Morgen des Anreisetages, ich rief den
Vermieter nochmal an, sagte ihm Bescheid und stellte in
Aussicht, dass wir die Zimmer zu dem nächsten Termin nehmen
würden (dieser stand allerdings noch nicht fest). Ich
versuchte mit ihm zu verhandeln, aber er stellte sich stur und
beharrte auf 80 % des Zimmerpreises.
Tja, schau doch mal in die allgemeinen Geschäftsbedingungen der Zimmervermittlung. Dort müsste etwas über die Stornogebühren stehen.
Der Grund dürfte eigentlich klar sein - ein Zimmer, das vermietet ist, kann nicht nochmal vermietet werden. Wenn du dann so kurzfristig absagst, ist es für den Vermieter (fast) unmöglich, das Zimmer neu zu vermieten. Dabei kommt es nicht darauf an, ob Saison ist, oder nicht - es reicht die hypothetische Annahme.
In dem Geschäftsbedingungen müsste etwas stehen von: ersparter Aufwendungen
Daher „nur“ 80% und nicht 100% (Bettzeug braucht nicht gewaschen werden, Zimmer nicht gesaugt etc.).
Wenn der Vermieter es durch Zufall geschafft haben sollte, das Zimmer dennoch zu vermieten, sind seine Verluste jedoch geringer, so dass er dann auch geringere Stornogebühren nehmen kann - steht aber auch in den AGB.
ob du jetzt dort nochmal buchst musst du selbst entscheiden. Evtl. kann man mit einem Telefonat etwas regeln, dass er von den 80% auf 40% oder so heruntergeht, wenn du dort jetzt fest buchst.
Ansonsten: versuch ein Zimmer über http://www.hrs.de zu bekommen. Die haben fast überall Partner und sind dann auch noch billiger (habe in Berlin mal ein Zimmer für fast die Hälfte des Normalpreises bekommen)
Hier kannst Du üblicherweise noch bis kurz vor Anreise stornieren, Details dazu sind üblicherweise sehr transparent dargestellt.
Der Service funktioniert einwandfrei, ich buche geschäftlich sowie privat alles darüber.
Tja in den AGB’s stand 20 % kann man abziehen. Er ist also im Recht, trotzdem könnte ich dem durchs Telefon an die Gurgel springen.
Zumal der Kapitän mir erzählt hat, dass in anderen Hotels dies kein Problem ist, wenn die Gäste kurzfristig absagen, da sie ja sicher ein anderes Mal kommen. Na ja. Ich harre mal den Dingen die da kommen und werde nicht bei ihm buchen.