Servus,
Allerdings muss man beachten,
dass das Ziel gut per Bahn erreichbar ist.
Im früheren Herrschaftsbereich des Schienenküssers Martin Brüderle ist alles gut mit der Bahn erreichbar.
Am Sonntag z.B. der Eiswoog** mit dem Landgasthof Forelle. Oder Ramsen, von wo aus man ohne heftige Anstrengung (ca. 6 km einfacher Weg) über die Klosterruine Rosenthaler Hof* (zu Kerzenheim) zum Göllheimer Häuschen hinauf pilgern kann (fernab von allen Sternen, bei mir persönlich hats aber ***, davon einer für die Tatsache, dass dort weder in der Küche noch in der Stube irgendein Ungelernter arbeitet).
Man kann auch ab Dürkheim mit dem Bus bis zur Abzweigung Isenach fahren und von dort zur Wirtschaft „Saupferch“ - bissel wuchtige, aber durchaus gepflegte Wildküche.
Möglich ist auch - weiter im Süden - ab Bhf Wilgartswiesen die ländliche, aber hervorragend gute Wirtschaft „Zum alten Nussbaum“ in Schwanheim anzusteuern - sind knapp vier Kilometer einfacher Weg.
Baulich/Kunsthistorisch hervorragend schön ist die weiland freie Stadt Freinsheim, auch nett für wenig anstrengende Gänge durch die Wingerte außenherum, von denen der erfreuliche Freinsheimer Portugieser und Spätburgunder kömmt.
Der Donnersberg wird Sonntags ab Kirchheim-Bolanden (u.a. sehens- und hörenswerte Barockorgel) per Bus bedient: Bei guten Wetter eine prächtige Sicht. Gleiches gilt für die Kalmit (Bus ab Edenkoben).
Unschön, weil zersiedelt, ist das viel gelobte Dürkheim. Dann lieber Mussbach/Gimmeldingen, Deidesheim, Wachenheim (alle drei auch mit sehr schönen Weinen versehen). Zu Wachenheim eine leckere Adresse in der Ruine der Burg Wachenheim, unten im Ort die „Alte Münz“.
Eine betuliche Fahrt durch ein landschaftlich scharmantes Tal des oberen Speyerbachs geht in der Sommersaison mit dem Kuckucksbähnel zwischen Lambrecht und Elmstein. Erste Fahrt vormittags ab Neustadt, letzte Fahrt abends nach Neustadt. Das Kuckucksbähnel führt in seinem Zug ein paar Wagen, die zu den ältesten gehören, die überhaupt noch im Einsatz sind (u.a. ein Württemberger von ca. 1890). Die Lokomotive „Speyerbach“ ist unter Fäns umstritten, weil sie aus mehreren zusammengesetzt worden ist. Das hindert aber nicht daran, dass die einzelnen Teile auch zum „Urgestein“ (vor Jahrhundertwende) der Museumsbahnen gehören. Das Bähnel ist (eingeschränkt) bewirtschaftet, nette Einkehrmöglichkeiten in Elmstein und unterwegs in Breitenstein und Elmstein.
Soviel aus der hohlen Hand. Vielleicht ist schon etwas dabei.
Schöne Grüße
MM