Ausgabeaufschlag

Heutiges Recht:

„Anleger müssen ihre Veräußerungsgewinne versteuern, wenn die Fondsanteile oder Aktien innerhalb eines Jahres gekauft und wieder veräußert wurden.“

Ab 2008 soll nach Plänen der Regierung:

Eine pauschale 20-30-prozentige Steuer auf realisierte Gewinne unabhängig einer Spekulationsfrist eingeführt werden.

Daher vermutete ich:

Dass ich, wenn ich irgendwann meine Anteile verkaufe, auch wenn’s erst 25 Jahre später wäre, ich definitiv diese pauschale Steuer zahle, also nicht wie bisher Steuerfreiheit auf die Beträge genießen würde.

Das gleiche gilt dann auch für Dividenden, da es keine Spekulationsfrist mehr geben und das Halbeinkünfteverfahren ebenso wegfallen soll, würden auch diese unter der pauschalen Steuer leiden…

Also würde insgesamt die Performance geschmälert.(?)

Klär mich mal auf. :wink:

Hallo,

bei der genannten comdirect.de, z.B. wenn man einen Sparplan
eröffnet. Besparbar sind der von Dir genannte Fidelity
European Growth und die Euro-Variante des Templeton Growth mit
je 50 Prozent Rabatt.

Danke für den Tipp, ich will das jetzt auch nicht kaputtreden, aber:

Bei jedem Kauf (monatlich) wird der Ausgabeaufschlag abgezogen.
Fond A (Fidelity European Growth) 2,5% von 75 € = 1,875 € * 12 = 22,5 €

Wen ich jetzt zu einer Depotbank gehen, und selbige Fonds mit 100% Rabatt (z.B. im SParplan) bespare, dafür aber eine Depotgebühr in Höhe von 36 € entrichte, sind das nun auch gerade mal knapp 14 € Defferenz bzw.zusätzlich noch:

Fond B (Templeton Growth) 2,5% von 75 € = 1,875 € * 12 = 22,5 €

Dann bin ich bei der comdirect schon teure, allein der AA wegen…

Klar, das sind Milchmädchenrechnungen, und ich bin mir auch überhaupt nicht sicher wie und wo ich letzten endes was mache, jetzt zumindest noch nicht… also danke für den Tipp.

Oder bei der ing-diba.de. Da kostet das Depot gar nichts, auch
wenn Du keinen Sparplan hast. Den Fidelity kannst Du trotzdem
haben, auch die Euro-Variante des Templeton Growth.

Aber auch wieder nur mit 50 % Rabatt?
Und die Seite ist eh total unübersichtlich… :wink:

Das sind zwei von zahlreichen Möglichkeiten.

Ich findes es recht schwer diese ganzen (zahlreichen) Möglichkeiten erst zu finden. :wink:

Hallo,

ich zahle schon seit geraumer Zeit keine Depotgebühren.

Anfänglich 50 % Discount auf den Ausgabeaufschlag.
Schau mal einen Post über deinem.

Gruß, kurambu

Hallo,

wie Du Dich entscheidest, ist Deine Sache. Ich finde nur es besser, wenn ich meine Entscheidungen auf der Grundlage von richtigen Informationen treffe und nicht auf Basis der irrigen Ansicht, man müsse überall Depotgebühren zahlen.

Grüße,

Oliver Walter

Hallo kurambu,

nochmal, diese Regelung gilt nicht für Riesterfondssparpläne/Riesterprodukte !!!

Sie gilt auch heute schon nicht !!!

Da wird nix abgezogen. Deswegen wird dich auch kein Anbieter nach einem Freistellungsauftrag für Riester fragen .-))))

Heutiges Recht:

„Anleger müssen ihre Veräußerungsgewinne versteuern, wenn die
Fondsanteile oder Aktien innerhalb eines Jahres gekauft und
wieder veräußert wurden.“

genau

Ab 2008 soll nach Plänen der Regierung:

Eine pauschale 20-30-prozentige Steuer auf realisierte Gewinne
unabhängig einer Spekulationsfrist eingeführt werden.

Also

  1. gilt das nicht für Riester !!1
  2. noch ist garnix klar, denn u.a. muss die Frage nochgeklärt werden ,ob das HEV weiterhin gelten soll undwie es mit der Verrechnung von Verlusten aussieht.

wenn’s erst 25 Jahre später wäre, ich definitiv diese

Was dann sein wird ist u.a das die monatliche Rente zu deinen Einkünften zähen wird und damit der Steuer unterliegt, sofern du wirklich soviel Einkünfte hast.
Un nebenbei: Ich habe lieber viele Einkünfte und zahle viele Steuern als keine Einkünfte und zahle keine Steuer.

Auch wenn das für den normalen Deutschen Steuerbürger unfassbar ist .-))).

Klär mich mal auf. :wink:

Jetzt alles klar .-)))))
Also Riester unterliegt der Reglung nicht.

Börsenfan1968

Da muss ich dir voll und ganz zustimmen, zumal nun Depotgebühren wirklich besonders bei Sparplänen über Jahre hinweg keine Entscheidungsgrösse sein sollten.

Komisch eingentlich, wieso zuerst nach den Kosten geschaut wird, anstatt sich auf die Qualität der Fondsauswahl zu konzentrieren und dann zu schauen, wo es dieses zu den günstigesten Konditionen gibt.

Tja,
Geiz ist Geil
und
das Gefühl „das man ja irrsinnig viele Steuern zahlt“ ist fast allen Deutschen gemein.

Nur wissen die meisten Dentschen auch nicht, was Durchschnittssteuersatz und Grenzsteuersatz bedeutet, geschweige wie
hoch ihrer ist.

Auch diese Art von „Steuerillusion“ gibt es.

Schönes WE

Börsenfan1968

PS: Hauptsache Steuern sparen auch wenn man keine zahlt .-))))

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

noch ne Antwort !!!
hallo
ich habe garnich gesehen , dass du zwei sachen geschrieben hast, also hier die nächste Antwort.

Komisch, da hab ich zwei Quellen zu gefunden, welche stimmt
denn nun eigentlich? (und das verbindlich!)

  1. Bei der Entscheidung für ein konkretes Investmentprodukt
    ist daher immer zu beachten, dass die Performancezahlen, die
    eine Fondsgesellschaft veröffentlicht, brutto zu verstehen
    sind.
  2. Tatsache ist, dass Fondsgesellschaften ihre
    Performancezahlen auf Nettobasis, also nach Abzug der Kosten,
    veröffentlichen.

Diesem Problem kannst du ganz einfach aus dem Weg gehen, indem du dir einfach über die einschlägeigen Seiten z.b Comdirect, DAV, consors etc, die Fonds ansiehst. Diese Angaben sind Netto nach Kosten, ist auch logisch, da ja bei der Darstellung der Fondspreis die Grundlage bildet.

Das Fondsgesellschaften geren mal Brutozahlen in ihren Broschüren etc verwerden weiss ich leider auch aus beruflicher Erfahrung.
Sind machmal ganz verdutzt, wenn man sagt, dass einen nur die Nettozahlen interessieren. .-)))
Entscheident ist ja was überig bleibt.

Bei dem comdirect Seite kannst du sogar in einem Chart dir die bewünschten Werte etc ansehen und damit direkt vergleichen.
geht bestimmt auch auf anderen Seiten.
Ist ne prima Sache.

Also wird doch eher der Prozentwert (1,45%) vom jeweiligen
FONDSVERMÖGEN berechnet, NICHT von den monatlichen Beträgen.
Es wird zwar schon täglich (sukzessiv) umgelegt, aber halt nur
von dem „Inventarwert“ des Fonds/meine bisherigen
Investitionen.

genauso ist dass, sagte ich doch schon oder ? ,

Beispiel:
Sparrate: 100 €/Monat
Fond A (1,45% VV, 2,5% AA, Depot 15 €)
Fond B (1,20% VV, 5% AA, 9 €)

  1. Jahr (1200 €)
    Fond A (1,45% VV) = 17,4 €
    Fond B (1,20% VV) = 14,4 €

  2. Jahr (2400 €)
    Fond A (1,45% VV) = 34,8 €
    Fond B (1,20% VV) = 28,8 €

  3. Jahr (3600 €)
    Fond A (1,45% VV) = 52,2 €
    Fond B (1,20% VV) = 43,2 €

Fond A ist trotz höherer VV, aber wegen halbierter AA (2,5%)
im ersten Jahr noch von den Kosten „günstiger“.

Im zweiten Jahr ebenso, aber ab dem 3. bzw. 4 Jahr ist Fond B
(1,20% VV), aber trotz 5% AA günstiger, weil der VV auf das
Fondsvermögen gerechnet wird.

Fazit:
D.h. die „Ersparnis“, die mir z.B. ein halbierter AA (2,5%
stat 5%) bringen würde, wäre nicht so ausschlaggebend wie der
VV, da der günstigere VV über einen längeren Zeitraum mehr
bemerkbar macht, als der AA.(?)

Naja, das problem dabie ist, dass du zwei logischerweise verschiedene Fonds vergleichst und letztendlich die Nettoperf. entscheident ist.

Deine Berechnung ist dann anzusetzen wenn du zwei identische Fonds miteinander vergleichen willst und einen bestimmen Anlagehorizont hast.
Von eineigen Fonds gibt es nämlich Typen mit AA und einen ohne aber mit höherer VV.
Dann sollte man bei langen Anlagehorizont aus diesem grund i.d.R nämlich
den mit der höheren VV nehmen.

Performancegebühr : 0,700%

Hmm, so steht das bestimmt nicht dort. Schau noch mal nach,
bestimmt gibt es da eine genau Regelung zur Erfolgsabhängigen
vergütung (Performance-fee)

Steht da:
http://www.fondsweb.de/fondsvergleich/vergleich.php?..

und als Zusatz:
„des durchschnittlichen Fondsvolumens des betrachteten
Geschäftsjahres“

Also weitere 0,7% des durchschnittlichen Fondsvolumens.

Hast du völlig recht.
Der Ausdruck „Performancegebühr“ ist daher in diesem Falle auch völlig falsch, und dass ist sehr nett ausdrückt.

Ist doch mächtig, oder?

Ja, eindeutig zun teuer, da gibt es genausogute und bessere.
Aber der Starfondsmanager Herr Klaus Kaldemorgen möchte gut bezahlt werden.

Gruss
kurambu

Gruss
Börsenfan1968

Hallo,

Komisch eingentlich, wieso zuerst nach den Kosten geschaut
wird,

ich glaube, in diesem Thread gerät sowieso einiges durcheinander. Im Startposting wurde eine bestimmte Situation beschrieben:

Es liegt ein Sparplan mit zwei Fonds vor, Ausgabeaufschläge von 2,5% und 5%, Depotgebühren, Managementgebühren.

Daraus entwickelt sich eine Diskussion. Darin wird erwähnt, daß man die Kosten senken könnte.

Anschließend heißt es: Die Kosten auf diese Weise zu senken, sei nicht gut, weil man bei den genannten Direktbanken nur Rabatte von 50 Prozent erhalte, bei der Fondsgesellschaft aber von 100 Prozent. Seltsam - erst hieß es noch, bei den Fondsgesellschaften gäbe es nur einen Rabatt von 50 Prozent bzw. Null Prozent. Ja, wat denn nu? Wenn man die Ausgangsbedingungen zwischendurch ändert, führt die Diskussion zu nichts.

Grüße,

Oliver Walter

hallo

z.b Comdirect,
DAV, consors etc, die Fonds ansiehst. Diese Angaben sind Netto
nach Kosten, ist auch logisch, da ja bei der Darstellung der
Fondspreis die Grundlage bildet.

Das Fondsgesellschaften geren mal Brutozahlen in ihren
Broschüren etc verwerden weiss ich leider auch aus beruflicher
Erfahrung.

Und gerade das sind Erfahrungen, die der Laie zuerst mal wissen sollte, ohne sich schnell blenden zu lassen.

Naja, das problem dabie ist, dass du zwei logischerweise
verschiedene Fonds vergleichst und letztendlich die Nettoperf.
entscheident ist.

Gut, das mit der Nettoperformance ist mir klar, aber ich kann doch die Fonds vergleichen… wobei besteht da das Problem?

Ich stelle die Kosten gegenüber. Nichts weiter macht der TER oder „all-in-fee“, und mit diesen Werten kann man auch verschiedene Fonds vergleichen, egal ob die „Hauptkoste“ im VV oder AA versteckt sind, denn bei den Methoden werden eh alle Kosten (hoffentlich) berücksichtigt.

Ich gebe dir ganz klar Recht: Die Performance ist natürlich das entscheidende. Nur bitte, Kostenvergleich hat nicht immer was mit Geizmentalität zu tun, vielmehr mit Transparenz. Ich weiß halt gerne wo ich was investiere.

Von eineigen Fonds gibt es nämlich Typen mit AA und einen ohne
aber mit höherer VV.
Dann sollte man bei langen Anlagehorizont aus diesem grund
i.d.R nämlich
den mit der höheren VV nehmen.

Was?
Bei bestimmten Fonds wird zwar kein Ausgabeaufschlag erhoben, dafür sind die Verwaltungsgebühren normalerweise erheblich höher, so dass sich ab einer gewissen Haltedauer der Anteile, der Kauf mit Ausgabeaufschlag besser gerechnet hätte.

Hast du völlig recht.
Der Ausdruck „Performancegebühr“ ist daher in diesem Falle
auch völlig falsch, und dass ist sehr nett ausdrückt.

Ja, eindeutig zun teuer, da gibt es genausogute und bessere.
Aber der Starfondsmanager Herr Klaus Kaldemorgen möchte gut
bezahlt werden.

Tja, bei der Riesteranlage, in Fonds, bleibt mir da nicht mehr so viel an Auswahl (Anbieterknappheit) übrig. Jetzt könnte ich anhand der Kosten schnell sagen: „Ok, ab zur DWS.“, nur ist die Nettoperformance wichtiger, und da scheint trotz aller Kosten die UIT besser zu sein. Denk ich mal…

Du hattest in einem früheren Post geschrieben:

Und da du die Auswahl erwähnst, es gibt am Markt nur einen
Anbiter bei dem du zu 100% in Aktienfonds investieren kannst.
Nämlich die UniprofiRente der Union Investmet, bei den du in
den UniGlobal investierst.

Machen das die DWS, DeKa nicht auch?

Gruss
kurambu

ach so.
Hallo,

wie Du Dich entscheidest, ist Deine Sache. Ich finde nur es
besser, wenn ich meine Entscheidungen auf der Grundlage von
richtigen Informationen treffe und nicht auf Basis der irrigen
Ansicht, man müsse überall Depotgebühren zahlen.

Wenn meine Kritik zu harsch war, sorry.
Nur wenn meine Rechnung fehlerhaft ist, dann bitte ich um Korrektur, wenn nicht, dann kann meine Herangehensweise nicht auf falschen Informationen oder „irrigen Ansichten“ aufbauen, sondern ist halt korrekt. So viel Fairness sollte sein

P.s. Mir sind die Depotgebühren doch s* egal, wie „Börsenfan1968“ schon schrieb, ist das „der Tropfen auf dem heißen Stein“.

Gruß, kurambu

Da muss ich dir voll und ganz zustimmen, zumal nun
Depotgebühren wirklich besonders bei Sparplänen über Jahre
hinweg keine Entscheidungsgrösse sein sollten.

Komisch eingentlich, wieso zuerst nach den Kosten geschaut
wird, anstatt sich auf die Qualität der Fondsauswahl zu
konzentrieren und dann zu schauen, wo es dieses zu den
günstigesten Konditionen gibt.

Weil die Kosten meist das I-Tüpfelchen bedeuten?
Kosten sind mit das einzige Vergleichsinstrument außer der Performance das man hat, außerdem greifen die Fondsgesellschaften ohnehin schon genug zu. Also hat das nichts aber auch gar nichts mit Geiz, sondern mit gesundem Menschenverstand zu tun.

Im Endeffekt haben wir uns wohl nur etwas missverstanden. Mir ging es doch nur darum, die Kostenverrechnung zu verstehen. Bzw. wie das alles funktioniert.
Meine spätere Herangehensweise deckt sich doch mit deiner hier beschriebenen, und ich hoffe sie ist richtig so. :wink:
Wenn ein Fonds eh schlecht ist, nehm ich ihn nicht. Ist er gut (Performance der Vergangenheit), dann wird er interessant. Also schau ich mir andere „gleichWERTIGE“ Fonds an, die ebenso reinpassen. Als nächsten Schritt interessiert mich dann der Kostenblock.
Lieber zwei gleichperformante Fonds, wo ich den habe, wo weniger von der erreichten Performance abgeschöpft wird.

Ich bin doch eh erst Laie, Anfänger… also übt etwas „Nachsicht“ bitte. :wink:))

Hallo,

ich glaube, in diesem Thread gerät sowieso einiges
durcheinander. Im Startposting wurde eine bestimmte Situation
beschrieben:

Es liegt ein Sparplan mit zwei Fonds vor, Ausgabeaufschläge
von 2,5% und 5%, Depotgebühren, Managementgebühren.

richtig.

Daraus entwickelt sich eine Diskussion. Darin wird erwähnt,
daß man die Kosten senken könnte.

Ja, von ihnen:

Die ersten beiden Fonds, die Du nanntest (Fidelity European
Growth, Templeton Growth) sind gut und für ein Investment im
Prinzip geeignet. Den Ausgabeaufschlag kann man reduzieren
und Depotgebühren kann man sparen.

Anschließend heißt es: Die Kosten auf diese Weise zu senken,
sei nicht gut, weil man bei den genannten Direktbanken nur
Rabatte von 50 Prozent erhalte, bei der Fondsgesellschaft aber
von 100 Prozent.

War mein Beispiel, jedoch nicht auf die Fonds aus dem Startposting bezogen, sondern auf die Fonds, aus der bis zu dem Zeitpunkt entstandenen Diskussion:

(Fidelity European Growth, Templeton Growth)

Seltsam - erst hieß es noch, bei den
Fondsgesellschaften gäbe es nur einen Rabatt von 50 Prozent
bzw. Null Prozent. Ja, wat denn nu?

Ok, ist schon etwas verwirrend. Der 50%tige Rabatt bezog sich auf das Startposting. Mein Vergleich in „RE12…“ bezog sich auf die FOnds:

(Fidelity European Growth, Templeton Growth), weil SIE diese im vorherigen Post auch als Beispiel nahmen. Sorry.
Und da ich diese statt 50% Rabatt evtl. mit 100% Rabatt bekommen könnte, hab ich mich einfach gefragt, was sich eher rechnet:

a) den 100%tigen Rabatt nehmen, aber 36€ Depotgebühr im Jahr zahlen, oder
b) den 50%tigen Rabatt nehmen, und (wie in ihrem Beispiel) keine Depogebühr zahlen.

Deshalb mein Beispiel. Bin halt am Vergleichen und Suchen, welche Kombinationen sich am besten eigenen.

Wenn man die
Ausgangsbedingungen zwischendurch ändert, führt die Diskussion
zu nichts.

Stimmt schon, ich hoffe, ich konnte etwas Licht ins Dunkel bringen. :wink:

Grüße,
kurambu

Fidelity Funds - European Growth Fund A (EUR)
Templeton Growth Fund
Nordea

Hallo karambu,

auf die Gefahr hin, daß wir jetzt NOCH eine neue Diskussion eröffnen:

  1. Der Fidelity European Growth ist mittler soooo groß geworden, dass sogar Fidelty versucht, den Mittelzufluß in andere Europaprodukte umzuleiten. Es besteht also massiv die Gefahr, dass dieser Fonds wegen seiner Größe zu unbeweglich wird (oder schon ist) und deshalb künftig keine herausragenden Ergebnisse erzielen kann.

  2. Alle drei von Dir genannten Fonds legen nach dem „Value“-Prinzip an. Das war seit 2000 die bessere Strategie, wird aber sicher nicht immer so weiter laufen. Hier stoßen wir an die Grenzen der Aussagekraft von Vergangenheitszahlen.
    Sinnvoll wäre aus meiner Sicht, wenigstens einen Fonds aus dem Wachstumssegment (Growth) zu berücksichtigen, damit Du dabei bist, wenn die „Stilwende“ kommt. Außerdem sind diese Fonds deutlich volatiler (schwanken Stärker) was für einen Sparplan ja mal nicht verkehrt ist.
    Bei einem Blick auf die Performancetabellen wird Dir dabei wahrscheinlich schlecht werden. Aber das war am 1.1.2000 mit den Value-Fonds genauso.
    Klar nach Anlagestil und -regionen strukturierte Produkte findest Du z.B. bei Morgan Stanley, Merrill Lynch und JP Morgan (ohne Anspruch auf Vollständigkeit).
    Und bitte nicht von den Namen blenden lassen. Es gibt einige Produkte (vor allem ältere) welche ein „Growth“ im Namen haben aber nach dem Value-Prinzip anlegen.

  3. Du suchst Service und faire Beratung? Die Voraussetzung dafür ist, dass Du jemanden findest, der Dir dafür ein Geschäftsmodell anbietet, sprich, den Du angemessen für seine Arbeit bezahlen kannst.
    Wer nur am Ausgabeaufschlag verdient, wird nur für den Verkauf von Fonds bezahlt, bestenfalls für die damit verbundene Beratung. Aber er muß es sich leisten können, Dich auch darüber hinaus zu betreuen.
    Es wird sehr schwer, von dem, was an Sparplänen zu verdienen ist, Spitzenberater einzukaufen. Besonders, wenn der Ausgabeaufschlag auch noch rabattiert wird.
    Nur mal so zum nachdenken. Es gibt übrigens einen Verband der Honorarberater. Google mal, die werden Dir ein Mitglied in Deiner Nähe nennen können, wenn Du das suchst (und bereit bist zu zahlen…)

Gruß Schorsch

Hallo,

ich erlaube mir, mich hier mal einzumischen.
Es gibt zu Ihrer Frage viele Anregungen die durchaus nicht schlecht sind, aber die eigentliche Frage scheint mir nicht ausreichend beantwortet zu sein.
Sie würden laut Ihrer Angabe zwei Fondsdepots eröffnen bei zwei verschiedenen Gesellschaften, warum?
Es gibt Gesellschaften bei denen würden Sie nur ein Depot eröffnen und Sie zahlen die Depotgebühr nur einmal egal wie viele Fonds Sie in Ihrem Depot haben. Es ist auch unerheblich ob die Fonds von verschiedenen Anbietern stammen. In der Regel sind diese Gebühren festgesetzt und kosten mind. 12 Euro aber max. 40 Euro.
Der Ausgabeaufschlag ist natürlich separat zu verrechnen.
Sollten Sie weitere Fragen haben kontaktieren Sie mich.

Gruß

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo Kurambu

falls es noch kein anderer geschrieben hat (den ganzen Thread zu lesen, ist mir zu viel Zeitaufwand, aber die Info vielleicht doch ganz passend), bezugnehmend zum Betreff:

Wenn man Fonds über die Börsen Hamburg oder Berlin kauft[1], entfällt zum einen der Ausgabe-Aufschlag. Zum anderen erntest du dort u.U. geeignetere Kaufpreise als über die Fondsgesellschaft, da die Papiere dort aktiv gehandelt werden und die Börsen teils selbst für Liquidität sorgen.

Grüße, Hagen

[1] insofern sie dort gehandelt werden. Das Fonds-Portfolio dieser beiden Börse ist allerdings IMHO beachtlich

Hey,
Ich investiere 75,00 € monatlich in 2 Fonds.
Fond A (Ausgabeaufschlag 2,5%, Verwaltungsgebühr 1,45%,
Depotkosten 15,00 €)
Fond B (Ausgabeaufschlag 5%, Verwaltungsgebühr 1,20%,
Depotkosten 09,00 €)
D.h. Fond B bleibt noch immer teurer, auch wenn die
Depotgebühr günstiger ist. Jetzt noch die Managementgebühr:
Fond A = 1,45%
Fond B = 1,20%

Hallo Leute,
ist doch immer wieder schön, nach 34 (ich hoffe ich habe mich nicht verzählt) unheimlich aufschlussreichen und interessanten Antworten mal wieder auf die Frage zurückzukommen.
Während sich die Experten bereits um Fondsrenditeprognosen, Abgeltungssteuer und verriesterte Sparpläne unterhalten, nimmt der Laie sich ein Blatt Papier und versucht die Rechnung nachzuvollziehen.

Fond B ist 0,25% günstiger, und da diese Gebühr zukzessiv
verrechnet wird, könnte ich diesen Prozentsatz doch auch vom
Prozentsatz des Aufgabeaufschlags abziehen: also statt 5 % des
Fonds B nur noch 4,75%
d.h.:
Alt: Fond B 5,00% von 75 € = 3,75 € * 12 = 45 €
Neu: Fond B 4,75% von 75 € = 3,5625 € * 12 = 42,75 €

42,75 + Depotkosten (9 €) = 51,75 €

Fond A bleibt also trotz teurerem Depot und trotz höherer
Verwaltungsgebühr günstiger von den Kosten, als Fond B.
Der Ausgabeaufschlag ist also hier der Kaufentscheidende
Wert!?

Ist das soweit richtig?
Entschuldigt die „Kindergartenrechnung“. :wink:

Hmmm…Managementgebühr (MG) vom Ausgabeaufschlag (AA) abziehen… Moment …
Du zahlst Geld ein, von diesem Geld wird der AA abgezogen. Einmal im Jahr wird die Managementgebühr vom Fondsvermögen abgezogen… warum ziehst du dann die Managementgebühr von der monatlichen Sparrate bzw. dem AA ab?
Fonds B ist 0,25% PRO JAHR günstiger, d.h. etwa 0,02% pro Monat!

d.h.:
Alt: Fond B 5,00% von 75 € = 3,75 € * 12 = 45 €
Neu: Fond B 4,75% von 75 € = 3,5625 € * 12 = 42,75 €

RICHTIG WÄRE:
Alt: Fond B 5,00% von 75 € = 3,75 € * 12 = 45 €
Neu: Fond B 4,98% von 75 € = 3,735 € * 12 = 44,82 €

42,75 + Depotkosten (9 €) = 51,75 €

RICHTIG WÄRE:
44,82 + Depotkosten (9 €) = 53,82 €

Gell?
Frank