Ausgabeaufschlag

Hey,

meine Frage ist, ob meine Rechnung (so einfach sie erscheinen mag) richtig ist. Vielleicht hab ich mich auch irgendwo geirrt?

Beispiel:

Ich investiere 75,00 € monatlich in 2 Fonds.

Fond A (Ausgabeaufschlag 2,5%, Verwaltungsgebühr 1,45%, Depotkosten 15,00 €)
Fond B (Ausgabeaufschlag 5%, Verwaltungsgebühr 1,20%, Depotkosten 09,00 €)

Vorerst erscheint Fond B als die billigere Variante…

Bei jedem Kauf (monatlich) wird der Ausgabeaufschlag abgezogen.
Fond A 2,5% von 75 € = 1,875 € * 12 = 22,5 €
Fond B 5,00% von 75 € = 3,75 € * 12 = 45 €

D.h. Fond B kommt mich schon mal teurer. Jedoch jetzt noch die Depotjahresgebühr zu beachten:
Fond A = 15,00 € + 22,50 € = 37,50 €
Fond B = 09,00 € + 45,00 € = 54,00 €

D.h. Fond B bleibt noch immer teurer, auch wenn die Depotgebühr günstiger ist. Jetzt noch die Managementgebühr:

Fond A = 1,45%
Fond B = 1,20%
Fond B ist 0,25% günstiger, und da diese Gebühr zukzessiv verrechnet wird, könnte ich diesen Prozentsatz doch auch vom Prozentsatz des Aufgabeaufschlags abziehen: also statt 5 % des Fonds B nur noch 4,75%
d.h.:
Alt: Fond B 5,00% von 75 € = 3,75 € * 12 = 45 €
Neu: Fond B 4,75% von 75 € = 3,5625 € * 12 = 42,75 €

42,75 + Depotkosten (9 €) = 51,75 €

Fond A bleibt also trotz teurerem Depot und trotz höherer Verwaltungsgebühr günstiger von den Kosten, als Fond B.
Der Ausgabeaufschlag ist also hier der Kaufentscheidende Wert!?

Ist das soweit richtig?
Entschuldigt die „Kindergartenrechnung“. :wink:

Hallo,

also erstmal sind Depotkosten in der Regel eine Jahresgebühr und somit kannst du Sie nicht so verrechnen wie du es machst. Du kannst sie daher nicht einfach auf die Käufe verteilen.
Wie würdest du denn das bei deiner Rechnung im zweiten Jahr machen ?
Durch 24 teilen ?

Du schreibst u.a „Fond B kommt mich schon mal teurer“.

Aber du vergisst bei dem ganzen, dass entscheident für den Anlagererfolg die Wertentwicllung des Fonds ist.
Hat der „teure Fonds“ eine bessere Wertentwicklung umso besser für dich.

Der Ausgabeaufschlag ist also hier der Kaufentscheidende
Wert!?

Bloss nicht, das wäre fatal. Du gehst hier falsch vor.
Suche dir zuerst"gute Fonds" aus die du kaufen willst und dann den Broker etc. wo du sie am günstigsten Kuafen kannst.

Was nutzt dir schon geringer Ausgabeaufschlag, wenn der Fonds schlecht ist.

Gruss
Börsenfan1968

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo,

grob drübergeschaut siehts schon so aus, als hättest Du die „Kindergartenrechnung“ voll im Griff und kannst Dich jetzt ruhig mal an die Grundschulmathematik rantrauen.

Allerdings macht Dich im Laufe der Zeit nicht reich, was Du an Kosten sparst, sondern was Du mit Deinen Fonds verdienst. Wenn also Fonds A jedes Jahr im Schnitt nur 1% weniger Ertrag bringt als Fonds B, dann kannst Du Dir auf die gesparten Kosten zwar ein Ei backen, aber mit Fonds B wäre schonmal eine Pizza vom Lieblingsitaliener drin gewesen… .

Also weg von der „Geiz ist geil“ Strategie und den Fokus lieber auf den Fonds an sich gelegt!
Aber Vorsicht: Die reinen Performancezahlen der Vergangenheit sind für Sparpläne nicht wirklich aussagekräftig. Von wegen Druchschnittskosteneffekt usw… Außerdem sinds ja eh nur Vergangenheitszahlen… .
Also lieber zwei ordentlich schwankende Fonds in unterschiedlichen Märkten lange genug besparen und sich darüber freuen, dass die Kosten vernachlässigbar im Vergleich zum Ertrag werden… :wink:

Zu Deiner Rechnung sei aber noch gesagt:
Du bernachlässigst den bereits investierten Betrag. Für das laufende Jahr ist Deine Betrachtung zwar richtig, aber zum Bsp. nach dem fünften Jahr zahlst Du die um 0,25% höhere VV auf den vierfachen (nur die Einzahlung gerechnet) Betrag. Dann wirkt sich irgendwann die billigere VV mehr aus als der höhere AA.
Klar?

Gruß Schorsch

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Entscheidend ist doch in erster Linie in welche Märkte oder Branchen man investieren möchte. Je kürzer der Anlagehorizont desto wichtiger werden Eintritts- und Ausstiegszeitpunkt. Auf ein paar Kriterien (Fondsmanagementqualität, wie lange existiert der Fonds schon, etc.) achten … schön diversifizieren … mit dem Fondsvermittler um jedes Prozent Agio feilschen *lach* … und bei www.fondsweb.de jeden Tag nachgucken :wink:
Gruß, Alex

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Hallo,

also erstmal sind Depotkosten in der Regel eine Jahresgebühr
und somit kannst du Sie nicht so verrechnen wie du es machst.
Du kannst sie daher nicht einfach auf die Käufe verteilen.
Wie würdest du denn das bei deiner Rechnung im zweiten Jahr
machen ?

Die Depotkosten wurden von mir doch lediglich abschließend zur Gesamtsumme addiert, also nicht aufgeteilt.

Zuerst bin ich froh, dass meine Rechnung stimmig ist.
Das natürlich der vielleicht von der Kosten teurere Fonds bei einer vielleicht 1% höheren Rendite als der andere Fonds dann doch aufschließt bzw. besser da steht, ist mir schon klar. Mir ging es nur um die reine Rechnung, da es Neuland für mich ist.

Wiederrum macht der günstigere Fond (von den Kosten her) auch „mehr“ Gewinn, wenn ER 1% mehr Rendite abwirft.

Leider habe ich bei meinem Vorhaben, ein Riester-Fondsprodukt abzuschließen, nicht die große Auswahl an Anbietern und Fonds… wenn man in reine Fonds zahlt, und nicht über eine Rentenversicherung geht. Von daher ist:

  1. Die Fondsentwicklung
  2. Die Gebühren/Kosten

in meinen Augen wichtig.

Darum versuche ich mir das auch etwas „auszurechnen“. Man will ja wissen wie es funktioniert. :smile:

Das man nicht nur auf die Kosten schaut, sondern auch auf die Fondentwicklung ist richtig, aber wie ihr schon sehr treffend sagt: ES SIND ALLES VERGANGENHEITSWERTE!

Das macht es dem Anlage nicht leicht. Vor allem, wenn es hier um Laufzeiten über mehr als 25 Jahre geht… (mal angenommen, wenn man den Anbieter nicht wechslet)

Zu Deiner Rechnung sei aber noch gesagt:
Du vernachlässigst den bereits investierten Betrag. Für das laufende :Jahr ist Deine Betrachtung zwar richtig, aber zum Bsp. nach dem :fünften Jahr zahlst Du die um 0,25% höhere VV auf den vierfachen (nur :die Einzahlung gerechnet) Betrag. Dann wirkt sich irgendwann die :billigere VV mehr aus als der höhere AA.
Klar?

Und ich dachte ich zahl die VV nur immer auf die im Jahr getätigten Beträge…
D.h. dass die 1,45% bzw. 1,20% VV schrittweise auf meine monatlichen Einzahlungen verteilt werden, und nicht auf den gesamten bis dahin investierten Betrag…?
Klärt mich mal bitte auf. :wink:

P.s. Eine Frage noch:

Der Fond B, also der mit den 1,20% VV hat noch solche Gebühren:
Managementgebühr : 1,200% p.a. (ist ja die VV)
Depotbankgebühr : 0,050% p.a.
Performancegebühr : 0,700%

Und der Fond A hat halt nur die 1,45% VV (all-in-fee)
macht das jetzt wieder einen großen Unterschied?

danke für eure Hilfe!

Hallo,

Entscheidend ist doch in erster Linie in welche Märkte oder
Branchen man investieren möchte.

Klar, wenn ich so versiert bin, würde ich auch reine Technologier, Wastums etc. Fonds wählen, aber als „Anfänger“ schaue ich doch zuerst das mein Geld „gut“ unterkommt.
Das investiere ich zuerst unabhängig von Markt und Branche in bekannte Fonds alla:

Fidelity Funds - European Growth Fund A (EUR)
Templeton Growth Fund
Nordea

Je kürzer der Anlagehorizont desto wichtiger werden Eintritts- und :Ausstiegszeitpunkt. Auf ein paar Kriterien (Fondsmanagementqualität, :wie lange existiert der Fonds schon, etc.) achten …

richtig

schön :diversifizieren … mit dem Fondsvermittler um jedes Prozent
Agio feilschen *lach* …

Feilschen? Wie denn das? Kann ich nicht schon froh sein, dass mir die Fondsvermittler Ausgabeaufschläge (Agio) rabattieren? Wie bitte kann ich da mit WEM noch feilschen?

und bei www.fondsweb.de jeden Tag
nachgucken :wink:
Gruß, Alex

Gruß, kurambu

Hallo,

Entscheidend ist doch in erster Linie in welche Märkte oder
Branchen man investieren möchte.

Klar, wenn ich so versiert bin, würde ich auch reine
Technologier, Wastums etc. Fonds wählen, aber als „Anfänger“
schaue ich doch zuerst das mein Geld „gut“ unterkommt.
Das investiere ich zuerst unabhängig von Markt und Branche in
bekannte Fonds alla:

Fidelity Funds - European Growth Fund A (EUR)
Templeton Growth Fund
Nordea

Je kürzer der Anlagehorizont desto wichtiger werden Eintritts- und :Ausstiegszeitpunkt. Auf ein paar Kriterien (Fondsmanagementqualität, :wie lange existiert der Fonds schon, etc.) achten …

richtig

schön :diversifizieren … mit dem Fondsvermittler um jedes Prozent
Agio feilschen *lach* …

Feilschen? Wie denn das? Kann ich nicht schon froh sein, dass
mir die Fondsvermittler Ausgabeaufschläge (Agio) rabattieren?
Wie bitte kann ich da mit WEM noch feilschen?

Ich z.B. als Versicherungsmakler kann dir jeden der in Deutschland zugelassenen Fonds (ca. 7700) anbieten und könnte dir theoretisch 100% Rabatt auf den Ausgabeaufschlag geben (was ich natürlich nie tun würde, da ich - man muss wissen ich beschäftige mich seit vielen Jahren mit Finanzderivaten, Aktien, Börsen, etc. - mein Gehirnschmalz investiere und maßgeschneiderte Investmentfondsanlagen zusammenstelle und diese auch beobachte, meine Mandanten also auch betreue).
Solange ich auf Courtage arbeite gebe ich max. 50% Rabatt. Viele geben bis zu 100% Rabatt, hauptsache sie haben mal den Fuß in der Türe, oder bei vermögenden Kunden tritt man dann halt als Honorarberater auf :wink:

und bei www.fondsweb.de jeden Tag
nachgucken :wink:
Gruß, Alex

Gruß, kurambu

Ich z.B. als Versicherungsmakler kann dir jeden der in
Deutschland zugelassenen Fonds (ca. 7700) anbieten und könnte
dir theoretisch 100% Rabatt auf den Ausgabeaufschlag geben

Nicht in Verbindung mit einem Riesterprodukt, denn dort muss man vertraglich gebunden sein, und kann nicht mal so irgendeinen FOnds auswählen und fertig, wobei „vermögende Kunden“ DAS, sicherlich nicht nötig haben. :wink:

oder bei vermögenden Kunden tritt man dann halt als Honorarberater :auf :wink:

Hm, die Reichen werden wieder reicher, der „Normalbürger“ bleibt auf der Strecke.
Finde mal einen unabhängigen Berater (Honorarberater) für den Normalbürger… :smile:

Gut, ich drifte etwas ab.
Gruß, kurambu

Ich z.B. als Versicherungsmakler kann dir jeden der in
Deutschland zugelassenen Fonds (ca. 7700) anbieten und könnte
dir theoretisch 100% Rabatt auf den Ausgabeaufschlag geben

Nicht in Verbindung mit einem Riesterprodukt, denn dort muss
man vertraglich gebunden sein, und kann nicht mal so
irgendeinen FOnds auswählen und fertig, wobei „vermögende
Kunden“ DAS, sicherlich nicht nötig haben. :wink:

oder bei vermögenden Kunden tritt man dann halt als Honorarberater :auf :wink:

Hm, die Reichen werden wieder reicher, der „Normalbürger“
bleibt auf der Strecke.
Finde mal einen unabhängigen Berater (Honorarberater) für den
Normalbürger… :smile:

Weißte, ich bin umsonst für den normalen Bürger und unabhängig, kompetent und niemand weiß es zu schätzen (ausser natürlich die paar wenigen Kunden die ich habe; bin auch neu in der Gegend obwohl ich hier aufgewachsen bin). Bin dabei mir einen Kundenstamm aufzubauen oder auch nicht wenns mir hier in D zu blöd wird. Die Branche erfährt keine Anerkennung in unserer Gesellschaft weil es zu viele schwarze Schafe gibt und die Menschen zuviel Geld haben und davon nichts verstehen *g - paradox wie vieles in Deutschland.

noone said it would be easy *sing*

Gut, ich drifte etwas ab.
Gruß, kurambu

Weißte, ich bin umsonst für den normalen Bürger und
unabhängig, kompetent und niemand weiß es zu schätzen (ausser
natürlich die paar wenigen Kunden die ich habe; bin auch neu
in der Gegend obwohl ich hier aufgewachsen bin).

Das sind Erfahrungswerte, die jeder individuell sammelt.
Wäre Regensburg nicht zu weit entfernt, würde ich deine Kompetenz gerne kennen lernen, aber letztlich bestimme ich wo ich mich gut beraten fühle, und leider war dies bislang nie der Fall.
Damit will ich nicht die Branche schlecht machen, aber du spricht die sogenannten „Schwarzen Schafe“ doch selber an, und leider machen sich, meiner Meinung nach, viele Berater nicht wirklich Gedanken um den Kunden. Eher welche Produkte, Anbieter etc. sie verkaufen können.
Es fängt dabei an, das die Kunden über die späteren Missstände hingewiesen werden (Rente), über schlechte Anlagen, Alterslücken, Finanzwissen… was gut ist, wo der Kunde denkt, „Hey, hier bin ich gut aufgehoben.“, endet aber in miserablen Produkten, unangemessenen Strategien und viel zu viel Verschwndung des Geldes der Kunden…

Bin dabei mir
einen Kundenstamm aufzubauen oder auch nicht wenns mir hier in
D zu blöd wird. Die Branche erfährt keine Anerkennung in
unserer Gesellschaft weil es zu viele schwarze Schafe gibt und
die Menschen zuviel Geld haben und davon nichts verstehen *g -
paradox wie vieles in Deutschland.

Das ist es doch gerade… Würden mehr vom richtigen Umgang mit ihrem Geld verstehen, würde es auch nicht so viele schwarze Schafe gehen!

noone said it would be easy *sing*
Gruß, kurambu

Hallo,

Das ist es doch gerade… Würden mehr vom richtigen Umgang mit
ihrem Geld verstehen, würde es auch nicht so viele schwarze
Schafe gehen!

wozu braucht man in dem von Dir angesprochenen Fall die Berater? Die ersten beiden Fonds, die Du nanntest (Fidelity European Growth, Templeton Growth) sind gut und für ein Investment im Prinzip geeignet. Den Ausgabeaufschlag kann man reduzieren und Depotgebühren kann man sparen. Damit stehen die Chancen gut, langfristig eine vorzeigbare Rendite einfahren können. Ich sehe nicht, wozu man da einen Berater bräuchte.

Grüße,

Oliver Walter

Disclaimer: Selbstverständlich stellt dieses Posting keine Anlageempfehlung für die genannten Produkte dar. Wertentwicklungen in der Vergangenheit sind keine Garantie für zukünftige Entwicklungen. Bei beiden Produkten sind Kursrückgänge möglich, so daß der Anleger nach Ende seines Anlagezeitraums Kapitalverlust erleiden kann. usw. usf.

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Hallo,

wozu braucht man in dem von Dir angesprochenen Fall die
Berater? Die ersten beiden Fonds, die Du nanntest (Fidelity
European Growth, Templeton Growth) sind gut und für ein
Investment im Prinzip geeignet. Den Ausgabeaufschlag kann man
reduzieren und Depotgebühren kann man sparen. Damit stehen die
Chancen gut, langfristig eine vorzeigbare Rendite einfahren
können. Ich sehe nicht, wozu man da einen Berater bräuchte.

Vollkommen richtig. In dem Fall braucht man keinen Berater.
Meine Erörterung war auch nicht explizit auf das Beispiel bezogen, sondern auf die Beratermentalität im Allgemeinen.
Beide Fonds können in der Tat zu 100% rabattiert werden. Depotkosten fallen wohl in jeden Fall an, ja nachdem wo man hingeht.

Hallo,

Depotkosten fallen wohl in jeden Fall an, ja nachdem wo man
hingeht.

ich zahle schon seit geraumer Zeit keine Depotgebühren.

Grüße,

Oliver Walter

Die Depotkosten wurden von mir doch lediglich abschließend zur
Gesamtsumme addiert, also nicht aufgeteilt.

Du hast sie zur Kaufsumme eines Jahres addiert, aber Sie fallen ja zum Beispiel im zweiten jahr in derselben Höhe an. Wie willst du sie dann verrechnen.
Aber davon abgesehen, sind das in diesem Fall die berühnten „Peanuts“.

Leider habe ich bei meinem Vorhaben, ein Riester-Fondsprodukt
abzuschließen, nicht die große Auswahl an Anbietern und
Fonds… wenn man in reine Fonds zahlt, und nicht über eine
Rentenversicherung geht.

Stimmt, aber Riester-Fondsprodukt macht bei langer Laufzeit sehr viel Sinn.
Und da du die Auswahl erwähnst, es gibt am Markt nur einen Anbiter bei dem du zu 100% in Aktienfonds investieren kannst. Nämlich die UniprofiRente der Union Investmet, bei den du in den UniGlobal investierst.

Aber gute Idee bei 25 jahren in "Aktien"Fonds bei Riester zu investieren.

Von daher ist:

  1. Die Fondsentwicklung
  2. Die Gebühren/Kosten

in meinen Augen wichtig.

Da die Fondsentwicklung „nach Kosten“ dargestellt wird, ist diese entscheident.

Und ich dachte ich zahl die VV nur immer auf die im Jahr
getätigten Beträge…

Wieso denne das ?
Schließlich wird dein Kapital doch auch nicht nur ein Jahr verwaltet, sollen die denn im zweiten jahr das umsonst für dich machen ? .-)))

D.h. dass die 1,45% bzw. 1,20% VV schrittweise auf meine
monatlichen Einzahlungen verteilt werden, und nicht auf den
gesamten bis dahin investierten Betrag…?
Klärt mich mal bitte auf. :wink:

das heisst ganz einfach, dass 1,45% pro Jahr vom investierten Kapital als Verwaltungsvergütung anfällt. Für Beträge die zum Beispiel am 1.7 investiert werden, wären das zeitanteilig 0,725%

Der Fond B, also der mit den 1,20% VV hat noch solche
Gebühren:
Managementgebühr : 1,200% p.a. (ist ja die VV)

genau

Depotbankgebühr : 0,050% p.a.

Die Wertpapiere werden bei einer Depotbank hinterlegt, die will ja schließlich für Ihre Arbeit auch etwas Geld !

Performancegebühr : 0,700%

Hmm, so steht das bestimmt nicht dort. Schau noch mal nach, bestimmt gibt es da eine genau Regelung zur Erfolgsabhängigen vergütung (Performance-fee)

Und der Fond A hat halt nur die 1,45% VV (all-in-fee)
macht das jetzt wieder einen großen Unterschied?

Kann man nicht pauschal sagen, kommtdrauf an, wie die Regelung zur Erfolgsabhängigen vergütung (Performance-fee) ist
(Wieder vorausgesetzt die fonds haben die identische Wertentwicklung)

Gruss
Börsenfan1968

Hallo,
ich zahle schon seit geraumer Zeit keine Depotgebühren.

Wie kann man denn auch einer der Glücklichen werden, ohne bei jeder Investmentgesellschaft ein neues Anlagekonte eröffnen zu müssen?
Gruß, kurambu

zum beispiel bei der DAB Bank www.diraba.de

oder wenn man einen sparplan hat,
bei der comdirect bank. www.comdirect.de

Gruss

Börsen1968

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hab jetzt leider keine Zeit mehr, werde am Monatag mal drauf eingehen… nur kurz dazu:

Stimmt, aber Riester-Fondsprodukt macht bei langer Laufzeit
sehr viel Sinn.

Vielleicht nicht mehr ganz so viel, wenn ab 2008 20 - 30% an den Staat gehen, so oder so… Mich würde mal deine Meinung dazu interessieren!

Und da du die Auswahl erwähnst, es gibt am Markt nur einen
Anbiter bei dem du zu 100% in Aktienfonds investieren kannst.
Nämlich die UniprofiRente der Union Investmet, bei den du in
den UniGlobal investierst.

Wie steht es mit der DWS?
Bis zum 60. Lebensjahr wird dort in Aktienfonds investiert, zwar nicht zu 100%, da 5-10% in Renten und Geldmarkt investiert wird, aber das wird bei UIT nicht anders sein.
Oder ist das nicht so?

Und das BEIDE Anbieter ab Beginn der Auszahlungsphase einen Teil der Gesamtsumme in eine Rentenversicherung umschichten ist auch so, aber auch erst dann!

Oder? (Vielleicht bin ich auch falsch informiert)

Aber gute Idee bei 25 jahren in "Aktien"Fonds bei Riester zu
investieren.

Finde ich auch, natürlich ist das immer von der individuelle Situation abhängig. Rentenversicherungen mit Fondsanteil, auch wenn dir mehr Auswahl an Fonds und auch bekanntere Fonds angeboten werden, sind nach meinen ersten Recherchen einfach zu teuer (?), wo wir wieder bei den Kosten/Gebühren wären. :wink:

Gruß, kurambu

Hallo,

Wie kann man denn auch einer der Glücklichen werden, ohne bei
jeder Investmentgesellschaft ein neues Anlagekonte eröffnen zu
müssen?

bei der genannten comdirect.de, z.B. wenn man einen Sparplan eröffnet. Besparbar sind der von Dir genannte Fidelity European Growth und die Euro-Variante des Templeton Growth mit je 50 Prozent Rabatt.

Oder bei der ing-diba.de. Da kostet das Depot gar nichts, auch wenn Du keinen Sparplan hast. Den Fidelity kannst Du trotzdem haben, auch die Euro-Variante des Templeton Growth.

Das sind zwei von zahlreichen Möglichkeiten.

Grüße,

Oliver Walter

Disclaimer: Selbstverständlich stellt dieses Posting keine Anlageempfehlung für die genannten Produkte dar. Wertentwicklungen in der Vergangenheit sind keine Garantie für zukünftige Entwicklungen. Bei den genannten Kapitalanlageprodukten sind Kursrückgänge möglich, so daß der Anleger nach Ende des Anlagezeitraums Kapitalverlust ion erheblicher Höhe erleiden kann. usw. usf.

keine Steuer von 20-30% !!!

Sodele muss auch gleich weg,
weiter Antwort später nur eine Anmerkung

Stimmt, aber Riester-Fondsprodukt macht bei langer Laufzeit
sehr viel Sinn.

Vielleicht nicht mehr ganz so viel, wenn ab 2008 20 - 30% an
den Staat gehen, so oder so… Mich würde mal deine Meinung
dazu interessieren!

Wie kommst du den darauf dass auch bei Riester 20-30% an den Staat gehen ab 2008 ??

Da liegt eine Fehlinformation vor.
Kapitalerträge bei dem Riesterprodukt unterliegen während der laufzeit nicht der Steuer !!! und das ändert sich auch 2008 nicht.
Auch dieser Punkt macht Riester interessant.

Leider werden wieder mal viele Anleger verrückt gemacht.

Schreib dir die Tage noch was

Gruss
Börsenfan1968

Hallo,

Du hast sie zur Kaufsumme eines Jahres addiert, aber Sie
fallen ja zum Beispiel im zweiten jahr in derselben Höhe an.
Wie willst du sie dann verrechnen.
Aber davon abgesehen, sind das in diesem Fall die berühnten
„Peanuts“.

Stimmt, ich hab da nur an das eine Jahr gedacht. :wink:

Da die Fondsentwicklung „nach Kosten“ dargestellt wird, ist
diese entscheident.

Komisch, da hab ich zwei Quellen zu gefunden, welche stimmt denn nun eigentlich? (und das verbindlich!)

  1. Bei der Entscheidung für ein konkretes Investmentprodukt ist daher immer zu beachten, dass die Performancezahlen, die eine Fondsgesellschaft veröffentlicht, brutto zu verstehen sind.
  2. Tatsache ist, dass Fondsgesellschaften ihre Performancezahlen auf Nettobasis, also nach Abzug der Kosten, veröffentlichen.

das heisst ganz einfach, dass 1,45% pro Jahr vom investierten
Kapital als Verwaltungsvergütung anfällt. Für Beträge die zum
Beispiel am 1.7 investiert werden, wären das zeitanteilig
0,725%

Ok, (1,45%/12*6) Verstanden. :wink:

Hab dazu das gefunden:

  1. Die Verwaltungsgebühr, die sich zudem am (hoffentlich steigenden) Iventarwert des Fonds orientiert, wird in Prozent des jeweiligen Fondsvermögens berechnet.
    „Money-Schorsch“ schrieb zu der Thematik folgendes:

Zu Deiner Rechnung sei aber noch gesagt:
Du bernachlässigst den bereits investierten Betrag. Für das laufende Jahr ist Deine :Betrachtung zwar richtig, aber zum Bsp. nach dem fünften Jahr zahlst Du die um 0,25% :höhere VV auf den vierfachen (nur die Einzahlung gerechnet) Betrag. Dann wirkt sich :irgendwann die billigere VV mehr aus als der höhere AA.

Also wird doch eher der Prozentwert (1,45%) vom jeweiligen FONDSVERMÖGEN berechnet, NICHT von den monatlichen Beträgen. Es wird zwar schon täglich (sukzessiv) umgelegt, aber halt nur von dem „Inventarwert“ des Fonds/meine bisherigen Investitionen.

Beispiel:
Sparrate: 100 €/Monat
Fond A (1,45% VV, 2,5% AA, Depot 15 €)
Fond B (1,20% VV, 5% AA, 9 €)

  1. Jahr (1200 €)
    Fond A (1,45% VV) = 17,4 €
    Fond B (1,20% VV) = 14,4 €

  2. Jahr (2400 €)
    Fond A (1,45% VV) = 34,8 €
    Fond B (1,20% VV) = 28,8 €

  3. Jahr (3600 €)
    Fond A (1,45% VV) = 52,2 €
    Fond B (1,20% VV) = 43,2 €

Fond A ist trotz höherer VV, aber wegen halbierter AA (2,5%) im ersten Jahr noch von den Kosten „günstiger“.

Im zweiten Jahr ebenso, aber ab dem 3. bzw. 4 Jahr ist Fond B (1,20% VV), aber trotz 5% AA günstiger, weil der VV auf das Fondsvermögen gerechnet wird.

Fazit:
D.h. die „Ersparnis“, die mir z.B. ein halbierter AA (2,5% stat 5%) bringen würde, wäre nicht so ausschlaggebend wie der VV, da der günstigere VV über einen längeren Zeitraum mehr bemerkbar macht, als der AA.(?)

Performancegebühr : 0,700%

Hmm, so steht das bestimmt nicht dort. Schau noch mal nach,
bestimmt gibt es da eine genau Regelung zur Erfolgsabhängigen
vergütung (Performance-fee)

Steht da:
http://www.fondsweb.de/fondsvergleich/vergleich.php?..

und als Zusatz:
„des durchschnittlichen Fondsvolumens des betrachteten Geschäftsjahres“

Also weitere 0,7% des durchschnittlichen Fondsvolumens.
Ist doch mächtig, oder?

Gruss
kurambu