Nun ja - als Expertin fürs „Neolythikum“ weißt Du da da Bescheid, nicht wahr?
Behaupte ich nicht, zu sein. Die, die du des Plapperns bezichtigst hat immerhin einen Experten verlinkt, nachdem hier bislang alle mehr oder weniger rumraten. Was dich nicht davon abhalten konnte, wieder einmal im Ton grundlos über die Stränge zu schlagen.
Ich meinte Profi, weil ich eben keiner bin. Auf den post hatten sich bisher ja nur kudo und ich gemeldet. Ich weiß durchaus, das das ein Expertenforum ist. Nur kann sich heute nicht mehr direkt an die Experten wenden.
Aber zumindest haben kudo und ich wenigstens versucht zu helfen.
Wo warst du denn, bis du was zu meckern gefunden hast?
Schönen Tag, lieber aprilfisch
Selbstverständlich kann man.
Wer hier eine Frage einstellt, wendet sich an alle Experten, die hier lesen und schreiben.
Es gibt keinerlei Anlass, eine Frage zu einem Thema zu beantworten, in dem man sich nicht auskennt.
Hallo,
das ist sehr eindeutig ein Feuerstein. Die Farbe und das Muster sind da sehr eindeutig. Feuerstein ist eigentlich ein Glas mit einer unregelmäßigen internen Struktur - die helleren Bereiche weisen auf eine zunehmende Verwitterung hin, die sonst eigentlich eher von den Rändern nach innen wandert - womöglich konnte da irgendwo Wasser zutreten.
In jedem Fall ist die Farbgebung sehr eindeutig Feuerstein.
Servus, und, ist was rausgekommen?
Lg Manu
exakt die vollständige und richtige Antwort, die Du ein paar Zentimeter höher lesen kannst.
Wenn Du etwas daran nicht verstehst, frag ruhig nach - @Zerschmetterling beißt nicht, er ist ein nicht nur gescheiter, sondern auch recht verträglicher Zeitgenosse.
Schöne Grüße
MM
Könnte mir vielleicht noch jemand bei diesem stein weiterhelfen? Danke schon mal für eure antworten.
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Wir holen mal unsere beiden Steinexperten hinzu:
Moin,
oft hilft der Fundort weiter, ich tippe mal auf sowas wie Bessemer-Birne.
Gruß
Ralf
Der stein wurde in der oberpfalz auf einem berg in sowas wie einer erdkuhle mit dem metalldetektor gefunden. Liebe grüsse
Moin,
falls mit Oberpfalz die Maxhütte in Sulzbach-Rosenberg gemeint ist, könnte es sich um Schlacken aus der Verhüttung von Eisenerz handeln.
Gruß
Ralf
Nein es handelt sich um sülzbürg. Dort war nie ein metallbearbeitungsbetrieb oder ähnliches. Ein meteorit könnte es nicht vielleicht sein, oder? Danke und liebe grüsse
Es sieht trotzdem sehr nach Industrieschlacke aus. Die kleinen Löchern von Ausgasungen, die glasige, geschmolzene Struktur und die rostbraune Farbe (hoher Eisenanteil) sprechen schon sehr dafür.
Gegen einen Meteoriten spricht die unregelmäßige, teilweise regelrecht kantige Form.
Vorschlag: mach mal einen Strich auf einen rauen Stein (wenn rotbraun, dann wahrscheinlich Eisenerz), halte einen Magneten dran und versuche die Dichte zu ermitteln (Waage, ein hinreichend großer Behälter, Bindfaden, ein Stab (oder Kochlöffel) und Wasser reichen. Du wiegst den Stein, füllst den Behälter so weit mit Wasser, dass der Stein genug Platz hat, darin zu verschwinden, bindest den Stein an den Faden und lässt ihn von dem Stab aus in das Wasser hängen. Das, was die Waage dann zeigt, ist das Gewicht des verdrängten Wassers. Da Wasser die Dichte 1 g/cm³ hat, kannst Du das als Volumen nehmen. Masse durch Volumen=Dichte.)
Berichte mal vom Ergebnis der Testreihe.
Gruß
C.
Sowas wie Schlacke (Hauptsache kostenlos) wurde früher gern verwendet, um damit ausgefahrene Feldwege (heute Spurrillen genannt) aufzufüllen.
Gruß
Ralf
Hi, also wie schon angesprochen sieht man deutlich Vesikel und auch sowas wie eine Schmelzkruste. Die rötliche Farbe passt zu Eisen(III)oxid - vor allem wenn der Stein nass ist.
Schlacke aus dem Straßenbau scheint mir da ein heißer Kandidat. Wurde der Stein auf oder an einem Weg gefunden?
Einen Meteoriten halte ich für ausgeschlossen. Der würde keine Vesikel aufweisen. Vesikel entstehen, wenn kleine Mengen Gas bei einer sehr schnellen Abkühlung eingefangen werden. Meteorite haben sich sehr, sehr langsam abgekühlt (nur so können die Widmanstetten-Figuren entstehen)




