Ausgeraubt

Hallo ich bin neu hier auf der Seite und weiss nicht wohin ich mich wenden soll.
Meine Frage ist die, dass mein "noch Freund mein Konto geplündert hat. Ich stehe da, ohne Geld ohne Nahrungsmittel. Mein Freund ist über alle Berge, ich bin krank und kann nicht arbeiten, was soll ich denn machen?
LG Himmeltau

Hallo!
Probier es doch erst mal hier:
http://www.heilsarmee.de/nhq/public/index.php

Hi Armin,

Probier es doch erst mal hier:
http://www.heilsarmee.de/nhq/public/index.php

Warum so unmenschlich, unwürdig, so gnadenlos? Da braucht jemand Hilfe und kriegt dann noch ne Keule *kopfschüttel*

Ich kann nur empfehlen, zum Anwalt zu gehen - auch wenn das in solchen Fällen meist aussichtslos ist.

Gruß,

Anja

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Was heißt da „unmenschlich“? Da hat jemand kein Geld und keine Nahrungsmittel ; der Anwalt wird wohl kaum eine Suppe kochen… Das ist dann erst der zweite Schritt. Erst mal muß was in den Bauch, und in der Hinsicht ist so etwas die schnellste Lösung.

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Auch der Weg zur Bank ist wichtig. Jede Vollmacht der Person X zum Zugriff auf das Konto muß gelöscht werden, damit nicht noch mehr Geld von dort genommen wird.

Hi,

ich hoffe das Konto ist gegen einen weiteren Zugriff des noch-Freundes schon gesperrt?

grüße
miamei

Nun, ich würde sofort

  1. die Polizei anrufen bzw. persönlich dort hingehen und den Fall schildern. Auf diese Art und Weise finden Sie wenigstens Ihren „Freund“ wieder, und wahrscheinlich auch das Geld.

  2. zum Amtsgericht gehen und dort einen Beratungshilfeschein beantragen. Einfach an der Pforte fragen, wo es den Schein gibt. Bei der Stelle, die den Schein erteilt, auch nach einem Anwalt fragen. Mit dem Beratungshilfeschein arbeitet der Anwalt auf Staatskosten, also kostenlos.

  3. zum Sozialamt gehen und dort mitteilen, Sie seien im Moment völlig mittellos.

  4. den Arbeitgeber anrufen und um einen Gehaltsvorschuss in bar bitten. Angesichts der Situation dürfte jeder Arbeitgeber Verständnis haben.

  5. zur Hausbank gehen, dort die Situation schildern, dem „Freund“ die Vollmacht entziehen und direkt um ein kleines Sofortdarlehen bitten, um die Zeit zu überbrücken.

  6. im schlimmsten Fall zu einer ortsansässigen „Tafel“ gehen und dort Essen holen. Das kostet nichts und hilft ein paar Tage weiter.

  7. den Vermieter anrufen und um Zahlungsaufschub für die nächste Miete bitten, damit nicht auch noch die Miete fällig wird.

  8. die Türschlösser wechseln lassen, damit es wenigstens beim verlorenen Geld bleibt.

  9. Möglicherweise kann der Anwalt auch helfen, die Bank zu verklagen, um etwas von dem Geld zu retten. Vielleicht durfte die Bank gar nicht alles an Ihren „Freund“ auszahlen.