Ausgeschaltete Kaffeemaschine durchgebrannt?

Hallo Leute!

Ich brauche eure Hilfe, da mir eine Sache von gestern ein Rätsel ist:

Meine bessere Hälfte und ich hatten gestern wieder einmal nicht dran gedacht, dass in unserem alten Bauernhaus die Stromleitungen nicht „dem neuesten Stand der Technik“ entsprechen und hatten Waschmaschine, Boiler, Licht, Fernseher und den Herd gleichzeitig eingeschaltet. Normalerweise brennt dann die Sicherung durch, wird getauscht, basta.
Gestern ging plötzlich der Fernseher aus, der Herd blieb teilweise an (Backrohr aus, eine Platte lief noch) und das Licht „dimmte“ sich auf ca. halbe Helligkeit. Dann beganns auf einmal im Kaffeevollautomat zu knistern und zu stinken. Hab natürlich sofort alle Verbraucher vom Netz getrennt etc. Irgendwann gingen die Lichter komplett aus. Die Sicherung war durchgebrannt. Hab sie getauscht und danach war wieder alles normal, nur die Kaffeemaschine ist kaputt.
Könnt ihr mir sagen was da passiert ist? Die Kaffeemaschine war ausgeschaltet. Warum waren die Lichter plötzlich nur halb hell?

Achtung!!! es könnte sich um einen Defekt am Rückleiter handeln! (halbe helligkeit , durchgebrantes Gerät …)
Dabei können manche Verbraucher zu wenig andere zuviel Spannung bekommen.
Besonders bei Alten 2 Adrigen Installationen gefährlich.

Auserdem könnte eine schlechte Verbindung völlig abfackeln !

Fachmann holen , durchmessen lassen , Ursache suchen!
Am besten E-check vom Innungsbetrieb machen lassen

Guten Morgen,

Ihr werdet i.d.R. mit sogenanntem „Drehstrom“ versorgt - das heißt, die Einspeisung vom öffentlichen Netz erfolgt mit 3x 230V. Wenn Ihr einen Freileitungsanschluss über das Dach habt, dann ist der HAK (Hausanschlusskasten des Netzbetreibers) am Dachboden, ansonsten im Keller. Von dort aus geht es in die private Unterverteilung wo die Sicherungen sitzen die schon mal ausgetauscht hast. Ich nehme an, das sind DiaZ oder NeoZ Schraubsicherungen aus Porzellan? Mit wieviel Ampere sind die abgesichert? 32A oder 50A schätze ich.

Zurück zum Thema, wenn nun nur teilweise der Strom im Haus funktioniert, dann ist 1 von den 3 Phasen (Kabel) stromlos - dann funktioniert auch nur teilweise die Stromversorgung im Haus da sich das Kabel mit den 3x 230 Volt im Haus aufteilen.

Zu dem Phänomen mit dem „glimmen“ des Lichts. Es könnte sein, dass das durch einen sogenannten „Phasenschluss“ entstanden ist. Heißt: Irgendwo sind 2 von den 3 Kabeln aneinander gekommen oder halt nur fast wegen z.B. defekter Isolierung. In dem Moment bekommt das eine Kabel vom anderen etwas vom „Strom“ ab, aber vielleicht nur 100V - und dann „glimmen“ die Lampen.

So wie Du das geschildert hast, sollte dringend mal die ganze elektrische Anlage kontrolliert und ggf. erneuert werden! Das darf man nicht auf die leichte Schulter nehmen und schnellstmöglich handeln!

Schönes Wochenende

Gary

Das hört sich gruselig an. Ich weiß die Antwort auf die Frage leider nicht. Aber Vorsicht! Nicht, dass Euch man die Hütte abbrennt. Alles GUTE.

Sorry, da kann ich nicht helfen…

Wenn man viele Verbraucher am gleichen Stromkreis hat, oder ein Verbracher der viel Watt b.z. Amper braucht. Kann es schon sein das das licht nicht mehr so hell ist.

Moin,
m. E. kann es sich nur um sogen. Kriechströme handeln.
Irgendwo ist die Isolierung nicht mehr ganz und der Strom sucht sich seinen eigenen Weg… Wenn er auf der Suche einen hohen Widerstand trifft, kommt es zu einer Erwärmung und … Feuer. Also Elktriker rufen, Fehler suchen lassen. Füher war so etwas oft, bei alten Aluminiumkabeln.
Ronald