Erst mal einen schönen guten Tag an alle,
Meine Frage bezieht sich auf die Auskunftpflicht der Eltern beim Antrag auf Bafög eines studierenden Kindes.
Zum besseren Verständnis meiner Frage möchte ich den Sachverhalt erst einmal erläutern.
Im Juni diesen Jahres zog mein Sohn von Berlin in einem ziemlich desolaten Zustand zu mir. Ihm war direkt eine Arbeit besorgt, er verdiente gutes Geld (sollte eigentlich seine Schulden abtragen, was er aber nicht tat), und lebte voll auf meine Kosten,(egal ob Essen, Wohnen, ausgehen, Zigaretten, Auto…).Nachdem mir dann auffiel, dass er seine Schulden nicht zahlte, (Aufforderungen von Schuldnern, die mich ansprachen),fand ich es mehr als bedenklich, dass er trotz allem immer „pleite“ war. Auch meine Lebenssituation ließ ein Fortführen dieser Lebensweise nicht zu, so dass er aufgefordert wurde, sich mit an den Miet-, Neben.-, Lebenshaltungskosten zu beteiligen. Zuerst zeigte er eine Einsicht, um dann aber mit einem üblen Brief, in dem er unter anderm schrieb keinerlei Kontakte mehr mit mir haben zu wollen, in einer Nacht und Nebelaktion die Wohnung zu verlassen.
Vor einem Monat bekam ich ein Schreiben von ihm, in dem er mich aufforderte, das Formblatt über Elterneinkünfte auszufüllen. Der Brief war nicht an mich als Mutter verfasst sondern an Frau…
Darauf hin habe ich ihn angeschrieben, das Bafögamt sowie die Uni an der er studieren möchte. In allen Anschreiben habe ich klare Stellung bezogen, dass ich aus Gründen die aus dem hinterlassen Brief meines Sohnes und seinem grundsätzlichem Verhalten mir gegenüber(ich stehe mittlerweile zu allem anderen auch noch mit Schulden da, die er gemacht hatte)diesen Antrag nicht auffüllen werde. Die Brief von meinem Sohn und an ihn legte ich zu den Schreiben an das Bafögamt sowie an die Uni bei.
Heute bekam ich wieder ein Schreiben von meinem Sohn in dem er mich wieder als Frau… auffordert bis zu 20. Nov. Auskünfte zu geben. Zu seiner Person wollte er „großzügig keine Stellung nehmen“. Weiterhin droht er mir mit rechtlichen Schritten gegen mich, so wie damit, dass er mir gerichtlich meine berufliche Approbation wegen geistiger/psychischer Aufälligkeiten meiner Person entziehen lassen wolle.
Nach allem halte nicht nur ich meinen Sohn für „brandgefährlich“, im wahrsten Sinne des Wortes. Neben all meiner Befürchtungen stehe ich nun auf vor den rechtlichen Möglichkeiten und Grenzen, wie ich damit umgehen kann und darf.
Ich hoffe sehr, dass jemand mein Mammutschreiben gelesen hat und mir helfen kann.
Vielen vielen Dank sag ich auf jeden Fall
G.M.