Hallo zusammen,
Also mal angenommen: Man oder Frau ist Ausländer und wohnt in Deutschland.
Man hat einen ausländischen Führerschein, aber darf mit diesem in Deutschland nicht mehr fahren, wegen festem Wohnsitz und Ablauf der 6- Monatsfrist.
Also macht man in Deutschland eine Prüfung, um nach deren Bestehen den Führerschein umschreiben zu lassen.
Mal angenommen, das klappt und man besteht. Nun möchte die Führerscheinstelle den alten Original-Führerschein einziehen und gibt im Gegenzug den deutschen Führerschein aus.
D.h. beim nächsten Heimatbesuch kann man nicht mehr den gewohnten Schein vorweisen, sondern muss bei einer Kontrolle der Polizei erklären, warum man einen deutschen oder bestenfalls internationalen Führerschein hat. Das ist nicht für jeden Polizisten leicht zu verstehen…
Es heißt: „in begründeten Fällen kann die Führerscheinbehörde davon absehen…“
Und nun komme ich endlich zu meiner Frage: Wer kennt die Situation bzw. wie hat die Führerscheinstelle diese Kann-Bestimmung ausgelegt?
Gibt es eine Chance, den Original-Führerschein zu behalten?
Danke im Voraus
heavyfuel