Auslandsexperten?! Importgeschäft

Hallo Auslandsexperten,

ich schreibe derzeit eine Seminararbeit über Auslandsrisiken eines Importeurs und darüber wie man diese an einem konreten Beispiel eines neuzugründenden Zwischenhändlers ausschalten kann.

Also es geht bei der Seminararbeit konkret darum:
–> bisher sichert ein Importeur seine Auslandsgeschäfte über Versicherungen o.ä. ab und muss meist über Akkreditive/Inkassos seine Zahlungen abwickeln. Das sind alles Sachen, die ihm (viel) Geld kosten. Zudem gibt es rechtliche Probleme, da zwei verschiedene Länder aufeinander treffen und jedes Land seine eigenen Gesetze hat.

Bsp: Lederwaren / Import von Gürtel…
Hersteller sitzt in der Türkei. Bisher läuft der Handel mind. durch zwei Großhändler.

Hersteller (Izmir) --> Großhändler (Istanbul) --> Großhändler/Großkonzerne (Deutschland) --> Einzelhandel

Lösungsansatz:
Der Hersteller in Izmir/TR gründet in Deutschland (Z.B. in Stuttgart) ein Tochterunternehmen. Dadurch hat der Importeur (Großhändler/Großkonzern/Einzelhandel in BRD) die Möglichkeit seine Verträge nach deutschem Recht abzuschliessen und kann sich dadurch die Formalitäten (Inkasso/Akkreditiv) bei der Bezahlung sparen und hat keinerlei Auslandsrisiken mehr, kann dadurch natürlich auch auf die Versicherungen verzichten. Zudem kommt noch hinzu dass mind. ein Großhändler ausgeschaltet wird.


darüber würde ich gerne Schreiben… Wer kann mir helfen? Wer hat Erfahrungen im Auslandgeschäft, damit ich in meiner Seminararbeit mit Beispielen aus der Praxis glänzen kann und wer hat evtl. Literaturvorschläge?

Ich bedanke mich bereits im Voraus…

Gruß
Erkan

Hallo …

mal eine Zwischenfrage…

Warum sollte der türkische Exporteur so einen Blödsinn machen und im teuren Deutschland eine Zweigniederlassung eröffnen, die ihm schlimmstenfalls noch fixe Kosten bereitet, nur weil der deutsche Abnehmer sein Risiko minimieren möchte ?

Man könnte in das Akkreditiv z.B. die Kausel einbauen, dass den Dokumenten ein Gutachten einer neutralen dritten Institution beigefügt ist, in dem die Qualität der Ware geprüft und für gut befunden wurde und ansonsten die Dokumente nicht aufgenommen werden.

Beide sind Geschäftsleute und haben ein Interesse an Lieferung bzw. Empfang unbeschadeter Ware und der bei der Versendung mögliche Untergang wird eh durch eine Frachtversicherung abgedeckt.

MfG
BEBOUB
http://www.1-2-3-Businessplan.de

zwischenfrage zurück. warum sollte ein importeur sich das so kompliziert machen wenn er hier in deutschland eine möglichkeit hätte seine waren ohne versicherungen/Akkreditive usw. zu beziehen. das sind doch alles sachen die geld kosten. oder bin ich da falsch informiert und importversicherungen/akkreditive sind seit neustem umsonst?

zu deiner frage, warum der türkische hersteller eine tochter hier gründen sollte: er sucht neue absatzmöglichkeiten. er versucht seine waren günstiger ins ausland zu bringen. zu den evtl. fixkosten: der hersteller hätte keine großen fixkosten. lagerhaltung in deutschland wird nicht angestrebt. die lieferung erfolgt trotzdem direkt: werk(TR)–>abnehmer(BRD). und an personal muss vorerst auch nicht eingestellt werden. die leitung des tochterunternehmen übernimmt der sohn, der seit jahren bereits in deutschland lebt.

aber wie bereits gesagt in meiner seminararbeit schreibe ich aus sicht des importeuers und nicht des herstellers…

gruß

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Hallo …

für den Importeur kann es uninteressant sein, weil er ggf. die Produktionen mehrerer Lieferanten durch seinen Spediteur zusammenfassen und in einer kompletten Einzelladung transportieren lässt, um Frachtkosten zu sparen, denn viele Einkäufer kaufen, je nach Art der Waren, regionsbezogen ein.

Zudem kann es sein, dass der Importeur ein bedeutend größeres Warenvolumen zu bewegen hat, als der Hersteller und von daher bedeutend günstigere Frachtraten hat als der Hersteller, andernfalls würden sich die höheren Frachtraten des Herstellers auf den Preis der Waren niederschlagen.

Für den Exporteur kann es uninteressant sein, weil er das Risiko eingeht, Ware produziert zu haben, die ihm der deutsche Kunde aufgrund von Mängeln hier nicht abnimmt, bei einer Qualitätskontrolle im Werk kann ggf. noch während der Produktion eingegriffen werden, sodass nur eine kleine Charge mit Mängeln behaftet ist.

Die Kosten eines Akkreditives sind unerheblich, denn sie werden durch den Vorteil einer aufschiebenden Zahlung (Lieferantenkredit) bei weitem wieder kompensiert.

MfG
BEBOUB
http://www.1-2-3-Businessplan.de

Hallo …

für den Importeur kann es uninteressant sein, weil er ggf. die
Produktionen mehrerer Lieferanten durch seinen Spediteur
zusammenfassen und in einer kompletten Einzelladung
transportieren lässt, um Frachtkosten zu sparen, denn viele
Einkäufer kaufen, je nach Art der Waren, regionsbezogen ein.

Zudem kann es sein, dass der Importeur ein bedeutend größeres
Warenvolumen zu bewegen hat, als der Hersteller und von daher
bedeutend günstigere Frachtraten hat als der Hersteller,
andernfalls würden sich die höheren Frachtraten des
Herstellers auf den Preis der Waren niederschlagen.

Allerdings ist auch zu beachten, dass der exporteur nicht nur diesen importeur als kunden haben wird und damit auch ein entspreches Volumen erreicht und damit seine frachtkosten ebenfalls senken kann…

Für den Exporteur kann es uninteressant sein, weil er das
Risiko eingeht, Ware produziert zu haben, die ihm der deutsche
Kunde aufgrund von Mängeln hier nicht abnimmt, bei einer
Qualitätskontrolle im Werk kann ggf. noch während der
Produktion eingegriffen werden, sodass nur eine kleine Charge
mit Mängeln behaftet ist.

Naürlich darf es nicht vorkommen dass ein Exporteur waren mit Mängel produziert, dieses risiko hat jeder Hersteller. Egal ob In- oder Auslandsgeschäft!!

Die Kosten eines Akkreditives sind unerheblich, denn sie
werden durch den Vorteil einer aufschiebenden Zahlung
(Lieferantenkredit) bei weitem wieder kompensiert.

Richtig. Allerdings ist der Akkreditiv nicht alles was im Auslandsgeschäft zusätzliche Kosten verursacht.

MfG
BEBOUB
http://www.1-2-3-Businessplan.de

Hallo Erkan,

möglicherweise wirst Du bei Bak Kardesler in Mannheim, dessen Eigenmarke „Baktat“ innerhalb von weniger als fünfzehn Jahren eine Erfolgsstory geschrieben hat, offene Ohren finden.

Das Handelsunternehmen, Anfang der 1990er Jahre von fünf Brüdern (soviel ich weiß, sozusagen von „Söhnen Mannheims“) gegründet, beschäftigt heute weltweit 1.300 Mitarbeiter und macht keinen sehr krisengeschüttelten Eindruck.

Die Gründer-Brüder haben wohl das getan, wofür früher in Mannheim die zugewanderten Schwaben zuständig waren, z.B. der Heinrich Lanz: Unter dem Motto „Schaffe, net spiele!“ nicht locker lassen, bis man halt das eigene Fabrikle zusammengebracht hat.

Welche Vorteile es für Baktat hat, mindestens den deutschen Markt nicht von der Türkei aus zu bearbeiten, kann dort denke ich zumindest gefragt werden: Mehr als eine Abfuhr kann es nicht kosten, und vielleicht braucht man da ja in fünf-sechs Jahren Führungsnachwuchs?

Ob sich die Leute gerne in die Karten schauen lassen, weiß ich nicht, aber vom eigenen Erfolg zu erzählen ist ja eigentlich auch was Schönes…

Schöne Grüße

MM

Hallo Auslandsexperten,

ich schreibe derzeit eine Seminararbeit über Auslandsrisiken
eines Importeurs und darüber wie man diese an einem konreten
Beispiel eines neuzugründenden Zwischenhändlers ausschalten
kann.

Grundfalscher Ansatz:

Bei der gängigen Praxis, den richtigen Agenten und Erfahrungen in Einkauf und /oder Produktion im Ausland bestehen nahezu keine Risiken. ausser natürlich bewusster betrug seitens des Lieferanten:

Beispiel: Stofflieferung in die Türkei erstklassige Jeansstoffe zur Verarbeitung in modische Da-Jeans. Lieferung ein Karton davon, die anderen Kartons waren Restbestände und Abfälle aus früheren Lieferungen. die neue modische Jeans konnte man danach in den Städten der Türkischen Rivera kaufen.

der echte Karton war der mit dem Kontrollstempel des agenten vor Ort.

Also es geht bei der Seminararbeit konkret darum:
–> bisher sichert ein Importeur seine Auslandsgeschäfte
über Versicherungen

was außer den Transport sollte er versichern?

o.ä. ab und muss meist über
Akkreditive/Inkassos seine Zahlungen abwickeln.

einfach sauber klar sicher. Warum sollte er das ändern und vor allem in was? Bargeld?

Das sind alles
Sachen, die ihm (viel) Geld kosten.

andere Varianten kosten mehr Geld und sind unsicherer. sonst gäbe es längst kein Akkreditiv mehr wenn dein Ansatz richtig wäre.

Zudem gibt es rechtliche
Probleme, da zwei verschiedene Länder aufeinander treffen und
jedes Land seine eigenen Gesetze hat.

die werden eben per Akkreditiv-Abwicklung geglättet. Weil dort z.B. festgelegt ist, daß beide Vertragspartner ihren Verpflichtungen anchweislich nachkommen müssen: Der eine besorgt die Quote oder Ausfuhrgenehmigung, der ander die Einfuhrgenehmigung.

Lösungsansatz:
Der Hersteller in Izmir/TR gründet in Deutschland (Z.B. in
Stuttgart) ein Tochterunternehmen. Dadurch hat der Importeur
(Großhändler/Großkonzern/Einzelhandel in BRD) die Möglichkeit
seine Verträge nach deutschem Recht abzuschliessen und kann
sich dadurch die Formalitäten (Inkasso/Akkreditiv) bei der
Bezahlung sparen und hat keinerlei Auslandsrisiken mehr, kann
dadurch natürlich auch auf die Versicherungen verzichten.
Zudem kommt noch hinzu dass mind. ein Großhändler
ausgeschaltet wird.

Aber der Türke hat das risiko, daß er auch nach deutschem Recht gewährleisten muss. und das wird er sich (wohlweislich) bezahlen lassen.

Der lieferant muss selbst die Rohware kaufen und das Waren- und Vorkasserisiko tragen. (total an den Realitäten eines anatolischen Gürtelschneiders vorbei.)

Der Großhändler sit meist der Hersteller, denn er gibt den „armen“ sein Leder und verkauft die fertigen Gürtel mit gutem Gewinn. Wer was von ihm will, soll zu ihm kommen. (Traditionelle Muster des Lieferlandes)

Der Lieferant kann im internationalen Geldverkehr Wege bestimmen, damit er innerhalb seiner Steuerlichkeit bessere Konditionen erlangt.

Der ieferant ist interssiert große mengen an wenige Adressen zu liefern.

Der Lieferant ist nicht daran intersiiert einen eigenen Vertrieb aufzubauen.

Der Lieferant ist daran interssiert vorhandene Vertriebskanäle (GH, Vertrieb, vorhandene Kunden) zu nutzen.

darüber würde ich gerne Schreiben… Wer kann mir helfen? Wer
hat Erfahrungen im Auslandgeschäft, damit ich in meiner
Seminararbeit mit Beispielen aus der Praxis glänzen kann und
wer hat evtl. Literaturvorschläge?

Stell dir vor: die Agentur des Herstellers in Deutschland wäre doch eh nix anderes als ein GH. eben halt nur mit den gesamten Problemen der Markteinführung.

dann doch leiber zwei GH. Denn der eine in der Türkei handelt sicherlich nicht nur mit D sondern mit GB, F, USA, und anderen Staaten.

Du betrachtest fehlerhafterwiese die Aktion so, als gäbe es 1 Hersteller TK mit einem GH TK und einem GH D und einem Kunden D.

Betrachte mal die Version:

ein Hersteller TK mit mehreren GH TK. Jeder GH TK hat mehrere GH weltweit. diese GH weltweit haben jeder meherer hundert kunden.

Schon siehst du das der Hersteller dieses Vertriebsarbeit nciht leisten kann und will.

gruss

Grundfalscher Ansatz:

Bei der gängigen Praxis, den richtigen Agenten und Erfahrungen
in Einkauf und /oder Produktion im Ausland bestehen nahezu
keine Risiken. ausser natürlich bewusster betrug seitens des
Lieferanten:

Beispiel: Stofflieferung in die Türkei erstklassige
Jeansstoffe zur Verarbeitung in modische Da-Jeans. Lieferung
ein Karton davon, die anderen Kartons waren Restbestände und
Abfälle aus früheren Lieferungen. die neue modische Jeans
konnte man danach in den Städten der Türkischen Rivera kaufen.

der echte Karton war der mit dem Kontrollstempel des agenten
vor Ort.

das widerspricht sich doch… du sagst dass es nahezu keine risiken gibt und beschreibst gleichzeitig ein riesen problem eines importeurs. ich kann aus erfahrung sagen dass einige deswegen abschrecken und geschäfte mit solchen ländern direkt vermeiden.

Also es geht bei der Seminararbeit konkret darum:
–> bisher sichert ein Importeur seine Auslandsgeschäfte
über Versicherungen

was außer den Transport sollte er versichern?

z.B. das o.g. risiko?!

o.ä. ab und muss meist über
Akkreditive/Inkassos seine Zahlungen abwickeln.

einfach sauber klar sicher. Warum sollte er das ändern und vor
allem in was? Bargeld?

nein nicht in bargeld, sondern in eine einfache überweisung.

Das sind alles
Sachen, die ihm (viel) Geld kosten.

andere Varianten kosten mehr Geld und sind unsicherer. sonst
gäbe es längst kein Akkreditiv mehr wenn dein Ansatz richtig
wäre.

warum sollen andere varianten mehr geld kosten? ich hab hier eine kalkulation eines türkischen gürtelschneiders vorliegen. glaubs mir es kostet den importeuer weniger.

Zudem gibt es rechtliche
Probleme, da zwei verschiedene Länder aufeinander treffen und
jedes Land seine eigenen Gesetze hat.

die werden eben per Akkreditiv-Abwicklung geglättet. Weil dort
z.B. festgelegt ist, daß beide Vertragspartner ihren
Verpflichtungen anchweislich nachkommen müssen: Der eine
besorgt die Quote oder Ausfuhrgenehmigung, der ander die
Einfuhrgenehmigung.

das ist richtig. nur ist es nicht für den importeur angenehmer, wenn er sich nicht mehr um die einfuhrformalitäten kümmern muss?

Lösungsansatz:
Der Hersteller in Izmir/TR gründet in Deutschland (Z.B. in
Stuttgart) ein Tochterunternehmen. Dadurch hat der Importeur
(Großhändler/Großkonzern/Einzelhandel in BRD) die Möglichkeit
seine Verträge nach deutschem Recht abzuschliessen und kann
sich dadurch die Formalitäten (Inkasso/Akkreditiv) bei der
Bezahlung sparen und hat keinerlei Auslandsrisiken mehr, kann
dadurch natürlich auch auf die Versicherungen verzichten.
Zudem kommt noch hinzu dass mind. ein Großhändler
ausgeschaltet wird.

Aber der Türke hat das risiko, daß er auch nach deutschem
Recht gewährleisten muss. und das wird er sich (wohlweislich)
bezahlen lassen.

Der lieferant muss selbst die Rohware kaufen und das Waren-
und Vorkasserisiko tragen. (total an den Realitäten eines
anatolischen Gürtelschneiders vorbei.)

ich glaub ich bin eher in der lage von der realität eines „armen“ türkischen gürtelherstellers zu berichten. wir haben in der türkei 2 manufakturen in dem gürtel hergestellt werden. das unternehmen besteht in der türkei bereits seit 40 jahren. sie hatten genug tiefs und hochs und haben auch genug erfahrung im auslandsgeschäft. und suchen tatsächlich neue absatzwege! den ein riesiges problem meines vater/onkels ist, dass die ware deutlich teuerer in deutschland ankommen.

Der Großhändler sit meist der Hersteller, denn er gibt den
„armen“ sein Leder und verkauft die fertigen Gürtel mit gutem
Gewinn. Wer was von ihm will, soll zu ihm kommen.
(Traditionelle Muster des Lieferlandes)

wie gesagt erfahrung in dem bereich ist vorhanden. an solche sachen hat der hersteller bereits gedacht. finanzielle mittel sind vorhanden.

Der Lieferant kann im internationalen Geldverkehr Wege
bestimmen, damit er innerhalb seiner Steuerlichkeit bessere
Konditionen erlangt.

Der ieferant ist interssiert große mengen an wenige Adressen
zu liefern.

richtig! eine adresse. und zwar die tochter in deutschland. er übernimmt dann die weitere verteilung der ware.

Der Lieferant ist nicht daran intersiiert einen eigenen
Vertrieb aufzubauen.

doch! aus o.g. gründen. jeder türkische unternehmer in der türkei versucht direkte kontakte ins ausland zu knüpfen. meist scheitert es an erfahrung bzw. daran dass keiner im ausland vor ort ist. in meinem fall wäre es sogar so dass der sohn in deutschland wohnhaft ist.

Der Lieferant ist daran interssiert vorhandene Vertriebskanäle
(GH, Vertrieb, vorhandene Kunden) zu nutzen.

darüber würde ich gerne Schreiben… Wer kann mir helfen? Wer
hat Erfahrungen im Auslandgeschäft, damit ich in meiner
Seminararbeit mit Beispielen aus der Praxis glänzen kann und
wer hat evtl. Literaturvorschläge?

Stell dir vor: die Agentur des Herstellers in Deutschland wäre
doch eh nix anderes als ein GH. eben halt nur mit den gesamten
Problemen der Markteinführung.

das ist richtig. im grunde genommen ist die tochter nicht anderes als ein großhändler in deutschland nur mit wesentlich geringeren risiken als ein richtiger großhändler. den er ist der sohn des herstellers, er muss keine angst haben dass er fehlerhafte ware bekommt oder gar über den tisch gezogen wird. er hat eine deutlich bessere verhandlungsposition oder besser gesagt er muss gar nicht verhandeln!

dann doch leiber zwei GH. Denn der eine in der Türkei handelt
sicherlich nicht nur mit D sondern mit GB, F, USA, und anderen
Staaten.

hauptsächlich deutschland. zu mindest in meinem fall.

Du betrachtest fehlerhafterwiese die Aktion so, als gäbe es 1
Hersteller TK mit einem GH TK und einem GH D und einem Kunden
D.

gruss

wie du siehst wurde an die meisten sachen gedacht. in meiner seminararbeit geht es um den importeur! an den hersteller wurde gedacht, er hat bereits durchkalkuliert, er kann sichs leisten und möchte auch dieses risiko eingehen. den wenn mans genau betrachtet hat er nicht mal viele risiken. klar muss er die gewährleistung nach deutschem recht übernehmen und diese auch bei der preiskalkulation berücksichtigen, allerdings ist der ENDPreis des gürtels durch den wegfall der GH bereits reduziert, so dass dieser aufschlag für den importeur nicht mehr erkennbar wäre.

das widerspricht sich doch… du sagst dass es nahezu keine
risiken gibt und beschreibst gleichzeitig ein riesen problem
eines importeurs.

Nein, das ist ja eben kein Problem. Ich sagte nur, daß ein absichtlicher Betrug ein Problem darstellt. Aber wenn die Strukturen aufrecht erhalten sind die du beschreibst, dann ist der Einzelhändler selbst davor geschützt, weil der risikoträger die beiden GH sind.

ich kann aus erfahrung sagen dass einige
deswegen abschrecken und geschäfte mit solchen ländern direkt
vermeiden.

die Länder werden nicht seriöser, wenn sie Agenturen hier in D eröffnen.

Also es geht bei der Seminararbeit konkret darum:
–> bisher sichert ein Importeur seine Auslandsgeschäfte
über Versicherungen

was außer den Transport sollte er versichern?

z.B. das o.g. risiko?!

Gegen betrug kann man sich nciht versichern!

nein nicht in bargeld, sondern in eine einfache überweisung.

Du bist wohl ein Spassvogel? eine normale Überweisung ins Ausland dauert Ewigkeiten kostet mehr Geld als ein Akkreditiv.

Das sind alles
Sachen, die ihm (viel) Geld kosten.

andere Varianten kosten mehr Geld und sind unsicherer. sonst
gäbe es längst kein Akkreditiv mehr wenn dein Ansatz richtig
wäre.

warum sollen andere varianten mehr geld kosten? ich hab hier
eine kalkulation eines türkischen gürtelschneiders vorliegen.
glaubs mir es kostet den importeuer weniger.

Ich denke du schreibst eine Arbeit über das Thema? Was machst du also mit gerechneten Zahlen? (Papier ist geduldig)

das ist richtig. nur ist es nicht für den importeur
angenehmer, wenn er sich nicht mehr um die einfuhrformalitäten
kümmern muss?

Der Einzelhändler beschafft deshalb über Agenturen oder Grosshändler also kann er an der einfuhr nix sparen.

ich glaub ich bin eher in der lage von der realität eines
„armen“ türkischen gürtelherstellers zu berichten. wir haben
in der türkei 2 manufakturen in dem gürtel hergestellt werden.

ah, also keine Arbeit sondern doch Marktanalyse auf kostenfrei!

Mensch, wenn du es nicht mal hier schaffst einen ehrlichen Eindruck zu erzeugen, wer soll dir deine angeblichen kostengünstigeren Einfuhren dann abkaufen?

ich habe jahrelang aus TK Arabien, Israel, Macao HK ROC importiert. Jeder hat versucht Kosten zu minimieren, aber keiner der Hersteller in den Ländern ist je auf die Idee gefkommen einen eigenen Vertrieb hier aufzubauen. Frag dich doch mal warum?

das unternehmen besteht in der türkei bereits seit 40 jahren.
sie hatten genug tiefs und hochs und haben auch genug
erfahrung im auslandsgeschäft. und suchen tatsächlich neue
absatzwege! den ein riesiges problem meines vater/onkels ist,
dass die ware deutlich teuerer in deutschland ankommen.

Das ist nicht das Problem. Weil über den Preis wird der Absatz nicht generiert. wei wärs mal mit nem Marketing und dem Einsatz eines richtigen Verkäufers aber nciht so wie du es hier machst. Mit ner Arbeit prahlen und nach drei Sätzen merkt man, daß da was faul ist. Das könnte wohl eher das Problem sein.

In meiner jetzigen Stelle zeigt es isch ebneso: die Kunden sind alle in die Billiglohnländer abgewandert wegen dem preis. jezt kommen sie wieder und klagen: die erste Lieferung war ok. aber dann gab es Terminschwierigkeiten, Qualitätsprobeme udn vor allem unzuverlässige Aussagen.

Der ieferant ist interssiert große mengen an wenige Adressen
zu liefern.

richtig! eine adresse. und zwar die tochter in deutschland. er
übernimmt dann die weitere verteilung der ware.

Hast ud schonmal gerechnet was der Neuaufbau eines Vertriebes kostet und wielange er dauert? Bete dass bis dahin nicht Betrieb und Tochter pleite sind.

Der Lieferant ist nicht daran intersiiert einen eigenen
Vertrieb aufzubauen.

doch! aus o.g. gründen. jeder türkische unternehmer in der
türkei versucht direkte kontakte ins ausland zu knüpfen. meist
scheitert es an erfahrung bzw. daran dass keiner im ausland
vor ort ist. in meinem fall wäre es sogar so dass der sohn in
deutschland wohnhaft ist.

Mal ne Frage: Warum wohnt der Sohn in D, wenn die Firma vom Vater/Onkel so gut läuft?

Jeder türkische Unternehmer, der Vertriebswege nicht nur nach D sucht, wendet sich an die entsprechenden Agenten in Tk und besticht diese Leute, daß sie ihre Waren puschen.

darüber würde ich gerne Schreiben… Wer kann mir helfen? Wer
hat Erfahrungen im Auslandgeschäft, damit ich in meiner
Seminararbeit mit Beispielen aus der Praxis glänzen kann und
wer hat evtl. Literaturvorschläge?

Wer so ügt, der sltle nicht versuchen in D Geschäfte zu machen, denn es fehlen ihm die grundlegenden charakterlichen Eigenschaften dazu.

gruss

Stimme dir weitgehend zu, bis auf…
Hallo local,

Du bist wohl ein Spassvogel? eine normale Überweisung ins
Ausland dauert Ewigkeiten kostet mehr Geld als ein Akkreditiv.

DAS ist definitiv unrichtig!

Aber:
Ich sehe das Hauptproblem der Überweisung darin, dass wohl weder der Käufer bereit ist Vorkasse zu leisten, noch der Produzent bereit ist ohne Geld zu liefern.
Mit dem Akkreditiv liegt nun mal das abstrakte Zahlungsversprechen (sogar falls der Importeur pleite gehen sollte) unter den darin genannten Bedingungen vor.

Gruß Ivo

darüber würde ich gerne Schreiben… Wer kann mir helfen? Wer
hat Erfahrungen im Auslandgeschäft, damit ich in meiner
Seminararbeit mit Beispielen aus der Praxis glänzen kann und
wer hat evtl. Literaturvorschläge?

Wer so ügt, der sltle nicht versuchen in D Geschäfte zu
machen, denn es fehlen ihm die grundlegenden charakterlichen
Eigenschaften dazu.

gruss

alles klar wenn du meinst… ich muss mit dir bestimmt nicht diskutieren, ob ich hier die wahrheit sage… denn so wie ich das hier erkenne bist du eh nur deswegen da um andere leute anzugreifen und den klugsch… zu spielen…
viel spass noch!

und mach bitte platz für die wahren experten! den einige hilfreiche und ernstgemeinte emails hab ich bereits bekommen… danke an diese stelle an die experten!