Hallo Auslandsexperten,
ich schreibe derzeit eine Seminararbeit über Auslandsrisiken
eines Importeurs und darüber wie man diese an einem konreten
Beispiel eines neuzugründenden Zwischenhändlers ausschalten
kann.
Grundfalscher Ansatz:
Bei der gängigen Praxis, den richtigen Agenten und Erfahrungen in Einkauf und /oder Produktion im Ausland bestehen nahezu keine Risiken. ausser natürlich bewusster betrug seitens des Lieferanten:
Beispiel: Stofflieferung in die Türkei erstklassige Jeansstoffe zur Verarbeitung in modische Da-Jeans. Lieferung ein Karton davon, die anderen Kartons waren Restbestände und Abfälle aus früheren Lieferungen. die neue modische Jeans konnte man danach in den Städten der Türkischen Rivera kaufen.
der echte Karton war der mit dem Kontrollstempel des agenten vor Ort.
Also es geht bei der Seminararbeit konkret darum:
–> bisher sichert ein Importeur seine Auslandsgeschäfte
über Versicherungen
was außer den Transport sollte er versichern?
o.ä. ab und muss meist über
Akkreditive/Inkassos seine Zahlungen abwickeln.
einfach sauber klar sicher. Warum sollte er das ändern und vor allem in was? Bargeld?
Das sind alles
Sachen, die ihm (viel) Geld kosten.
andere Varianten kosten mehr Geld und sind unsicherer. sonst gäbe es längst kein Akkreditiv mehr wenn dein Ansatz richtig wäre.
Zudem gibt es rechtliche
Probleme, da zwei verschiedene Länder aufeinander treffen und
jedes Land seine eigenen Gesetze hat.
die werden eben per Akkreditiv-Abwicklung geglättet. Weil dort z.B. festgelegt ist, daß beide Vertragspartner ihren Verpflichtungen anchweislich nachkommen müssen: Der eine besorgt die Quote oder Ausfuhrgenehmigung, der ander die Einfuhrgenehmigung.
Lösungsansatz:
Der Hersteller in Izmir/TR gründet in Deutschland (Z.B. in
Stuttgart) ein Tochterunternehmen. Dadurch hat der Importeur
(Großhändler/Großkonzern/Einzelhandel in BRD) die Möglichkeit
seine Verträge nach deutschem Recht abzuschliessen und kann
sich dadurch die Formalitäten (Inkasso/Akkreditiv) bei der
Bezahlung sparen und hat keinerlei Auslandsrisiken mehr, kann
dadurch natürlich auch auf die Versicherungen verzichten.
Zudem kommt noch hinzu dass mind. ein Großhändler
ausgeschaltet wird.
Aber der Türke hat das risiko, daß er auch nach deutschem Recht gewährleisten muss. und das wird er sich (wohlweislich) bezahlen lassen.
Der lieferant muss selbst die Rohware kaufen und das Waren- und Vorkasserisiko tragen. (total an den Realitäten eines anatolischen Gürtelschneiders vorbei.)
Der Großhändler sit meist der Hersteller, denn er gibt den „armen“ sein Leder und verkauft die fertigen Gürtel mit gutem Gewinn. Wer was von ihm will, soll zu ihm kommen. (Traditionelle Muster des Lieferlandes)
Der Lieferant kann im internationalen Geldverkehr Wege bestimmen, damit er innerhalb seiner Steuerlichkeit bessere Konditionen erlangt.
Der ieferant ist interssiert große mengen an wenige Adressen zu liefern.
Der Lieferant ist nicht daran intersiiert einen eigenen Vertrieb aufzubauen.
Der Lieferant ist daran interssiert vorhandene Vertriebskanäle (GH, Vertrieb, vorhandene Kunden) zu nutzen.
darüber würde ich gerne Schreiben… Wer kann mir helfen? Wer
hat Erfahrungen im Auslandgeschäft, damit ich in meiner
Seminararbeit mit Beispielen aus der Praxis glänzen kann und
wer hat evtl. Literaturvorschläge?
Stell dir vor: die Agentur des Herstellers in Deutschland wäre doch eh nix anderes als ein GH. eben halt nur mit den gesamten Problemen der Markteinführung.
dann doch leiber zwei GH. Denn der eine in der Türkei handelt sicherlich nicht nur mit D sondern mit GB, F, USA, und anderen Staaten.
Du betrachtest fehlerhafterwiese die Aktion so, als gäbe es 1 Hersteller TK mit einem GH TK und einem GH D und einem Kunden D.
Betrachte mal die Version:
ein Hersteller TK mit mehreren GH TK. Jeder GH TK hat mehrere GH weltweit. diese GH weltweit haben jeder meherer hundert kunden.
Schon siehst du das der Hersteller dieses Vertriebsarbeit nciht leisten kann und will.
gruss