Auslandsmontage als Tourist?

Hallo,

mein Mann ist viel auf Auslandsmontagen,die Firma schickt die Mitarbeiter meist ohne Visa einfach so als Touristen zu den Firmen.
Nun meine Frage ist das rechtens??
Was ist wenn ein Unfall passiert, wer kommt da für eventuelle Schäden auf?

Viele Grüße Sweeta

Hallo,

Auch Hallo

mein Mann ist viel auf Auslandsmontagen,die Firma schickt die
Mitarbeiter meist ohne Visa einfach so als Touristen zu den
Firmen.

Die Frage ist zunächst, in welchen Ländern er arbeitet. Und als was genau…und wie sieht das Arbeitsverhältnis aus (sind das zB Konzerntöchter, wo er arbeitet oder fremde „Dritte“; ist es Arbeitnehmerüberlassung oder oder…)

Nun meine Frage ist das rechtens??

Ein Anwalt würde sagen: Es kommt darauf an…auf die näheren Umstände. die leider nicht aus der Frage hervorgehen…
Ein paar Allgemeinplätze:

  • Innerhalb der EU (allerdings ohne die Staaten der „Osterweiterung“) besteht keine Visapflicht; desweiteren bestehen auch keine Verpflichtungen für Arbeitserlaubnisse für EU-Angehörige.
  • Schon innerhalb der EU-Osterweiterungsstaaten bestehen (obwohl Visafrei) Beschränkungen in der Ausübung von bestimmten Tätigkeiten. Für bestimmte Tätigkeiten ist zwingend eine Arbeitserlaubnis erforderlich.
  • Im Nicht-EU-Bereich ist davon auszugehen, das idR eine Arbeitserlaubnis erforderlich sein wird – ohne diese verstößt mabn gegen die Einreise- und Visabestimmungen…sowie gegen zahlreiche lokale Gesetze…

Was ist wenn ein Unfall passiert, wer kommt da für eventuelle
Schäden auf?

Das ist eine sehr gute Frage!
Grundsätzlich ist die Frage, wer bei einem Unfall aufkommt, nicht an die Problematik „Visum“ bzw „Arbeitserlaubnis“ gekoppelt…
Es empfiehlt sich, den Arbeitgeber gezielt daraufhin anzusprechen sowie weiterhin privat Vorsorge für solche Eventualitäten zu treffen (zB Unfallversicherung sowie Krankenversicherung)

Viele Grüße Sweeta

Gruß von Fennchurch

Hallo nochmal,

also er arbeitet weltweit, die nächste Auslandsmontage wäre in Brasilien.Die Firma für die er arbeitet stellt Maschinen her die gewartet, repariert bzw. überholt werden müssen.
Seine Berufsbezeichnung lautet Servicetechniker.

Das Problem an der Sache ist das die Firma immer gerne „offizielle“ Wege umgeht und ihn auch schon einmal mit Touristenvisum in die USA geschickt hat mit dementsprechenden Folgen.

Bin halt voller Panik das er da mal nicht mit nem blauen Auge rauskommt zumal das mit der Unfallabsicherung noch dazu kommt.

In der Firma nimmt man zu Anfragen wie folgt Stellung : „Man darf sich halt nicht so anstellen“ das war der Satz den er nach der USA Katastrophe zu hören bekam.

Danke einstweilen Sweeta