Stimmt es, daß bei den modernen elektronischen Kameragehäusen (meine Exemplar: Dynax500si) das Halten des Auslösers für beliebige Belichtungszeit die Batterie leerzieht? Ist der Strombedarf eher gering?
Hintergrund:
Ich möchte im kommenden Winter. Aufnahmen des Sternenhimmels machen, teilw. auch extra lange Bel.zeiten bei geringer Filmempfindlichkeit. Muss ich befürchten, daß nach einer Nacht meine Batterie leer ist, oder hält sich das mit dem Stromverbrauch in Grenzen?
Ja das stimmt. Die meisten Kameras brauchen für diese lange Belichtung Strom, besonders im Winter wenn die Batterien sowieso geschwächt sind. Die neuen teuren Kameras haben heute wieder eine Stromabschaltung bei der Verschlußöffnung. Die meisten Astrokameras sind meschanische Kameras die gar keine Batterie haben. Interesant ist von Canon die Spiegelvorauslösung, d.h. der Spiegel Klappt weg und dann öffnet der Verschluss, Garantie für verwachlungsfreie Aufnahmen.
Stimmt es, daß bei den modernen
elektronischen Kameragehäusen (meine
Exemplar: Dynax500si) das Halten des
Auslösers für beliebige Belichtungszeit
die Batterie leerzieht? Ist der
Strombedarf eher gering?
Strom wird solange benötigt, wie der Auslöser gedrückt wird (auch bei Drahtauslöser)
Der Strombedarf ist keineswegs gering, da ja die Blende die ganze Zeit geöffnet sein muss. Im Inneren des Objektives befinden sich Fächer, die für die Belichtung auseinandergedrückt werden müssen. Für diese mechanische Tätigkeit braucht eine elektronische Kamera Strom. Für die Dauer der Belichtung bleibt somit die Blende offen und bei einer Langzeitbelichtung muss die Blendenöffnung ständig offen gehalten werden.
Hintergrund:
Ich möchte im kommenden Winter. Aufnahmen
des Sternenhimmels machen, teilw. auch
extra lange Bel.zeiten bei geringer
Filmempfindlichkeit. Muss ich befürchten,
daß nach einer Nacht meine Batterie leer
ist, oder hält sich das mit dem
Stromverbrauch in Grenzen?
Ich würde mich wundern, wenn bei einer im Winter und dann auch noch im Freien aufgestellten Kamera eine Batterie genügend Kapazität hat, um die Blende über Nacht offen zu halten.
Wobei man sich fragen muss, warum es so eine extrem lange Belichtungszeit sein muss. Es ergeben sich schon bei Zeiten ab 10 Minuten durch die Erdrotation Lichtstreifeneffekte bei den Sternen.
Bei sehr langen Zeiten sollen sich kreisrunde Effekte ergeben (habe ich aber selber noch nicht gesehen). Außerdem denke ich, dass bei sehr langen Zeiten jegliches Licht sehr ausgefranst erscheint.
Ich würde es erst einmal mit kürzeren Zeiten probieren.