Hallo,
bei uns löst in unregelmäßigen Abständen der FI-Schutzschalter aus, ohne dass
wir eine genaue Ursache feststellen können.
Ich habe nun im Kasten einzelne Stränge (Phase und Null) abgeklemmt und jeweils
die Isolation zur Masse gemessen.
Hierbei tritt das Phänomen au, dass bei einigen Kabeln der Widerstand davon abhängig ist, wieherum ich die Messleitungen anschliesse (d.h. vermutlich von der
Spannungsrichtung des Multimeters). Die Werte schwanken zwischen > 20 MOhm und ca. 700 KOhm.
Was ist das ? Kann es etwas mit den FI-Problemen zu tun haben ? Irgendwelche Ratschläge ?
Danke !
Martin Löhnertz
Hast du auch alle Stecker im betroffenen Stromkreis rausgezogen und das Licht ausgeschaltet?
Wenns danach immernoch so ist, ist ein Fehler irgendwo in der Anlage. Meist im Bad oder nasse Ausensteckdosen, Ausenlampen ect.
Wenns OK ist, alle betroffenen Geräte mit Schuko Steckdose durchmessen.
kann chem. Spannung sein
und das deutet auf Feuchtigkeit hin.
Moin,
Was ist das ? Kann es etwas mit den FI-Problemen zu tun haben
? Irgendwelche Ratschläge ?
Es kann natürlich der Fi einen Schuß haben - ausschließen kann man sowas nie.
Folgende Empfehlung…
Ein ortsansässiger Elektroinstallateur hat mit Sicherheit ein spezielles FI-Meßgerät welches den FI mit einem Knopfdruck durchtesten kann.
Es wird der Auslösestrom und die Zeit gemessen (An jeder Steckdose). Auch Schleifenwiderstand kann man so an jeder Steckdose messen.
Vielleicht kannst Du solch ein Meßgerät ausleihen und der Sache somit auf die Spur kommen.
CU - Dominik
Hast du auch alle Stecker im betroffenen Stromkreis
rausgezogen und das Licht ausgeschaltet?
Nein, aber ich habe Phase und Null abgeklemmt - durch Lampen Motoren etc.
abfliessender Stom kann somit nicht auftreten ?
Wenns danach immernoch so ist, ist ein Fehler irgendwo in der
Anlage. Meist im Bad oder nasse Ausensteckdosen, Ausenlampen
ect.
Das versuche ich drch die Messung hetauszufinden - die Frage ist nur ob ich Strom, der nicht durch den Schutzleiter abfliesst (z.B. in eine ungeerdete nasse
Wand) damit aufsürren kann.
Wenns OK ist, alle betroffenen Geräte mit Schuko Steckdose
durchmessen.
Yep, leider gottes betrifft das auch Durchlauferhitzer u.ae.
Danke ML
und das deutet auf Feuchtigkeit hin.
Du meinst, dass diese Chem Spannung mal gegen und mal mit der Spannung meines
Multimeters arbeitet ?
ich werde mal versuchen, nachzumessen, ob dort eine Spannung vorliegt.
Danke
ML
Moin,
Was ist das ? Kann es etwas mit den FI-Problemen zu tun haben
? Irgendwelche Ratschläge ?
Es kann natürlich der Fi einen Schuß haben - ausschließen kann
man sowas nie.
Folgende Empfehlung…
Ein ortsansässiger Elektroinstallateur hat mit Sicherheit ein
spezielles FI-Meßgerät welches den FI mit einem Knopfdruck
durchtesten kann.
Es wird der Auslösestrom und die Zeit gemessen (An jeder
Steckdose). Auch Schleifenwiderstand kann man so an jeder
Steckdose messen.
Einen Elektroinstallatuer hatten wir schon da. Der hat auch direkt angefangen
den Isolationswiderstand zu messen (ohne vorher den FI zu testen 
Was ist der Schleifenwiderstand ?
Vielleicht kannst Du solch ein Meßgerät ausleihen und der
Sache somit auf die Spur kommen.
CU - Dominik
Mal sehen, danke
ML
Was ist der Schleifenwiderstand ?
Der Widerstand der Leitung bezogen auf Hin- und Rückweg. Wenn Du also ne 5m Verlängerung hast, musst Du den Leitungswiderstand auf 2x 5m rechnen, weil Hin- und Rückleiter vorhanden sind. Das ist dann die Schleifenimpedanz.
Hallo Martin ,
bei uns löst in unregelmäßigen Abständen der FI-Schutzschalter
aus, ohne dass
wir eine genaue Ursache feststellen können.
Wenn ich dein anderes Posting richtig verstanden habe, wurde eine Isolationsmessung durchgeführt.
Ist irgend ein Zusammenhang zwischen dem Auslösen und z.B. duschen, oder nasses Wetter festzustellen ??
Vieleicht auch erst 2 Tage nachdem es geregnet hat ??
Kann der FI nach dem Auslösen sofort wieder eingeschaltet werden oder erst nach einiger Zeit ??
Ich habe nun im Kasten einzelne Stränge (Phase und Null)
abgeklemmt und jeweils
die Isolation zur Masse gemessen.
Du meinst wohl gegen Erde ??
Hierbei tritt das Phänomen au, dass bei einigen Kabeln der
Widerstand davon abhängig ist, wieherum ich die Messleitungen
anschliesse (d.h. vermutlich von der
Spannungsrichtung des Multimeters). Die Werte schwanken
zwischen > 20 MOhm und ca. 700 KOhm.
Hier kommen jede Menge von Messfehlern in betracht. Dein Multimeter misst dem Widerstand mit einer Messspannung von 1 bis 3 Volt (Bei 2 Volt und 500kOhm fliessen gerade mal 4 uA). Hierbei können, neben chemischen Spannungen, auch Kondensatoren von elektronischen Geräten (Fernseher, „elektronische Trafos“ von Halogenlampen, Computer, usw., welche noch eine Restladung haben) schuld sein.
Weiterhin kommen noch kapazitive und induktive Einkopplungen in Frage, welche nicht immer symetrisch sind.
Weiterhin kommen auch noch Rückströme von Geräten welche mit der Telefonleitung verbunden sind und ein Netzteil besitzen in Frage.
Grundsätzlich bewegst du dich irgendwo zwischen „schwierig“ und „unmöglich“, wenn du mit hochohmigen Messgeräten einen solchen Fehler finden willst.
MfG Peter(TOO)
Hallo Martin ,
Wenn ich dein anderes Posting richtig verstanden habe, wurde
eine Isolationsmessung durchgeführt.
Genau.
Ist irgend ein Zusammenhang zwischen dem Auslösen und z.B.
duschen, oder nasses Wetter festzustellen ??
Vieleicht auch erst 2 Tage nachdem es geregnet hat ??
Eigentlich nicht.
Kann der FI nach dem Auslösen sofort wieder eingeschaltet
werden oder erst nach einiger Zeit ??
Ist schon beides vorgekommen.
Ich habe nun im Kasten einzelne Stränge (Phase und Null)
abgeklemmt und jeweils
die Isolation zur Masse gemessen.
Du meinst wohl gegen Erde ??
Ja.:
Hierbei tritt das Phänomen au, dass bei einigen Kabeln der
Widerstand davon abhängig ist, wieherum ich die Messleitungen
anschliesse (d.h. vermutlich von der
Spannungsrichtung des Multimeters). Die Werte schwanken
zwischen > 20 MOhm und ca. 700 KOhm.
Hier kommen jede Menge von Messfehlern in betracht. Dein
Multimeter misst dem Widerstand mit einer Messspannung von 1
bis 3 Volt (Bei 2 Volt und 500kOhm fliessen gerade mal 4 uA).
Hierbei können, neben chemischen Spannungen, auch
Kondensatoren von elektronischen Geräten (Fernseher,
„elektronische Trafos“ von Halogenlampen, Computer, usw.,
welche noch eine Restladung haben) schuld sein.
Weiterhin kommen noch kapazitive und induktive Einkopplungen
in Frage, welche nicht immer symetrisch sind.
Weiterhin kommen auch noch Rückströme von Geräten welche mit
der Telefonleitung verbunden sind und ein Netzteil besitzen in
Frage.
Grundsätzlich bewegst du dich irgendwo zwischen „schwierig“
und „unmöglich“, wenn du mit hochohmigen Messgeräten einen
solchen Fehler finden willst.
das hatte ich befürchtet.
Danke
Martin
Hallo!
Stimmt nicht ganz. Im Schleifenwiderstand ist auch noch der Innenwiderstand des speisenden Netztrafos mit drin. Genau genommen der R der Phase plus Ri vom Trafo plus Pen als Rückleiter.
Mit nem normalen Multimeter brauchst Du garnicht erst zu messen.
Für ne Isolationsmessung brauchst Du höhere Spannungen. In diesem fall mindestens 500 V, wobei das Gerät einen Strom von ca 1mA bringen muß.
Gruß, Stefan.
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