Guten Tag, da mir das Heft „aussaattage“ nach Maria Thun geschenkt wurde, wüsste ich gern, ob schon jemand Erfahrungen mit diesen „Mondtagen“ gemacht hat. Angeblich ist dieser Kalender eines der am häufigsten im Buchhandel nachgefragten Werke. Leider kenne ich bisher niemanden, der es (außer mir) besitzt und auch benutzt.
Es ist nicht meine Absicht, eine Diskussion über besondere Techniken und andersartige Methoden im Gartenbau zu initiieren.
Mich interessiert lediglich, wer danach gärtnert und mit welchen Ergebnissen.
ich bin im „biolandbaukuchen“ zuhause und so ziemlich jeden, den ich kenne und der gärtnert oder landwirtschaft betreibt (inkl. ich selber) verwendet den maria thun saatkalender, im demeter landbau ist er sogar ausdrücklich erwünscht.
ich habe keine ahnung, wie sehr dieser kalender wirklich nützt, aber unsere ernten sind bisher immer gut ausgefallen.
Gruss, sama
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Angeblich ist dieser
Kalender eines der am häufigsten im Buchhandel nachgefragten
Werke.
Ganz bestimmt nicht.
Habe ich mich unpräzise ausgedrückt, scheint’s. Hätte heißen können: Eines der wegen der regelmäßigen Nachfrage fast allen Buchhändlern bekannten Werke.
Leider kenne ich bisher niemanden, der es (außer mir)
besitzt und auch benutzt.
Siehe oben.
siehe oben
(…)
Mich interessiert lediglich, wer danach gärtnert und mit
welchen Ergebnissen.
Stichworte „Demeter“, „Steiner“ .
Das ist mir bekannt. Interessiert hätten mich Erfahrungen von Forumsteilnehmern…
was willst du hören? Sama schreibt, dass sie den Aussaatkalender benutzt und ihre Ernten sehr gut ausfallen.
Ich benutze ihn nicht und meine Ernten fallen auch sehr gut aus.
Wären Samas Ernten schlechter, ohne den Kalender oder meine besser mit ihm? Viel interessanter wäre ein direkter Vergleich des gleichen Saatguts im gleichen Jahr im gleichen Beet nach unterschiedlichen Methoden gesät / gepflanzt / geerntet. Nur dann kannst du sagen, ob das Buch etwas bringt oder nicht. Aber das macht kaum wohl niemand, da man entweder überzeugter „Kalendermensch“ ist oder eben „Erfahrungsmensch“.
Über die Jahre habe ich in mehreren Tabellen aufnotiert, wann ich was gesät und gepflanzt habe. Wenn ich etwas säe, schaue ich in meinen Tabellen nach, wann etwas sinnvollerweise zu säen oder zu pflanzen ist, schaue mir den Zustand der Setzlinge an, ob sie schon soweit sind und daraus ergibt sich ein Zeitfenster. Dann noch an Hand der Wettervorhersage einen passenden Tag aussuchen (zB Tage, wenn das Wetter trübe aber trocken ist) und damit liegt dann der Termin fest. Der kann übrigens bei der gleichen Pflanzenart je nach Sorte unterschiedlich sein.
Seit ich nach dem Kalender arbeite, sind meine Möhren weniger beinig, die Kartoffeln werden kaum noch krautfaul, die Kirschen länger haltbar…
Ich arbeitete früher einige Jahre nach dem Kalender und habe keinen Unterschied festgestellt, heute interessiert er mich nicht mehr.
Meine NAchbarin arbeitet nach dem Kalender, ihre Ernten sind meist deutlich größer und das Gemüse besser lagerfähig als meines
Ich arbeite seit 5 Jahren nach dem Kalender, konnte aber noch keine Veränderung feststellen.
Meine Eltern haben mit dem Kalender und auch ansonsten biodynamisch gearbeitet und hatten ewig Unkraut und Parasiten und vieles ist vergammelt. Wir mussten immer das meiste Gemüse kaufen. Ich arbeite vorwiegend mit Bayer und BASF, mein Obst und Gemüse schmeckt aromatisch, ist gesund und haltbar.
Erfahrungsberichte von Leuten, die BEIDE Seiten kenne, das interessierte mich.
Erfahrungsberichte von Leuten, die BEIDE Seiten kenne, das
interessierte mich.
dann mach es doch so. wie ich gesagt habe. Du setzt in deinen Beeten jeweils nach der konventionellen Methode und zusätzlich nach dem Aussaatkalender die gleichen Pflanzen (auch gleich Sorte). Und dann kannst du selber aus erster Hand vergleichen. Und das Ergebnis teilst du uns dann hier im Brett mit.