Was würdet ihr zu der Aussage „Es gibt keine Privatleute mehr“, die im Nationalsozialismus gefallen ist, sagen? Mir fällt dazu nichts ein!
Privatleute sind doch ganz normale Bürger die arbeiten gehen und keine Unternehmen führen, oder? dann versteh ich aber nicht warum es keine Privatleute mehr geben soll???
Hallo,
ich denke, diese Aussage soll sagen, dass alles, was man als einzelner Bürger tut, jetzt im Rahmen des öffentlichen Interesses betrachtet wird und werden soll. Der Einzelne steht also nun auschließlich im Dienst des ganzen Volkes und hat sein Privatleben so einzurichten, dass er dem Volk nutzt.
Herzliche Grüße
Thomas Miller
Du schreibst dem Volk nutzt, dazu gehört der einzelne soll auch dem Staat von nutzen sein, oder? Besonders, meiner Meinung nach, wenn ein Krieg vor der Türe steht!
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Hallo,
Du schreibst dem Volk nutzt, dazu gehört der einzelne soll
auch dem Staat von nutzen sein, oder? Besonders, meiner
Meinung nach, wenn ein Krieg vor der Türe steht!
ich verstehe deinen Satzbau nicht ganz, aber vielleicht meinst du ja das Richtige. Du sprachst davon, dass der Satz im Nationalsozialismus gefallen ist. In diesem Bezug entscheidend ist, dass der Nationalismus das Volk in jeder Hinsicht über den einzelnen Menschen stellte, so etwas wie „Individualismus“ also nicht zur Doktrin gehörte. Es ist nach dieser Vorstellung geradezu die Aufgabe des Einzelnen, sich in den „Dienst seines Volkes“ zu stellen. Wenn ein Krieg bevorsteht, ist das natürlich umso wichtiger aus dieser Sicht, weil ja der Einzelne als „für das Volk“ in letzter Konsequenz sterben soll.
Herzliche Grüße
Thomas Miller
Sorry, ich hab mich da bisschen falsch ausgedrückt, aber trotzdem versteh ich jetzt den Zusammenhang dieser Aussage mit dem NS!
Danke für deine Hilfe! 
Liebe Grüße, Vivi