Hallo,
wie nicht anders zu vermuten habe ich eine Frage; die klingt ein bißchen seltsam, aber sie interessiert mich halt doch 
Wie gerade wieder erlebt, schreibe ich oft „Ausschwitz“, statt „Auschwitz“, bemerke es meistens beim Schreiben noch und korrigiere es logischerweise.
Nun habe ich gesehen, dass google bei „Ausschwitz“ über 50000 Treffer findet:
http://www.google.de/search?hl=de&q=ausschwitz&btnG=…
(und dabei muss man aber noch berücksichtigen, dass meine Schreibfehler nicht dabei sind, weil ich sie ja gleich korrigiere; was wohl für viele andere auch gelten dürfte)
Nun denke ich, dass die Häufigkeit des Fehlers damit zu tun hat, dass man wohl eher von „Aus’schwitz“ denn von „Au’schwitz“ spricht.
Deshalb nun meine Frage: klar ist Auschwitz ein Eigenname (naja, ja eigentlich ist es das gar nicht mehr), aber wenn es ein gewöhnliches Wort wäre, wie müsste man es gemäß den phonetischen Regeln aussprechen?
Wenn ich mich auf Wikipedia verlassen kann, dann wird der polnische Name Oświęcim
ja scheinbar auch „O’…“ ausgesprochen:
http://de.wikipedia.org/wiki/Auschwitz
Ich denke, die „Donauschwaben“ z.B. spricht man ja auch „Donau’schwaben“ aus, oder gäbe es „Auschwizer“ („Au-Schweizer“; als verballhorntes Schweizerdeutsch, ja eigentlich wenn schon wohl „Auschwyzer“), dann würde man die ja wohl auch fraglos als „Au’schwizer“ aussprechen, und nicht als „Aus’schwizer“.
Ich denke das zusätzliche „t“ in Auschwitz wird wohl kaum phonetisch von Belang sein, eher könnte ich mir vorstellen, dass es semantische Nähe zum „ausschwitzen“ sucht, was dann aber das Rechtschreibproblem in einem doch anderem Licht erscheinen lassen würde.
Dann wäre es nämlich die Frage, ob sich die die Aussprache des Wortes durch die bekannten Ereignisse geändert hat, also ob das Wort bereits in den 20ern etwa als „Aus’schwitz“ gesprochen wurde.
Verzeiht nun meine lange Erörterung, aber ich denke exakte Fragen sind ja durchaus erwünscht.
Danke für Eure Antworten und hoffentlich(!) Links (ich habe natürlich selbst gegoogelt, aber bin absolut nicht fündig geworden)!
Viele Grüße
franz