Aussehen

Hallo Leute!

Kürzlich hab ich mal über ein Thema philosophiert in dem es darum ging, wie man wohl sein eigenes Aussehen (gutaussehend, schlechtaussehend) möglichst objektiv beurteilen kann.

Ich meine, insbesondere Männer können sich selbst glaube ich nur sehr grob einschätzen, und haben meist keine Ahnung von ihrer Wirkung diesbezüglich insb. auf das andere Geschlecht.

Also mir geht das jedenfalls so, und ich denke, ich bin da nicht sonderlich allein…

Gehen wir mal von mir selbst aus *g* :

Mein eigenes Spiegelbild (in einem solchen betrachtet) halte ich selbst eigentlich für gar nicht mal soooooo schlecht :smile:
Zumindest denke ich, dass man es als überdurchschnittlich gutaussehend erachten könnte.

Aber wehe, ich sehe ein Photo, das jemand geschossen hat!
Egal, ob es eine Art Gruppenphoto ist, ein eigens angefertigtes Passbild oder ein Photo, auf dem ich nur zufällig zu sehen bin - ich bin fast immer wieder erschrocken…

Jetzt frag ich mich halt wirklich:
Wie kann man denn sein eigenes äußeres Erscheinungsbild einigermaßen objektiv beurteilen (lassen)???

Damit meine ich jetzt keine strenge wissenschaftliche Erhebung (die es womöglich allein schon aufgrund des „individuellen Geschmacks“ sowieso nicht geben kann), sondern vielmehr eine Art grobe Einschätzung. So in der Art „auf einer Skala von 1 bis 10 so ungefähr X“.

Gibt es sowas???

Kann man so etwas machen (lassen)???

Lässt sich sowas evt. durch eine Art gezielte Befragung beim anderen Geschlecht herausfinden (wobei man nach Möglichkeit Schmeicheleien durch das andere Geschlecht ausschließt, die verhindern sollen, dass man sich gekränkt fühlen könnte)???

Hmmmm, wer weiß bescheid?

Viele Grüße
T.

Hi Timm,

Studien haben gezeigt das Gesichter als besonders gutaussehend angesehen werden, die am durchschnittlichsten (=langweiligsten :o) sind, also keine markanten Gesichtszüge oder ähnliches aufweisen.

Ich denke ähnliches gilt für den gesamten Körper, wobei Fetische nicht berücksichtigt sind…

…aber wie ja alle wissen - es zählt doch eh nur die innere Schönheit… (komisch das Gutaussehende durchschnittlich mehr Geld verdienen!)

n8
Matze

Hi Matze!

Du unterliegst da glaub ich einem Irrtum.

‚durchschnittlich = langweilig‘ kann man in diesem Zusammenhang nicht sagen, denn wenn man von jemanden sagt, er sehe „durchschnittlich“ aus, dann sieht dieser jemand nicht etwa gut aus, sondern eben nur „durchschnittlich“.

Die Studie, auf die du anspielst, besagt meines Wissens nur, dass derjenige, der durchschnittliche Parameter aufweist, als gutaussehend empfunden wird.
Durchschnittliche Paramater sind hierbei z.B. eine durchschnittlich hohe Stirn, ein durchschnittlicher Augenabstand, eine durchschnittlich große Nase etc.

Allerdings findet man einen anderen Menschen eben rein intuitiv sehr gutaussehend (oder durchschnittlich gut aussehend oder nicht gutaussehend), ohne irgendwie seine Parameter vermessen zu haben.

Das bedeutet wohl, dass Abweichungen von durchschnittlichen Abmessungen rein intuitiv eher als störend beurteilt werden, ohne zu wissen, dass es eben diese Abweichungen von der „Norm“ sind, die da stören.

Verstehst du, was ich meine??

Hier nochmal grob erklärt:
Die Nase, die von den meisten Probanden unter einer Auswahl als die schönste empfunden wird, ist ziemlich genau eine Durchschnittsnase und keine besonders große oder kleine Nase.
Ähnlich sieht es eben auch mit vielen anderen körperlichen Abmessungen aus.

So sagt man eben von einem Gesicht, das als „schön“ empfunden wird nicht etwa, es sei ein durchschnittliches Gesicht, sondern eben ein schönes.
Dass dieses Gesicht sehr durchschnittliche Parameter (also vereinzelte Abmessungen) aufweist, weiß man ja in dem Moment gar nicht.

Oder nochmal anders:
Man beurteilt die Schönheit eines Gesichtes ja nicht nach seiner Durchschnittlichkeit, sondern eben nach seinem persönlichen empfinden. Legt man dann den Zollstock an, stellt man fest, dass die Abmessungen im einzelnen sehr nah am Durchschnitt liegen dürften, wenn einem das jeweilige Gesicht spontan intuitiv gefällt.

Dementsprechend hilft mir dein Posting auch nicht sonderlich viel weiter.
Schließlich weiß ich ja nicht, wie durchschnittlich die reinen Paramater mein Äußeres betreffend sind.

Was mich eigentlich interessiert:

‚Wie gutaussehend/hässlich werde ich ich empfunden, wenn man mir begegnet?‘

Wie man diese Fragestellung möglichst objektiv beantwortet kriegt, ist mein eigentliches Anliegen.
Dabei ist mir durchaus klar, dass Geschmäcker durchaus unterschiedlich sein können.
Am besten wäre halt, eine äußerst ehrliche Antwort auf eine diesbezüglich konkret gestellt Frage zu erhalten. Und dies von mehreren Befragten (Frauen), um sich ein ungefähres Bild vom Gesamtempfinden zu machen.
Aber so eine ganz ehrliche Antwort werde ich in den meisten Fällen nicht erhalten, fürchte ich…

Grüße
T.

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

glaub mir, ich wäre ehrlich! es ist nämlich gemein bei so was zu lügen.

ich denke, mit dem objektiv gut Aussehen - das klappt nur auf Fotos. (da spielt doch auch irgendwie die Symetrie des Gesichtes mit und so was… krieg ich nicht mehr zusammen)

na, jedenfalls, wenn dieser Mensch (der für die Umfrage per Computer hergestellt wurde…) mir wirklich auf der Straße begegnen würde, fände ich ihn evtl gar nicht schön, da er null Ausstrahlung hat. kein Charisma, nicht das gewisse Etwas, kein Funkeln in den Augen…

nach Fotos kann ich objektiv beurteilen, ob jemand hübsch ist oder nicht, auf der Straße funktioniert das nicht, es spielen zu viele andere Faktoren eine Rolle

Internet
Moin,

Aber wehe, ich sehe ein Photo, das jemand geschossen hat!
Egal, ob es eine Art Gruppenphoto ist, ein eigens
angefertigtes Passbild oder ein Photo, auf dem ich nur
zufällig zu sehen bin - ich bin fast immer wieder
erschrocken…

Kenne das Phänomen. Es tritt insbesondere bei unvorbereiteten Photos zu Tage, wohingegen bei gestellten Photos das Ergebnis (bei ordentlicher Belichtung usw.) dem Spiegelbild durchaus näher kommt.

Jetzt frag ich mich halt wirklich:
Wie kann man denn sein eigenes äußeres Erscheinungsbild
einigermaßen objektiv beurteilen (lassen)???

naja, du könntest ein paar Fotos von dir machen lassen und eines, das dir wirklich gelungen erscheint ins Internet stellen. Da gibt es etliche Seiten, auf denen solche Bewertungen durch die Besucher vorgenommen werden. Ich glaube http://www.hotornot.com war eine der ersten derartigen Sites.

Lässt sich sowas evt. durch eine Art gezielte Befragung beim
anderen Geschlecht herausfinden (wobei man nach Möglichkeit
Schmeicheleien durch das andere Geschlecht ausschließt, die
verhindern sollen, dass man sich gekränkt fühlen könnte)???

Naja, wenn du nicht auf den Mund gefallen bist und eine eher geringe Hemmschwelle hast, zieh dich vernünftig an, geh in die nächstbeste Fußgängerzone und frage einfach sämtliche Frauen, die vorbeikommen, wie sie dein Aussehen auf einer Skala bewerten würden, wobei du das Ergebnis statistisch auswertest. Wenn deine Selbstbeurteilung vorm Spiegel halbwegs richtig ist, ergeben sich so nebenbei vielleicht sogar noch etliche Flirtgelegenheiten (sofern dir daran gelegen ist).

Gruß
L.

Hi
ein Grund fürs kaum wiedererkennen ist viielleicht, dass du dich auf einem Foto „richtigherum“ siehst, so wie andere dich sehen, im Spiegel siehst du dich immer verkehtrum, gespiegelt eben.
Du bist eher das Spiegelbild gewöhnt.
HH

Es gibt keine Objektivität
Hallo,

ich glaube, das wird vergebliche Liebesmüh sein. Kein Mensch dieser Welt kann einen anderen „objektiv“ beurteilen.

Was soll „objektiv“ schon sein, wo fängt es an, wo hört es auf?

So „subjektiv“, so individuell jeder einzelne Mensch ist, so individuell wird auch sein Urteil ausfallen, da kommt keiner drum herum.

Denn: jedes Menschen Urteilsvermögen ist geprägt von seinen ureigensten Wertvorstellungen, Anschauungen, Erfahrungen, Erlebnissen, wie er sich selbst sieht, wie er sich selbst wahrnimmt.

Aus der „Suppe“ aus all diesem bildet sich seine Anschauungsweise heraus, wie er andere Dinge, andere Menschen, andere Vorkommnisse einordnet, beurteilt, ansieht.

Deswegen, finde ich, hat die Floskel „die Schönheit liegt im Auge des Betrachters“ ihre volle Berechtigung:

was ich schön finde, musst du nicht schön finden. Wenn ich dich schön finde, kann der nächste dich schon in seinen Augen als hässlich empfinden.

Das ureigenste Filtersystem des Menschen, wie er wahrnimmt, was er wahrnimmt, entscheidet darüber, wie er dich sieht.
Das kann naturgemäß gar nicht möglich sein.

Das Phänomen mit den Fotos kenne ich auch, ich glaube, es geht den meisten so. Woran das liegt, dass man sich im Spiegel noch ok findet und auf Fotos horrormäßig … keine Ahnung.
Aber da kommt es auch wieder drauf an: DU siehst dich auf dem Foto nicht gerade vorteilhaft, aber ein anderer vielleicht durchaus.

Also alles im allem: eine objektive Beurteilung wirst du nie bekommen, nie erreichen, auch du selbst kannst nichts und niemanden „objektiv“ beurteilen, weil alles gefiltert wird, ist durch deine Wahrnehmungsweise, Erfahrungen, Erlebnisse, Verarbeitung vergangener Eindrücke usw.

Und das ist auch gut so. Das macht ja gerade unsere menschliche Individualität aus. Oder wie wäre für dich eine Welt, in der alle das Gleiche schön finden und das Gleiche hässlich?

Es ist gut so, wie es ist, und auch du bist gut so, wie du bist - in des einen Menschen Auge bist du perfekt, in des anderen gar nicht. Wie alles und wie jeder.

chris

Morgen!

‚durchschnittlich = langweilig‘

Naja das ist halt meine Meinung…

sehe „durchschnittlich“ aus, dann sieht dieser jemand nicht
etwa gut aus, sondern eben nur „durchschnittlich“.

Ne! so wars ja auch nicht gemeint; es geht nicht darum bei der Studie zu bewerten was der Durchschnitt ist, sondern was eben Schönheit ist.

Die Studie, auf die du anspielst, besagt meines Wissens nur,
dass derjenige, der durchschnittliche Parameter aufweist, als
gutaussehend empfunden wird.

Genau so ist es gemeint.

Allerdings findet man einen anderen Menschen eben rein
intuitiv sehr gutaussehend (oder durchschnittlich gut
aussehend oder nicht gutaussehend), ohne irgendwie seine
Parameter vermessen zu haben.

Das ist ja klar das persönliche Vorlieben da etwas ‚verfälschen‘. Aber wenn diesen Mensch eben viele (darauf kommts ja an?) attraktiv finden, dann wird er wohl (der Studie nach) diesem Durchschnittsbild entsprechen.

Du versuchst doch objektiv herauszufinden was schön ist, also eine Norm zu finden, deswegen darf man aber auch nicht von einzelnen Vorlieben ausgehen, sondern muss den Geschmack von möglichst vielen Menschen berücksichtigen um zu einem möglichst objektiven Ergebnis zu kommen.
Und um daraus weiterzuschliessen musst du das eben mit dir selbst vergleichen. Schön bist du dann im Endeffekt, wenn möglichst viele Parameter zutreffen (wenn du jetzt aber eine Hasenscharte hast, aber dafür ne schöne Nase funktioniert es natürlich nicht mehr so gut)

Schließlich weiß ich ja nicht, wie durchschnittlich die reinen
Parameter mein Äußeres betreffend sind.

Tja hotornot… oder, du suchst das perfekte Gesicht -das gibt es meines wissens in der Kunst- und vergleichst mal.

‚Wie gutaussehend/hässlich werde ich ich empfunden, wenn man
mir begegnet?‘

Ist doch im Endeffekt egal, weil auch wenn du es weisst kannst ja nichts dran ändern (ausser mit plastischer Chirurgie ;o)

Allgemein eine gute Idee: geh mal zum Schönheitschirurgen, der findet bestimmt einiges (bei jedem), der beschäftigt sich tagtäglich damit…

mfg
Matze

Hallo Tomm,

was, Du da beschreibst, kenne ich natürlich auch, und mir geht es auch dann so, wenn ich unbeabsichtigt mein Spiegelbild sehe, z. B. ich gehe in der Stadt spazieren und sehe in einer Schaufensterscheibe plötzlich mein Spiegelbild.

Vielleicht hat man seine Haltung und seine Mimik sofort unter Kontrolle, wenn man sich mit Absicht vor einen Spiegel stellt - und sonst nicht sosehr, wie man auf unvorbereiteten Photos und ich vor der Schaufensterscheibe mit Entsetzen feststellen muß.

Berufsbedingt lernen es wohl am ehesten die Schauspieler, mit ihrer Mimik, Gestik und Haltung umzugehen; nebst ihrer Stimme ist ihr Körper das Instrument, mit dem sie arbeiten. Deshalb könnte ich mir vorstellen, daß ein Schauspieler oder Schauspiellehrer Dir eine recht genaue und nüchterne Rückmeldung geben könnte.

Natürlich könntest Du auch eine Studie veranstalten: die Photos von Dir und einer Reihe von Bekannten einem Kollektiv unbekannter Frauen zur Bewertung der Attraktivität vorlegen (eine Serie sorgfältig gemachter Aufnahmen und zum Vergleich eine Serie unvorbereiteter Meuchelphotos).

Gut finde ich auch die bereits geäußerte Idee, in der Fußgängerzone die Frauen anzusprechen und zu fragen (solltest Du das tun: bitte berichten!)

Bedingte Rückschlüsse läßt die Reflexion darüber zu, wie gut Du bei den Frauen ankommst - wenn Du als Maß dafür z. B. das Verhältnis aus den erfolgreich hergestellten zu den insgesamt von Dir gewünschten Sexualkontakten nimmst. Allerdings fließt da (glücklicherweise!) noch anderes ein und nicht nur das Aussehen.

Das Aussehen ist auch keine persönliche Naturkonstante, es kann verändert werden durch z. B. gesunde Ernährung, körperliches Training, gut gewählte Kleidung, einen guten Friseur, Besuch einer Schauspielschule oder ähnlichem…

Mich interessiert Dein Motiv hinter Deiner Fragestellung.

Liebe Grüße,

I.

Hallo,
zunächst die m.M. interessante Frage „Spiegelbild vs. Photo“ und deren unterschiedliche Wahrnehmung und Bewertung würde mich auch interessieren. Die ist bei mir zwar nicht schlechter oder gravierend anders aber halt einen Tick anders.
Zur Attraktivität - die hängt vom Betrachter ab (bzw. der beurteilenden Betrachtergruppe ). „Objektiv“ im Sinne unabhängig vom Betrachter scheint mir die Prämisse der Attraktivitätsforschung zu sein, also die Suche nach unveränderlichen Kriterien, die klar ersichtlichen Einfluß auf die Beurteilung der Attraktivität durch beliebige Betrachter haben. Ich halte die Ergebnisse dieser Forschung für unterhaltend aber ohne praktischen Belang. Denn die eigene Attraktivität erlernt man üblicherweise durch z.B. Reaktionen des anderen Geschlechts und Einbeziehung von beobachteten Reaktionen.

Ich meine, insbesondere Männer können sich selbst glaube ich
nur sehr grob einschätzen, und haben meist keine Ahnung von
ihrer Wirkung diesbezüglich insb. auf das andere Geschlecht.

halte ich daher für Männer mit halbwegs Frauenerfahrung für falsch.

Lässt sich sowas evt. durch eine Art gezielte Befragung beim anderen Geschlecht herausfinden …

Praktisch verwertbar - nein. Z.B. Anonymisiert über Photos - sicher. Das erfaßt zig Faktoren Deines Äußeren nicht, mit Änderung der Zielgruppe ändert sich ggf. auch Deine Bewertung etc. Insbesondere frage ich mich wozu ? Um mit einer Wertung von 9.9 selbstbewußt Weibchen X anzusprechen :wink: ?

Gruss
Enno

Hallo Tomm,

stell doch mal ein Foto in Deine Vika, dann können wir alle sehen, wie schön du bist!

Tschö,
Rüdiger

Hallo Tomm,

Ich meine, insbesondere Männer können sich selbst glaube ich
nur sehr grob einschätzen, und haben meist keine Ahnung von
ihrer Wirkung diesbezüglich insb. auf das andere Geschlecht.

hm wenn man einigermaßen Erfahrung hat, geht das schon.
Es gibt eine These über sog. Attrativitätsniveaus.
Wenn man Menschen des gleichen Niveaus ‚angeht‘, hat man die größten Chancen zu landen.
Bei Menschen die ein niedrigeres Niveau haben kommt schnell das Gefühl auf, nur gewählt worden zu sein, weil der andere nichts besseres gefunden hat, Menschen eines höheren Niveaus zeigen gerne die kalte Schulter.
Hat man also einigermaßen raus, welches Niveau man beim anderen Geschlecht hat, klappts auch beim Flirten.

Also mir geht das jedenfalls so, und ich denke, ich bin da
nicht sonderlich allein…

Übenübenüben :wink:

Damit meine ich jetzt keine strenge wissenschaftliche Erhebung
(die es womöglich allein schon aufgrund des „individuellen
Geschmacks“ sowieso nicht geben kann), sondern vielmehr eine
Art grobe Einschätzung. So in der Art „auf einer Skala von 1
bis 10 so ungefähr X“.

Gibt es sowas???

Gibt es. Wie oben schon gesagt.

Das ganze geht so.

Einer gewissen (nicht zu kleinen) Anzahl von Menschen werden Bilder von anderen Menschen gezeigt, sagen wir mal einhundert Bilder.
Die sollen sie in zehn Kategorien von 1 = sehr unattraktiv bis 10 = sehr attraktiv ordnen.
Zum großen Erstaunen der Experimentatoren wurden die Bilder ziemlich gleich in die Kategorien gestellt, egal wie attraktiv der/die Aussuchende war.
Dann ging man einen Schritt weiter und nahm Bilder von 50 Paaren (also auch wieder 100 Bilder von Einzelpersonen) und ließ sie kategorisieren.
Interessanterweise kamen die Partener sehr häufig in ähnlichen oder gar gleichen Kategoriene unter.

Lässt sich sowas evt. durch eine Art gezielte Befragung beim
anderen Geschlecht herausfinden (wobei man nach Möglichkeit
Schmeicheleien durch das andere Geschlecht ausschließt, die
verhindern sollen, dass man sich gekränkt fühlen könnte)???

Weniger durch Befragung, eher durch experimentieren beim Flirten.

Gandalf

Hallo,
was Attraktivität anbelangt, sehe ich das im Detail genauso und damit eine objektive, universelle Charakterisierung von Attraktivität als nicht möglich an. Was jedoch möglich (scheint), sind objektive, universelle Eigenschaften, die attraktivitätsförderlich oder -hinderlich sind. Sozusagen eine unvollständige intensionale Definition von Attraktivität, im Gegensatz zur extensionalen Definition basierend auf dem subjektiven Verständnis von Attraktivität des Einzelnen, gewonnen durch Außerachtlassung der Details, also durch Abstraktion.
Bei der Attraktivitätsbetrachtung eines Einzelnen bzgl. einer größeren Menge von Menschen, kann das durchaus auch Praxisrelevanz haben.

Gruss
Enno

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Das ganze kann ich nur aus meiner eigenen Erfahrung bestätigen.
Aber es gibt Dinge, die soetwas wieder Wett machen können, also ausgleichen…
Z.B. Geld, Ruhm und Anerkennung.
Oder warum glaubt ihr hat der alte, reiche Knacker immer hübsche Ladies am Start? *gg*
*thumbup*
Gruß
MiND