Ich möchte eine außerordentliche Kündigung beim Fitnessstudio erreichen. Ärztliches Attest speziell für das FitnessStudio habe ich. Kündigung und Attest liegt dem Fitnessstudio vor. Das Fitness Studio akzeptiert es aber nicht. Lastschrift habe ich jetzt Anfang diesen Monats jetzt zurückgegeben. Sie haben mir nun mit einem Anwalt gedroht. Ich habe im Netz recherchiert und bin der Meinung, dass ich auf der korrekten rechtlichen Seite stehe.
Hier einige Auszüge:
"Aussteigewillige Mitglieder haben seit Februar 2012 aber ein höchstrichterliches Urteil auf ihrer Seite. Der Bundesgerichtshof (BGH) hat entschieden: Wer einen wichtigen Grund hat, kann jederzeit früher kündigen (Az.: XII ZR 42/10). Er hat ein sogenanntes Sonderkündigungsrecht. Laut Verbraucherschützern haben Kunden von Fitnessstudios damit nun Rechtssicherheit. Vertragsklauseln, die einen Austritt aus einem wichtigen Grund, etwa einer Krankheit, ausschließen, sind unwirksam. Die Mitglieder können sich dann auf das BGH-Urteil berufen, wenn das Studio den Vertrag nicht auflösen will.
Amtsgericht Dieburg in seinem Urteil vom 09.02.2011 - 211 C 44/09. Seiner Auffassung nach, habe ein Fitnessstudiobetreiber keinen Anspruch auf vollständige und umfangreiche Aufklärung hinsichtlich der Krankheit seines Vertragspartners."
Was kann ich jetzt tun? Wie kann ich den Fall an ein Gericht geben? Was wären die nächsten Schritte?