eigentlich wollte ich diese Frage, die mir seit Langem auf der Seele liegt, nicht stellen, weil ich davon ausgehe, dass sie nicht zu meiner " Zufriedenheit " beantwortet wird.
Aber da hier nur wenig drunter gerade eine andere Frage nach einer Ausprache steht, tue ich es, wo ich einmal hier bin, doch.
Die u. a. gestellte Frage hätte ich beantworten können, bzw. war nie eine für mich, weil ich Französisch spreche.
Ich spreche aber auch Japanisch. Das ist manchmal für mich ein Problem. Während z. B. die letzten japanischen Kaiser in Radio und Fernsehen " Hiero’hietoh " und " Aki’hietoh " ausgesprochen werden, rede ich unbewusst und automatisch von " 'Hirochto " und " 'Akichto " (das o am Ende offen wie in offen). " Suzuki " heißt für mich " ßu’suhki ", mit weichem s in der Mitte und " Mitsu’bishi " 'mitsbish ". usw., usw.
Das neue Modewort " Sudoku " lese ich automatisch " 'ßudock ", wenn ich es sehe. Ich habe es noch nie akustisch gehört, immer nur gelesen. Von den vielen Fans wird es aber vermutlich " Suh’dohkuh ", mit weichem s am Anfang ausgesprochen.
rede ich unbewusst und automatisch von "
'Hirochto " und " 'Akichto " (das o am Ende offen wie in
offen). " Suzuki " heißt für mich " ßu’suhki ", mit weichem s
in der Mitte
Sicher? Nicht vielleicht „Hi’roshto“, „A’kichto“ und „ßu’suki“?
Das neue Modewort " Sudoku " lese ich automatisch " 'ßudock ",
wenn ich es sehe.
Wenn schon Japanisch, dann aber bitte mit langem u: „'ßuudock“.
Ich habe es noch nie akustisch gehört, immer
nur gelesen. Von den vielen Fans wird es aber vermutlich "
Suh’dohkuh ", mit weichem s am Anfang ausgesprochen.
Damit kannst Du durchaus recht haben, denn das ist die Aussprache gemäß deutschen Regeln. Und du willst wahrscheinlich nicht verlangen, daß jeder, der davon sprechen möchte, erst Japanisch lernen muß, oder?
in der normalen Aussprache von z.B. „Hirohito“ bleibt das „i“ nach dem „h“ hörbar, auch das „u“ im „Sudoku“.
Es ist generell nie falsch, die „i“ und „u“ mitzusprechen.
Besondere Urstände feiert die I- und U-Verschluckung hingegen oft bei Fremdwörtern.
… es ist im Deutschen in der Regel üblich,
ausländische Namen in Originalaussprache
zu übernehmen.
darf ich noch Colgate (my favourite) und
IBM und Puzzle hinzufügen?
Und Paris und Mexiko und Kapstadt und Barcelona und London?
…
abgesehen davon, dass die Wörter, bei denen die Aussprache
der Ursprungssprache angeglichen ist, fast immer englischen,
zumindest europäischen Ursprungs sind.
darf ich noch Colgate (my favourite) und
IBM und Puzzle hinzufügen?
Und Paris und Mexiko und Kapstadt und Barcelona und London?
Und Wollwert? (mitm kurzen e)
Und Du Glas?
Und Mall-Orka?
Und Goetheborsch?
Ein schon lang verstorbener Arbeitskollege weigerte sich einerseits, englische Namen englisch auszusprechen, war aber andererseits fanatischer Tototipper. Da nun des öfteren englische Paarungen auf dem Totozettel auftauchten, konnte man ihn montags fragen hören, wie denn West Hamm Unnitätt gegen Neffkasstle Unnitätt gespielt habe …
Ich hab mich ja auch ein wenig beeilt vorhin,
sonst wäre mir sicher noch mein Busenfeind
Michelin eingefallen.
Der übrigens auf Englisch noch besser klingt als
auf Deutsch: Mitsche-linn.
Und weils grad so schön ist und total off topic:
viele der Burennamen in Südafrika sind durch die
Hugenotten französischen Ursprungs:
z.B. Dütoi (geschrieben: Du Toit)
Düplessiss (Du Plessis)
und mein absoluter Liebling:
LabuskaCHniiii (das CH sehrrrr guttturrrral!) --> Labuschagne.
Jetzt muß ich nachfragen, da ich mich im realen Leben äußerst selten über Tupperware unterhalte, schon gar nicht mit Deutschen:
Sagen Deutsche tatsächlich Tupperware, nicht Tapperwär?? Ich kenne das nur englisch ausgesprochen, auch eintuppern heißt dann „eintappern“.
alien, dort beheimatet, wo es „Kolgät“ und „Passl“ heißt (Sorry, ich kann keine Lautschrift)
Sagen Deutsche tatsächlich Tupperware, nicht Tapperwär?? Ich
kenne das nur englisch ausgesprochen, auch eintuppern heißt
dann „eintappern“.
Nein, die sagen „Tupperware“ – so wie es da steht mit
u und a-r-e (wie Ware in Warenhaus).
Und reden von eintuppern mit u.
Grauslig, gell?
Aber ihr Österreicher habt ja auch schon immer Colgeit
gesagt, und nicht Colgate (reimt sich auf Renate).