Hallo Tom,
Es seien (wie im UP geschrieben) insgesamt 3 Mitglieder
. . . wieviele Grundstücke,
Es möge um 5 oder 6 Parzellen unterschiedlicher Größe und
Nutzart (Acker/Wad) gehen
. . . welche Flächen,
auch hier seien unterschiedliche Größen der einzelnen
Parzellen vorgestellt
Daß es keine einfache Sache wird, habe ich mir gleich gedacht.
Die beste Möglichkeit ist eine - wie auch immer gestrickte - einvernehmlche Regelung, zur Not mit Geldausgleich. Dabei sollte die Person, die aus der Gemeinschaft raus will, bereit sein, sich mit weniger zufrieden zu geben, das wäre der Preis fürs Aussteigen.
Es könnte auch sinnvoll sein, eine neutrale Person, die von allen Miteigentümern akzeptiert wird, als Berater zuzuziehen.
Sollten alle drei Miteigentümer ein „starkes Rechtsbewusstsein“ haben, kann es sein daß nichts daraus wird, und sie bleiben bis zum Sankt-Nimmerleins-Tag zusammen Eigentümer.
. . . wer will an wen verkaufen?
Angenommen nur 1 Mitglied ERKLÄRT seine Verkaufsabsicht - in
wieweit bei den anderen tatsächlich Verkaufs-/oder gar
Kaufabsichten bestehen, sei unbekannt.
An wen würde diese Person verkaufen?
Umgekehrt gefragt, wer kauft sich zu einem Drittel in eine solche Gemeinschaft ein? Oft nur jemand, der bereits schon in dieser Gemeinschaft ist.
Irgendwelche Spekulationssachen sind ja ausgeschlossen.
Möglicherweise wolltest Du noch was hierüber erfahren:
http://de.wikipedia.org/wiki/Teilungsversteigerung
Ja, das träfe EINE Option - wäre, da es sich um
landwirtschaftliche/landwirtschaftlich genutzte Flächen
handelt, weiteres Recht zuberücksichtigen bzw. ein besonderes
Verfahren anzuwenden?
Ich würde zum Grundbuchamt gehen und die Sache mal mit der Rechtspflegerin besprechen. Wenn sie bürgerfreundlich ist, bekommt man die passende Beratung gratis.
oder auch darüber: http://de.wikipedia.org/wiki/Dereliktion
Das sehe ich nicht.
Es geht in der Ursprungsfrage um den Ausstieg aus der Gemeinschaft, richtig?
Dann ist auch das eine Möglichkeit, von einem Gegenwert in Geld oder ähnlichen Dingen war in der Ursprungsfrage nicht die Rede.
Gruß
Jörg Zabel