Liebe/-r Experte/-in,
ich wende mich „verzweifelt“ an Sie.
Im November 2008 bin ich beim Beachvolleball auf den Rücken gefallen. Ich hatte so starke Schmerzen, dass ich dachte, es wäre ein Bandscheibenvorfall. Nachdem ich mich, mit Hilfe meiner Spieler, wieder vorsichtig aufgerafft hatte, ging es mir wieder ein wenig besser. Trotzem konnte ich nur sehr vorsichtig laufen und sehr bedächtige Bewegungen ausführen.
Eines Nachts, es war etwa eine Woche später, hatte ich so starke Schmerzen, welche in den Bauchraum ausstrahlten, dass ich kurz davor war, den Notarzt zu rufen. Auf der Heimreise vom Urlaub konnte ich mich nur noch sehr vorsichtig bewegen, jeder kleine Ruck tat so weh, dass ich dachte, mein Rücken würde brechen.
Daheim ging ich sofort zum Arzt, welcher von einer Prellung sprach. Doch auch nach einigen Monaten hatte sich die Lage nur gebessert, die Schmerzen waren aber noch da. Schließlich ließ ich mich zum Orthopäden überweisen: Er führte mehrere Untersuchungen durch, ließ mich Bewegungen ausführen usf. Seiner Ansicht nach könne es kein Bandscheibenschaden sein, ich hätte nicht die typischen Symptome, wie z.B. Lähmungerscheinungen in den Beinen. Auch ein Wirbelanbruch hätte bereits nach gut zwölf Wochen verheilt sein müssen; zudem bin ich vorher geröntgt worden, es waren keine Brüche zu erkennen.
Er konnte sich meine Beschwerden auch nicht erklären. Auch eine kürzlich durchgeführte Ultraschalluntersuchung des Bauchraumes brachte keine weiteren Erkenntnisse (Der Orthopäde hielt eine Organerkrankung für möglich).
Jetzige Beschweden: Ich spüre einen dumpfen Schmerz beim Rennen, nicht mehr so stark, wie am Anfang, doch er ist immer noch da. Wenn ich mit ausgestreckten Beinen auf dem Rücken liege, entstehen Schmerzen im Lendenbereich, welche immer noch in den Bauchraum ausstrahlen. Ich kann mich in dieser Position nur unter Schmerzen aufrichten, daher rolle ich mich seitlich aus dem Bett. Sich Bücken und Sachen transportieren geht einwandfrei. Seit einigen Monaten habe ich zudem noch beim Sitzen starke Schmerzem im Steißbein - soll laut einigen Quellen auf Verletzungen der Wirbelsäule hindeuten.
Diese Schmerzen fingen definitiv nach dem Fall beim Beachvolleyballspiel im November letzten Jahres statt.
Sorry für den langen Text, aber ich wollte die Symptomatik so genau wie möglich beschreiben. Obwohl ich mit dem Problem leben kann, habe ich Angst, wenn ich mal wieder Sport machen möchte. Und da denke ich doch, dass sollte unbedingt abgeklärt werden.
Würde eine Magnetoresonanz- oder Kernspinuntersuchung bessere Erkenntnisse liefern?
Ich bin 42 Jahre alt, leicht übergewichtig und bis auf diese Sache gesund.
Vielen, vielen Dank für Ihre Antwort.
Mit freundlichen Grüßen,
Michael Urban