Austellung eines Flugtickets auf geänderten Namen

Hallo,

ich habe eine Frage, die mich seit längerem beschäftigt.

Mal angenommen:

Vater kauft ein Flugticket für sich und seine Tochter um in den Urlaub zu fliegen.
Er kauft die Tickets jetzt. Der Urlaub ist im Mai.

Die Tochter hat vor zwei Jahren ihren Nachnamen geändert. Sie hatte seit Geburt an den Nachnamen des Vaters. Ließ ihn aber aus bestimmten Gründen auf den Nachnamen der Mutter umändern. Dazu gab es eine amtliche Urkunde der Namensänderung. Der alte Nachname soll aus allen vorherigen amtlichen Unterlagen gestrichen worden sein (zählt also nicht als (Bsp.)Maria Mustermann, geborene Müller, sondern als Maria Mustermann. Ihr Vater weiß bis heute nichts davon. Gründe unwichtig.

Nun wird das Flugticket auf ihren alten Nachnamen ausgestellt. Sie bekommt das Ticket am Flughafen ausgehändigt.

Logisch, dass sie mit diesem Ticket eigentlich nicht fliegen kann, oder doch?

Wie ist es, wenn sie nachweisen kann, dass sie die Person ist, die auf dem Ticket steht, nur eben mit altem Nachnamen? Zum Beispiel durch die Namensänderungsurkunde? Alten Reisepass? Alten Personalausweis, etc.?

Eine wirklich komische Frage, aber trotzdem wichtig.

Vielen lieben Dank für eure Antworten.

LG Lini

zusätzliche Info / Ergänzug
Vielleicht spielt es noch eine Rolle:

Der Urlaub ist nicht nicht in Europa, sondern weiter weg.

Hallo,

ich denke, damit bist Du im Reisebrett besser aufgehoben, da gibts Spezialisten, die das sicherlich wissen.

Meine unmassgebliche Meingung: Es sollte schon der Name im Ticket mit dem Namen im Pass übereinstimmen, also Ticket ändern (oder Namen…)

In Deutschland mag das vielleicht belanglos sein, aber gerade wenn es weiter weg geht, kann das wichtig werden. Es gibt Länder, die wollen schon bei der Einreise ein Rückflugticket sehen (um sicher zu sein, dass man den Kandidaten nicht durchfüttern muss) und da macht es sich gut, wenn die Namen übereinstimmen, sonst könnte es Probleme bei der Einreise geben.

Mit einer Dokumentation (selbst wenn sie auf englisch ist) warum der Name abweicht, wird man sich dort möglicherweise nicht zufrieden geben.

Gruss Hans-Jürgen
***

ich habe eine Frage, die mich seit längerem beschäftigt.

Sollte diese Situation noch nicht passiert sein, sollte man vielleicht dem Vater reinen Wein einschenken, damit er das Ticket auf den richtigen Namen ausstellen lassen kann. Dann erübrigen sich alle weiteren Fragen und man erspart sich alle weiteren Probleme. Außerdem ist es besser, der Vater erfährt es von seinem Kind selber, als dass er es zufällig bei der Paßkontrolle mitkriegt.

Logisch, dass sie mit diesem Ticket eigentlich nicht fliegen
kann, oder doch?

Das weiß ich nicht. Ich bin nicht sicher, ob das Ticket personengebunden ist, aber es gibt sicher Probleme bei der Einreise.

Wie ist es, wenn sie nachweisen kann, dass sie die Person ist,
die auf dem Ticket steht, nur eben mit altem Nachnamen? Zum

Schwer zu sagen, wie da ausländische Behörden reagieren. Aber wie oben schon beschrieben, wenn die Situation schon da ist, muß man diesen Weg versuchen und hoffen, dass es gut geht. Sind die Tickets noch nicht bestellt, sollte man fürt den korrekten Namen sorgen.

Hi Lini,

ein Flugticket muss zwingend auf den korrekten Namen des Reisenden ausgestellt sein (wie im Ausweis). Da führt kein Weg daran vorbei.

Je nach Ziel und Airline wird mal ein falsch geschriebener Buchstabe verziehen aber das war es auch schon.

Da hilft nur, die Airline zu informieren und zu fragen ob ein Namechange ausnahmsweise möglich ist. Die Vorlage eines Zertifikates über die Änderung ist m.E. nicht möglich. Fragen kann man aber natürlich trotzdem.

bye
Rolf

Hallo,

ich habe eine Frage, die mich seit längerem beschäftigt.

Die hab ich auch, nachdem ich das gelesen hab…
Ich hab selbst einen „neuen“ Namen allerdings auch jahrelang schon mit ihm gelebt, bevor er offiziell geändert wurde, und ich bin damit geflogen (also neuer/echter Name im Ticket und alter Name im Pass, aber nur geringe Abweichung/Tippfehler), aber das war noch als das WorldTradeCenter noch stand und man noch Sonnenmilch ins Handgepäck tun durfte.
Schon damals gab es manchmal Probleme, allerdings eher im Reisebüro bei der Buchung als direkt beim einchecken. wär halt mein problem gewesen.
Allerdings hab ich letztes Jahr bei einer Gruppenreise auch mitbekommen, das es durchaus möglich ist, ein Ticket kurzfristig beim Einchecken umzubuchen, wobei es da das Problem war, dass die Vornamen sich änderten, da die mitfliegende tauschte.
Ob das allerdings unauffällig geht, wenn Papi nebenbei steht, mag ich zu bezweifeln.

Mal angenommen,weshalb ändert man den Namen:

  • wenn er so schrecklich/unaussprechlich ist, dass selbst Papi es verstehen würde, dann kann man ihm das doch ohne Probleme sagen. (sei es Jahrmarkt, ***anzüglich, oder watumbalknericázinki)
  • Wenn es eine ziemlich unschöne geschichte gibt, die einen den Namen vergessen lassen möchte: aber dann flieg ich nicht mit dem Erzeuger/unväterlichen Typen in Urlaub (jenachdem wem er was antat)
  • wennes eine Solidaritätsbekundung für das Scheidungs"opfer" Mutti ist, was dann doch zu Familiären Konflikten führen könnte, wobei auch da die Frage, was fliegste mit dem, solls ne Versöhnung sein, dann wäre eine Beichte zeitlich doch ganz passend
  • oder wenn es nach Scheidung einfach praktischer ist, wenn Kind und Mutter/Sorgeberechtigte den gleichen Namen haben (für Schulelterntag, bei Unfall etc.) das ist doch ein Vernünftiger Grund, den man Papi erklären kann

Dazu gab es eine amtliche Urkunde der Namensänderung. Der alte
Nachname soll aus allen vorherigen amtlichen Unterlagen
gestrichen worden sein

Soll oder ist, also mir wurde gesagt, ich muss meine alte Geburtsurkunde gegen eine neue tauschen…und dürfe die alte nicht mehr verwenden oder wenn dann nur mit der Namensänderungsurkunde zusammen (hab halt zur Erinnerung eine alte aufgehoben)
Mit einer alten Geburtsurkunde könnte man ja evtl…ich will dich hier zu nichts anstiften, die Idee musst du alleine weiterspinnen…hier sind die Ämter alle immer sehr erpicht auf Geburtsurkunden.

Andererseits, was innerhalb der Frist durchaus noch geht und völlig legal wär, HEIRATE, da gibts die erneute Namensänderung auf einen Neutralen Namen mit einer Gratis-Prima-Erklärung dazu, ich glaube wenn du morgen das Aufgebot bestellst, dann geht das notfalls innerhalb von 2-3 Wochen, sofern Freiwilliger vorhanden.
Das könnte dann aber heißen, dass ihr noch ein Ticket braucht und dass es ein bisschen Stress gibt, wenn keine große Party stattfindet und wenn der Freiwillige nicht will (ich hab da einen, der würde glatt vorm Standesbeamten nein sagen, nur um mal zu schauen was dann passiert).
Gruß Susanne

Erstmal ein Danke an alle für die Antworten.

Susanne, dein Beitrag liess mich teilweise etwas schmunzeln.
Zur Erklärung:
Namensänderung hat stattgefunden, weil es tatsächlich eine unschöne Geschichte gibt, die vergessen werden will und die Namensänderung dient auch etwas zum Opferschutz, da der Täter durch die Akte, die bei den Anwälten rumging, die alte Adresse des Opfers hatte, da die Anwälte diese nicht geschwärzt haben. Dem Vater dies zu erklären, würde bei dem Opfer einiges an Scham auslösen, da der Vater aus einer anderen, sagen wir mal sehr konservativen Religionsgemeinschaft kommt und Opfer bestimmter Taten dazu neigen sich die Schuld selbst zuzuschreiben und somit denken, dass der Vater sie vermutlich eher schlagen, als ihnen Glauben schenken würde. Schwer zu erklären, ohne es beim Namen zu nennen (ist aus bestimmten Gründen nicht gewünscht).

Hmm, wo könnte man denn jetzt eigentlich genau rausbekommen, ob sowas geht? Eventuell bei Fluggesellschaften? Oder gibt es da Kontaktadressen am Flughafen? Hmm… irgendwer müsste da doch etwas drüber wissen ?!?

Aber das mit der Geburtsurkunde ist sehr interessant. Das war mir bisher nicht bekannt und ich sollte da ein wenig recherchieren. Denn laut der Änderungsurkunde IST der alte Name aus allen anderen amtlichen Unterlagen gestrichen worden. Hatte mich da vorher etwas doof ausgedrückt. Mir ist bisher allerdings immer noch unerklärlich, wie man das in einem Bewerbungsschreiben angeht, da man dort ja nicht „Mustermann, geborene: Müller“ reinschreibt, weil es ja durch die Namensänderung offiziell gar nicht so ist. Der alte Name hat demnach ja offiziell nie exisitert. Er bleibt aber doch existent… in Zeugnissen, etc. und das macht das ganze irgendwie auch kompliziert.
Aber ich schweife ab.

Und eine Heirat ist auch keine gute Möglichkeit. Das gibt zwischen Vater und Tochter auch Probleme… wegen dieser Religion, die das ganze dann doch etwas komplizierter macht. Töchter, Familie ehren, bla bla, Mann wird von den Eltern ausgesucht (mal ganz doll übertrieen), bla bla… und so weiter :wink:

Hallo,

Namensänderung hat stattgefunden, weil es tatsächlich eine
unschöne Geschichte gibt, die vergessen werden will und die
Namensänderung dient auch etwas zum Opferschutz, da der Täter
durch die Akte, die bei den Anwälten rumging, die alte Adresse
des Opfers hatte, da die Anwälte diese nicht geschwärzt haben.
Dem Vater dies zu erklären, würde bei dem Opfer einiges an
Scham auslösen, da der Vater aus einer anderen, sagen wir mal
sehr konservativen Religionsgemeinschaft kommt und Opfer
bestimmter Taten dazu neigen sich die Schuld selbst
zuzuschreiben und somit denken, dass der Vater sie vermutlich
eher schlagen, als ihnen Glauben schenken würde. Schwer zu
erklären, ohne es beim Namen zu nennen (ist aus bestimmten
Gründen nicht gewünscht).

Na ich kann mir sowas schon denken, ich meinte auch so ziemlich das schlimmst was man einem Mädel antun kann, allerdings eher mit dem Vater als Täter, wobei da dann wirklich die Frage wär, was du mit dem in Urlaub fliegst. Wenn nur die Moralvorstellungen deines Vaters das Problem ist, ist das dafür wiederrum verwickelter und problematischer.
Und auch aus deinen weiterer Ausführungen, kann ich daraus schliessen, dass dazu noch eine Nicht-Deutsche Staatsbürgerschaft bei mitspielt. Da setzt es dann bei mir nämlich ganz aus, wie das dann gehandhabt wird.
wenn du die fluggesellschaft und das Datum weißt, kannst du ja mal bei denen anfragen, ob die da evtl eine Ausnahme machen. Die Zollkontrolle ist meiner meinung nach unabhängig von dem Namen auf dem Ticket, kommt aber vermutlich auf das Land an, und wenn hier evtl der Islam beteiligt ist, dann siehts evtl anders aus.

Muss schluß machen, kannst mich ja auch direkt anmailen, hab eigentlich www -Verbot bekommen

Gruß Susanne

nochwas
So nun hab ich dazu Zeit, hab letzte Woche etwas zu vielZeit bei Werweisswas verbracht, drum musst ich gestern mich ein wenig beeilenum dir noch schnell zu schreiben :wink:
Wenn mein männe wieder das typisce HP-Design gesehen hätte, wo ich doch nur Mails abrufen wollte, wären vermutlich ein paar Dateien ins Nirwana der Festplatte gewandert, wo ich sie erst mühsam w ieder hätte rausfrickeln müssen…

Hmm, wo könnte man denn jetzt eigentlich genau rausbekommen,
ob sowas geht? Eventuell bei Fluggesellschaften? Oder gibt es
da Kontaktadressen am Flughafen? Hmm… irgendwer müsste da
doch etwas drüber wissen ?!?

Also wenn du die Fluggesellschaft kennst, kannst du bei denen anfragen, die haben meist eine Spalte in ihren PC-Programmen für sonstiges, wo an zB. Allergien gegen bestimmte Lebensmittel eintragen lassen kann(wegen Bordverpflegung), oder andere gesundheitliche Probleme. Wenn du denen das Problem schilderst, können die evtl irgendwas einrichten, aber überwiegend ist das ein Problem der Fluggesellschaft. Denn bei denen ist es eben wichtig, dass man weiß, wer wo sitzt und mitkommt, damit man im Falle eines Falles Angehörige finden u. benachrichtigen kann (geht dann vermutlich auch übers Einwohnermeldeamt)etc.
Als zweites kann das Land, in das ihr fliegt ein Problem damit haben, wobei die schauen meist nur auf den Ausweis (und die Koffer), weniger auf Tickets. Aber derzeit mag es bei manchen Ländern Einreise-Listen geben, die abgearbeitet werden müssen(ähnlich wie damals in der DDR-Grenzkontrolle bei Busreisen, auch das ging, wenn auch mit Erklärungsbedarf, aber ich hatte auch nur eine Art Tippfehler im Ausweis) oder eben wenn du ein Visum brauchst kann es Probleme geben. Die Zeiten wo ich unter falschem Namen flog sind schon etwas her, aber die Passkontrollen waren damals kein Problem, da wurde geschaut ob ich dem Foto ähnel und das wars.

Aber das mit der Geburtsurkunde ist sehr interessant. Das war
mir bisher nicht bekannt und ich sollte da ein wenig
recherchieren. Denn laut der Änderungsurkunde IST der alte
Name aus allen anderen amtlichen Unterlagen gestrichen worden.
Hatte mich da vorher etwas doof ausgedrückt. Mir ist bisher
allerdings immer noch unerklärlich, wie man das in einem
Bewerbungsschreiben angeht, da man dort ja nicht „Mustermann,
geborene: Müller“ reinschreibt, weil es ja durch die
Namensänderung offiziell gar nicht so ist. Der alte Name hat
demnach ja offiziell nie exisitert. Er bleibt aber doch
existent… in Zeugnissen, etc. und das macht das ganze
irgendwie auch kompliziert.
Aber ich schweife ab.

Zu Zeugnissen in Bewerbungen, da würde ich einfach die Version x geborene y nehmen, denn gerade bei Mädels ist das nichts ungewöhnliches. Oder wenns nicht allzulange her ist (10 Jahre Aufbewahrungsfrist), könntest du auch versuchen dir von deinen alten Schulen neue Zeugnisse mit neuem Namen zu holen. Das läuft dann ähnlich wie beglaubigte Kopien bzw. Zweitausfertigungen (wenn einem zB. die Unterlagen verbrannt sind), nur dass eben der neue Name drin steht und es offizielle Zeugnisformulare sind. Dazu kannst du mal das Kultusministerium deines Bundeslandes befragen. Da du die alten Zeugnisse vorweisen kannst, kann es auch sein,dass es über die läuft, dann hast du aber evtl abweichende Formulare ohne gedruckten Schulnamen.
Bei mir war das nicht das Problem, das meine Zeugnisse von Anfang an auf den neuen/offiziell damals falschen Namen liefen. Erst mit etwa 10 hab ich erfahren, das ich gar nicht so heiße, wie ich hieß und nun seit einigen Jahren heiße (nach dem Uniabschluß und eben wegen der anstehenden Zeugnis/Steuerkarten/Bewerbungsprobleme)

Und eine Heirat ist auch keine gute Möglichkeit. Das gibt
zwischen Vater und Tochter auch Probleme… wegen dieser
Religion, die das ganze dann doch etwas komplizierter macht.
Töchter, Familie ehren, bla bla, Mann wird von den Eltern
ausgesucht (mal ganz doll übertrieen), bla bla… und so weiter
:wink:

Ein weiterer guter Grund, ohne echte Religion glücklicher zu sein :wink:
Allerdings falls es beim letzten Post so rüberkam, es hörte sich bei dir eben sehr nach dem „typischen“ Islam-Stereotyp an, obwohl ich durchaus strenggläubige Moslems kenn und mag, die nicht so heftig drauf sind, vermute ich zumindest mal, wenn denn das Mädel unfreiwillig „nicht mehr ganz“ wär. Freiwillig ist was anderes, aber da bin ich noch nicht so ins Detail gegangen mit irgendwelchen Fragen, nur dass die Kiddies freie Wahl haben werden, und damit kann sich das andere auch schon erübrigen.
Schöne Grüße und viel Erfolg
Susanne