Hallo zurück!
Ich denke, auch Du hast nichts begriffen!
vielleicht aber auch du…
Australien ist nicht das wilde Land in dem europäische
stadtmüde Rucksacktouristen mal so richtig Wildnis spielen
können!
Ich will damit sagen, mit der Reglementierung, daß man dort
ein anderes Verhalten erwartet, als der Tourist sich
vorstellt.
Bei der Landung wirst Du erstmal mit DDT angeblasen, Du
könntest ja verlaust sein. (Oder vermückt). Vielleicht ist das
jetzt nicht mehr, wer weiß?
Hättest Du doch mal einen in Australien lebenden ehem./noch
Deutschen gefragt. Geh mal, wenn Du dort bist, in die deutsche
Botschaft. Dort sitzen sie, die armen Ausgewanderten und
lassen ihre deutschen Päße verlängern, damit die Chance,
einmal zurückzukommen, nur nicht verfliegt.
Hm, und doch bleiben sie dort… Außerdem hat das was wir vorhaben mit Auswandern überhaupt nichts zu tun.
Sieh Dir mal in Frankfurt die Flughallen an, wenn Flieger aus
Australien gelandet sind. Was da alles wieder zurückkommt.
Du solltest Dir ruhig auch die negativen Seiten anhören!!
Und genau deshalb hab ich hier ja diese Frage gestellt. Ich weiß nicht aus welchem Teil meiner Anfrage du herausgelesen hast das ich mir unter unserem Australien-Trip (ums mal so zu nennen) einen blauäugigen Crocodile-Dundee-Abenteuer-Urlaub vorstelle.
Also nochmal: klar kenne ich Australien bis jetzt nur von Reiseberichten etc. (von denen ich noch nicht mal allzuviele gesehen habe); das heißt nicht das ich zwischen Realität und träumerischer Darstellung im Fernsehen oder Kinofilm nicht unterscheiden könnte. Aber es reicht um mich/uns neugierig auf dieses Land zu machen.
Soweit ich weiß ist Australien im Moment das Auswanderland Nr. 1 für Deutsche.
Nichtsdestotrotz bin ich weder „stadtmüde“
noch „auswanderfreudig“. Ich möchte Australien kennenlernen (halte es auch für interessanter als z.B. die Schweiz), und zwar nicht in dem ich 2 Wochen Urlaub in einem Hotel in Sidney mache. Ich halte 3 Monate für keine allzulange Zeit und würde unser Vorhaben eher in Richtung Tourismus einordnen als zu den Auswanderern; nur das wir nicht 3 Monate im 5*-Hotel festsitzen können und uns zum leben noch was „dazuverdienen“ müssen.
Zumal die Möglichkeit besteht sich jederzeit wieder in den Flieger zu setzen und wieder heimwärts zu düsen.
Ich denke dass das eine sehr lohnenswerte Erfahrung werden kann und halte es -wie gesagt- für den besten Weg ein Land kennenzulernen (wenn man die Zeit dafür hat).
Ich kenne jemanden, der genau das nach seiner Ausbildung gemacht hat und es mit Sicherheit nicht bereut hat. 2 weitere Bekannte wollten für 1 Jahr rüber und sind dann dort geblieben (also wirklich ausgewandert). Freiwillig!
Zu deinem Vorschlag, ich solle mal einen in Australien lebenden ehem./noch Deutschen fragen: was glaubst du, ist der Sinn von meinem Artikel?? Es ungleich schwieriger wenn nicht gar unmöglich mit den oben erwähnten Personen in Kontakt zu treten als hier nach jemandem zu suchen, der einen ähnlichen Trip schon gemacht hat und mir mit seinen Erfahrungen weiterhelfen kann.
Wenn du schon so oft in Australien warst bin ich dir für Hilfe diesbezüglich wirklich dankbar (und v.a. für die Schilderung der negativen Seiten bzw. was es zu beachten gilt etc., denn genau das ist ja, was wir wissen wollten…).
Ich halte aber Aussagen wie „die Städte sind auch nicht anderst als sonstwo“ bzw. „das ist nicht wie bei Crocodile Dundee oder Hardy Krüger, also laßt es bleiben“ (o.s.ä.) nicht für eine konstruktive Beschreibung der neg. Seiten unseres Vorhabens.
Vielleicht ist jetzt unser Vorhaben ein wenig klarer geworden.
Schönen Gruß
Andre