Hallo,
ein Bekannter hat eine Gehaltserhöhung bekommen und ist nun am überlegen, ob er aufgrund der Überschreitung der Beitragsbemessungsgrenze nichts mehr in die gesetzliche Rentenversicherung einbezahlten soll, sondern das Geld lieber privat anspart (z.B. über eine LV).
Ist das sinnvoll?
Was passiert mit dem bisherigen Rentenanspruch aufgrund mehrjähriger Einzahlung? Bleibt dieser bestehen?
Vielen Dank!
ein Bekannter hat eine Gehaltserhöhung bekommen und ist nun am
Also Arbeitnehmer.
Ist das sinnvoll?
Es ist unmöglich. Arbeitnehmer sind Pflichtmitglieder in der Gesetzlichen RV, wie einige Selbstständige auch.
Was passiert mit dem bisherigen Rentenanspruch aufgrund
mehrjähriger Einzahlung? Bleibt dieser bestehen?
Ja.
Hä?!
Hi!
Wie jetzt?
GEHALTserhöhung lässt auf eine abhängige Beschäftigung schließen, die sozialversicherungsPFLICHTIG ist.
Da ist nix mit „aus der gesetzlichen RV (und auch AV) austreten“ - nur wird bei der Beitragsbemessungsgrenze gekappt, d.h. mehr als derzeit 1.054,70€ (West) oder 895,50€ (Ost) zahlt man (zusammen mit dem Arbeitgeber) nicht.
Krankenversicherung und Pflegeversicherung ist ein anderes Thema…
LG
Guido
Vielen Dank, da habe ich wohl etwas falsch verstanden! Dachte, das verhält sich so wie bei der KV.